Ist Buddha Gott im Buddhismus?

5 Antworten

Buddham ist das Vorbild der Buddhisten, wie etwa Christus das Vorbild für Christen sein sollte.

Die Buddhisten berufen sich auf die Lehren des Siddhartha Gautama, der in Nordindien lebte, nach den heute in der Forschung vorherrschenden Datierungsansätzen im 5. und möglicherweise noch im frühen 4. Jahrhundert v. Chr. Er wird als „historischer Buddha“ bezeichnet, um ihn von mythischen Buddha-Gestalten zu unterscheiden, die nicht historisch bezeugt sind. „Buddha“ (wörtlich „Erwachter“) ist ein Ehrentitel, der sich auf ein Erlebnis bezieht, das als Bodhi („Erwachen“) bezeichnet und oft ungenau mit „Erleuchtung“ übersetzt wird. Gemeint ist damit nach der buddhistischen Lehre eine fundamentale und befreiende Einsicht in die Grundbedingungen allen Lebens, aus der sich die Überwindung des leidhaften Daseins ergibt. Diese Erkenntnis nach dem Vorbild des historischen Buddha durch Befolgung seiner Lehren zu erlangen, ist das Ziel der buddhistischen Praxis. Dabei wird von beiden Extremen Askese und Hedonismus abgeraten, vielmehr soll ein Mittlerer Weg eingeschlagen werden.[5]

wiki

N E I N ! Der Buddhismus selbst ist Gottlos. Buddha wird verehrt, nicht als Gott oder gottähnlich angebetet. In vielen Ländern, in denen der Buddhismus praktiziert wird, koexistiert er oft mit altüberlieferten Götterglauben.

Das ironische daran ist, dass Siddartha (also der Buddah) selbst kaum Wert auf Rituale und/oder Anbetung legt. :)

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