Ist blinzeln ansteckend (metaphorisch)?

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4 Antworten

Das kommt darauf an. Wenn Du viel blinzelst und Dein Gegenüber findet Dich sympatisch wird er/sie auch damit beginnen. Verantwortlich hierfür sind die sog. Spiegelneuronen in unserem Hirn. 

Diese sorgen dafür, dass wir das Verhalten von jemandem imitieren, dem wir freundschaftlich gegenüberstehen. Es ist so etwas wie ein  Signal, als wolle man sagen: "Du gehörst zu meiner Gruppe, daher werde ich Dir nichts tun."

Mit dem Blinzeln selber hat dies aber weniger etwas zu tun. Das klappt genau so, wenn Du Dich am Kopf kratzt, etwas trinkst etc.

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Hey Du.

Nein. Blinzeln ist nicht ansteckend.

Aber wer sich damit zu tiefgründig beschäftigt und zu viele Selbstversuche macht, kann verursachen - oder besser ausgedrückt - riskiert, daß ein Tick daraus entsteht.

Wer aus gesundheitlichen Gründen blinzelt, ist also trotzdem nicht ansteckend. Nur derjenige, der das Blinzeln kopiert, steckt sich selbst an. Aber sonst niemand Anderen. Außer dein nächstes Gegenüber kopiert Dich auch.

LG

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Kommentar von Raul1241
29.10.2016, 01:49

Danke das war wirklich lehrreich

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Nein, ist es nicht. Aber interessant zu wissen, dass zum Beispiel Katzen es als freundschaftliches Signal deuten, wenn sie angeblinzelt werden. Aber wie gesagt, ansteckend ist es nicht :-) 

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Jucken und Gaehnen ja, aber blinzeln eigentlich nicht.

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