Ist Beweisfotos machen wirklich strafbar?

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15 Antworten

So wie ich das verstanden habe hast du ganz eindeutig eine Straftat begangen.

Nach §201a StGB ist es verboten den höchstpersönlichen Lebensbereich von Menschen onhe deren Einwilligung zu fotografieren. Dazu gehört auch die Wohnung und damit ist eine verurteilung völlig richtig.

Könntest du bitte erläutern, wegen welcher Tat du "schuldig" gesprochen wurdest? Bisher sehe ich keine Straftat. Allerdings frage ich mich, wie du jemanden fotografierst, während du flüchtest und das Motiv hinter dir steht.

Kommentar von WilliPahl
26.10.2010, 13:28

... kurz umgedreht, als ich sie hinter mir jähzornig hab schreien hören mit erhobener Hand. Ich Kamera wieder an und klick. Ich dachte, das glaubt mir keiner, war auch kein anderer Mensch als Zeuge zu sehen. Sie hat gestern zugegeben, daß sie ihren Ledergürtel in der Hand hatte.

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Ähm, es gab ein Verfahren, du bist verurteilt worden, das Kind liegt im Brunnen. Was genau möchtest du denn jetzt wissen?

Kommentar von WilliPahl
26.10.2010, 13:07

Die Versicherungen verlangen bei Schäden BEWEISFOTOS!

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Man macht nun einmal keine Bilder von Leuten, die nicht damit einverstanden sind. Beauftrage nächstes Mal den Gerichtsvollzieher mit der Übergabe des Briefes.

Kommentar von WilliPahl
26.10.2010, 13:06

Lies mal genauer! Es war bei uns ein hoher Feiertag!!

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ja, das ist strafbar. du kannst nicht einfach fotos von explizit EINER person machen, wenn diese nicht zustimmt.

Kommentar von WilliPahl
26.10.2010, 13:08

Beweisfotos! Und wie ist es z.B. wenn ich einen Bankräuber fotografiere?? Soll ich den auch vorher fragen??

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Kommentar von heinmueck
26.10.2010, 15:20

@semran: Es ist nicht verboten einfach Fotos von Personen in der Öffentlichkeit zu machen. Das ist - ohne Erlaubnis des Fotografierten - allenfalls unhöflich, aber nicht strafbar.

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wie Rat? du bist verurteilt worden, reicht das nicht? Kopfschüttel

Kommentar von WilliPahl
26.10.2010, 13:30

Weiß Du, wieviel Fehlurteile es jährlich gibt?? Oder bist Du obrigkeitsgläubig? Bei jedem Unfall z.B. müssen Fotos gemacht werden...

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Hier steht immer noch nix, was im Strafbefeht und Urteil steht, weshalb der Fragesteller angeklagt und verteilt wurde.

So ein Beweisfoto ist kein Beweis, wenn ein Richter diesen Beweis ablehnt, unrechtmäßiges Fotografieren, Verletzung Persönlichkeitsrecht, etc ...

Aber darum geht es nicht. Der Fragesteller macht keine Angaben zur Straftat!

Du hast in ein Persönlichkeitsrecht eingegriffen und wurdest dafür zurecht belangt. Was möchtest du denn für einen Rat?

Kommentar von WilliPahl
26.10.2010, 13:01

Es ging um "Beweisfotos" für meine Versicherung!!

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Schuldig bzgl. was?

Hoffe, diese Frage ist kein fake.. Klingt ja wie ausm kintop!

Wie fotografiert man den eine Briefübergabe? Bin als Hobbyfotograf immer auf der suche nach guten Motiven. Deine Frage klingt mir sehr konstruiert.

Kommentar von WilliPahl
26.10.2010, 13:05

Ist aber wahr und mit Hobbyfotografieren hat das ja nun gar nicht zu tun!

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Deine Schilderung ist sehr lückenhaft und kann so auch nicht stimmen. Die Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches durch Bildaufnahmen kommt nur innerhalb einer Privatwohnung oder auf einem gegen Einblicke geschützten Privatgrundstück in Betracht. Und zu was wurdest du verurteilt?

Du hast immer die Möglichkeit, gegen ein Urteil Rechtsmittel einzulegen. Dann wird es von einer höheren Instanz überprüft.

Kommentar von WilliPahl
26.10.2010, 13:21

30 Tagessätze, kommt nun noch hinzu zu den Mietschulden und 2 Wasserschäden und sonstigen hinterlassenen Schäden, wie Wasserhähn abgerissen, Kabel für Wandlampen abgeschnitten Toilettenspüldrucktaste rausgerissen, keine Wohnungsschlüssel zurück. und und

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Vermutlich hast du in ihre Wohnung fotografiert. Das ist ohne Einverständnis des Wohnungsbewohners verboten.

Kommentar von WilliPahl
26.10.2010, 15:07

n e i n

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Du wurdest verurteilt.

Was gibt es da noch zu diskutieren ?

Kommentar von WilliPahl
26.10.2010, 13:09

diskutieren? Ich suche Argumente für meinen Widerspruch! 1 Woche Zeit.

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An deinem Bericht stimmt irgend etwas nicht. Weshalb hat dich der Richter verurteilt? Was du Verletzung des persönlichen Lebensbereichs mit Fotoaufnahmen nennst, ist keine Straftat. Und das zitierte Recht am eigenen Bild betrifft nicht die Aufnahme sondern das Veröffentlichen des Bildes.

Hast du das Bild in Ihrer Wohnung gemacht? Oder auf öffentlichem Boden? Was ist auf dem Bild wirklich zu sehen? Und was hast du mit dem Bild nachher gemacht?

Viele offene Fragen. Ich will das Ganze nicht recht glauben.

Kommentar von WilliPahl
26.10.2010, 13:04

Scheint aber doch, denn ich habe einen Strafbefehl bekommen. Ich habe am Hauseingang fotografiert die reine Übergabe des Briefes. Ein 2. Foto auf der Straße, wie ich verfolgt wurde, übrigens mit Hund! Die Fotos kennt seit gestern nur der Richter!

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