Ist Borderline schlimmer als eine Depression?

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14 Antworten

Man kann das nicht in Stufen einteilen. Warum sollte man auch? Willst du nun rum laufen und sagen "ich bin mehr krank" Was hast du davon? Ganz ehrlich?

Tatsache ist, Borderline ist eine sehr schwere psychische Erkrankung. Die Heilung ist nicht garantiert falls es das überhaupt gibt. Eine Depression kann viele Ursachen haben. Eine Depression kann man sich auch noch im hohen alter "einfangen". Borderline hingegen wird in der Kindheit ausgeprägt und bricht irgendwann aus. Beides sind schwere Störungen und können sogar im Tod enden (Suizid). Depressionen können einen ans Bett fesseln oder auch einfach lähmen. Borderline ist anders geartet. Es kommt aber oft vor, das beides einher geht. Ich denke dir sollte und auch jedem anderen sollte klar sein, eine Störung dieser Art ist nicht besser oder schlechter als eine andere Störung. Sei glücklich wenn du eine leichte Depression hast und es schaffst aus eigenem Antrieb oder mit Hilfe von Freunden daraus zukommen. Borderline ist nichts was man jemanden oder sich selber wünschen sollte. Hier noch mal mein obligatorischer Link: www.borderlineforum.de dort findest du mehr Infos. Heart of Fire

Hallo

Ich versuche jetzt meine Vorredner noicht zu wiederholen. Für eine Einstufung ist alleine der Leidensdruck der Betroffenen ausschlaggebend. Jemand kann ein "leichte" Depression haben und leidet wenig bis gar nicht. Der nächste hat schon mit wenigen depressiven Tagen zukämpfen. Gleiches gilt für Borderline-mal ist es stark ausgeprägt, mal wird es kaum als Störung wahr genommen.

Da ich nicht genau erkennen kann worauf die Frage abzielt.....jeder Betroffene hat sein Päckchen zutragen. Auch für die Umwelt ist beides nicht leicht, wenn der Betroffene einen Leidensdruck hat. Da hilft meiner Meinung nach nur, sich mit dem Thema genau auseinander zusetzen und ggfls eine Therapie anzustreben. Aber das ist alles Spekulation, weil ich wie gesagt nicht erkennen kann worauf die Frage abzielt.

Gruß Psychoschnitte

das hält sich die waage und bei beiden ist der seelische druck groß.

Ich bin nicht der meinung das es völlig geheilt sein kann. etwas bleibt immer zurück auch wenn es noch so tief verschüttet liegt...oder es liegt daran das man nach der "Behandlung" ein ganz andrer Mensch ist und entweder es schafft oder durchdreht.

Hallo askmeaskyou,

man kann nicht pauschal sagen, dass Borderline schlimmer ist als Depressionen. Auch gibt es keine Klassifizierung, die psychische Krankheiten nach Schweregrad in 1., 2., 3. Rang usw. einteilt.

Borderline ist eine sogenannte Persönlichkeitsstörung und ein sehr umfangreiches Krankheitsbild, das man behandeln, aber nicht heilen kann.

Aber auch eine Depression kann eine sehr vielfältige Symptomatik hervorrufen, die zudem über die psychische Beeinträchtigung hinausgehen kann. Eine Depression kann sich chronifizieren und in Phasen verlaufen. Manche Patienten leiden zudem an mehreren psychische Störungen gleichzeitig, z. B. Depression und Angststörung.

Auch können beide Krankheiten bei einem Patient gleichzeitig auftreten, d. h. ein Borderline-Patient kann an einer depressiven Störung leiden.

Eine Einteilung wie in Deiner Frage ist also unmöglich.

Ich persönlich lehne ein solches Ranking ab, denn das würde nicht das Individuum, sondern die Krankheit in den Vordergrund stellen.

Viele Grüße

  1. Psychische Krankheiten sind ja nie immer gleich stark ausgeprägt, sodass eine Depression weitaus schlimmer sein kann als eine Borderline Persönlichkeitsstörung, aber auch umgekehrt...
  2. Man kann Persönlichkeitsstörungen nicht wirklich heilen, weil sie prinzipiell keine richtigen Erkrankungen sind. Eine Persönlichkeit besteht ja aus Ansichten/Meinungen, Wahrnehmungen, Gefühlen etc. Das wird hauptsächlich durch äußere Einflüsse anerzogen. So wird vielmehr versucht, schlechte Verhaltensweisen abzugewöhnen und sie durch gute zu ersetzen.
  3. Letzteres heißt natürlich auch, dass, wenn man sich das ganze nicht bewusst macht, man allzu leicht in alte, weniger gute Verhaltensmuster zurück fällt. Aber man kann gut damit leben.

Also ich leide an beidem und kann nicht sagen, was schlimmer ist. Die Persönlichkeitsstörung ist für mich unheimlich anstrengend und durch sie werden auch immer wieder schwere Depressionen bei mir hervorgerufen, was einfach ein abgrundtiefer und fruchtbarer Zustand ist, eigentlich sogar unerträglich. Ich glaube jedoch, dass Depressionen mal stärker und mal weniger stark bis gar nicht auftreten können, leider spüre ich diese Veränderungen, die garantiert ab und zu auftreten nicht, da ich durch Borderline starke Stimmungsschwankungen habe.Also, man kann wirklich nicht wirklich sagen, was schlimmer ist, aber zusammen ist's die Hölle!

tief durchatmen: depression kann entweder neurotisch (erworben in früh-kindheit va.) sein oder auch als bipolare störung auftreten, höchstwahrscheinlich genetisch bed. und eig. den psychosen zuzurechnen,v .a. die identität ist bewusst-gest.,bzw. es liegt qua.REALITÄTSVERLUST vor. die -BORDERLINE Störung nun, larviert so an der grenze zwischen neurose und psychose, der name border-line-st. sagt ja schon einiges....beides sind ernste krankheiten, die aber auch qual.-+ quantit. bei verschiedenne pat. VERSCHIEDEN VERlaufen können...Prognostisch was besser?das traue ich mich so nicht zu sagen...

