Ist Belladonna ein bewährtes homoöpathisches Fiebermittel?

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5 Antworten

Belladonna ist neben Aconitum das wichtigste Fiebermittel. Belladonna hilft auch bei ersten Anzeichen von Halsschmerzen und Hitzschlag. Nur um Mißverständnisse vorzubeugen, Homöopathische Mittel sind so hoch verdünnt das keines davon zum Tode führen kann. Das bezieht sich nur auf die Ausgangsstoffe aus denen Homöopathische Mittel hergestellt werden. LG Detlef

ja, Detlef LOTZ hat recht. allerdings muß man sich auch genau die anderen symptome genau anschauen. vielleicht hilft sogar ein anderes homöopathisches mittel noch besser. belladonna gibt man vor allem bei hohem fieber, rotem gesicht heißem und verschwitzten kopf, aber kalten extremitäten. meistens kommt es zur erstverschlimmerung. das heißt, dass das fieber sogar noch kurz ansteigt und dann aber sinkt. das ist ein zeichen dafür, dass das richtige mittel genommen wurde. sinkt das fieber nicht, wie gesagt, noch mal auf die begleitsymptome schauen und ggf ein anderes mittel geben.

Du hast absolut Recht. Ich hoffe allerdings das alle die Homöopathische Mittel einsetzen, wenigstens einen kleinen Leitfaden zur Hand nehmen. Die detailierten Mittelbeschreibungen sprengen im Allgemeinen den Rahmen von GF. LG Detlef

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Ich beantworte die Frage nochmal. weil mich das Daumenkino interessiert, sonst hätte ich den Kommentar von jaguar4 einfach nochmal kommentiert.

Um den Placebo-Effekt auszuschalten, muss eben mit Doppel(!)blindversuchen gearbeitet werden. Selbst wenn die Person, die ein Mittel verabreicht, weiß, ob es sich um das "echte" oder das "falsche" Mittel handelt, ist bereits eine entsprechende Wirkung nachweisbar. Woher kommt das? Wir Menschen - und ganz besonders Kinder und auch Tiere - reagieren unbewusst auf so genannte Mikrosignale. Beispiel: Das Kleine schläft immer ab acht Uhr abends tief und fest. Nun wollen Mami und Papi 'mal einen Abend weg. Babysitter oder Oma ist bestellt. Sehr häufig ist nun nix mehr mit heia! Das Kleine weint und bleibt wach.Ist uns selbst schon passiert. Winzige Signale, die wir unbewusst aussenden, werden wahr genommen und führen zu emotionalen Reaktionen.

Im vorliegenden Fall müsste der Versuch so aufgesetzt werden, dass die Mutter, die das homöopathische (oder auch ein anderes) Mittel gibt selbst nicht weiß, ob es das "wirksame" oder ein unwirksames ist. Meine Behauptung: unter solchen Doppelblindbedingungen wird jedes unwirksame Mittel gleich wirken. Ist so auch untersucht und bestätigt worden.

Leider dauert eine wissenschaftliche Erklärung viel länger als eine Behauptung wie "das ist absoluter unsinn" gefolgt von unreflektierten auf Annahmen oder Glauben gegründeten Behauptungen.

Hat sich denn schon mal jemand die Mühe gemacht und bei www. gwup.de nachgelesen? Oder haltet Ihr es wie der Professor von Galileo, Gulio Libri, der gesagt hat, er brauche nicht durch das Teleskop zu schauen, in dem die Jupitermonde zu sehen seien, denn er kenne die Wahrheit bereits (es gibt sie nicht). (Auch ein Unterschied zwischen Wissenschaftlern und Esoterikern...) Nix für ungut

Shag d'Albran

die mühe hab ich mir allerdings gemacht. ich sags nochmal: aboluter unsinn. hier wird nur auf einer internetseite gelesen, allerdings scheint mir hier doch die erfahrung oder der umgang mit der homöopathie zu fehlen.

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@jaguar4

Es ist immer wieder erstaunlich, dass den Wissenschaftlern Hochmut oder Arroganz vorgeworfen wird und dabei mit so "qualifizierten" Aussagen wie "absoluter unsinn" argumentiert wird. Wenn sich jemand mit Parawissenschaften beschäftigt - unvoreingenommen - dann sind es diese Leute. Ergo "Ich brauche nicht durch das Teleskop zu sehen, denn ich kenne die Wahrheit".

Aber wie immer gilt: wer heilt, hat Recht. Sei's drum. Immerhin wird der Placebo-Effekt erfolgreich auch in der Schulmedizin eingesetzt.

Shag d'Albran

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@jaguar4

Ich beuge mich in Demut vor der logischen Wucht und der geschliffenen Eloquenz dieses Kommentars.

Shag d'Albran

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Achtung, nicht Naturheilkunde mit Homöopathie durcheinander schmeißen.

Belladonna ist eine Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse mit sehr wirksamen Inhaltsstoffen. Sie wird pharmazeutisch genutzt. Die Inhalsstoffe sind aber auch gefährlich wenn sie unsachgemäß angewendet werden.

Bei der Homöopathie werden die Stoffe so hoch verdünnt, dass kein einziges Molekül des Wirkstoffes mehr vorhanden ist. Daher gibt es außer dem Placebo-Effekt auch keine Wirkung. Es gibt bisher keine einzige Untersuchung, in der Homöopathie irgendeine Wirkung gezeigt hat. Solche Untersuchungen blenden durch so genannte randomisierte Doppelblindversuche die Placebo-Effekte aus - und dann bleibt aber auch gar nix mehr an Wirkung übrig. Siehe http://www.gwup.de

Nix für ungut

Shafg d'Albran

das ist absoluter unsinn. tatsache ist, dass es homöopathie seit 200 jahren gibt und sie nicht bewiesen ist. allerdings hat das nichts mit placebo-effekt zu tun! wie sonst ist es zb zu erklären, dass es bei tieren und kindern funktionert, die gar nicht wissen was sie bekommen? das ist nur ein beispiel von vielen. wie gesagt, unsinn.

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ja, belladonna (tollkirsche) ist ein sehr wirksames mittel. soll auch bei menstruationsbeschwerden helfen. tollkirsche ist giftig und kann zum tod führen!

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