Ist Cannabis die Teufelsdroge?

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15 Antworten

Ich kann mal aus persönlicher Erfahrung sprechen:
Gras ist eine Droge, die am Anfang verdammt geil ist. Man lacht ne halbe stunde, ist gut drauf etc. Das Problem ist dass nach einem halben oder ganzen Jahr diese Wirkung allmählich verschwindet. Die psychische Wirkung geht verloren und die körperliche Wirkung kommt eher zum Vorschein. Da man aber durch die anfänglichen Erfahrungen gute Erinnerungen mit der Droge verbindet, konsumiert man sie weiter obwohl sie das Geld irgendwann nicht mehr wert ist, da man eine gewisse Resistenz aufgebaut hat. Trotzdem halten sich die Schäden in Grenzen und wenn man das mal ein paar Jahre konsumiert und dann wieder aufhört ist das ja okay. Scheiße ist es wenn man es 20 Jahre lang macht, das merkt man einem Menschen an.
Ich kam bisher noch nicht davon weg, werde aber meinen Konsum stark verringern da ich nächstes Jahr das Abi schreiben muss. Ich kann jedem empfehlen es mal auszuprobieren, wenn man sich aber von vornherein im Klaren ist dass es ein einmaliges oder seltenes ding bleibt. Sobald eine Regelmäßigkeit kommt sollte man am besten stoppen solange man es noch kann, denn irgendwann entwickelt sich eine psychische Abhängigkeit, die meiner Meinung nach oft verharmlost wird.

Vielen Dank für die Erfahrung :)

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Die Menschen sind oftmals dumm und haben sich zu wenig mit THC, Nikotin und/oder anderen Drogen beschäftigt.
Der Volksmund sagt, Cannabis sei eine Einstiegsdroge in die harte Drogenszene. Jedoch könnte noch niemand beweisen, dass die Konsumenten nie in ihrem Leben zu Nikotin und/oder Alkohol gegriffen haben.
Des Weiteren kommen jährlich weit mehr Menschen durch Tabakkonsum und Sauferei zu irreversiblen, gesundheitlichen Schäden. Ich habe noch nie von Menschen gehört, die aufgrund des THC direkt zu Schaden gekommen sind.
Ein weiterer Aspekt: Kneipenschlägereien und Fußballkrawalle haben fast immer Alkohol mit im Spiel. Hätten die alle THC konsumiert könnt man Hunderttausende an Euros sparen, da weniger Polizeieinsätze (teilweise mit Hundertschaften und Pferdestaffel) zum Einsatz kämen

Alkohol und Cannabis wirken bewustseinsverändernd. Beides ist also für Leute, die mit dem Leben, so wie es ist, nicht zurecht kommen.

Cannabis kann man zum Glück ausweichen, weil es noch nicht so normal ist, es zu nehmen, eben weil es illegal ist.

Das ist bei Alkohol wesentlich schwieriger. Wer nichts trinkt, oder auch nur wenig trinkt, wird von der Gesellschaft gleich schief angeschaut. "Der muss wohl ein ehem. Alki sein..."

Von mir aus sollten ruhig beide Drogen geächtet werden.

Hey, Cannabis ist weitaus gesünder als Nikotin und Alkohol.

Die negative Einstellung kommt meist von richtigen Junkies und z.B. dem Raggaehimmel.

Dort gibt es viele sehr abhängige, allerdings nehmen die nicht nur Cannabis.

Ausserdem macht das 'Illegal' schon schlechrten Eindruck

Alkohol ist zwar vergleichsweise schlimmer, jedoch sollte man Cannabis keineswegs verharmlosen. Ich bin zwar für die Legalisierung von Cannabis, allerdings erst ab dem 21. Lebensjahr. Zudem hat Cannabis den Ruf einer: "Einsteigerdroge" d.h. es ist oft nur der Anfang von härteren Drogen.

Vielen Dank für den Beitrag :)

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Meist an der schlechten Aufklärung, jedoch teilweise auch durch schlechte Erfahrungen.

Lg Lou

Dies liegt oft wirklich an der fehlenden oder falschen Aufklärung ebenso liegt es daran, dass Cannabis illegal ist. Schon dieses Wort "illegal" lässt es Kriminell rüber kommen. Wobei wie hier auch schon gesagt wurde Alkohol ebenso schädigt.

Warum denken viele Menschen das Cannabis so gefährlich/schlimm ist?

Kulturelle Prägung. Aber das entscheidende dürfte der rechtliche Status sein. Die Deutschen sind allgemein sehr gesetzeskonform und regeltreu.

Politisch hat das Thema auch eine sehr ideologische Komponente. Für Konservative umgibt dieses Kraut einen Aura nach Alternativen, Linken, Pazifisten  und anderen gottlosen und gefährlichen Geschöpfen und Gefährder des Abendlandes.


Danke für den Beitrag :)

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Woran soll es sonst liegen, als an der schlechten oder gar fehlenden Aufklärung? Zum Thema Cannabis näherbringen/ Vorurteile beseitigen: unterrichte sie darüber, wofür Cannabis z.B. in der Medizin zum Einsatz kommt, als Schmerzmittel, Appetitanreger etc. und dann würde ich dir empfehlen, ihr kuckt Euch gemeinsam die 30 minütige Doku über unsere Drogenbeauftragte Marlene Mortler an und du wirst erleben, wie deine Eltern von selbst merken, das sie die ganze Zeit auf der total falschen Spur waren ( 3 Teile)

Danke für den Beitrag :) werde mir die Doku erstmals alleine anschauen :)

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Es liegt an der falschen Aufklärung. Warum es als Droge eingestuft wird ist mir nicht klar da keine körperliche Abhängigkeit kommen kann. Beim Alkohol schon. Es gibt keine Toten weltweit die durch Hanf gestorben wären und in vielen Ländern wird es als Medizin verwendet. In vielen Ländern ist es legal. Ich halte es für schlimm wenn man jeden Tag ein Bier trinkt - zerstört den Körper. Hanf ist nicht so schlimm. Das einzige das dir passieren kann: Du wirst extrem faul! ;-)

Danke für den Beitrag :)

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Ach so, falls du ein paar "berühmte" Fallbeispiele von Hanfkonsumenten suchst: Joe Cocker, Brad Pitt, Johnny Depp, Franklin (ja der US Präsident), etc... Gefährlich ist Hanf weil es illegal ist, somit sind Konsumenten gezwungen sich mit Dealern einzulassen die anderes Zeugs dazumischen können. Sonst besteht eigentlich keine Gefahr. Die Abhängigkeit bei Kaffee ist real - bei Hanf nicht.

Vielen Dank für die Beispiele :)

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Weil es illegal ist...
Alk und Kippen sind viel schlimmer

Jap alles Propaganda
Cannabis ist illegal aber Hauptsache man kann Getränke mit 40% Alkohol im nächsten Lidl kaufen -.-

Noch ein kleines Foto im Vergleich..

So, mein letztes Kommentar zu diesem Beitrag. ;-) - (Drogen, Cannabis, Aufklärung)

Fakt ist aber allerdings das verhältnismäßig viele bei Weed im Gegensatz zu Alkohol eine Psychose bekommen

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Cannabis sollte legaliesirt werden. Da finde ich Alk viel schlimmer.

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