Ist Barfußgehen wirklich gesund?

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14 Antworten

Dein Vater hat schon recht, Barfußgehen ist wirklich so gesund. Es stärkt den Fuß allgemein und somit auch deinen ganzen Fortbewegungsapparat.

Schuhe lassen uns gerne hart mit der Ferse auftreten, was den ganzen Bewegungsablauf stört und den Körper zu stark prellt. Der Körper ist somit der "Geprellte".  ;-)

Der Fuß ist eine sehr komplexe Erfindung, die Freiheit und ein Genutzt-werden braucht, denn alles was nicht genutzt wird am Körper, bildet sich zurück, was natürlich einige Auswirkungen hat (Krankheit).

Aber holt man sich nicht schneller ne Fußpilzinfektion wenn man zu viel Barfuß geht ?

Aber nein! Im Gegenteil. Durch das Barfußlaufen stärkst du deine Füße und machst sie widerstandsfähiger.

Aber es werden so unglaublich viele Schuhe gekauft, dass man schon gar nicht mehr glauben kann oder auf die Idee kommt, dass es für den Menschen ohne viel besser ist.  ;-)
Füße sind nicht für Schuhe gemacht. Und Schuhe sind nix für Füße. Außer natürlich gerne mal, wenn man sie halt will und braucht.

Laufe so oft wie möglich ohne Schuhwerk. Anfangs mag es ungewohnt sein, aber du wirst dich schnell daran gewöhnen und sogar sinnliche Gefühle dabei empfinden, weil es nun mal so schön ist, bestimmte Untergründe an der Fußsohle zu spüren.

Krankheiten bekommst du sicher, wenn du nie barfuß läufst (Zehenfehlstellungen, Sprunggelenk, Knie, Hüfte...), und sicherlich nicht, wenn du es tust, außer halt Verletzungen mal, also die kann ich natürlich nicht ausschließen, da kann es mal zu kleineren kommen, ist aber eher selten, weil wenn man barfuß geht, recht vorsichtig dabei ist.

Ein ganz toller Nebeneffekt ist ja, dass man durch Barfußlaufen oftmals im Gegensatz zu dem steht, was anderen Leute tun und setzt deshalb den Willen voraus, eigenständig so zu leben, wie man es für richtig hält. Und genau dieser Wille ist nötig, um Selbstbewusstsein zu entwickeln!
Ist das nicht super!  ;-))

Und wenn du mal Argumente brauchst......  ;-), dann:

Häufige Kommentare und gute Antworten:

Warum gehst du barfuß?

Weil es mir Spaß macht -- gehen Sie / gehst du auch manchmal barfuß?

Mit einer solchen Gegenfrage kann man oft die
besten Gespräche eröffnen!

 

Ist es nicht zu kalt?

Nein! Aber ist Dir/Ihnen nicht zu warm in den
Schuhen?

 

Kannst dir wohl keine Schuhe leisten?

Finanziell schon, aber gesundheitlich nicht!

 

Hast du deine Schuhe vergessen / verloren?

  – Haben sie dir die Schuhe geklaut?

Nein, ich bin so auf die Welt gekommen!

 

Es soll ja gesund sein.

Das ist was dran, denn seit ich barfuß gehe, habe
ich weniger Erkältungen und kaum noch Rücken- und Knieschmerzen.

 

Tun Sie das zur Abhärtung?

Nein, ich bin ein Weichei und halte die Hitze in
den Schuhen nicht aus.

 

Tut das nicht weh?

Weit weniger als unbequeme Schuhe.

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Wenn man oft Barfuß läuft, dann wird der Fußunempfindlicher. Ich bin als Kind zu Hause immer barfuß gelaufen und konnteetwa ab Mitte des Sommers sogar barfuß in den Wald gehen, da die Hornhaut dickgenug war. Infektionen oder sowas hatte ich nie.

Am Anfang ist der Fuß (bzw. die Haut) aber noch sehrempfindlich und die Bänder und Sehnen müssen sich auch erst mal wieder darangewöhnen.

Teilweise ist es sogar besser, da der Fuß komplett trocknenkann, auch zwischen den Zehen und nicht in einem warmen feuchten Schuh steckt.Da bildet sich viel leichter Fußpilz bzw. er breitet sich leichter aus (esmüssen ja erst mal die Sporen dahin kommen).

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Dein Vater hat Recht. Man sollte das nicht nur im Sommer, sondern eigentlich immer, solange keine Gefahr für die Füße besteht.

Es macht nicht die Hornhaut resistenter, die reduziert sich dabei eher. Aber die elastische Lederhaut deiner Fußsohle wird etwas dicker. Gleichzeitig ist das eine hervorragende Prävention vor Infektionskrankheiten, denn unsere Fußsohlen sind ein wichtiges sensorisches Organ, über das der Organismus Rückmeldungen über die Umwelt bekommt. Wir haben da nicht umsonst 70.000 Nervenenden.

