Ist ASS als Blutverdünner gefährlich?

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19 Antworten

Es kann gefährlich sein, wenn man es auf nüchternen Magen nimmt: das kann zu Mikroblutungen im Magen-/Darmbereich führen. Deshalb sollte man ASS direkt nach dem Essen einnehmen.

Ich selber vertrage Aspirin überhaupt nicht, da ich davon sehr starke Magenschmerzen bekomme und diese halten tagelang an. Mein Vater nimmt täglich ASS 100 zwecks Blutverdünnung, muß er fürs Herz nehmen - Baypass - und ist mit sehr starken Magenblutungen per Notfall ins Krankenhaus gekommen und liegt jetzt auf Intensiv. Er bekommt jetzt Bluttransfusionen. Schuld sei laut Ärzte, die Chemo, die er bekommt wegen Lungenkrebs, dann das Dexamethason (Kortison) und das ASS. Ich finde da sollten die Medizinzer im Vorfeld erst einmal genau hinschauen, was sie geben und ob dies nicht evtl. zu viel Nebenwirkungen hat.

Ob ASS als Blutverdünner gefährlich ist sei mal dahingestellt. Jedenfalls reagieren Personen im zweistelligen Prozentbereich laut Aussage meines Internisten negativ auf Acetylsalicylsäure. Mir selbst wurde ein ICD (Implementierbarer Kardioverter/Defribilator) eingesetzt und als Folge wurde mir ASS 100 verschrieben. Zur Mittagsmahlzeit eine Tablette. Nach ca. 6 Monaten bekam ich Schluckbeschwerden, hatte das Gefühl eines Kropfes im Hals und später erbrach ich jede Mahlzeit kurz nach der Einnahme. Bei einer Speiseröhren- und Magenspiegelung stellte sich herraus, das beide durch die Acetylsalicylsäure stark verätzt waren. Die Folge, Absetzen von ASS und tägliche Einnahme von Omep und nach 4 Wochen war alles ok.

Ob ASS vor Operationen abgesetzt werden muss entscheidet meiner Meinung nach jeder Arzt unterschiedlich. Ich musste es 2 Tage vor der Magenspiegelung absetzen und auch mein Zahnarzt verlangt dieses bei einer Wurzelbehandlung !

ASS oder Acetylsalicylsäure ist für den Magen nicht ganz ungefährlich, da es den Schutz es Magens angreift. Das heißt im Wesentlichen, die Prostagladinproduktion wird gehemmt und genau das Schützt den Magen. Sollten also öfter Magenprobleme auftreten, sprich bitte umgehend mit dem behandelden Arzt und lass dir etwas zum Schutz des Magens verschreiben. Es gibt das ASS aber auch schon mit "eingebautem Magenschutz" das nennt sich dann PROTECT und die Tabletten sind mehr als 2x so groß. Ließ doch einfach mal den Beipackzettel... und streite nicht so viel mit der Schwester, es sei denn ihr habt Spaß daran ;-)

Sie kennen doch den Spruch: "Chirurgen können alles, aber wissen nichts. Internisten wissen alles, aber können nichts." Mein Herzarzt (Internist, belesen)ist strikt gegen das Absetzen von ASS 100 vor Operationen, wenn es prophylaktisch zur Blutverdünnung genommen wird. Er verweist auf die wissenschaftliche Literatur. Zwei unabhängige Chirurgen (Praktiker, Kliniksazt, unbelesen)wollten unbedingt, dass ich das ASS 100 vor einer harmlosen operativen Entfernung eines entzündeten Schleimbeutels am Ellenbogen absetze. Sie empfahlen eine tägliche Dosis Heparin, welches meines Wissens nun aber gerade die Blutgerinnung verhindert, was ASS 100 nicht tut (???). Beide Chirurgen hielten die Entzündung darüber hinaus für chronisch. Sie verschwand allerdings spontan etwa eine Woche vor dem Operationstermin. Also: nicht alles glauben, was einem Ärzte erzählen. Am besten, sich die einschlägige Literatur selber besorgen. Danach ist Stand des Wissens: auch vor schweren Operationen braucht ASS 100 nicht abgesetzt zu werden!

