Ist BDSM eine normale Auslebung der Sexualität oder ist das schon Perversion?

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21 Antworten

Für Leute die diesen Fetisch haben und darauf stehen ist es das gleiche wie für andere Geschlechtsverkehr. Wenn es ihnen Spass macht bitte jedem das seine

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Ich sehe im BDSM nichts verwerfliches, denn keiner der Beteiligten wird dazu gezwungen, eine vom Dominanz und Unterwerfung geprägten Beziehung zu führen, oder sadomasochistische Praktiken auszuüben.

Diese Dinge beruhen auf Einvernehmlichkeit.  

Natürlich weicht es in einigen Punkten von dem ab, was von der Mehrheit als gesellschaftlich akzeptabel gilt und ist daher nicht "normal" im Sinne von "der Norm entsprechend" aber keineswegs krankhaft.

Schläge werden von einigen als eine intensivere Form der körperlichen Zuwendungen geschildert und Fesselungen mit engen Umarmungen verglichen.

Die Möglichkeit, mal die Kontrolle abgeben und sich in einer submissiven Rolle fallen lassen zu können und das Gefühl des Vertrauens zu genießen, ist einigen Menschen ebenfalls willkommen.

Das mag befremdlich wirken - doch jemand der exzessiv Plüschfiguren sammelt, wird von der Mehrheit vermutlich auch als "unnormal" angesehen, ohne deswegen psychisch krank zu sein.

Auch im Rahmen der Psychiatrie werden Fetischismus und Sadomasochismus erst dann als Störungen angesehen, wenn die Person einen "Leidensdruck" verspürt, also mit der eigenen sexuellen Neigung nicht klar kommt.

BDSM ist also aus meiner Sicht grundsätzlich eine sexuelle Präferenz, wie andere sexuelle Neigungen auch und nicht etwa eine Störung.

Allerdings gibt es auch Bereiche des BDSM denen ich persönlich skeptisch bis kritisch gegenüber stehe.

Dazu gehört sowohl "Edgeplay" (extrem riskante Praktiken wie zB Erstickungsspiele), als auch Beziehungsformen mit permanentem Machtgefälle (24/7 bzw. TPE).

Bedenklich ist BDSM aus meiner Sicht außerdem dann, wenn Personen mit traumatischen Erlebnissen, oder Persönlichkeitsstörungen in solch eine Beziehungsdynamik einbezogen werden.

Aufgrund ihrer psychischen Labilität erkennen sie den Missbrauchscharakter einer destruktiven Beziehung nicht, wenn ihnen plausibel gemacht wird, diese Dinge wären im Rahmen des BDSM üblich.

Ein Beispiel für eine destruktive Beziehung wäre etwa die Geschichte von "Fifty Shades of Grey" in der ein traumatisierte Persönlichkeit eine sexuell unerfahrene Person nötigt, stalkt und manipuliert.

(Dass die Darstellung, dominant-sadistische Menschen wären in Wirklichkeit emotional verletzte Kinder, die man mit Zuneigung therapieren könne, kitschig und sachlich falsch ist, muss man eigentlich nicht betonen).

Persönliche Meinung

Ich halte Beziehungen mit gleichberechtigten Partnern, die im Rahmen ihrer sexuellen Aktivität ihre Neigungen ausleben, sich aber sonst auf Augenhöhe begegnen, für weitgehend unkritisch.

Beziehungen mit weitergehendem Machtgefälle, bei der Dominanz über das Schlafzimmer, oder den Dungeon hinaus ausgelebt wird, verlangen von den Beteiligten viel Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein.

Die gänzliche Unterwerfung und Kontrolle ("Sklaverei") halte ich persönlich für sehr grenzwertig bis pathologisch - aber ich bin nicht das Gewissen der Nation und jeder muss selber wissen, was er tut.

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"Normal" und "pervers" sind zwei so Wörter, die ich nicht leiden kann. Nur weil etwas nicht von der Masse praktiziert wird, evtl. sogar als "pervers" angesehen wird, ist es deswegen doch noch lange nicht schlimm, krank oder gar behandlungsbedürftig.

Das ist doch reine Auslegungssache und kommt doch letzendlich nur von gesellschaftlichen Moralvorstellungen. Früher galten schon DInge wie Oralsex als abnormal und pervers.