Fußpilz benötigt ein warmes, dunkles, feuchtes Klima. Also genau das, was du in Schuhen hast. Barfuß ist dein Fuß trocken, kühl und hell - da hat kein Fußpilz eine Chance. Du wirst auch feststellen, dass die Füße nicht stinken, wenn man barfuß geht. Das liegt daran, weil die Bakterien, die für den üblen Geruch in Schuhen verantwortlich sind, sich wie die Pilze eben auch nur dort vermehren können. Auf blanken Füßen haben sie ebenfalls keine Chance, deshalb riechen die Füße von Barfüßlern auch nie. Stinkefüße gibt es nur in Schuhen, in denen die Bakterien wie in einem Inkubator bebrütet werden.

Wichtig zu wissen ist, dass man barfuß nicht wie in Schuhen mit der Ferse auftritt, sondern mit dem ganzen Fuß oder dem Vorderfuß. Dabei übernimmt die Muskulatur und die Achillessehne die Funktion einer Dämpfung und eines Energiespeichers. Das ist eigentlich auch unsere natürliche Art zu gehen, wir haben uns das nur abtrainiert, weil es in Schuhen einfach nicht möglich ist, so zu gehen. In normalen Schuhen muss man mit der Ferse auftreten, weshalb Schuhe auch immer eine Dämpfung unter der Ferse brauchen.

Ich habe selbst vor sechs Jahren die Schuhe an den Nagel gehängt und bin seitdem immer und überall barfuß - auch im Winter. Einzige Ausnahme: Wenn es gefährlich wird (Temperaturen unter -5 Grad oder Streusalz) oder der Fuß zwingend Schutz benötigt (bspw. beim Paragliding)

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Hallo Namensvetter,

Fußpilz kann man sich überall holen wo viele Leute barfuß oder in Badelatschen laufen wie Sauna oder Schwimmbäder. Übrigens schützen Badelatschen nicht vor einer Fußpilzinfektion da die Füße trotzdem mit Spritzwasser in Berührung kommen.

Fußpilz benötigt mindestens 12 Stunden feuchtwarmes Klima in Schuhen um sich einzunisten. Deswegen wäre es von Vorteil nach z.B. dem Besuch eines Schwimmbades barfuß zu bleiben somit hat der Fußpilz keine Chance; viele Schwimmbadbesucher steigen mit noch feuchten Füßen in Socken und geschlossene Schuhe und lassen selbige den ganzen Tag an und einige davon wundern sich wieso sie Fußpilz bekommen obwohl sie doch im Schwimmbad Badelatschen getragen haben.

Dem Argument man müsse die Füße vor den bösen Untergründen schützen kann ich leider nicht folgen denn unsere Füße sind genau für diese Untergründe gemacht: sei es ein weicher Waldboden aber auch knochenharte steinige Wege. Was unseren Füßen keineswegs gut tut sind Schuhe mit Fußbett wie Birkenstock weil das Fußbett die Füße schlafen legt. Auch Schuhe mit Absatz (nicht nur Highheels) sondern auch die mit flachen Absatz von 1 bis 2 Zentimetern sind für unseren Körper nicht gut weil dieser aus dem Lot gerät.

Dem Versprechen der Schuhhersteller dass ihre Produkte gesund wären glaube ich schon lange nicht mehr und deswegen bin ich in meiner Freizeit (in der Arbeit muss ich schwere Sicherheitsschuhe tragen) ganzjährig immer und überall barfuß.

Liebe Grüße

Tobi

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Ob es gesund ist, hängt vom Untergrund ab. Auf Beton und anderem harten Untergrund taugt es nicht viel. Barfuß über Sand oder Rasen zu gehen, ist nützlich. Es stärkt das Fußbett.

Wer barfuß geht, ist wesentlich vorsichtiger, und das ist mittelbar nützlich. Niemand möchte gerne barfuß auf Hundhaufen, Disteln, Glasscherben usw. treten, und die Neigung, sich häufiger die Füße zu waschen, wird so ebenfalls gefördert.

Die Gefahr für eine Fußpilzinfektion besteht tatsächlich. Doch die meisten dieser Infektionen manifestieren sich dadurch, daß Menschen ihre Füße penetrant in feuchtwarmer Umgebung halten, was ja bei barfüßigen Menschen eher nicht der Fall ist.

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Kommentar von testwiegehtdas
04.08.2017, 12:01

Du ahnst nicht wie oft ich Disteln im Fuß hatte wenn ich bei Freunden war, da wir in unserem Garten keine haben...

Da achtet man nicht unbedingt drauf, ist ja alles grün...

Auch in Glasscherben bin ich schon getreten. Große Haufen an Scherben oder Hundehaufen oder was auch immer sieht man ja, aber kleine nicht immer. So genau guckt man (oder nur ich?) dann doch nicht mehr hin.

Als Kind war ich sogar barfuß im Wald. Nicht am Anfang vom Jahr, aber zur Mitte hin bis zum Ende. Irgendwann ist die Hornhaut dick genug... ;)

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Hallo!

