Ist Ausbildung nicht Abzocke?

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27 Antworten

und es doch keine 3 jahre dauert um einen Beruf zu erlernen

Das kommt wohl auf den Beruf an, oder? Wenn Du Auslieferungsfahrer für eine Pizzeria werden willst, brauchst Du keine dreijährige Ausbildung, da gebe ich Dir Recht. Aber wenn Du meine Gas-Etagen-Heizung reparieren möchtest, dann erwarte ich, daß Du eine Gesellenprüfung abgelegt hast und weißt, was Du tust. Ich habe schließlich keine Lust, 30 Minuten nachdem Du das Haus verlassen hast, mit diesem in die Luft zu fliegen.

In einer Ausbildung geht es - anders als in der Schule - darum, gelernte Inhalte zu verinnerlichen, um sie dauerhaft zu können. In der Schule reicht es aus, die meisten Dinge nur bis zum Ende der Klasse zu wissen.

Ebenfalls ist man als Auszubildender keine Fachkraft, die eigenständig arbeiten soll. Es muss immer jemanden geben, der für das Handeln des Auszubildenden verantwortlich ist. Daher verdient man auch weniger.

Und ja, ich weiß: die Realität sieht oftmals anders aus. Das liegt aber daran, dass sich viele nicht um Gesetze scheren, weil sie viel zu geizig sind.

NoHumanBeing 19.01.2017, 23:47

Und ja, ich weiß: die Realität sieht oftmals anders aus. Das liegt aber daran, dass sich viele nicht um Gesetze scheren, weil sie viel zu geizig sind.

Naja, es liegt auch daran, dass es "geduldet wird". Es war schon immer so und es wird auch immer so bleiben. Es sind keine Einzelfälle. Fast alle Unternehmen setzen Azubis produktiv und mit Eigenverantwortung (und, sofern volljährig, auch mit Überstunden und Wochenendarbeit, und und und) ein.

Als Azubi habe ich dagegen auch selten etwas einzuwenden gehabt. Grund zur Beschwerde hätten eher die Facharbeiter, da deren Stellen dadurch wegfallen und Azubis die selbe Tätigkeit für nicht einmal die Hälfte des Geldes machen.

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Solltest du selbst später Altgeselle, Meister oder Geschäftsführer/Betriebleiter sein, denkst du da sicher anders drüber.

Lehrjahre sind keine Herrenjahre - aber auch als Profi kann man, gerade im Handwerk immer noch dazu lernen.

Materialien verändern sich, Kundenwünsche sind oft einzigartig und, und, und.

Als Lehrling brauchst du oft die 3-, 5-, manchmal 10-fache Zeit. Oft muß danach der Kollege das auch noch gut kontrollieren, das heißt, der teure Altgeselle kann nicht produktiv sein.

Denk bitte auch mal nach, wieso man vor hunderten Jahren beschloss, dass man nach der Lehre erst einmal auf die Waltz ging! -

Danach (nach dieser Zeit der Reife) war man erstmal befähigt, den Meister zu machen, man kannte die Tricks und Kniffe der Konkurrenz.


Hast du das alles mit berücksichtigt mit deiner undifferenzierten Ansage?




Für die meisten Berufe braucht man sogar mehr als drei Jahre, um wirklich so gut zu sein wie ein langjähriger erfahrener Mitarbeiter.

Auszubildende sollten froh sein, dass sie in der Zeit während ihrer Ausbildung schon in nicht unerheblichem Maße Geld verdienen können. Je nach Beruf und Lehrjahr sind dies wohl zwischen 500 und 1000 € im Monat. Würde man hingegen einen Beruf in einer Schule oder Hochschule erlernen, bekommt man von dort überhaupt kein Geld, oder muss sogar noch Schulgeld bezahlen und muss von Bafög oder der Unterstützung durch die Eltern leben.

Die meisten Betriebe machen keinen großartigen Profit durch die produktive Arbeit ihrer Auszubildenden. Vielmehr investieren sie auch eine Menge an Zeit (Ausbilder), Material, Ausstattung und Räumlichkeiten (Lehrwerkstätten) zur Durchführung der Ausbildung.

Sie tun das nicht ganz uneigennützig, sondern möchten nachher passgenaue Mitarbeiter haben, aber das ist ein Geschäft zum gegenseitigen Nutzen.

Eventuell ist deine Sicht etwas einseitig. Wie sieht das Thema Ausbildung für den Ausbildungsbetrieb aus?

