Ist Boliviens Salar de uyuni See ein Beweis für die flache Erde?

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5 Antworten

Also, die Erde ist ja nicht rund wie eine Billiardkugel sondern hat nicht nur Erhöhungen und Vertiefungen, sondern sogar unterschiedliche Schwerefelder!

Ganz grob gesagt wie eine Kartoffel, aber kann man vom Maßstab natürlich nicht vergleichen.

Der See liegt vermutlich in einer Senke und Du kannst deswegen zum anderen Ufer blicken, weil er nicht eben ist sondern trichterförmig - das sieht dann nur so aus, als wäre er eben.

Der See ist ja nicht mit Wasser gefüllt, dann sähe es vermutlich anders aus. Einen See, der eine gewisse Größe überschreitet, kann man nämlich nicht mehr überblicken, zumindest nicht vom Erdboden aus.

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Wenn man an einem Ende des Salzsees steht, kann man problemlos das andere Ende zirka 160 Kilometer entfernt sehen

Woher weißt du das? Warst du da? Woher weißt du, dass das, was du am Horizont siehst, das andere Ufer ist? Ich habe im Netz einen Reisebericht gefunden. Dort heißt es:

Wir steuern eine Felseninsel in der Mitte des Sees an, um dort die Nacht
zu verbringen. Das besondere ist, dass man ewig ohne Orientierung in
eine bestimmte Richtung fährt ehe man aus einer Entfernung ab etwa 30km
ein Ziel erahnt, das sich vorher hinter der Erdkrümmung versteckt hat.


Also ganz anders als das, was du behauptest...

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Kommentar von Habi59
15.12.2016, 13:16

Hallo, ich bin jetzt erst auf das Thema gestoßen.

Im schweizerischen "Velojournal", Ausgabe 1/2008, S. 18, ist ein fast gleich lautender Reise-Eindruck von Fahrradtouristen beschrieben. Die Leute steuerten eine Insel mitten auf der Seefläche an, benötigten hierzu mehrere Tage und sahen die Insel erst bei entsprechender Annäherung relativ kurz vor dem Erreichen.

Ungeachtet dessen stellt sich mir die Frage, inwieweit ein 3700 Meter über dem Meeresspiegel liegender ausgetrockneter Salzsee mit vermutlich spezifischer Hochebenen- Geologie und -Topographie überhaupt als Gegenstand zur Falsifizierung der Erdkugel herangezogen werden könnte.

Der Threadersteller deutet mit seinem Kommunikationsverhalten  auf die typischen Wesenszüge von Verschwörungstheoretikern im allgemeinen und Flachweltlern im besonderen hin:

Falschheit/Verlogenheit, Beschränktheit, Unbelehrbarkeit und Verbohrtheit.

Wobei diese Aufzählung keineswegs abschließend ist.

Mittlerweile hat "LiWang" ja einer ganze Reihe weiterer Threads zum gleichen Themenkreis eröffnet...;-)

Ganz allgemein festigt sich mein Eindruck, dass Flachwelter ihre krude Weltsicht vornehmlich aus meist strunzdämlichen, wichtigtuerischen Youtube-Videos gewinnen, wobei derzeit das besonders obskure "200-Beweise"- Machwerk eine besondere Rolle spielen dürfte.


Gruß an alle

Habi59




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Bei 128 Km und einer Sichthöhe von 1,80 Meter liegt das Ziel genau 1191 Meter hinter dem Horizont. Bei 160 Km auf 1,80 sind es sogar 1890 Meter

http://dizzib.github.io/earth/curve-calc/?d0=160&h0=1.8&unit=metric

Wenn du also mit einem Fernglas oder wie auch immer etwas auf die Entfernung sehen kannst, ist die Erde auch nicht rund, egal was manche Leute hier erzählen.

Versucht haben die das selber dann auch nicht und die flache Erde Theorie hört sich für viele einfach zu lächerlich an, als das man sich damit auseinander setzen würde, was eigentlich eher traurig als zum Lachen ist, aber nunja...

Hier findest du noch einen Wasserhügel Rechner, der sagt, das man bei 128 Km einen Wasserhügel von 318 Meter in der Mitte hat, bei 160 Km sind es ganze 497 Meter, die der Hügel in der Mitte hätte,...sieht bestimmt lustig aus, wenn der mal zufriert. :-)

http://www.long-tom.de/sonstiges_erde.html

Viel Spass auf deiner Reise, der Weg lohnt sich.

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Kommentar von LiWang
03.07.2016, 14:33

Anfangs war ich wie alle anderen aber ich habe dem Thema eine Chance gelassen und die Fakten die es gibt und Tests heute und auch von früher zeigen, dass die Erde unmöglich Rund sein kann.

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Wenn du zum Beispiel auf das Meer hinaus schaust, und ganz weit weg - hinter dem Horizont bewegt sich ein Segelschiff auf dich zu.

Dann bekommst du zu erst die Segelmastenspitzen zu sehen und nach und nach kommt dann der ganze Schiffskörper zum Vorschein.

Um die Beweisführung und sämtliche andere Thesen mit ins Boot zu holen ( verzeih den kleinen Wortwitz ).

Hier meine Professoren der alten Schule, die sich in einem kleinem Videobeitrag gerne zu der Fragestellung äußern möchten.

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Kommentar von LiWang
02.07.2016, 03:53

Ich habe ein verständliches Beispiel zu deinem Kommentar.

Wird ein Mädchen, das ein Kleid trägt und in Richtung des Horizonts geht, erscheinen, als ob es in den Boden sinkt, je weiter sie sich entfernt. Ihre Füße werden zuerst aus der Sicht verschwinden, und der Abstand zwischen dem unteren Ende ihres Kleides und dem Boden wird allmählich kleiner bis es nach ungefähr 800 m so scheint, als ob ihr Kleid den Boden berührt, während sie auf unsichtbaren Beinen geht. Dasselbe passiert bei davon fahrenden Autos, die Achsen sinken allmählich und die Räder verschwinden, bis es so erscheint, daß der Wagen auf seiner Karosserie gleitet. So ist das auf waagerechten Oberflächen, der niedrigste Teil des sich vom einem beliebigen Beobachtungspunkt aus entfernenden Objekts verschwindet zwangsläufig vor dem höchsten.

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Oh je, die Flat Earther kriechen aus den Löchern...

Nehmen wir mal an, deine Beobachtungen und die Schlussfolgerungen sind korrekt. Warum kann ich dann nicht Amerika sehen, oder den Mt. Everest? Wenn es keine Erdkrümmung gäbe, hinter der die verschwinden, müsste ich sie doch sehen können?

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Kommentar von LiWang
02.07.2016, 02:15

Wieso gehst du nicht auf meine simple Frage ein? Wieso muss es eine Krümmung geben um bestimmte Gebiete nicht sehen zu können? Weil sie sehr weit weg sind und außerdem gibt es Tiefen und Höhen und Berge etc. 

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