Die Frage ist doch, ob eine sexuelle Vorliebe schädlich für andere oder einen selbst ist. Klar, gerade bei SM kann man sich darüber streiten, inwiefern da jemand geschädigt wird. Andererseits ist diese Körperverletzung ja einvernehmlich, ähnlich wie Piecings oder Tattoos.

Wunden/Narben, die durch BDSM entstehen, beeinträchtigen ja nicht. Spielarten mir Dominanz und Unterwerfung schädigen die Psyche nicht, sondern können sogar das Selbstbewusstsein stärken.

Kritisch ist es nur dann, wenn eben doch ernsthafte Schäden entstehen. Z.B. Schädigung der Nieren, weil diese ständig geschlagen wurden. Oder psychischer Missbrauch, weil der Dominante keine Rücksicht auf das seelische Wol des Submissiven nimmt. Solche Sachen werden aber auch in der BDSM-Szene massiv abgelehnt! Einvernehmlichkeit, Sicherheit und gesunder Menschenverstand werden extem groß geschrieben.

Also: Es besteht kein Behandlungsbedraf bei dieser Neigung. Von daher auch nicht abnormal, sondern einfach eine sexuelle Vorliebe.

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Nein. Da gibt es Sachen die sind wesentlich schlimm.
Früher, sagen wir mal so vor ca. 30 Jahren war das Thema BDSM noch nicht so groß und die Leute die das ausgebübt haben, haben sich eher im Untergrund bewegt. Mittlerweile ist BDSM ein offenes Thema über das fast jeder spricht und umso mehr Leute testen es aus.

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Es kommt wie immer auf die Dosis an. Meist bietet BDSM die Basis, um viele verschiedene Spielarten der Sexualität auszuleben. Das kann mal mehr Spiel sein als Sex, mal Schmerz, mal Unterwerfung, oft gemischt. Nur leben es heute durch die ständige mediale Aufbereitung mehr Leute aus. Auch wenn es in meinen Augen oft mehr ein Trend ist. Bsp. 50 Shades Of Grey. Man wollte meinen, diese Art von Literatur holt das Thema BDSM in die Freiheit im Denken der Gesellschaft. Jetzt berichtet man über den Stargeiger David Garrett, dass er offenbar auf "abartige" Sexpraktiken steht. Und alle finden das pfui und der Garrett ist ja ekelhaft. Hat ja das Buch eine Menge gebracht.

Sicher sind die Grenzen zu gefährlichen Ausprägungen fließend. Wo endet Lust durch Schmerz und die Verletzungen fangen an? Wo sind die extremen Nischen im BDSM, die kaum einer betritt? Auch extreme psychische Abweichungen von Machtgefällen wie totale Hörigkeit oder Kontrolle über das gesamte reale Leben eines Menschen, da wird manches gefährlich.

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Dass der Umgang mit dem Begriff "Perversion" hier schwierig ist, wurde glaube ich genug betont ...

Meiner Meinung nach ist BDSM nicht gesellschaftlich unnormal oder gar moralisch inakzeptabel (Ich glaube, es gibt mehr Personen, die BDSM praktizieren, als sich so mancher denkt). Jeder sollte seine Sexualität frei ausleben können (solange die Grenzen klar sind), ohne dafür von Personen kritisiert zu werden, die selbst überhaupt keine Erfahrung mit dem Thema haben.

Wovon man keine Ahnung hat, darüber sollte man auch nicht urteilen !

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Das was viele als "normal" bezeichnen ist nichts anderes als das, was uns als gesellschaftlich moralisch anerkannt suggeriert wird. Letztendlich ist für die beteiligten Personen das normal, was ihnen gefällt.
Für mich ist BDSM dad Normalste der Welt. :P

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Kommentar von KellermeisterX
22.07.2016, 12:26