Der oder die Auszubildende ist immer öfter nicht gut vorbereitet. Beispiel: die ökonomischen Auswirkungen von Subventionen auf die wirtschaftliche Entwicklung in Sierra Leone wurden im Unterricht behandelt, Bruchrechnen, Dreisatz und eine korrekte Grammatik sind leider auf der Strecke geblieben.

Ein steigender Anteil der Auszubildenden hat völlig falsche Vorstellungen von der Arbeitswelt. Ich will 5.000€ pro Monat und mich nicht kaputt arbeiten.

Was kostet Ausbildung den Betrieb? 

1x Meister / Ausbilder pro 10 Auzbis = 7.500,-€ pro Monat

1x Arbeitsplatzausstattung und laufende Unterhaltung = min. 500,-€ pro Monat und Azubi

1x Azubi-"Gehalt" = 600,-€ (400,-€ brutto für den Azubi + 200,-€ Abgaben)

Bei 10 Azubis (günstigstes Verhältnis) sind das in Summe 18.500,-€ oder pro Azubi 1.850,-€ pro Monat.

Bei einer kleinen Firma = weniger als 10 Azubis steigen die Kosten pro Azubi an, weil der Ausbilder / Meister auch für einen Azubi verpflichtend ist.

Miezekacke 12.05.2017, 03:15

Das ist doch mal ne super Erklärung. Hinzufügen sollte man noch, das Entlohnung in der Ausbildung nicht selbstverständlich ist. Früher musste man sogar Geld mitbringen um eine Ausbildung zu machen.

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Es gibt Leute, die studieren 6 Jahre und mehr. Es kommt immer ganz auf den Beruf an, den man erlernen will. Manche Ausbildungen gehen auch nur 2 Jahre lang.

Was würdest du denn machen, wenn es keine Ausbildungsbetriebe mehr geben würde? Richtig, du könntest nirgendswo einen Beruf erlernen.

Als Schüler startet man quasi "nutzlos" in einen Betrieb. Man muss ALLES erlernen, man kann nicht selbständig arbeiten, man muss immer einen Ansprechpartner haben. Weißt du eigentlich wie teuer das für einen Betrieb ist? Schule, Schulmaterial, Fortbildungen, Arbeitsplatz, Ausbildungsvergütung? Richtig, ziemlich teuer. Später nach 1-2 Jahren kann man natürlich schon einiges selbst, aber noch längst nicht alles. Selbst erfahrene Gesellen lernen täglich dazu und es gibt niemanden, der wirklich alles kann. 

Ich bin froh, einen Ausbildungsbetrieb gehabt zu haben, der es mir ermöglicht hat, einen super Beruf erlernen zu dürfen und mir jede gewünschte Fortbildung bezahlt hat.

Also das kann man so oder so sehen.
Bei einigen Betrieben mag der Fall sein Für,gewisse Dinge braucht man keine 3 Jahre Lehre,

Ich hab in den 70 er Jahren eine Elektrospeicherheizung .

Das war alles komplett fertig. Der geselle sage zu seinem AZUBI

Die von vom E-Werk kommen zum Trafo. Du kannst Pause machen aber nicht an den Schaltkasten.

Er meinte er Müsse aufräumen und Kabelende Abisolieren. Er steckte die Kabelende in die Aussparungen für die Hauptsicherungen. Heute weis ich ,

das etwa die E-Heizung mit 125 KW Gebraucht wurde. Er hatte jetzt alle Phasen Erde alles kreuz und quer mit kabelende zugepakt.

Es gab plötzlich einen lauten Knall der Zäherschrank mit HAK flog durch die Haustür. Der totale Kurzschluss. Im Trafo ist der vom E-Werk und der Geselle zusammengezuckt und erst mal alles nachgescvhaut. Über 150mtr.

Erdkabel war verbrand. Der Zählerschank mit x Sicherungenund der HAK lagen draußen. und  das weil der HAK voll von Kupferresten lag. Wollen sie so einen Lehrling ?

Bei uns hat er sofort von meinem Dad. Hausverbot. bekommen. und der  Schaden, sicher die Firma war versichert.

Aber die Lauferei. Dann soll Ausbildung Ausbeute sein.

Vor gut einer Stunde stand mein älteser Sohn neben mir und der hatte wohl

was von Heizung und so weiter gelesen .
der ist Heizungs und kätetechniker. Ich hab dann gesagt oGott. und er sagte dem mußt du irgendwie anklicken dasm er gute Ratschläge gibt.

Da wuste ich noch gar nicht das die gleiche Frage auch bei mir auftauchen würde.

Schöne Grüße das was er macht soll er können.

Bley 1914 

dfllothar 20.01.2017, 19:41

War ja ein tolles Erlebnis, als wider Erwarten die Fetzen durch die Gegend flogen.

