Ist Cannabis wirklich so schädlich?

11 Antworten

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Nein , es ist keine Einstiegsdroge 

http://www.drugcom.de/topthema/dezember-2008-einstiegsdroge-cannabis/

„Schrittmacherfunktion“ wissenschaftlich nicht haltbar 
Würde man die Tatsache, dass die meisten Opiatabhängigen mit Cannabis angefangen haben, als Argument für die Einstiegsdroge Cannabis anführen, könne man nach Ansicht der Drogenforscher Dieter Kleiber und Karl-Arthur Kovar ebenso gut behaupten, „dass eine Erkältung zwangsläufig zu einer Lungenentzündung führt, weil so gut wie jeder Lungenentzündung eine Erkältung vorausgeht.“ Beide Autoren haben 1998 im Rahmen einer umfangreichen Expertise die Risiken des Cannabiskonsums beleuchtet und stellten zu der Frage der „Einstiegsdroge“ fest, dass die These von der „Schrittmacherfunktion“ nach damaligem wissenschaftlichem Kenntnisstand nicht haltbar sei.

https://hanfverband.de/nachrichten/blog/ist-cannabis-eine-einstiegsdroge

Es liegt einzig daran das , durch Kontakt zu den Dealer zu harten Drogen gegriffen  wird .

An Alkohol sterben jährlich zigtausende Menschen , an Cannabis ist noch keiner gestorben

Dennoch 

Unser Gehirn entwickelt sich aktiv bis ins Alter von ungefähr 21 Jahren. Bis dahin ist es auch besonders verletzlich, schädliche Einflüsse, wie der Konsum von Cannabis, hinterlassen Spuren. Die Übersichtsarbeit zeigt: Wer als Jugendlicher regelmäßig Joints geraucht hatte, dessen Nervenzellen waren in manchen Bereichen des Gehirns weniger aktiv - etwa in Regionen, die für Lernen, Gedächtnis oder Selbstkontrolle zuständig sind.

http://www.stern.de/gesundheit/risiken-des-cannabis-konsums--so-gefaehrlich-ist-kiffen-fuer-die-gesundheit-6354346.html

"es ist keine Einstiegsdroge" vs "Es liegt einzig daran das , durch Kontakt zu den Dealer zu harten Drogen gegriffen  wird."

Realistisch gesehen ist also der komplette Konsumvorgang durchaus mit der Gefahr behaftet, da man das Zeug bei uns auch irgendwie bekommen muss.

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@Fregrin

Gerade aus diesem Grund bin ich für die Legalisierung

Es wird endlich Zeit . Damit wären Probleme gelöst , Kontrollierte Abgabe ,Kinder kämen nicht mehr so superleicht dran 

Gerade die USA ist  Vorbild, in einigen Staaten ist Cannabis mittlerweile legal erhältlich. Die Kriminalitäts Rate ist erheblich gesunken , die Steuereinnamen sind erheblich gestiegen

Wenn Cannabis legal ist , werden deshalb nicht plötzlich Menschen , die es ohnehin ablehnen , dazu greifen .

Wer kifft, der kifft, ob legal, illegal - total egal 

Der illegale Markt kommt zu erliegen , Deutschland hätte höher Steuereinnahmen. Kinder kämen nicht so leicht daran . Es gäbe keine Gesundheitlichen Schäden durch gesteckter Gras.

Die Polizei könnte wieder die wichtigen Aufgaben  erfüllen und wäre nicht 

Für Kranke wäre es billiger, sie müssen Dronabinol für mehrer hundert Euro kaufen

Kontrollierte Abgabe ab 18 , besser ab 21

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@ninamann1

"Kinder kämen nicht mehr so superleicht dran". Klar - über den illegalen Markt wie jetzt auch. DAS Problem wird nicht weggehen.

Aber die Diskussion um für und wieder möchte ich auch gar nicht führen. Die ist erstens für den Fragesteller irrelevant und zweitens mir zu unwichtig um Zeit in so ein komplexes Thema zu investieren.

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@ninamann1

Oder die Leute sehen ein, dass kiffen und saufen sche!ße ist. 

Geht auch.

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Es kommt immer auf die Menge (bzw. Häufigkeit) an. Du kannst Dich sogar mit Leitungswasser umbringen (wenn Du entsprechende Mengen davon trinkst, kommt es zum Herzversagen). Auch Koffein ist im Übermaß schädlich (Balzac hat 40 Tassen Kaffee pro Tag getrunken, hat ihm nicht gutgetan). Alkohol und Nikotin/Teer brauche ich wohl garnicht erst zu erwähnen.

Umkehrschluss – von einem gelegentlichen Joint geht die Welt nicht unter, wenn man aber sein Gehirn regelmäßig mit Drogen zudröhnt, kommt es irgendwann mal zu Fehlschaltungen.

Für manche ist es eine Einstiegsdroge, weil die Toleranz für Drogen steigt und damit die Hemmung gegenüber weiteren Substanzen. Dennoch ist es mehr Klischee als Tatsache.

Ob es gefährlich oder harmlos ist, hängt von der Person ab, welche es konsumiert. Es gibt jene, die gerne mal einen rauchen, Spaß haben, sich entspannen usw.

Doch gibt es auch viele, welche depressiv werden, jeden Tag was brauchen, um sich gut zu fühlen und ihr gesamtes Geld dafür verprassen.

Manche verpacken es auch einfach nicht gut, ihnen wird schlecht oder sonst was. 

"Dennoch ist es mehr Klischee als Tatsache." Najaaa also der Fragesteller schreibt ja selbst von Studien von 15-20%. Also Klischee ist es sicher nicht. Aber natürlich ist diese Wahrscheinlichkeit für jede Person unterschiedlich (wie du schreibst).

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