ASS bedroht das Augenlicht

Wissenschaftler der Universität Amsterdam / Niederlande haben den Verdacht erhärtet, dass die dauerhafte Einnahme des Schmerzmittels Acetylsalicylsäure ( ASS, enthalten in vielen Schmerzmitteln ) das Risiko für eine Makula-Degeneration erhöhen kann. Bei der Krankheit sterben die Sehzellen im Zentrum der Netzhaut ab, was bis zum kompletten Sehverlust führen kann.

Wie die Wissenschaftler im Juni 2010 in der Zeitschrift Ophtalmology berichteten, hatten sie 4.691 Patienten ausführlich nach ihren Medikamentenkonsum befragt. Die statistische Auswertung ergab, dass die tägliche Einnahme von 500 mg ASS das Risiko für die Krankheit zum Teil mehr als verdoppelt. Andere Studien hatten bisher keinen Hinweis auf einen möglichen Zusammenhang ergeben.

Wenn Sie auf Schmerzmittel mit ASS angewiesen sind, sollten Sie Ihre Netzhaut mindestens einmal jährlich beim Augenarzt untersuchen lassen. Eventuell können Sie nach Rücksprache mit Ihrem Arzt auch auf andere Schmerzmittel umsteigen. Quelle und mehr Infos unter "News" auf: [...]

Liebe/r Graeser,

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Anmerkung : Die Studie zieht sich auf 500 mg. Und nur 100 mg bekommen die meisten Patienten verordnet.

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Der Fluss der Blutplättchen wird dadurch verbessert, so, dass Ablageungen in den Gefässen verhindert werden, was zu oben beschriebenen Erkrankungen führen kann. Gefährlich ist es deshalb, weil man durch die Einnahme dieses Medikamentes auch bei Unfällen zu verstärkten Blutungen neigt. Vor Operationen müssen unsere Patienten dieses Mittel mindestens 2 Tage abgesetzt haben, da es bisher noch kein Gegenmittel gibt. Aber es gibt Heparin als Alternative, aber nur zur Blutverdünnung, für sonst ist das Zeugs nicht nütze.

Ich habe Aspirin 100 Protect etwas länger als 2 Jahre eingenommen, jeden Tag eine. Bei Auswertung einer Blutentnahme wurden extrem niedrige Eisenwerte festgestellt. Es waren insgesamt 24 Infusionen erforderlich. Nachdem ich Aspirin agesetzt hatte, wurden die Eisenwerte wieder normal.

Wie immer bei Medikamenten, Drogen und Giften -alles eine Frage der Dosierung. ASS ist die Abk. für Acetylsalicylsäure und die wird von Bayer als Aspirin verkauft. Zur Schmerzmedikation ist eine Dosis von 500mg üblich. Als Prophylaxe gegen Schlaganfall, Herzinfarkt, Lungenembolie, Thrombose oder ähnliche gefäßverstopfende Leiden sind 100mg üblich. Und die sind nun wirklich nicht besonders gefährlich. Meistens muss ASS100 nicht einmal vor Operationen abgesetzt werden. Du hast also recht und deine Schwester ist ein Angsthase!

Aus meiner Erfahrung reagiert jeder Mensch unterschiedlich auf Ass oder Aspirin.Ich nehme es schon Jahrelang,ohne Beschwerden.Meine Frau Verträgt es überhaupt nicht.Ihr wird gleich schlecht.Bei Parazetamol ist es genau umgekehrt. Ich hatte einen kleinen Schlaganfall (Augen konnte ich nicht richtig bewegen.Dank eines Arztes konnte ich wieder gut sehen.Er riet mir (Dies hat er mir auch zur Behandlung im Krankenhaus gegeben)1 Tablette Vitamin B 12 10mg Folsäure 5 mg Aber nur 1/4 davon sowie Clopidogrel (Frankreich hatte das Monopol.Jetzt ist es frei und kostet nur noch die Hälfte.) zusätzlich eine 1/4 Tablette Ass 500. Jetzt ist wieder alles O.K.

