Ist auf dem Boden schlafen gesünder?

6 Antworten

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Jetzt mal etwas tiefergehend:

Es ist ein Zusammenspiel mehrerer Komponenten. Falsche Haltung, falscher Schlafuntergrund und zu wenig richtige Bewegung sind die Ursachen.

Es reicht nicht, den Schlafuntergrund zu ändern, wenn man seinen Bewegungsapparat nicht richtig belastet.

Aber es reicht genau so wenig, Thai Chi zu machen (eine der intensivsten Sportarten überhaupt, man bewegt Muskeln, von denen man noch nicht einmal geahnt hat, dass man sich den selben Körper teilt) und dann auf einem falschen Stuhl am Computer zu sitzen, selbst wenn man jede Nacht auf dem nackten Erdboden schläft. Erst das richtige Zusammenspiel ist der Garant zur schmerzfreien Zukunft.

Das ist alles richtig. Meine Frage war mehr gemeint Richtung: Wenn alle anderen Faktoren gleich vzw, ok sind, also genug Bewegung , optimale Haltung, optimale Sitzmöglichkeiten etc. -ob dann eventuell das aud dem Boden schlafen punkten kann.

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@donby

Ja - Aber (eine der gemeinsten Argumentationen eines Vertreter)

Ja, du kannst durch Auf-Dem-Boden-Schlafen (mit einer Isomatte oder vergleichbarem) deinen "Wohlfüjhlfaktor" erhöhen!

Aber: Wenn das im falschen Umfeld geschieht, schadest du dir mehr als du Nutzen daraus ziehst.

Besser als der falsche Untergrund ist, gar kein Untergrund zu haben. (Das ist die Problemlösung des Vertreters) Also die von mir beschriebene Möglichkeit. einer stabilen Holzunterlage + Kaltschaum ist jedem direkt-auf-dem-Boden-Schlafens überlegen, weil sie ungünstige Erdstrahlung vermeidet.

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@Shanrhy

könntest du das mit der ungünstigen Erdstrahlung weiter erläutern?

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@donby

Zum Thema Erdstrahlen: Ich weiß nicht, wie man die misst oder bewertet, aber ich bin der Meinung, der eigene Körper ist der beste Detektor.

Wenn man den optimalen Schlafplatz sucht, ist es von Vorteil, dass man genügend Zeit hat, die Wohnung völlig leer zu bewohnen, also Küche und Bad als Erstes fertig machen und während der gesamten Renovierungszeit auf dem Boden mit ständig wechselnden Positionen schlafen. Am Morgen und Abend Thai Chi und dabei die Positionen frei wechseln - also kein vorgefertigtes Bewegungsschema, wie es die meisten machen. Nach einigen Tagen hat man den besten Platz und die richtige Ausrichtung gefunden. Und wie bereits erwähnt, habe ich damit 18 schmerzfreie Jahre erlebt, obwohl ich vorher fast 10 Jahre lang mindestens 2 Mal wegen der Rückenprobleme behandelt werden musste.

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Man kann die Härte der Unterlage ja heutzutage zum Glück wählen. eine gute Kaltschaummatte erzielt das selbe Ergebnis. Ich weiß, wovon ich da schreibe, weil ich in den 90er auch starke Rückenprobs hatte. Habe dann bei einem Urlaub im Zelt auch nur ne dünne Isomatte gehabt und alle Probleme waren verschwunden. Als ich nach Hause kam, habe ich mein Lattenrost durch ein stabiles Brett ersetzt und darauf nur eine dünne Kaltschaummatte, wie sie die LKW-Fahrer verwenden. Noch etwas Tai Chi dazu und siehe, seit dem - und das sind inzwischen 18 Jahre, keinen Bandscheibenvorfall, keine Rückenschmerzen Nichts!!!

Danke, so einen Erfahrungsbericht wollte ich gerne hören, gibt es weitere Erfahrungen? Dass taägliche Bewegung vs. Untätigkeit eine Rolle spielt, dürfte jedem klar sein...

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am besten harte matraze und dann hängt das auch vom Eigengewicht ab.

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