Ist Christentum oder Islam die Wahrheit?

39 Antworten

Einen interessanten und aufschlussreichen Vergleich zwischen Bibel und Koran bietet die logisch aufgebaute Argumentation der folgenden Seite: http://www.islamseite.de

Für mich gibt es viele Gründe dafür, dass es Gott gibt und dass die Bibel Gottes wahres Wort und Offenbarung für uns Menschen ist, z. B.:

Genau diese Überzeugung der "Wahrheit" ihrer Religion hatte alle Gläubigen, die es bisher seit hunderttausenden von Jahren auf der Welt gab.

Woher nimmst Du die Sicherheit, dass gerade der Gott, an den Du aufgrund von Tradition, Erziehung und geschichtlicher Entwicklung während eines Wimpernschlags der Geschichte glaubt, der einzig Richtige ist.

Das ist ein so selbstherrliches, egozentrisches Denken, dass kein wirklicher Gott Lust hätte, sich in diesem engen Gedankengebäude aufzuhalten.

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@mychrissie

Warum soll es selbstherrlich und egozentrisch sein, an den Gott zu glauben, der sich uns in der Bibel offenbart?

Für mich gibt es viele Gründe dafür, dass die Bibel Gottes wahres Wort und Offenbarung für uns Menschen ist. Einige davon werden in den von mir aufgeführten Links erklärt und z. B. auch hier: https://www.wo-ist-gott.info/beweise-fuer-gott.php

Ich glaube an Gott nicht wegen Tradition oder Erziehung, sondern weil ich (nachdem ich mal dachte, dass alle Religionen zu Gott führen können) entdeckt habe, dass es Gott gefallen hat, sich uns in der Bibel mitzuteilen und sein Rettungsangebot zu unterbreiten. Wir können seine Kinder werden und das ewige Leben in Herrlichkeit bekommen - wenn wir dies wollen.

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@chrisbyrd

Das Alte Testament ist eine Kompilation aus den religiösen Mythen unterschiedlicher asiatischer Religionslehren.

Das Neue Testament wurde 100 Jahre nach dem Tod eines Wanderpredigers von Menschen geschrieben, denen andere Menschen berichtet haben, der Wanderprediger habe behauptet, "Gottes Sohn" zu sein.

Wo ist da auch nur ein Funke von unanfechtbarer "Wahrheit" vorhanden? Und den im Internet zu suchen, ist infantil und geradezu lächerlich!!!

Man muss weder an die Existenz Gottes noch seines "Sohnes" glauben, wenn man glücklich leben will. Man lässt lediglich zu, dass man von einer Machtclique indoktriniert wird, die die obenerwähnten, in der Bibel zusammengefassten "Wahrheiten" benutzt, um ihre Anhänger zu manipulieren.

Ich gehe noch weiter: Alle weltlichen Stellvertreterorganisationen irgendwelcher religiöser Ideologien entarten nach einiger Zeit zu kriminellen Organisationen, denen es lediglich um finanzielle Macht und politischen Einfluss geht.

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Ich schildere dir mal meine Meinung:

Jeder Glaube, jede Religion beruht doch auf dem gleichen Verlangen des Menschen, oder? Sich zu fragen, wer die Fäden in der Hand hält, was von uns verlangt wird, was ein richtiges, gutes Leben ausmacht. Das fragen sich alle Weltreligionen und alle behaupten von sich, den richtigen Weg vorzuweisen.

Fest steht: Das Universum ist nicht für uns gemacht worden. Wir können mit unserer Vernunft und unseren Sinnen nicht alles begreifen oder verstehen, es ist fast anmaßend zu denken, dass es nichts außerhalb der Dinge gibt, die wir nicht begreifen können. Und da kommt die Religion ins Spiel, sie beschäftigt sich nämlich mit eben diesen Dingen und versucht, mittels menschlicher Möglichkeiten zumindest an dieser Oberfläche zu kratzen, vollends ergründen können wir diesen Aspekt wohl nie.

Was ich dir sagen will: Es gibt nur eine Wahrheit, die zählt, und das ist deine Eigene. Überlege, was für dich richtig ist, was deinem Leben einen Sinn verleiht, was dich ein besserer Mensch werden lässt, und höre auf dein Herz.

