Ist Betrug und Diebstahl in der selben Gruppe vor Gericht?

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5 Antworten

Betrug und Diebstahl sind beides Straftaten und werden somit BEIDE vor einem Strafgericht verhandelt.

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Strafgesetzbuch (StGB)

§ 242
Diebstahl

(1) Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht
wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe
bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

§ 263 Betrug

(1) Wer in der

Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil

zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er

durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung

wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit

Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

(3)

In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs

Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der

Regel vor, wenn der Täter

1.
gewerbsmäßig
oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten
Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug verbunden hat,
2.
einen
Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht
handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von
Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen,
3.
eine andere Person in wirtschaftliche Not bringt,
4.
seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger oder Europäischer Amtsträger mißbraucht oder
5.
einen
Versicherungsfall vortäuscht, nachdem er oder ein anderer zu diesem
Zweck eine Sache von bedeutendem Wert in Brand gesetzt oder durch eine
Brandlegung ganz oder teilweise zerstört oder ein Schiff zum Sinken oder
Stranden gebracht hat.

(4) § 243 Abs. 2 sowie die §§ 247 und 248a gelten entsprechend.

(5)

Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder

schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren

wird bestraft, wer den Betrug als Mitglied einer Bande, die sich zur

fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267

bis 269 verbunden hat, gewerbsmäßig begeht.

(6) Das Gericht kann Führungsaufsicht anordnen (§ 68 Abs. 1).

(7)

Die §§ 43a und 73d sind anzuwenden, wenn der Täter als Mitglied einer

Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach

den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat. § 73d ist auch dann

anzuwenden, wenn der Täter gewerbsmäßig handelt.

Was für eine Gruppe?

Worum geht es denn überhaupt? Zuständigkeit des Gerichts? 

Deichgoettin 15.08.2016, 16:10

Ja, ja - das Formulieren von Fragen ist gar nicht so einfach :-)))

1

Was ist denn das für eine Frage?

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