Ist Clinton wirklich die schlechtere Wahl?

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12 Antworten

US-Amerikaner sollten wissen, daß sie Wahlmänner wählen, nicht den Präsidenten (und die gewählten Wahlmänner sind theoretisch frei in ihrer Entscheidung).

Wieso sollte Frau Clinton verlogen(er) als Trump sein? Außerdem erfordert das politische Parkett ein gewisses Maß an "Verlogenheit", man nennt es auch Diplomatie, denn die Kunst dabei ist, mit der "Wahrheit" arbeiten zu können. Zur Verlogenheit: Dir ist schon bewußt, daß nie in die Richtungen Untersuchungen stattfanden, ob nicht der Anschlag vom 11. September 2001 von den USA zumindest wissentlich geduldet oder gar in Auftrag gegeben wurde? Alles, was wir an "Fakten" dazu wissen, wurde von US-Geheimdiensten gesteuert oder preisgegeben, Indizien sprächen sogar deutlich für eine aktive Beteiligung. Komisch also, daß hier keiner von "Verlogenheit" spricht.

Hillary Clintons Politik ist doch eigentlich schon faktisch bekannt, denn es ist ein offenes Geheimnis, daß sie die starke Frau hinter ihrem Mann war. Dabei ist bekannt, daß Frau Clinton eine der herausragenden Außenpolitiker ihres Landes ist.

Woran macht man ihre Verlogenheit fest? Wohl oft an ihrem geschliffenen, akademischen Auftreten, welches auf viele abschreckend wirkt. Schon allein das Gefühl, daß sie einer anderen Schicht angehört und nicht mit der Zunge des Volkes spricht, kann den Vorwurf der Verlogenheit hervorrufen, was aber letztlich eine Form "sozialen Mißtrauens" darstellt. Es reicht das Gefühl der intellektuellen Unterlegenheit, um andere als verlogen zu bezeichnen, stellte dann aber nur das Eingeständnis dar, daß man sich dessen bewußt ist, daß, sollte die andere Person lügen, man es nicht bemerken würde. Du machst den Fehler, eine Meinungsäußerung als Tatsachenbehauptung zu behandeln, ohne Dich gefragt zu haben, was zu der Meinung geführt haben könnte.

Fest steht, daß Frau Clinton hoch intelligent und kompetent ist und ein Politiker, der ein schlechter Stratege ist, hätte m.E. im Amt des Präsidenten nichts zu suchen.

Gegenfrage: Dir ist also ein Präsident lieber, der, wenn auch nach eigener Angabe ungewollt, offen zur Tötung von Frau Clinton aufrief, falls sie gewählt würde und behauptet, daß Frau Clinton, wenn sie gewählt würde, nur durch Wahlbetrug an die Macht hätte kommen können etc.? Eine Frage: wie toll ist ein Elefant im Porzellanladen als US-Präsident?

Schau Dir die Realität in Deutschland an: hier wird nicht der Politiker gewählt, der sauber bei den Fakten bleibt, sondern der, welcher am besten die Fakten so verdreht, daß dabei rauskommt, was der Wähler hören möchte. Es tut einem Politiker keinen Abbruch in der öffentlichen Sympathie, an einem Tag vor drei verschiedenen Interessenvertretungen zum gleichen Thema drei sich widersprechende Aussagen zu treffen, hauptsache es hört sich gut an und wenn er dann auch noch gut aussieht ... Sieh Dir einmal die Aussagen bezügliche Herrn Schröder und damalige Gründe für die Wahl der SPD durch Frauen gemäß Umfragen durch. Meines Wissens war statistisch der Hauptgrund zur Wahl der SPD bei Frauen mit Abstand der, weil ja Schröder so gut aussähe.


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Kommentar von Fielkeinnameein
14.10.2016, 11:09
Woran macht man ihre Verlogenheit fest? 

Nun vllt an den Fakten die belegen das sie verlogen ist? Ich sage nur die "Mailaffaire" .. die Frau ist kein Stück besser als Trump, eher das gegenteil. Sie verpackt es nur besser. 

herausragenden Außenpolitiker ihres Landes 

Wer behauptet das? Die Rüstungsindustrie vllt. Kriegstreiber als herausragende Außenpolitiker zu bezeichnen ist doch sehr zynisch.