BDSM ist "nur" eine Art, Erotik und Sexualität zu erleben- jedoch die mit Abstand vielschichtigste. ... Schon die unterschiedlichen Bereiche, wie BONDAGE, BDSM, S/M bieten unzählige Varianten im Ausleben- dazu noch die riesige Auswahl an Spielarten, Techniken und Kombinationen, ergibt ein endlos großes Feld an Möglichkeiten. ... Hinzu kommen die persönlichen Vorlieben / Fetische der Beteiligten- es ist unmöglich, das Alles auch nur in Stichpunkte aufzulisten. ... Was allerdings einfach und klar zu formulieren ist: BDSM ist die innigste, intimste und intensivste Art, seine Sexualität auszuleben. ... Egal ob zart, oder sehr harte Praktiken- das gegenseitige Vertrauen, die Leidenschaft und Hingabe, müssen  zu100% stimmen. Je nach Veranlagung, übernimmt man Verantwortung für einen, (oder mehrere Menschen) , oder man gibt sich einem Menschen voll und ganz hin. ... Beides funktioniert nur, wenn alle Beteiligten in völliger Harmonie, miteinander umgehen. ... Und DAS ist im BDSM einzigartig- diese Tiefe und Innigkeit, dem anderen gegenüber, in JEDEM MOMENT. ... Verstehen kann diese Faszination aber nur, wer selbst in irgendeiner Art zu BDSM veranlagt ist. ... Anderen Menschen, bleibt diese Art der absoluten Kontrolle / totaler Hingabe fremd- nicht wenige, haben auch schlicht Angst, vor der Wahrhaftigkeit, die eine solche Beziehung mit sich bringt ... ICH LIEBE GENAU DIESE WAHRHAFTIGKEIT IM BDSM.

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  • Der Begriff "Perversion" ist heutzutage schwierig und unklar definiert. Er eignet sich nicht mehr wirklich, um Sexualverhalten zu charakterisieren. 
  • BDSM deckt zudem ein sehr breites Spektrum an Praktiken ab, die von harmlosen Fesselspielen bis hin zu Sex mit ernsthaften Schmerzen reichen. Eine pauschale Antwort auf BDSM kann es daher nicht geben.
  • Aus meiner persönlichen, medizinichen Sicht liegt schon eine psychiatrische Störung vor, wenn Personen Schmerz und Lust nicht klar trennen können. Für die überwältigende Mehrheit der Personen stehen Schmerzen beim Sex der Lust absolut ausschließend gegenüber. Wenn es schon ein klein wenig ziept, vergeht den meisten recht schnell die Lust -- nicht umsonst sind Gleitmittel bei Trockenheit so beliebt. Wenn also dagegen eine Person Schmerzen als lustvoll empfindet, so ist dies Zeichen einer Störung. Ob so eine Störung im Alltag belastend ist oder nicht, hängt von der Ausprägung ab.
  • Ich schätze, dass die allermeisten, die von BDSM reden, nur ganz harmlose Varianten meinen, z.B. Fesselspielchen, Festhalten, spielerisch so zu tun als ob man zu einer Handlung gezwungen werde und so weiter. Das sind meines Erachtens Spielarten der Sexualität, die gesund und normal sind.
  • Letztlich ist das entscheidende doch, ob der Betroffene sich dabei wohlfühlt und seine Bedürfnisse befriedigen kann. Oder ob er eine Einschränkung seines Alltagsverhaltens erlebt oder seine Sexualität aufgrund dieser Neigungen nicht ausreichend ausleben kann.
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Das, was freiwillig geschieht, ist ein normales Ausleben sexueller Bedürfnisse. Ob das andere verstehen oder auch schön finden, steht auf einem anderen Blatt - aber meist nur für die anderen.

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liegt irgendwo dazwischen. Normal im eigentlichen Sinne ist es sicher nicht aber nur weil etwas nicht "normal" ist muss es ja nix schlimmes sein. Wieso das pervers sein sollte weis ich nicht.

Ich denke solang das zwei Erwachsene Menschen ausüben im gegenseitigen einverständinss bzw freiwillig ist das ihre Sache und völlig legitim


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"Perversion" ist ein veralteter Begriff. Man sagt heute eher Paraphilie.

BDSM würde ich allerdings nicht dazu zählen, es ist eine weit verbreitete Spielart sexueller Fantasie.

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Kommentar von Sobaron
13.07.2016, 02:10

so weit verbreitet wie viele denken ist es absolut nicht, auch wenn die sexualisierten medien uns das glauben lassen wollen!

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Kommentar von Muhviehstarx3
13.07.2016, 02:12

Kannst du das belegen/widerlegen?

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Hm ist wohl relativ normal, also es gibt viele die drauf stehen, aber es gibt ja diverse Unterarten, manche davon sind schon ein bisschen strange. Ich mag petplay im dom/sub Kontext :P

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Kommentar von KellermeisterX
22.07.2016, 12:35

PETPLAY, ist ein sehr erotische Variante, die ebenfalls unzählige Möglichkeiten / Spielarten bietet.