LG

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Intensive jahrelange Beschäftigung/Uniprojekt

Beim ersten abschnitt gebe ich dir vollkommen recht. Der glaube an Gott/Jesus ist jedoch keine Religion

Ich benutze hier im folgenden bewusst die Bezeichnung „Glaube an Jesus“ und nicht das Wort „Christentum“, da es genauso auch eine „christliche Religion“ gibt, die sich tatsächlich in keinem Punkt von allen anderen Religionen unterscheidet. 

Die Religionen dieser Welt haben alle eines gemeinsam. Sie haben das Grundproblem erkannt: Jeder Mensch macht Fehler und jeder Mensch muss für seine Taten einmal in irgendeiner Form gerade stehen. Sei es dadurch, dass er in die sprichwörtliche Hölle kommt oder dadurch, dass er bei einem schlechten Leben (wie zum Beispiel im Hinduismus) als Fliege, Frosch oder sonst einem Tier wiedergeboren wird. Führt der Mensch ein gutes Leben, gibt es auch in allen Religionen dieser Welt eine entsprechende Belohnung: Er kommt in den Himmel, wird statt als Frosch (um beim Beispiel des Hinduismus zu bleiben) als reicher Mensch, bzw. in einer höheren Kaste wiedergeboren oder aber geht irgendwann ins ewige Nirvana ein (Buddhismus).

Obwohl das Grundproblem erkannt wurde, haben alle Religionen allerdings den gleichen (unzureichenden) Lösungsansatz: Um bei einem Fehler seine Vergehen wiedergutzumachen, gibt es bei all diesen Religionen bestimmte Mechanismen, die dazu dienen, den jeweiligen Gott oder die entsprechende höherliegende Macht gnädig zu stimmen. Man muss irgendetwas machen um seine Vergehen (die Bibel nennt das „Sünde“) auszulöschen bzw. wieder gut zumachen: Man muss böse Taten durch gute kompensieren, irgendwelche Gebete aufsagen, sich selbst irgendwelchen stressigen Torturen unterziehen oder sonst irgendwelche Anstrengungen unternehmen.

In der Bibel wird dieses eigene Sühnen für schlechte Taten „Gerechtigkeit durch Werke“ oder „Werkgerechtigkeit“ genannt. Dabei besteht aber ein Grundproblem: Eine Gewissheit, dass man nun gerade den Status „gerecht“ erreicht hat, und vor dem Gott oder der höheren Macht dann auch gut genug dasteht, kann man niemals haben. Wer gerade schwer gesündigt hat und danach vom Auto überfahren wird, bevor er seine Sünden durch Gebete oder sonstige Handlungen hat ausgleichen können, hat dann wohl Pech gehabt...

Die Bibel geht davon aus, dass kein Mensch dazu in der Lage ist, sich selber von den schlechten Taten (der Sünde) zu befreien. Ist auch vollkommen logisch. Niemand würde vor Gericht einen Mörder ernst nehmen, der sagt: "Ich bin Arzt und hab viele Leben gerettet. Das gleicht doch vielfach wieder aus, dass ich meinen Nachbarn umgebracht habe.". Niemand würde glauben, dass das bei uns funktioniert. Aber in der Religion glaubt man genau das: Nämlich dass man schlechte Taten durch gute aufheben kann.

Aber das wäre nicht gerecht! Der Gott der Bibel ist jedoch ein gerechter Gott. Wer etwas falsch macht (also Sünde begeht) muss die Strafe dafür tragen. Um den Menschen dennoch die Möglichkeit zu geben trotzdem Zugang zu Gott zu bekommen, hat Jesus die Strafe für diese Sünden stellvertretend selbst getragen. Er ist - obwohl er selber nie etwas falsch gemacht hat - für die Dinge, die wir Menschen falsch gemacht haben, getötet worden. Jesus war drei Tage lang an dem Ort, der gemeinhin als Hades(Totenreich) bezeichnet wird. Und hierin besteht schließlich auch der Unterschied zu anderen Religionen: Wer an Jesus glaubt muss nichts tun, um zu Gott zu kommen. Er muss nur annehmen, dass Jesus stellvertretend für ihn bestraft wurde. Dadurch haben wir vor Gott den Status, als hätten wir nie auch nur eine einzige Sünde begangen - wir sind vor ihm "gerecht". Wir müssen uns nicht mit irgendwelchen auswendig gelernten Gebeten abkrampfen oder irgendwelche sakralen Handlungen vollziehen, um zu Gott zu kommen. Stattdessen können wir ihn direkt ansprechen und uns auch sicher sein, dass wir zu den "Guten" gehören, wenn wir sterben.