Ich hatte vor kurzem in einem Nachbarhaus festgestellt, daß an der Verteilerschiene für die Schutzerdungs-Anschlüsse der Schuko-Dosen im Sicherungskasten der zur Erde abgehende Anschluß fehlte.  

Und so kam´s eines Tages zu einem Knall, als die Hausfrau die Tür vom Geschirrspüler öffnete. Der dort eingebaute Schalter hatte plötzlich einen Isolationsfehler und in der Folge die Netzphasen-Spannung an das Metallgehäuse gelegt. Wegen des fehlenden Haupt-Erdungsanschlusses waren dann über die Verteilerschiene die Schutzerdungsklemmen sämtlicher Steckdosen mit Netzspannung verbunden, was dann einige elektronische Unterhaltungsgeräte, die über Schuko-Stecker an den Steckdosen hingen, das mit lautem Knall quittierten. Sicherungen konnten nicht fliegen, weil so kein wirklicher Erdschluß zustande kam.

Bei meiner Nachfrage, wer denn die elektrische Hausinstallation gemacht hatte, erinnerte sich der Hausherr an einen Azubi. Sein Meister hatte wohl keine Zeit, die erforderliche Endkontrolle durchzuführen.

Auch ein Erlebnis, weil´s halt immer so schnell gehen muß.

Ich,dfllothar (Entw.Ing.), konnte dann noch nachträglich darauf hinweisen, wie gefährlich das für die Familie war, wenn sie in der Küche den Kühlschrank berührt hätten in dem Moment, wo der Isolationsfehler aufgetreten ist.

Nachdem ich dann den Meisterbetrieb davon in Kenntnis gesetzt hatte, wurde unverzüglich der unbedingt erforderliche Erdungs-Anschluß nachträglich hergestellt. 

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Nein, es dauert auch nicht so lange und nach einigen Monaten ist ein "guter" Azubi (mit Vorwissen und höherem Schulabschluss) bereits produktiv.

Ich habe einmal in einem Unternehmen gelernt und gearbeitet, in dem Azubis quasi den kompletten Laden geschmissen haben. Ja, das ist eigentlich nicht der Sinn der Sache, war aber "unter der Hand" schon immer so und wird wohl auch immer so bleiben. Es ist sehr rentabel für ein Unternehmen, einen Azubi einzustellen, denn er kostet nicht einmal die Hälfte dessen, was ein Facharbeiter kostet, ist aber sicher mehr als nur halb so produktiv. Auch das war aber schon immer so.

Sei froh, wenn Du produktiv arbeiten kannst und richtig gefordert wirst, anstatt ständig Kaffee für die Abteilung kochen zu müssen oder nichts zu tun zu haben. Herumsitzen und so tun, als sei man beschäftigt, ist nämlich wesentlich anstrengender, als richtig zu arbeiten. ;-)

Du hast da teilweise schoch recht und das Ausbildungssystem gibt es so in den meisten Ländern der Welt auch nicht. Entweder wird dort studiert oder es gibt ein Training on the Job, man wird also nur kurz eingearbeitet und das war´s. Bezahlung ist bei letzterem dann ein Einstiegsgehalt, was, Ausnahmen bestätigen die Regel, auch höher ist, als das deutsche Azubi-Gehalt.

Man merkt im Ausland aber auch immer wieder, dass man zumindest im Handwerk, nicht die Qualität bekommt, wie in Deutschland.

Und das spricht dann doch irgendwie wieder für das deutsche System und die 2 bis 3 Jahre Ausbildung.

In eine dualen Ausbildung bekommt man eine Vergütung, in der schulischen Ausbildung nichts, wenn man Glück hat BAföG. Vielleicht sollte man in der dualen Ausbildung auch auf eine Vergütung verzichten, dann würden sich so manche Azubis mehr anstrengen und gewissenhafter ihre Ausbildung durchführen. Anstatt immer nach irgendwelchen Gesetzen zu rufen oder weil der Chef die Vergütung nicht pünktlich überwiesen hat. Auch sollte die Arbeitszeit für die duale Ausbildung länger gehen wie zum Beispiel generell auch am Samstag. Die schulische Ausbildung ist anspruchsvoller und man kann fast überall eingesetzt werden und das Gehalt ist höher.

NoHumanBeing 20.01.2017, 11:54

Wenn man das machen würde, dann würde die duale Berufsausbildung noch unattraktiver, als sie es ohnehin bereits ist, absolut jeder würde studieren und niemand mehr eine Ausbildung machen. Viele Hochschulen sind jetzt bereits "überlaufen".