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Clinton ist hintertrieben. Das merken die Wähler erst wenn sie Präsidentin ist. Im übrigen: Was fälschen und manipulieren die Amerikaner eigentlich nicht?

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Würde sie wirklich einen Krieg gegen Russland anzetteln?

Wer behauptet denn solche einen Unsinn.

Im übrigen gilt auch bei Kandidaten für das Amt eines US-Präsidenten - nobody is perfect.

Wer letztlich das kleine Übel ist hat jeder Wähler für sich selbst zu entscheiden.

Ob die Summe dieser Entscheidungen eine gute Wahl war wird man mit Sicherheit dann wissen, wenn die Person ihr Amt angetreten und erste richtungsweisende Entscheidungen getroffen hat.

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Das ist Pest oder Cholera! Aber wenn man einfach nur nach den Fakten geht, ist die bessere Wahl für die Welt wohl der Dampfplauderer Trump. Zugegeben ein sehr unangenehmer Zeitgenosse und ich bin mit nicht sicher ob es da weit her ist mit der Intelligenz, aber absolut sicher ist: Clinton ist eine Kriegstreiberin. 

Vor allem die Wallstreet, der Industrielle Waffenkomplex und die Energieriesen möchten Clinton, damit sie weiter Krieg und Verderben über die Welt bringen können. Amerika ist so gut wie Pleite. Das land braucht die Kriege um weiter Geld drucken zu können. Wenn China und Russland nun Ihren Handel ohne den Dollar abwickeln und auch noch Südamerika Öl in Euro handeln, kann sich die USA nicht länger auf dem Weltmarkt behaupten. Dann ist Schluss mit billiger Energie und dadurch günstigen Produktionskosten. Clinton will unbedingt eine Kooperation von Europa mit Russland verhindern und da ist jedes Mittel recht.

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Clinton steht für eine Fortführung der Politik von Obama. Wo hier ein Krieg gegen Russland herkommen soll, ist mir schleierhaft.

Frau Clinton weiss ganz genau, wie Politik läuft. Sie war Präsidentengattin und Aussenministerin. Sie hatte einige weitere Ämter inne. Sie weiss ganz genau, wie das Geschäft läuft.

Trump dagegen hat nicht die geringste Ahnung. Schau dir einfach mal die Auftritte an und verleich die Fakten der Aussagen. Wer sagt regelmässig die Wahrheit und wer lügt regelmässig? Wer argumentiert logisch korrekt und wer poltert mit wilden Theorien und lauten Sprüchen?

Clinton ist klar die bessere Wahl. Trump wäre wohl ein Präsident in der Güte von Nixon.

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Deine Fragestellung ist es, die uns allen Angst macht. Denn sie belegt, dass du dich nicht im geringsten mit den Argumenten der beiden Kandidaten beschäftigt hast, sondern nur die vorverdauten Meinungen der Medien schluckst. Wenn du übermorgen die gegenteilige Meinung in den Medien wahrnimmst, dass Trump der Verlogene ist, wirst du auch das für bare Münze nehmen.

Du solltest lernen dir eine eigene Meinung zu bilden und dich mit den Sachargumenten und emotionalen Spiegelfechtereien beider Kandidaten auseinanderzusetzen. Nur so kannst du Verantwortung für deine eigene Meinung übernehmen.

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Kommentar von Lele1987
14.10.2016, 10:51

Deswegen ja meine kleine Umfrage um mir eine bessere Meinung zu bilden

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Das ich gegen Trump bin, heißt nicht das ich für Clinton bin... Im Endeffekt wäre die richtige Wahl, keine von beiden. Man könnte beide in einen sack stecken und draufhauen und würde immer den richtigen treffen:

Außerdem wird die Wahl von beidem manipuliert...
LG

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Die Nase vorn wahrscheinlich eher Trump. Ich persönlich würde lieber Clinton als Trump wählen.

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Beide sind eine schlechte Wahl. Und an die dritte Partei denken die Amis nicht, die eine alternative wäre.

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Hallo! Schlechter als Trump geht nicht - schau mal : 

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Wenn du die Wahl hättest zwischen Pest und Cholera - wie entscheidest du dich dann?

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Das sie gerne Krieg führt zeigen ja Interviews, Protokolle und Zeitungsausschnitte von früher. Bei Trump weiß ich einfach nicht, man kann nur hoffen, dass das kleinere Übel gewinnt.

Die "größte" Show im "besten" Land.

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