Ja, das ist richtig. Meine Freundin mußte sogar während der Schwangerschaft täglich ASS zur Blutverdünnung einnehmen, da sie Krampfadern hat, um Thrombose zu verhindern (Ihre Mutter starb sehr jung an einer Embolie). Erst ca. 14 Tage vor dem errechneten Geburtstermin musste sie das Medikament absetzen. Deine Schwester hat also recht.

Wenn man ASS täglich nimmt, so meinten Ärzte zu mir, kann es chronische Kopfschmerzen auslösen.

es kommt auf die dosierung an, ausserdem entscheidet der arzt,wie man es einnimmt. habe nur gutes gehört.

Ich nehme seit ewigen Zeiten ASS 500-Tabletten anstelle von Aspirin-Kopfschmerztabletten (Generika mit dem gleichen Wirkstoff).

Es sollte aber jedem klar sein, dass ein Zuviel eines Medikaments nicht gut sein kann. Speziell in diesem Fall nicht, da ASS eine stark blutverdünnende Wirkung hat.

Ich hatte eine Zeitlang verstärkt Probleme mit Blutergüssen, da ich einfach zu oft diese Tabletten nahm.

ass verdünnt das blut, wird in geringer dosis z.b. bei schlaganfall-gefährdeten patienten in geringer dosis (ca. 100 mg am tag) angewendet, um blutgerinnsel zu vermeiden. ass hat als wichtigste nebenwirkung schädlichen einfluß auf die magenschleimhaut. ass kann magenblutungen verursachen, und was die bei verdünntem blut so anrichten können, muss nicht näher beschrieben werden...

In der geringen Dosis sollte es normalerweise keine Magenprobleme verursachen.

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Blutgerinnsel ist nicht ganz richtig, Ass verhindert, dass sich die Blutplättchen zusammen kleben.

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ASS ist meines erachtens Acetylsalicylsäure
also Aspirin und das wirkt auch blutverdünnend.

Aha, welch scharfinnige Beobachtung. Und in wieweit beantwortet das die Frage???

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@Nutellaman

Der Niklaus bestätigt mit blutverdünnend , das die Schwester im Recht ist . Das ist doch ne Antwort , kruzifix nochmal, päng päng....

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blitzdüse

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ASS ist eigentlich ein der Natur "nachgebauter" Stoff eines Extraktes einer Weidenrindenart, zu der wenig Nebenwirkungen bekannt sind - ausser den bereits genannten Wirkungen auf die Magenschleimhaut.

Neueste Erkenntnisse, die aber noch näher erforscht werden, sind, dass ASS auch pos. als Prohpylaxe gegen Dickdarmkrebs wirken soll. Siehe das Buch: ASPIRIN - Ein Jahrhundertmittel macht Karriere von Barbara Vollmer

Ja ASS ist auf Dauer gefährlich:

Aspirin macht Arterienwände brüchig. Die brüchigen Arterienwände versucht der Körper anschließend mit Cholesterin zu schließen...

Im Laufe der Zeit führt das zu verengten und verdickten Blutgefäßen -Arteriosklerose und Arterienverkalkung sind die Folge.

ASS soll bei Behandlungen von Darmkrebs positiv angesprochen haben, bewiesen ist es nicht.

Allerdings - so wird zugegeben - habe sich im Laufe einer ASS-Studie die Zahl der an Bauchspeicheldrüsenkrebs Erkrankten um mehr als 50% erhöht und das Risiko eine Gehirnblutung zu erleiden hat sich unter Einwirkung von ASS verdoppelt.

Obwohl ASS wie ein wunderbares Allheilmittel gespriesen wird, ist sein Wirkmechanismus alles andere als heilbringend. Sogenannte Mikroblutungen im Magen-Darm-Trakt treten so häufig auf, dass in den USA jährlich 16.500 an - von ASS verursachten Magenblutungen sterben.