Das einzige, was dann noch bliebe, wäre, dass die Hochschulen noch mehr "sieben", als sie es ohnehin schon tun. Dann werden aber auch einige motivierte, fähige Köpfe auf der Strecke bleiben und Bildung wieder zum "Luxusgut" werden. Möchtest Du das wirklich?

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stimmt schon. Wir waren während der kfm. Ausbildung fast nur im Lager & in der Produktion eingesetzt als Industriekaufmann Anfang der 80er Jahre.

Zwischen- & Abschlußprüfung hätten wir an einem Tag gemacht & die Ausbildung auch bestanden.

Da gab es wohl so um die 400 DM Ausbildungsvergütung.

Lehrjahre sind keine Herrenjahre, so heißt es schön.

Wie gut, daß wir 1.5 Tage Berufsschule hatten pro Woche, bei kurzen Tag mußten wir wieder in den Betrieb

Werner sagt immer. Juhu-Montag ist Berufschule. Mit Abi hatten wir noch 1 Jahr verkürzt

Ich habe vor langer Zeit eine Banklehre gemacht.

In den zwei Jahren hatte ich zwei drei- oder viermonatige Berufsschulblöcke und eine Zeitlang einen Tag pro Woche vormittags Berufsschulunterricht.

Es gab innerbetriebliche Schulungen, die auch noch etwa vier Wochen umfassten und die von Leuten gehalten wurden, die in der Zeit für ihren sonstigen Job nicht bereitstanden.

Von der restlichen Zeit ging natürlich noch der gesetzliche Urlaubsanspruch ab.

Rückblickend glaube ich auch, dass ich mehr in weniger Zeit hätte lernen können und glaube auch nicht, dass ich das noch mal so machen würde.

Allerdings muss man ja berücksichtigen, dass ein Ausbildungsbetrieb im Gegensatz zu einer Uni oder einer Schule ein Unternehmen ist und auch einen gewissen Gegenwert erwartet.

Ich würde meinem damaligen Ausbildungsbetrieb vorwerfen, ein ziemlich stumpfsinniger Laden zu sein, in dem viele Mitarbeiter völlig demotiviert die Rente abwarteten und in dem die kleinsten Lichter dann die Auszubildenden als einzige ansahen, die noch weiter unten in der Hackreihe standen und denen sie dann die blödesten Aufgaben übertrugen.

Keiner hinterfragte, warum was wie getan wurde ("...das haben wir immer schon so gemacht...") - und mir wurde recht schnell klar, dass ich nach zu langer Exposition irgendwann auch zum Zombie werden würde.

Dass die Bank allerdings durch gezielte Ausbeutung ein Vermögen an mir verdient hätte, glaube ich dagegen nicht.

Im Gegenteil, viele Betriebe bilden nicht aus, weil es sie zuviel Geld kostet.Du fängst ja mit totalem Nichtwissen an, dafür ist die Entlohnung schon O.K. Sie steigt ja mit jedem Jahr. Un wenn Du keine 3 Jahre für eine Ausbildung benötigst, bist Du ein wahres Genie. Aber schaffst Du dann auch die Abschlußprüfung mündlich, schriftlich und praktisch? Komm vom Sockel runter.

Paejexa 19.01.2017, 23:32

"ein wahres Genie"?

In meinem Ausbildungsberuf ist die Ausbildungszeit automatisch auf 2,5 Jahre verkürzt (durch den Realschulabschluss), mit der Option auf 2 Jahre zu verkürzen. Abiturienten bekommen direkt einen Ausbildungsvertrag für nur 2 Jahre. Und Genies sind das bei allem Respekt nicht alle 😂

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Reanne 19.01.2017, 23:38
@Paejexa

Meine Antwort gilt für einen normalen Schulabschluß-

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deraladini 19.01.2017, 23:50

Was für Genie? Ich habe mal 3 Wochen Praktikum bei Aldi gemacht und der Chef meinte zu mir ich würde direkt eingestellt werden, da ich ALLES kann. Bin ich jz ein Genie? Gut das ich studiere.

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wurzlsepp668 19.01.2017, 23:56
@deraladini

klar, natürlich, du kannst bei Aldi alles ....

logisch ......

und die haben dir kein Gehalt mit 100.000 € monatlich geboten?

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Paguangare 20.01.2017, 07:11
@deraladini

Nach drei Wochen Praktikum bei Aldi kann man noch nicht den ganzen Laden als Geschäftsführer mit Personalverantwortung managen.

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NoHumanBeing 19.01.2017, 23:52

Un wenn Du keine 3 Jahre für eine Ausbildung benötigst, bist Du ein wahres Genie.