Nein Borderline ist eine eigene Störung, diese Unterteilung war vor Jahren (80iger Jahre) aktuell. Danach erfolgten viele große UNtersuchungen und Borderline ist eine eigenständige Definition und nicht nur ein "Grenzgänger".

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Das ist beides schlimm, bzw. das ist relativ. Es ist halt eine ganz andere psychische Erkrankung. Ob man die Krankheit heilen kann, weiß ich nicht. Aber man kann bestimmt lernen, damit klarzukommen.

Schlimmer oder weniger schlimm ist eine subjektive Einstellung. Borderliner haben ja mal mit einem Grund angefangen, Borderliner zu sein. Diesen Grund gilt es zu bearbeiten. Da gibt es spezielle Kliniken oder auch Gesprächstherapien. Auf jeden Fall ist das heilbar, aber natürlich muss man mitarbeiten.

Ohne Fleiß kein Preis, sagt mein Opa immer.

Hallo, Borderline ist nichts was man sich erwirbt wie HIV, Hepatitis oder was weiß ich weil man unvorsichtig war. Borderline ist eine richtige Erkrankung der Seele. Nicht des Körpers! Daher schwer für viele Menschen zu verstehen und noch schwerer zu behandeln. Heilung, ich habe bis jetzt niemanden mitbekommen der geheilt ist. Man lernt damit umzugehen. Die Ängste vor der Einsamkeit oder dem was es aus macht, daran erkrankt zu sein, werden immer da sein. Immer. Bis man stirbt. Klar muss man daran arbeiten aber das muss man bei seelischen Krankheiten immer.

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Meine Mutter hat Borderline, weiß leider wovon ich hier rede.

Borderline ist, sagen wir mal tückischer und wird oft als manisch-depressiv verkannt.

Leider sind Borderliner noch wahrnehmungsgestört, neigen zu Selbstverletzung, Promiskuität etc. Da gibts genug Infos im Netz.

Heilbar ist es nicht,jedoch therapierbar, so dass Betroffene und vorallem deren Angehörige damit leben können.

Das setzt die Erkennung und Bereitschaft voraus, sich helfen zu lassen und da kommt wieder die Wahrnehmungsstörung dazu: Borderliner geben immer anderen Schuld an deren Elend.

Wie gesagt: tückisch...

Falls du als Angehörige/r betroffen bist, geh zu einer Selbsthilfegruppe für Angehörige von Borderlinern.

Bist du selbst betroffen, mache eine Therapie.

Borderliner geben immer anderen Schuld an deren Elend.

Das ist Blödsinn. Du scheinst dich weniger damit auszukennen als du denkst. Nur weil deine Mutter das hat bist du kein Experte. Bitte sage nicht irgendwelche Halbwahrheiten. Gehe mal auf www.borderlineforum.de und informiere dich.

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Dass eine Borderlinestörung nicht heilbar ist, ist inzwischen (seit Kernberg & Fonagy) überholt. Mit entsprechenden Verfahren, viel Zeit und Motivation seitens des Betroffenen kann durchaus eine Heilung erzielt werden, die gleichbedeutend ist mit einer Freiheit von jeglicher Symptomatik bzw. einer ungestörten "Liebes- und Arbeitsfähigkeit" (wie Freud den Begriff "psychische Gesundheit" definierte) ohne jeglichen persönlichen Leidensdruck.

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Depressive Phasen gehören unter Anderem zu Borderline dazu. Genauso wie Wutausbrüche, Angststörungen, usw.

Komische Verhaltensmuster sind es immer nur für jene, die sich mit diesen Krankheiten nicht auskennen. Mit einer Verhaltenstherapie kann man aber lernen, mit dieser Krankheit zu leben und auch damit umzugehen! Ich bin selber betroffen! (Depressionen) Aber ich habe gelernt, damit umzugehen! Jeder kann es schaffen, wenn er sich helfen läßt!

Dumme Frage ... beides sind schwerwiegende Krankheitsbilder ... keins ist besser als das andere

Man kann auf Medikamenten eingestellt werden und man kann lernen damit umzugehen ... aber Heilung ist schwierig ... ne Linderung ist möglich denke ich ...

Glaub ich nicht. Borderline wird ja hauptsächlich durch gesprächstherapie behnadelt und depression mit Medikamenten.

Was ist das für eine Aussage? Für Borderline speziell ging es kein eigenes Medikament.. Deshalb bekommt man welche, die die Stimmung aufhellen - also wie gegen Depressionen und auch um sozusagen zu senken, damit man ruhiger wird.. es heißt nicht, dass es immer so ist.! Man bekommt ja auch nd immer gegen Depressionen ein Medikament.. Es ist schon meistens so aber ja. Bei jedem ist es aber anders :)

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