100.000 Betroffene (in den USA) müssen jedes Jahr aufgrund von starken Magenschäden stationär behandelt werden - als Folge ihres Aspirin-Konsums

Als Blutverdünner zersetzt Aspirin nicht nur langsam die Wände der Blutgefäße, sondern beeinträchtigt die gesamte Blutqualität. Blutarmut ist die Folge.

Ich denke, das reicht...

MFG E. Muthmann

Ein Haufen unbelegter Bahauptungen. Das ASS für Arteriosklerose und Anämie verantwortlich sein soll ist schon ganz schön dreist. Ansonsten sind die Nebenwirkungen, wie oben erläutert, stark dosisabhängig. Magenschäden treten zB nur bei Einnahme als höher dosiertes Schmerzmittel auf und nicht als gering dosierter Blutverdünner. Für ASS spricht die Verwendung in der Medizin seit fast 100 Jahren. Falls wirklich so gefährlich, wie von Ihnen behauptet, wäre es wohl längst vom Markt verschwunden.

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@DocRoc

Für einen DOC war dies jedoch ein typische Reaktion:

Tödliche Nebenwirkungen von Aspirin

Einhundert Jahre ist es her, dass Felix Hoffmann in den Bayer-Laboren erstmals Azetylsalizylsäure synthetisierte - der Siegeszug von Aspirin konnte beginnen. Erst vierzig Jahre später wurde die wichtigste Nebenwirkung des "Tausendsassas" offenbar: Magenblutungen. Weitere Risiken, die von einem überhöhten Schmerzmittelgebrauch ausgehen, sind Nierenschäden und Magengeschwüre.

Nach einer jetzt veröffentlichten Untersuchung der Boston University School of Medicine sterben jährlich 16.500 Amerikaner an Magen- blutungen, die durch Aspirin und ähnliche Schmerzmittel verursacht werden, in 170.000 Fällen kommt es zu schwerwiegenden Magenschäden. Somit gehören Aspirin-Nebenwirkungen zu den 15 häufigsten Todesarten in den USA, die Zahl der Todesfälle ist ebenso hoch wie die der AIDS-Epidemie (16.685 HIV-Tote 1997). Jahr für Jahr müssen 100.000 Betroffene stationär behandelt werden, wobei Kosten von 2 Mrd. US Dollar entstehen. Trotzdem geht der rezeptfreie Verkauf weiter - allein in den USA gehen jährlich 30 Milliarden Tabletten über die Ladentheken.

Die im New England Journal of Medicine publizierte Untersuchung kritisiert, dass 75% aller Patienten die Risiken des Schmerzmittel- Gebrauchs nicht kennen oder ignorieren, obwohl Aspirin-Nebenwir- kungen dreimal so viele Todesfälle verursachen wie beispielsweise Asthma-Erkrankungen. Da aber die Zahl der Schmerzmittel-Opfer in Statistiken normalerweise nicht einzeln aufgeführt wird, nimmt die Öffentlichkeit die Gefahren kaum wahr. Die Autoren der Studie, die für alle wichtigen Einsatzgebiete von Aspirin risikoärmere Alternativen angeben, sprechen von einer "geräuschlosen Epidemie".

Azetysalizylsäure wird von den Herstellern breit angepriesen: gegen Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs. Bücher wie Michael Castlemans "Jeden Tag ein Aspirin" fördern den unsinnigen routinemäßigen Gebrauch und suggerieren, dass auch gesunde Menschen Azetyl- salizylsäure regelmäßig einnehmen sollten. Der Pharmariese Bayer, der jährlich 11 Milliarden Aspirin-Tabletten verkauft und dabei 850 Millionen Mark umsetzt, lobt Forschungspreise wie den "International Aspirin Award" aus, um neue Anwendungsbereiche zu erschließen. Dieses Vorgehen verspricht Gewinne ohne Investitionsrisiko: Die Hersteller benötigen weder neue Produktionsanlagen noch aufwendige Zulassungsverfahren und bestehende Vertriebswege können genutzt werden. Die zahlreichen Studien zu Azetylsalizylsäure müssen daher kritisch daraufhin untersucht werden, inwiefern sie lediglich gewinnver- sprechende (Schein-) Indikationen schaffen sollen.