Mit Abitur kann man die Ausbildung häufig offiziell auf 2 Jahre verkürzen.

Aber schaffst Du dann auch die Abschlußprüfung mündlich, schriftlich und praktisch? Komm vom Sockel runter.

Die Facharbeiter-/Gesellenprüfung ist meiner Erfahrung nach wirklich der reinste Witz, selbst in technischen Fächern, die ja allgemein als anspruchsvoll gelten. Gerade man bereits Abitur hat, muss man da wirklich oft lachen. Das Niveau ist an vielen Stellen wirklich niedrig. Da muss man wirklich kein Genie für sein. ;-)

Aber auch das ist ja in Ordnung so. Wenn man einen höheren Anspruch haben möchte, muss man eben studieren gehen. Einen gewissen Unterschied muss es ja schließlich geben, sonst könnten wir die verschiedenen Bildungswege und Qualifikationsniveaus ja abschaffen.

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Dennissan 19.01.2017, 23:52

Dann ändere mal unsere Gesetze.

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deraladini 20.01.2017, 00:00

Dan glaub halt nicht, ich werde sicher niemals in einem Aldi arbeiten, ist mir zu unterbezahlt.

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wurzlsepp668 20.01.2017, 00:02
@deraladini

tja, keine Ahnung, davon aber viel ....

Aldi zahlt mit die höchsten Löhen bei den Verbrauchermärkten .....

aber da du ja studierst ..........

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deraladini 20.01.2017, 00:04

Das heißt noch lange nicht das es meinen Ansprüchen an gehalt genügt.

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wurzlsepp668 20.01.2017, 00:07
@deraladini

wer seine Ansprüche zu hoch schraubt ....

fällt tief .....

ich kenne einen Prof. Dr. der Mathematik .... der lebte jahrelang von Hartz4 ......

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Schwoaze 20.01.2017, 09:31
@deraladini

@deraladini: Na hoffentlich geht Dein Können mit den Ansprüchen an Dein Gehalt konform!

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Ich bin froh darüber eine Ausbildung als Bankkaufmann gemacht zu haben, denn ich habe in den 2,5 Jahren sehr viel gelernt und gesehen was ich ohne Ausbildung nie hinbekommen hätte. Daher finde ich das unsinnig zu behaupten daß man in einer Ausbildung ausgebeutet wird. Meiner Ansicht nach sollten Betriebe gar kein Gehalt zahlen, dafür aber mehr Azubis einstellen. Ich habe auch nur mittlere Reife und bin nach meiner Ausbildung relativ tief im Gehalt eingestiegen. Dafür hatte ich die Möglichkeit mich durch Leistung hoch zu arbeiten. Ich wurde nahezu alle 2 Jahre befördert, da ich auch das Glück hatte Vorgesetzten zu haben die mich gefördert haben. Habe dann auch noch den Betriebswirt abends gemacht was wiederum zu mehr Verantwortung geführt hat. Nach 13 Berufsjahren wurde ich aufgrund meiner Leistung zum Prokuristen ernannt und hatte über 5.000€ netto. Man muss nicht unbedingt studieren oder Abi machen um erfolgreich zu sein. Man kann sich auch so hoch arbeiten und sehr gut verdienen. 

Um einen Beruf zu erlernen, braucht es wesentlich länger als drei Jahre (dazu gehört mehr, als nur ein paar Handgriffe zu beherrschen). Nach der Zeit hat man gerade mal soviel Wissen gesammelt, daß man nicht die ganze Zeit unnütz in der Gegend rumsteht.

Schlecht entlohnt? Wo sonst bekommst du Geld dafür, dass du etwas lernst? Und nach drei Jahren ist man noch lange nicht fertig!

Eben. Es dauert keine 3 Jahre. Und heutzutage werden Auszubildende gut entlohnt.  Aber natürlich arbeiten sie nur straff nach Lehrplan.  Wehe da wird mal von abgewichen.

Ein Azubu verursacht auch Kosten, muss eingearbeitet werden etc. Viele Unternehmen bilden auch nicht mehr aus, da es aufwändig ist. Insofern ist eine geringere Vergütung als bei einer Fachkraft durchaus angemessen.

Ich als Selbstständiger sehe es so:

1. Du kostest mich Zeit weil ich dir erstmal alles beibringen musst.

2. Du bist nicht immer da weil du zur Schule musst.

Warum sollte ich dir also volles Gehalt zahlen? Ausserdem kannst du deine Ausbildung auch verkürzen wenn du der Meinung bist das du schon alles kannst.

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