Ist bei der Kündigung noch was zu machen?

6 Antworten

Jetzt haben sie allerdings die Kündigung schon unterschrieben, ist da jetzt noch was zu machen?

Selbstverständlich!

Wichtig ist die Feststellung von rotweinfan67, dass durch den Tod des Arbeitgebers nicht automatisch auch die Arbeitsverträge enden. Die Erben können dann betriebsbedingt kündigen, unter Einhaltung der gesetzlichen oder vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen.

Vorausgesetzt, es handelt sich tatsächlich um eine Kündigung und nicht um einen Aufhebungsvertrag:

Das Unterschreiben der Kündigung durch den gekündigten Arbeitnehmer bedeutet nicht, dass er damit sein Einverständnis erklärt, sondern ist lediglich eine Empfangsbestätigung für denn Arbeitgeber.

Die einzige Möglichkeit, gegen die Kündigung vorzugehen, ist eine Klage beim Arbeitsgericht innerhalb von 3 Wochen nach dieser Unterschrift/nach dem Zugang der Kündigung.

Geklagt wird auf Feststellung, dass das Arbeitsverhältnis durch diese Kündigung wegen der Nichteinhaltung der Kündigungsfrist nicht beendet wurde.

Wegen der Nichteinhaltung der Kündigungsfristen ist eine Klage auch dann möglich, wenn es sich um einen Kleinbetrieb (nicht mehr als - grob umgerechnet - 10 dauerhaft beschäftigte Vollzeitkräfte) handelt und darum wegen der Nichtanwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes KSchG eine Klage gegen eine Kündigung ansonsten nicht möglich ist.


Das Arbeitsgericht wird dann wahrscheinlich von sich aus die Kündigung zwar nicht insgesamt abweisen, sondern mit den vorgeschriebenen/vereinbarten Fristen zulassen. Und auf die Einhaltung der Kündigungsfristen kommt es Deiner Mutter und Tante ja an.
Für die Klage brauchen Mutter und Tante in dieser Instanz des Arbeitsgerichtsverfahrens noch keinen Anwalt - den sie übrigens (unabhängig vom Ausgang des Verfahrens) selbst bezahlen müssten, wenn sie nicht passend rechtsschutzversichert oder nicht Gewerkschaftsmitglieder sind oder wegen zu hohen Familieneinkommens keinen Anspruch auf einen Beratungshilfeschein haben.
Die Klage wird bei der Rechtsantragstelle des Gerichts eingereicht; sie kann dort auch zur Niederschrift aufgenommen werden, wobei man ihnen kostenlos bei der Formulierung hilft.

Mit dem Tod des Arbeitgebers enden bestehende Arbeitsverträge nicht automatisch. In diesem Fall müsst ihr euch an die Hinterbliebene/n wenden. Recht auf Lohnvergütung habt ihr und auch auf eine Betriebsbedingte Kündigung durch Geschäftsaufgabe wegen Todesfall. Die Kündigung würde ich auf jeden Fall anfechten sofern hier nicht Fristen eingehalten wurden.

Eine Kündigung bedarf gar keiner Gegenunterschrift.

Die Kündigung ohne Einhaltung der Frist ist nicht möglich. Auch ein Todesfall beendet ja nicht das Vertragsverhältnis.

Es gibt IMMER einen Erben, der ja auch die Werte des Unternehmens übernimmt.

Die Kündigung ohne Einhaltung der Frist ist nicht möglich.

Selbstverständlich ist sie möglich (leider) - und wird auch rechtswirksam, wenn nicht gegen sie geklagt wird!

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@Familiengerd

Klagen muss man natürlich.

Das ist vor dem Arbeitsgericht kostenlos und es ist auch KEIN Anwalt erforderlich

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@DerHans

Das muss vielen aber gesagt und nicht suggeriert werden, man müsse gar nichts tun, weil eine Kündigung "nicht möglich" oder "rechtsunwirksam" sei!

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