Und PETPLAY, ist wesentlich weiter verbreitet im erotischen Alltag, als viele dies glauben- es ist eine der häufigsten Praktiken im BDSM Kontext.  ...

Perfekt wird PETPLAY, wenn die passende Umgebung dazu besteht- je nach Veranlagung des PET-Stall, Käfig, Scheune, Grube, Kiste , Freigehege ... und die "artgerechte" Nutzung, wie Unterbringung gewährleistet ist.

Viel Spaß und Erfolg, beim Ausleben, deiner Natur :)

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Mittlerweile relativ normal, zumindest flüchten nicht direkt alle wenn das Thema erwähnt wird.

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Es galt, gilt, und wird für immer gelten, die weise Aussage des ersten modernen Sexualforschers, Alfred C. Kinsey: "In der Sexualität gibt es kein 'normal'!"

Sprich: Was immer zwei Menschen in freier Entscheidung gerne miteinander machen möchten, ist okay.

Wer meint, sich dafür interessieren zu müssen, oder noch schlimmer, wer glaubt, es (ab-)werten zu müssen, ist arg gestört. Er sollte sich also zuerst einmal Gedanken machen, was mit ihm selbst nicht "stimmt"!

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Ganz klar: Eine normale Auslebung der Sexualität.

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Kommentar von KellermeisterX
22.07.2016, 13:38

KURZ, KNAPP UND ABSOLUT RICHTIG.

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So lange der Sex ohne zwang abläuft, ist nichts perves

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Kommentar von KellermeisterX
22.07.2016, 13:37

Dies gilt jedoch nur, wenn BEIDE oder ALLE BETEILIGTEN ihr sexuelles Tun, einschätzen und eigenständig bewerten können.

Für den Sex mit Kindern, geistig defizitären Menschen oder mit Tieren, gibt es KEINE RECHTFERTIGUNG UND ABSOLUT KEINE EINVERNEHMLICHKEIT.  ... Egal was die GRÜNE KINDERFICKERPARTEI uns dazu einreden will. ... Diese moralisch durchgeknallten Geistesgestörten, wollen ernsthaft "einvernehmlichen Sex, IN DER FAMILIE" legalisieren. ... Das sind kranke Vergewaltiger, die sich ihre Sauereien mit Kindern, straffrei stellen wollen.  ... 

Ansonsten- JA: Wenn ALLE Beteiligten, sich ihres Handelns klar sind und dies freiwillig tun, ist ansonsten jede Form vom Erotik / Sexualität "normal".

Gut, ob man nun den Sex mit Toten als "normal" ansieht- das muss jeder selbst verorten.

Bei uns gilt es als Straftat-im Islam , ist es Muslimen hingegen ERLAUBT- denn ihr "Prophet" Mohammed,  war ein Fan dieser Sexualpraktik. ... Somit ist es auch automatisch JEDEM Moslem erlaubt, denn: ALLE Handlungen Mohammeds, sind den Moslem HEILIG- ob Sex mit Kindern, Toten oder Sklaven- ALLES ist im Islam Muslimen erlaubt. ...

Einen KLEINEN Ausblick, diesbezüglich, auf muslimische Sexübergriffe, (die aber im Islam KEINE STRAFTATEN sind- solange keine muslimischen Frauen vergewaltigt werden), haben wir in der Silvesternacht 2015 / 2016 bekommen ... in Köln, Hamburg, Bonn, Stuttgart, Dortmund, Berlin, Mainz, Duisburg, Mannheim, Hannover, München, Essen, Dresden, Kiel, Freiburg i.B., Leverkusen,  Ingolstadt, Magdeburg, Wuppertal, Frankfurt a.M., Kaiserslautern, Bremen, Münster, Saarbrücken, Bochum, Freising, Düsseldorf, Darmstadt, Wolfsburg, Nürnberg ... usw ... usf ...  ... 

DAS WAR PERVERS.

