Ist barfen notwendig oder geht auch gutes nafu?

13 Antworten

Nein, Du musst nicht barfen. Hunde wurden zum Menschenbegleiter weil sie durch seine Nahrungsabfälle günstige Futtergrundlagen fanden und sich gegenseitige Nützlichkeit bewährte. Bis vor der industriellen Futtermittelherstellung wurden Hunde mit dem gefüttert, was die Menschen nicht verwertet haben. Mit der Möglichkeit zusätzlich an natürliche Beute zu gelangen, war die Ernährung ausgewogen. Das funktionierte über Jahrtausende. Die Ernährung der Menschen hat sich verändert (vorgefertigt, Zusatzstoffe usw.). Nach Entwicklung und Einführung der Düngemittelherstellung, kamen pfiffige Köpfe auf die Idee auch Futtermittel, zunächst für Nutztiere, entsprechend zu beeinflussen. Düngemittelherstellung wurde industrialisiert. Das konnte später auch auf Futtermittel angewendet werden. - Ist doch gleich, wenn Pflanzen mit Chemie bessere Erträge bringen, so muss das auch bei Tieren gelingen. Mit großem Erfolg. Keine zusätzlichen Gaben, alles drinn, nur noch portionieren und fertig. Das lässt sich doch auch für Heimtierhalter anwenden! Kein mühseliges Fleischbeschaffen und Futterkochen..... , die Ernährung der Menschen und Haltung zum Heimtier hat sich verändert. Wie praktisch Tüte oder Dose auf und Hund und Katz haben alles was sie brauchen. Bequemlichkeit und der Werbung auf den Leim gegangen. Vertraut man sich gewissenhaft mit den Inhaltsstoffen, dann bekommt man einen Schauer über den Rücken. Tierische Nebenprodukte: Federn, Horn, Haare, Augen, Därme und dessen Inhalte. Planzliche Nebenprodukte: Alles was aus der Verarbeitung für menschliche Nahrung abfällt, sowie Stroh und Holz. Teuer verkaufte Füllstoffe und Sondermüll (tierische Abfälle zählen dazu), die man selber nie in den Hundenapf füllen würde. Totgekocht und chemisch angereichert als hochwertiges Markenfutter verkauft- super Gewinne und viele kranke Tiere. Demnach ein Gewinn für alle  Seiten.

Es gibt gute Konserven (Fertigfutter) ohne Nebenprodukte, die haben ihren Preis und trotzdem sind es nur Konserven. Welches Lebewesen mag sich freiwillig nur aus Konserven ernähren? Warum wohl kann Fertigfutter nicht an Raubtiere im Zoo verfüttert werden? Denke einfach mal darüber nach und ziehe Deine eigenen Schlüsse.

Artgerechte Rohfütterung ist meiner Meinung nach das beste, das es aber nicht jedem liegt eine kleine Metzgerei in seiner Küche zu haben, kann ich auch verstehen.

Wo man was herbekommt, ist allerdings das kleinste Problem, wenn man weis was man herbekommen muss, und wie man das ganze richtig zusammenstellt.

Es gibt schon relativ gutes Nassfutter, aber egal wie man es dreht und wendet, es ist halt alles gekocht und somit nicht mehr so wertvoll wie roh.

Wenn du Nassfutter fütterst und dann dem Hund noch rohe Knochen gibst, und ab und an auch mal ein paar schöne Hühnerhälse, als Knochen bzw. Rohfleischzusatz, dann geht das schon.

Hmmmm klar ist barfen natürlich das beste und natürlichste wie du deinen Hund ernähren kannst...  Vorausgesetzt du machst es richtig..... Mir fehlt zum barfen leider die Zeit......  Ich achte bei dem hundefutter darauf das der getreideanteil möglichst gering bis garnicht vorhanden ist (steht ja drauf) und der fleischanteil möglichsts hoch ist......  Ich denk wen du bissel auf die Inhaltsstoffe achtest kannst du deinen Hund genauso vernünftig von "Fertigprodukte" ernähren wie mit barfen... Du kannst dich ja auch genauso von fertiggerichten ernähren wie von frischgekochtem essen...  Nichts anderes ist das beim Hund 

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