Ist Biochemie die Antwort für alles in unserem Körper?

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16 Antworten

Nein, manchmal muss ein anderer Fachmann ran. 

Wenns um Traiing geht, wuerde ich eher meinem Trainer vertrauen, und wenns um Gesundheit geht, eher meinem Arzt.

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Nein, auch in der Biologie nicht. 

Biochemie ist sicher spannend und kann vieles erklären, gerade auch im Bereich Alltag (Ernährung, Sport, Müdigkeit etc.) und Medizin, aber selbst in der Biologie gibt es Bereiche, die man rein mit Biochemie nicht erklären kann, in die aber oft Biochemie hineinspielt. Bspw. der ganze Bereich Verhalten und Ökologie. Hier geht es um größere Systeme als den Körper. Natürlich basiert auch das Verhalten zu großen Teilen auf chemischen Abläufen im Körper, aber trotzdem schauen wir uns keine Reaktionen an, wenn wir etwas über das Verhalten von Tieren und unser eigenes Verhalten erfahren wollen (jedenfalls nicht nur), sondern wir beobachten die Tiere, machen Experimente, ziehen Schlüsse. Ökologie läuft auch auf chemischer Ebene ab - Stoffkreisläufe etc. - aber wenn man Populatoionsökoliogie verstehen will, muss man eben Populationen über längere Zeit beobachten und Verhaltensmuster feststellen und interpretieren.

Vieles wird auf chemischer Ebene irgendwann erklärt, aber auf makroskopischer Ebene erforscht und - im Alltag - angewandt. Zoobiologen bspw. würden vermutlich ein Gehege so aufbauen, dass die Art, die darin leben soll, sich dort wohl fühlt und ihren Bedürfnissen entsprechend leben kann. Wie groß muss das Gehege sein, wie soll es strukturiert sein, welcher Untergrund ist notwendig, braucht die Art viele Verstecke oder viel freie Fläche, welche Temperatur muss das Schutzhaus haben, müssen die Tiere klettern können, wie viele Tiere welchen Geschlechts sollten das Gehege bewohnen, welche Art Beschäftigung sollte man ihnen geben usw. Das alles beantwortet man nicht mit Biochemie, sondern aufgrund von Beobachtungen des Verhaltens der Art.

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Ein Mensch ist viel mehr als die Summe seiner biochemischen Prozesse.
Der beste Beweis dafür ist, dass du aus freiem Willen diese Frage gestellt hast...

Der Biochemicker kann viele Zusammenhänge und Prozesse deuten, erklären, oder gar vorassagen.
Aber auch ein Biochemiker wird nie voraussagen können, was ein Mensch in einer bestimmten Situation tun wird, auch wenn er noch so viele biochemische Indikatoren erfassen würde.

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Hi,

natürlich, er kann auch erklären, welche Risiken/Nebenwirkungen bei einen Biochemischen Vorgang vorhanden sind.

Der beste chemische Einfluss muss nicht immer der Richtige sein, wenn die Nebenwirkungen sich als sehr gefährlich herausstellen und in keinem Verhältnis zum gewünschten Erfolg stehen!

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Ein Biochemiker kann die Stoffwechselprozesse im Körper ziemlich genau erklären, ist aber oftmals überfordert, wenn es denn um Erkrankungen geht, die durch Stoffwechselkrankheiten oder falscher Ernährung entsthen oder aber entsthen können, daher macht es Sinn, wenn interdisziplinäres Teamwork besteht.

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Prinzipiell hast Du recht, aber...

Einen "Biochemiker" so wie Du ihn Dir vorstellst gibt es nicht. Biochemie ist dann eher ein Oberbegriff und die Materie ist so umfangreich, dass man in einem Dutzend der verschiedenen Fachbereiche promovieren könnte ohne sie vollumfänglich abzudecken.

Selbst wenn Du aus der Chemieecke kommend über Genetik, Immunologie, Physiologie, molekulare Biomedizin, Entwicklungsbiologie, Mikrobiologie usw alles abgegrast hättest, müsstest Du zumindest noch eine solide Zusatzausbildung in Mathe, Informatik, physikalischer Chemie/Thermodynamik & Physik dazu nehmen, um all die Daten auch verstehen und  korrelieren zu können.

Aus dem Grund arbeitet man heute auch in fachübergreifenden Teams, wenn sinnvoll Forschung betrieben werden soll.

Google mal "Max-Planck-Gesellschaft Biochemie" oder auch "Leibnitz Gemeinschaft" ; das gibt zumindest mal einen Eindruck was alles hier involviert ist.

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Vielleicht hat dein Bio-Lehrer ein Problem, denn Leben ist mehr als Chemie.
Und jeder Teil ist ein notwendiger.

Nach Anteilen zu Fragen ist genau so sinnlos wie die Frage, welchen Anteil Motor und Treibstoff am Fahren haben.

Und da du ja nach Meinungen fragst, erlaube ich mir, meine Meinung zu äußern:

Dein Körper ist in 50 bis 70 Jahren Kompost. In den nächsten 20 Jahren kannst du wohl noch die eine oder andere Dummbratze ins Bett kriegen, danach hilft nur noch Geld. Offen oder versteckt, was sich dann "Persönlichkeit" nennt.

Nicht ist erbärmlicher, als wenn man seinen Körper zum Lebensinhalt macht. Denn der ist nicht nur sterblich, sondern baut nach und nach ab, lange bevor du tot bist.