Mehr als 9000 Strafanzeigen, gegen türkische- arabische- nordafrikanische, muslimische Vergewaltiger und Grabscher ... in EINER NACHT ... Und da traut sich das völlig inkompetente  Maasmännchen- das Innenminister spielt- zu sagen, diese Aktion sei nicht systematisch organisiert worden ...? ... JA NE IST KLAR :/

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Solange zwischen den Beteiligten ALLES ABSOLUT EINVERNEHMLICH passiert, ist an den diversen Spielarten von BDSM natürlich nichts "pervers". ... Warum auch? Es gilt doch auch nicht als "pervers ", wenn erwachsene Menschen, sich in hormoneller Unzulänglichkeit, als Mausi, Hasi, Knuddelchen, Schnuckel, Schmusi, Schatzi, Käutzchen, Katerchen, Wuschelchen, Hasepups, Kuschelpuschel, Möhrchen, Gummibärchen, Katzimaus, Lieberling, Vaadi, Muddi, Schnurzelchen, Schnucki, Lämmchen, Fröschchen, Hurzelchen, Engelchen, Bengelchen, Hatzischmatzi, Bienchen, Bummerchen ... "beschimpfen" ;)

JEDE dieser "Beleidigungen", habe ich schon Menschen zueinander sagen hören ... und einige "schlimmere" mehr. ... Die Grausamkeit des Menschen, kennt diesbezüglich anscheinend keine Grenzen ... :D

ZURÜCK ZUM THEMA:

BDSM ist "nur" eine Art, Erotik und Sexualität zu erleben- jedoch die mit Abstand vielschichtigste. ... Schon die unterschiedlichen Bereiche, wie BONDAGE, BDSM, S/M bieten unzählige Varianten im Ausleben- dazu noch die riesige Auswahl an Spielarten, Techniken und Kombinationen, ergibt ein endlos großes Feld an Möglichkeiten. ... Hinzu kommen die persönlichen Vorlieben / Fetische der Beteiligten- es ist unmöglich, das Alles auch nur in Stichpunkte aufzulisten. ... Was allerdings einfach und klar zu formulieren ist: BDSM ist die innigste, intimste und intensivste Art, seine Sexualität auszuleben. ... Egal ob zart, oder sehr harte Praktiken- das gegenseitige Vertrauen, die Leidenschaft und Hingabe, müssen  zu100% stimmen. Je nach Veranlagung, übernimmt man Verantwortung für einen, (oder mehrere Menschen) , oder man gibt sich einem Menschen voll und ganz hin. ... Beides funktioniert nur, wenn alle Beteiligten in völliger Harmonie, miteinander umgehen. ... Und DAS ist im BDSM einzigartig- diese Tiefe und Innigkeit, dem anderen gegenüber, in JEDEM MOMENT. ... Verstehen kann diese Faszination aber nur, wer selbst in irgendeiner Art zu BDSM veranlagt ist. ... Anderen Menschen, bleibt diese Art der absoluten Kontrolle / totaler Hingabe fremd- nicht wenige, haben auch schlicht Angst, vor der Wahrhaftigkeit, die eine solche Beziehung mit sich bringt ... ICH LIEBE GENAU DIESE WAHRHAFTIGKEIT IM BDSM.

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Als pervers würde ich das nicht betiteln, aber es ist schon deutlich krasser und fällt nicht mehr unter "normal"
Wers mag....

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Kommentar von KellermeisterX
22.07.2016, 13:53

"DEUTLICH KRASSER" ... als WAS?

Wenn 2 Menschen lieber nebeneinander her, ihr Leben- gemeinsam einsam- vorm Fernsehn oder im Internet verbringen ... Oder wenn erwachsene Menschen sich als Mausi, Hasi, Kuschelpuschel, Gummibärchen, Schatzi, Schmusi, Kätzchen, Katerchen, Vadii, Muddi, Schleckerchen, Hühnchen, Bärli, Knautschi ... usw ... "beschimpfen" ... Wenn zwei Menschen die behaupten sich zu lieben, sich ihre intimste Wünsche / Sehnsüchte nicht anvertrauen, stattdessen heimlich fremdgehen, sich belügen ... wenn Erotik zum Fremdwort und Sex mechanisch wird ... DAS NENNE ICH PERVERS :)

BDSM bietet die persönlichste, intensivste und intimste Art, seine Erotik / Sexualität, in einer von Vertrauen, Harmonie und Innigkeit geprägten Beziehung, auszuleben.

DAS IST SICHER DAS KRASSESTE AN BEZIEHUNG- aber kein bisschen pervers ;)

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Also ich finde, das ist schon extrem übertrieben. Besser gesagt, man sollte seine Grenzen schon kennen

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Kommentar von Sobaron
13.07.2016, 02:08

Genauso ist es!

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Wer sagt das BDSMler Pervers sind ist es selber!!!!!

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