Ist Cybersex wirklich so verachtet und wird es echt soviel gemacht/gibts soviele Süchtige?

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6 Antworten

ich kann da auch nichts böses dran entdecken, jedenfalls nicht, wenn alle Parteien freiwillig dabei sind. Im Übrigen gibt es heute schon so viele anregende technische Tools, die es einfach saugeil machen ;-) und ich wette, dass die Entwicklung so weiter geht und in 10 Jahren es für Menschen in Fernbeziehungen ganz normal ist.

Ich käm mir da eher unwohl vor.. Naja. Vllt stimmts aber auch.. bei ner Fernbeziehung bringt das wohl für einige was. ^^ :D

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Hey anne. Also wenn du das befürwortest.....kannst auf mich zählen ;-) und mich bei skype adden;-)

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  • Masturbation ist kein Sex im engeren Sinne und Cybersex auch nicht. Ich finde, klare Begriffe sorgen für klare Gedanken und einfachere Kommunikation.
  • Cybersex ist genaugenommen eine Spielart der Masturbation, ergänzt durch Kommunikation mit einen entfernten Partner, z.B. per Telefon, Internetchat oder Videochat. Im Gegensatz zum Konsum von Pornographie ist die Interaktion mit dem entfernten Partner persönlich und individuell.
  • Masturbation ist uneingeschränkt natürlich, gesund und normal. Fast ausnahmslos alle Menschen tun es seit ihrer Pubertät und bis ins hohe Alter. Es geben vielleicht nicht alle zu, aber es machen quasi alle. Selbstbefriedigung ist ein verbreitete und natürlicher Bestandteil des menschlichen Lebens.
  • In diesem Sinne ist auch einvernehmlicher Cybersex völlig in Ordnung und akzeptabel. Die Interaktion mit dem entfernten Partner ist für viele erregend und es werden Phantasien ausgetauscht, die man auf anderen Kommunikationsebenen womöglich nicht äußern würde. Man hat Kontakt mit Personen, die man im realen Leben womöglich niemals erreicht oder gar gemieden hätte. Alter, Herkunft, Aussehen, Interessen und dergleichen spielen eine deutlich untergeordnete Rolle und können frei erfunden oder der Phantasie überlassen sein. Cybersex kann bei kreativer, phantasievoller Ausführung durchaus ein erregendes Kopfkino für Masturbation bieten.
  • Gleichwohl sollte einem bei Cybersex umgekehrt eben auch klar sein, dass fast alle Angaben gefälscht sein können und die Phantasien eben genau das sind: Phantasien und keine Realität. Angaben zu Alter, Herkunft, Aussehen, Figur sind meistens gefälscht und entsprechen nicht den Tatsachen. Cybersex ist Phantasie. Darüber muss man sich im Klaren sein.
  • Daher auch eine Warnung: Cybersex und auch nicht-sexuelle virtuelle Kontakte sollten nicht reale Kontakte ersetzen oder verdrängen. Die Flucht in die Virtualität ist eine Flucht vor der Realität und kann zu einer Flucht vor sich selbst werden. Virtuelle Kontakte sind für manche Menschen deutlich leichter zu erlangen als reale Kontakte und für genau diese Zielgruppe kann Virtualität in jeder Form zur Sucht und zum Risikoverhalten werden. Länger andauernde Kontakte bauen eine Art Vertrauensverhältnis auf, das nicht im Ansatz gerechtfertigt ist. Nicht einmal Geschlecht und Alter sind verlässlich, im Gegenteil sehr oft gefälscht.

Hört sich so an als ob du denkst,d as ich das machen werde haha : D

Nene, ich finds ja eben garnicht so toll, und habs auch nicht vor oderso, verstehe den Sinn dahinter nicht mal.. aber ich wunder mich halt, warum das soviele machen/warum andere so dagegen sind. Und ob es wirklich so süchtigmachen kann wie anderes/es Süchtige gibt.. D:

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@BrainlessFGTkkk

Ich dachte, die Antworten wären enthalten gewesen:

  • Erregendes Kopfkino ist genau richtig für Masturbation und Cybersex ersetzt für viele dieses Kopfkino und bringt neue Phantasien ein, die bereichern können.
  • Manche flüchten sich in virtuelle Kontakte, weil sie sich mit realen Kontakten schwer tun.
  • Ob es echtes Suchtverhalten ist oder nicht, wird derzeit in der Psychiatrie stark diskutiert. So oder so ist es aus laienhafter Sicht auf jeden Fall eine gewisses Suchtpotential, sich in virtuelle Kontakte zu flüchten und die Realität zu vernachlässigen. Allerdings betrifft das ja nur relativ wenige und die Mehrheit kann durchaus Virtualität genießen und dennoch das reale Leben im Griff haben.
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Ein Mensch mit einem Suchtcharakter kann mit allem Möglichen süchtig werden, da genügt schon ein kleiner Thrill und Kick und schon bleibt er daean hängen.

Camsex und Chatsex kann durchaus erregend sein und ist eine prima Alternative zum realen Sex, bspw. in einer Fernbeziehung, ich präferiere Camsex sogar dem herkömmlichen P0rn0, Camsex ist deutlich spaßiger und keinesfalls moralisch bedenklich, finde ich, allerdings sollte mans nicht mit jedem machen.

Stimmt. Habe ich so garnicht drüber nachgedacht, obwohl meine Freundin z.B. auch weiter weg wohnt. Würde ich aber trotzdem nicht machen. Aber das es die bessere Alternative zu P*rn ist.. stimmt auch.. ist ja viel Interaktiver und persönlcher.. und so bestimmt auch erregender.. was ja das Ziel ist. xD

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das ist nur ein placebo

und wenn man davon aufwacht, fühlt man sich seelisch zuirückgeblieben

Achso, ich bin 19, also ist Sex ansich nichts fremdes für mich. Bin nur.. Schüchtern, aber das ändert nichts daran xD

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