Nein, Fußpilz bekommst du,wenn die Haut zwischen den Zehen kleinste Laisionen hat, feucht ist und du dort unterwegs bist, wo viele Menschen barfuß laufen (Schwimmbad, Sauna, Baggersee,...)

Ansonsten ist laufen mit nackten Füßchen sehr gesund.

Es macht unempfindlicher, die Hornhaut wird verstärkt und die Muskulatur aufgebaut. Das wiederum ist ein super Ausgleich für die Schuh-gestressten, lahmen Füße und fördert eine gute Körperhaltung und den Gleichgewichtssinn.

Wenn es den Füßen nicht gut geht leidet die gesamte Statik des Körpers!

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ja, es ist sehr gesund, am besten über Sand gehen

In den Fusssohlen befinden sich Sensoren die mit diversen Organen verbunden sind, d. h., diese Organe werden "massiert", was eine gute Sache ist, ausserdem wird durchs Barfussgehen eine gewisse Erdung zum Boder (Erde) hergestellt, es findet einen Elektronenwechsel statt, der Boden ist negativ aufgeladen

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Kommentar von BarfussTobi
04.08.2017, 18:12

Hier muss ich Dich als Elektroniker mal etwas berichtigen: Der Boden ist nicht negativ aufgeladen sondern hat ein sogenanntes Nullpotential auch Erdpotential genannt.

In Schuhen (z.B. Plastik- oder nichtkarbonierte Gummischuhe) können wir uns tatsächlich elektrostatisch aufladen. Ob wir da nun positiv oder negativ geladen werden hängt u.a. auch von dem Material der Kleidung ab. Und so kann es halt passieren wenn wir aus dem Auto aussteigen dass wir uns durch Reibung zwischen Kleidung und Sitz elektrostatisch aufladen und beim Berühren der Autotür schmerzhaft entladen *batsch*. Und das passiert leider auch wenn man barfuß ist.

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Also ich laufe so 2-3x pro Woche für 1-2 Stunden barfuß hier bei uns am Volleyballfeld im Sand. Ich finde das sehr wohltuend für meine Füße, dass sie sich mal "ausbreiten" können, die Fußsohle massiert wird und die Muskulatur mal angesprochen wird. Danach merkt man dann plötzlich auch wie beengend Turnschuhe eigentlich sind. Ich finds super vom Gefühl und kann's nur empfehlen!

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So einen vernünftigen vater hätten viele gerne ... denn der hat schon recht.

Also, barfuß zu gehen und rennen, am besten auf abwechslungsreichen naturböden, etwa kleinen wegen im wald und feld (schotterstraßen weniger), ist gesund, regt an und trainiert nicht nur die haut, sondern auch die muskeln. Besser trainiert zu sein, bedeutet nicht nur höhere leistungsfähigkeit, sondern auch widerstandsfähig gegen verletzungen zu sein.

Was fußpilz angeht: Wir sind die ganze zeit von pilzsporen umgeben. Unsere haut wird damit gut fertig, wir sind ohnehin von mikroorganismen bedeckt, die meisten hautpilze wachsen in geschlossenen feuchtwarmen umgebungen am besten, also in schuhen. Selbst wenn du also barfuß irgendwo läufst, wo vorher jemand mit fußpilz vorbeigekommen ist, wird der kaum eine chance haben. Mach dir also da keine sorgen.

Pass aber auf, wo du hintrittst, insbesondere bienen im blühenden klee oder versteckte glasscherben und so weiter. Wer regelmäßig barfuß geht, entwickelt einen blick dafür.

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Wo soll denn der Fußpilz herkommen? Glaubst du, der lebt bei euch im Garten?

Wenn die Umgebung sicher ist (also keine Glasscherben und ähnliches) sollte man tatsächlich viel barfuß gehen.

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Ein gesunder Mesnch bekommt so schnell keine Pilzinfektion. es geht auch nicht um die Hornhaut, sondern um den Fuß an sich. Es tut Füssen gut, mal ohne Schuhwerk laufen zu dürfen.

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In feuchten Räumen, wie Bädern oder so, ist diese Gefahr gegeben. Draußen nicht.

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Ja das stimmt wirklich, denn beim Barfußgehen wird die Durchblutung stimuliert und du bekommst nicht mehr so schnell kalte Füße. Auch für die Gelenke ist es sehr gesund, weil deine Füße mehr Bewegungsfreiheit haben als in den Schuhen.

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Ja es ist gesund. Fusspilz wirst du erst bekommen wenn du an Orten läufst wo viele barfuß laufen. Schwimmbad, saune ect. Deine Hornhaut wird gestärkt und die Muskulatur wird ebenfalls gestärkt

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Kommentar von BarfussTobi
04.08.2017, 18:13

Aber das kann man verhindern wenn man nach dem Besuch des Schwimmbades barfuß bleibt.

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