Deswegen ist der Glaube an Jesus auch keine Religion (das Wort relegio stammt aus der römischen Epoche und bedeutet soviel wie 'Pflicht erfüllen', was schon alles sagt). 

Es gibt aber auch eine christliche Religion. Wenn jemand eine Sünde begangen hat und von seinem Pastor gesagt bekommt, er möge zehn mal das Vater unser beten, dann hat das nichts mit den Aussagen der Bibel zu tun. Das ist religiös und mag das Gewissen beruhigen (man hat ja etwas geleistet um Gott gnädig zu stimmen), aber nützen wird es letztendlich nicht. Genauso sinnlos ist es, sich nach der Karnevalszeit zur Tilgung der Sünden, die man in den vergangenen Tagen gemacht hat, ein Aschenkreuz auf die Stirn malen zu lassen. Auch Taufe, hohe Beträge in der Kollekte, regelmäßige Gottesdienstbesuche, Gebete oder Wallfahrten können Sünde nicht wieder gut machen - es sind alles nur religiöse Handlungen, die unser Gewissen beschwichtigen, uns aber keinen Zentimeter näher zu Gott bringen.

Ob man jetzt zehn Vater unser oder zehnmal irgendwelche Koran Verse aufsagt, macht keinen Unterschied. Einzig der Glaube an Jesus Christus kann hier Abhilfe schaffen.

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Ich möchte ja an die richtige Wahrheit glauben und nicht in der Hölle erst feststellen, dass ich mein ganzes Leben an das falsche geglaubt oder eine nicht existieren Gott angebetet habe.

Aus der Nummer kommst Du nicht raus. Es gibt tausende von Götterideen und keine Faktenlage, welchen davon oder ob es überhaupt einen davon gibt.

Solange kein Beleg vorliegt, wirst Du diese Frage nicht klären können.

Ich kann Dir aber versichern, dass ein Leben ohne Götter absolut in Ordnung ist. Ich war lange gläubig und habe das überwunden. Das war eine echte Befreiung. Kann ich nur wärmstens empfehlen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Hallo Hanaaaaaaaaaaa,

Ich habe einmal jemanden getroffen, der war vollkommen davon überzeugt, dass da an der Gardine so ein kleiner gläserner Roboter hing, der alle beeinflusste. Leider konnte ich diesen Roboter nicht sehen. Er war so fest davon überzeugt ........... ich konnte den nicht sehen, nicht fühlen, gar nichts. Aber der Typ war so überzeugt!!!!!!

Was ich damit sagen will????????

Wovon jemand vollkommen überzeugt ist, beweist gar nichts. Es gibt immer Zweifel. Wer keine Zweifel hat, hat den Bezug zur Realitüät verloren. Und so ist das auch bei vielen Religiösen. Damit sage ich nichts gegen den Glauben. Aber Zweifel ist der Liebe Salz!!!

LG

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

In der Religion gibt es keine bessere Glaubensgemeinschaft als eine vielleicht andere Religion. Christentum ist nicht besser wie Judentum, genauso wenig umgekehrt. Dies ist alles Ansichtssache. Stell dir vor alle Religionen/Glaubensgemeinschaften bilden jeweils 1 Stück vom Küchen. Alle Religionen auf dieser Welt bilden zusammen den ganzen Kuchen. Welche Religion du nun angehören möchtest ist allein deine Entscheidung, wichtig ist doch nur das du davon überzeugt bist und somit ein erfülltes Leben leben kannst :)

Alle Religionen auf dieser Welt bilden zusammen den ganzen Kuchen.

Ein gar nicht mal so ganz kleines Stück muss aber für uns Atheisten übrig bleiben.

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