Auch die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft weist darauf hin, dass Schmerzmittel tief in den biochemischen Haushalt des Körpers eingreifen und Schleimhautreizungen, Blutungen im Magen- Darm-Trakt und Magengeschwüre verursachen können. Die Ärzte haben es jedoch schwer, sich durch das Trommelfeuer der Werbung hindurch Gehör zu verschaffen: Bayer wirbt beispielsweise seit Jahren nicht nur für die Behandlung von Erkältungen mit Aspirin (obwohl sogar Antibiotika gegen Viren machtlos sind), sondern auch für ihre Prophylaxe. In einer Anzeigenserie für Aspirin im letzten Winter wälzten sich gar sexy Nackedeis im Schnee. Höhepunkt der Kampagne war die Verkleidung des Bayer-Hauptsitzes in eine gigantische Aspirin- Schachtel im Frühjahr. Zur Begrenzung der Risiken fordern Kritiker eine Rezeptpflicht für Aspirin, ein Verbot unsinniger Kombinationspräparate wie Aspirin Forte, ein Werbeverbot für Schmerzmittel und umfassende Mortalitätsstudien auch in Deutschland

Quelle:

http://www.cbgnetwork.org/Ubersicht/Zeitschrift_SWB/SWB_1999/SWB03_99/Aspirin__Nebenwirkung/aspirin__nebenwirkung.html

MFG E. Muthmann

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@DocRoc

Hallo, ich nehme seit 18 Jahren Ass100 nachdem ich eine Lungenembolie glücklich überlebt und einen kleineren Schlaganfall auch heil überstanden habe.Zuerst bekam ich den Hammer Verdünner Marcumar 6 Monate lang, für eine junge Frau mit kleinkind die Hölle, dann bekam ich sündhaft teuere Präparate aus GB auf die ich höchst Allergisch reagiert habe und dann war Ass 100 die Alternative. Also ich leide mittlerweile an einer chronischen Gastitis, hatte erst heute wieder eine ekelhafte Magen u Darmspiegelung, da ich seit 2 1/2 Monaten damit im Krankenstand bin und man fand wieder heraus das es sich verschlechtert hat.Mein Partner fing Ende letzten Jahres auf mein Anraten mit Ass 100 an, da ich der Meinung war es könnte einem "ältern" Raucher nicht schaden. Er kam kurz darauf zur OP wegen der Wirbelsäule u mußte seine Medikation angeben und als der Arzt hörte das er Ass 100 nimmt fragte er warum und wir sagten zur Vorsorge.Daraufhin bekamen wir die erschütternde Erklärung das Ass, wie alle Medikamente einen Nutzen-Schaden Faktor haben und bei Ass 100 kommt es mit der Zeit eben zu Gastritis, dann bis hin zu Magenblutungen. Diese sind dann in der Regel tödlich, da man sie auf Grund des verdünnten Blutes nicht stoppen kann.Ich wurde in den Jahren mehrfach operiert und mußte immer 1 Woche vorher Ass 100 absetzen und bekam Heparin gespritzt.Auch für die Magen Darmspiegelung mußte ich 1 Woche vorher Ass 100 absetzen. Man sieht also es ist nicht ganz ungefährlich und ich werde jetzt auch mit meinem Arzt abklären was man als Ersatz einsetzen kann, da ich ein Leben lang auf Verdünner angewiesen bin, da ich eine genetische Blutveränderung habe und sehr schnell Thrombosen bekomme, zu Schlaganfällen neige und nicht nur das. Also bitte wie bei allen Medikamenten sollte gelten, Nutzen u Schaden abwägen!!!!

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Ich nehmen täglich eine Aspirin protect 100 seit 20 Jahren. Sie hat mir bisher nicht geschadet. Meine relativ gute Gesundheit führe ich auf dieses Medikament zurück. Ich behaupte mal, ASS ist als Blutverdünner nicht gefährlich!

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