Ist Berufsunfähigkeitsversicherung mit 3 Jahren Prognosezeitraum wertlos?

3 Antworten

Ist dein Google ausgefallen?

http://www.bu-absicherung.de/wasmusseinebuenthalten/

Was du wissen willst, steht dort unter Punkt 2. Da man eine solche Katastrophenklausel nicht akzeptieren sollte, erübrigt sich deine zweite Frage.

Mein Google scheint nicht richtig zu funktionieren...vielen Dank für den Link!

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Punkt 1 stimmt. Punkt 2 wäre eine Karrenzzeit.

Prognosezeitraum sollte 6 Monate sein, ansonsten nicht abschließen.

Zu Punkt 2: Eine Karenzzeit wäre ein individueller Bestandteil der BU oder?

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Bei diesem Text fehlt mir der Hinweis, ob Du Arbeitnehmer, Beamter oder Selbständig bist.

Denn hier können unterschiedliche Regeln bestehen.

Ansonsten hat Kevin, ja schon alles geschrieben.

Ich bin Arbeitnehmer

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@MrNyquist2108

Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung für einen Arbeitnehmer sollte man auch jeden Fall darauf achten, dass der Vertrag nicht die abstrakte Verweisung beinhaltet. Bedeutet, dass bei einer BU nicht auf einen anderen Beruf den man auf Grund der Erfahrungen verwiesen werden kann. Wichtig ist auch, dass bei einer Einkommensminderung von 20 % und mehr, bei Ausübung einer anderen Tätigkeit, die BU-Rente weiter gezahlt wird.

Die Versicherungsbedingungen sollten folgenden Text beinhalten:

1.2 Wann liegt Berufsunfähigkeit vor?

1.2.1 Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfall, was ärztlich nachzuweisen ist, voraussichtlich sechs Monate ununterbrochen zu mindestens   50 % außerstande ist, ihren vor Eintritt der gesundheitlichen Beeinträchtigung zuletzt ausgeübten Beruf , so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, nachzugehen. Bei einem geringeren Grad der Berufsunfähigkeit besteht kein Anspruch auf die Versicherungsleistungen.

1.2.2 Übt die versicherte Person jedoch eine andere, ihrer Ausbildung oder Erfahrung und bisherigen Lebensstellung entsprechende berufliche Tätigkeit konkret aus, liegt keine Berufsunfähigkeit vor.

Als entsprechend wird dabei nur eine solche Tätigkeit angesehen, die keine deutlich abweichenden Kenntnisse und Fähigkeiten erfordert und auch in ihrer Vergütung und Wertschätzung nicht spürbar unter das Niveau der bislang ausgeübten beruflichen Tätigkeit absinkt. Unzumutbar ist dabei in der Regel eine Einkommensminderung von 20 % oder mehr gegenüber dem jährlichen Bruttoeinkommen im zuletzt ausgeübten Beruf, wobei die individuellen Gegebenheiten sowie die höchstrichterliche Rechtsprechung zu berücksichtigen sind. Im begründeten Einzelfall kann auch eine unter 20 % liegende Einkommensminderung unzumutbar sein. Auf eine abstrakte Verweisung wird verzichtet.

............

Sollten deine Versicherungsbedingungen anders lauten, sollte man wenn die Möglichkeit noch besteht die BU-Versicherung bei einem anderen Versicherungsunternehmen erneuern.

Gruß Apolon

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