Lebend und lebendig bis zum Tode ist der Geist, und der fragt dann irgendwann nicht mehr, wie viele Blonde Friseusen du mit deinem Körper ins Bett gelockt hast.

Ich bin verliebt, obwohl um die 60, und der Körper der Angebeteten ist da nur ein Plus. Und dass es wenig Aussichten auf "Erfolg" hat, ist da nur Nebensache.

Du kannst das wohl jetzt nicht verstehen, aber irgendwann wirst du es erfahren.

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Ja, die Biochemie ist wirklich die Basis für alle Vorgänge im Körper.

Wenn man etwas im Körper nicht biochemisch erklären, dann liegt das daran, dass es noch nicht gut genug erforscht ist. Jede Erklärung die nicht auf die Biochemie zurückgeht, ist nur eine Teilerkärung, denn jeder makroskopische Prozess hat letzten Endes eine molekulare Basis. Selbst wenn ein Immunologe dir versucht etwas zu erklären, wird er das in "biochemischer" Sprache tun. Sprich, er betreibt biochemische Forschung um immunologische Prozesse im Körper zu verstehen, denn jede Interaktion zwischen beispielsweise zwei weißen Blutzellen beruht auf deren Rezeptoren, wo wir wieder bei der Biochemie wären.

Daraus ergibt sich aber folgendes Problem: kein Biochemiker kann dir alles erklären was im Körper passiert. Jeder ist auf etwas spezialisiert. Stell dir einfach nur vor, dass in einer einzigen Zelle 10.000 Proteine synthetisiert werden und bezüglich ihrer Funktionen ist noch vieles unerforscht, da das System eben so komplex ist.

Ein Biochemiker der z.B. an einer Krankheit wie Alzheimer forscht, wird dir Dinge erklären die nicht mal Ärzte so gut verstehen, aber er kennt sicher nicht die biochemische Grundlage jeder bekannten Krankheit.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

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Biochemie beantwortet nichts; ein guter Biochemiker, der nicht blind ist für allgemeine naturwissenschaftliche Zusamenhänge, kann sehr viel beantworten.

Alles mit Sicherheit nicht, das Leben hat so viele Fragestellungen (ethischer, philosophischer, teleologischer, theologischer, psychologischer Natur u.v.a.m.), dass eine Einengung auf nur diesen einen Blickwinkel dem Wesen der Welt und des Menschen nicht gerecht würde.

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Nein, denn der Biochemiker überschaut nur ein kleines Teilgebiet der Vorgänge im Körper. Der Biochemiker kann dir zwar den Stoffwechsel einer Zelle erklären, nicht aber wenn die Zelle sich nicht mehr normgerecht verhält. Dann ist dies eine Sache der Pathologen, der Endokrinologen oder allgemein der Mediziner.

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Das kommt darauf an wie weit man in dem Gebiet spezialisiert ist. Ein Lungenfachoberarzt kann dir mehr über die Lunge sagen, als dein Biochemie Professor.

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Meiner Meinung nach ist ein Biochemiker der beste Ansprechpartner für alles

Dem widerspreche ich definitiv. Auch wenn alles irgendwie mit Biochemie zusammenhängt, ist er nicht immer der ideale Ansprechpartner. Warum sollte er bsp. ein idealer Ernährungsberater sein? Das ist ein eigenständiger Beruf. Und was machst du, wenn du eine psychische Störung hast, wie Depression, Schizophrenie, Angstanfälle? Da kann dir ein Biochemiker auch nicht weiterhelfen.

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Kommentar von Dodsble1
04.05.2016, 22:24

Ich rede von der körperlichen und nickt psychischen Gesundheit ....

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Kommt drauf an, manche sind davon überzeugt, dass ihre Existenz kein Zufall sein kann, das heißt sie sind religiös und glauben, dass Gott sie erschaffen hat. Jeder glaubt eine anderen Grund für die Existenz oder dem Körper zu haben, manche glauben an Biochemie, manche an Religionen...

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Liebe, Treue, Wahnsinn, mit Ernährung ist alles drin?

Biochemie ist ein hochinteressantes Fach, aber alles lässt sich damit auch nicht erklären.

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Im Grunde hast du nicht Unrecht. Ein guter Biochemiker kann dir ganz viel über den Körper erklären, was Mangelerscheinung oder Überdosierung verursachen und dir die Zusammenhänge gut erklären.

Ein Fitnessexperte jedoch (sofern er denn wirklich einer ist), kennt sich mit den neusten Erkenntnissen aus, mag Studien kennen, weiß von Produkten, wie sie auch tatsächlich auf den Körper reagieren. Sie sind oder sollten halt Meister in ihrem Fachgebiet sein und demzufolge deinem Lehrer in diesem Aspekt überlegen sein.
Dein Lehrer kann nicht  alles wissen und hat auch nicht die Zeit sich in jedem Gebiet super aus zu kennen. Dafür ist der menschliche Organismus einfach zu komplex.
Frage ist aber halt immer, was du für einen Experten du vor dir hast. Einer, der nur paar Fernkurse bzw. ein paar Schulungen gemacht hat kann man nicht als Experten titulieren, auch wenn es leider heute Gang und Gebe ist.

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wie viel ist 1 + 1 ? die Anwort lautet Biochemie, denn Biochemie ist die Antwort auf alles.

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