Ist "Antirassismus" genauso gefährlich wie Rassismus?

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26 Antworten

Die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft ist immer rassistisch. Das ist keine moralische Einbahnstraße.

Ein Schwarzer der einen Weißen wegen dessen Herkunft diskriminiert ist genau so rassistisch, wie ein Weißer der einen Schwarzen diskriminiert.

Deine ganze Rhetorik erinnert mich stark an Menschen, die Kampfbegriffe wie "Gutmensch" und "Israelkritik" verwenden, um zu diskriminieren.

Nach dem Muster: "Die bösen XY haben moralische Vorrechte und wenn man als aufrechter Bürger dagegen ist, wird man als Nazi stigmatisiert".

Ich denke, man sollte sich viel eher fragen, was denn an der eigenen Einstellung so fragwürdig ist, dass man in eine bestimmte Ecke gestellt wird?

Außerdem wird der Vorwurf des Rassismus ja nicht willkürlich erhoben, auch wenn manche Menschen pauschalierend von der "Nazikeule" sprechen.

Wenn weiße US-Polizisten einen schlechten Ruf haben, dann kommt das nicht von ungefähr. Immerhin gaben sie genug Anlass für Vorurteile.

Wenn bei Straftaten gegen Menschen anderer Hautfarbe der Verdacht des Rassismus erwogen wird, ist das durchaus nachvollziehbar.

Immerhin liefern Übergriffe gegen Asylheime und der PEGIDA-Mob auch ausreichend Anlass, um diese Motivation nahe zu legen.

Man sollte also nicht so tun, als wären "Rassismus", "Antisemitismus" und andere Vorwürfe einfach nur rhetorische Totschlag-Argumente von "linken Gutmenschen".

Es geht um konkrete Probleme und jetzt zu sagen "wieso macht niemand etwas gegen den Rassismus gegen Weiße?" geht meiner Meinung nach an der Realität vorbei.

Rocker73 18.11.2016, 14:32

So ist es! Vermaledeit nochmal!

LG

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Du hast vollkommen recht damit, dass Rassismus kein Phänomen der Weißen oder Deutschen ist, aber 

  1. die Mehrheit der Deutschen will sich aufgrund Deutschlands Vergangenheit mehr vom Rassismus distanzieren als andere.
  2. das wird gerne des öfteren als Angriffspunkt verwendet.

Dieser Fakt macht aber Rassismus nicht weniger schlimm. Die Konsequenz darf also nicht sein, zu meinen Rassismus sei okey, "weil es ja jeder macht".

Rassismus bezeichnet ein Verhalten, das andere Rassen als die, der man selbst angehört, als minderwertig erachtet. Mit solchen niedriger gestellten Wesen, glaubt man aus Naturrecht rücksichtsloser verfahren zu können. Gefährlich ist Rassismus darum, weil er brutal und unterdrückerisch ist. Im Verhalten ist allerdings kein Unterschied zu religiösem Fundamentalismus, wo z.B. zu Zeit der Kolonisierung Südamerikas die katholischen Spanier glaubten, als Christen mit den "minderwertigen Heiden" nach Belieben umspringen zu können. Kennzeichnend für dieses verwerfliche Verhalten ist, dass man sich Gründe sucht, warum man "rechtmäßig" mehr wert ist als andere, die nicht der gleichen Rasse, Religion oder auch Klasse angehören.

Rasse, die "wahre Religion" oder die richtige Klasse sind nur Merkmale, die einem das Recht verleihen, sich über andere zu setzen. Ob es für Rassismus unter Menschen überhaupt eine Berechtigung gibt, ist wissenschaftlich sehr umstritten, da es eigentlich keine reinen Menschenrassen mehr gibt. Menschen haben sich immer wieder vermischt und weite Wanderungen hinter sich gebracht, ja sogar Blut der alten Neandertaler fließt in unseren Adern. Es gibt meiner Meinung nach überhaupt keinen Grund mehr, Menschen in Rassen zu unterscheiden. Das sind Scheinzuweisungen, die nur das Verlangen kaschieren sollen, sich über andere zu stellen. Das ist aber nicht gleichzusetzen mit der Aussage, dass alle Menschen gleich seien, dass es keine über Jahrhunderte gewachsene kulturelle Eigenheiten gäbe. Aber nur weil die Italiener im Schnitt ein anderes Temperament an den Tag legen als Deutsche (soweit sie nicht aus Italien stammen), reicht das nicht, hier in Rassen zu trennen. Im Bereich des Menschlichen sollte der Begriff als unbrauchbar ad acta gelegt werden.

Die eigentlich wichtigere Frage ist: Warum brauchen Menschen solche Klassifizierungen, um sich über andere zu erheben, sich als die besseren vorzukommen? Wer hat dieses Gefühl der Minderwertigkeit tief in diese Menschen gepflanzt, dass sie das nötig haben? Ist es Hilflosigkeit, keine guten Argumente für den Eigenwert zu haben? Ist es Angst um sozialen Abstieg oder sich gesellschaftlich nicht behaupten zu können? Ich fürchte, man wird es in Deutschland bald studieren können und zwar vice versa! Wir erlauben uns ein großes Experiment der Mischung unterschiedlichster Kulturen und Werteinstellungen. Wir importieren antijüdischen Hass und verwechseln das mit dem altchristlichen Antisemitismus. Im emotionalen Einheitsbrei ist Trennschärfe eine vergessene Tugend. Dann werden auch neue Begriffe wie "Antirassismus" erfunden.

Hallo SaintGerman,

Es gibt keinen Antirassismus in dem Sinne. Hass oder Benachteiligung welcher "Rasse" auch immer, bzw überhaupt die Einteilung in Rassen ist Rassismus. Und zwar egal von welcher Seite. Also wird hier ein zweites Wort für dasselbe Problem benutzt. Welches Wort man benutzt hängt von der Hautfarbe ab. 

Und deswegen ist es rassistisch, die Diskriminierung weißer Menschen Antirassismus zu nennen. Denn dieser Begriff geht davon aus, dass 1. Rassismus ein Phänomen ist, dass nur "rassenspezifisch" bei Weißen auftritt 2. Menschen mit anderen Hautfarben grundsätzlich nicht dazu fähig sind, "echte" Rassisten zu sein, was den PoC wiederum Eigenschaften aufgrund ihrer Ethnie zuschreibt. 

Dass Rassismus gefährlich ist, ist ja allbekannt. Die Einteilung der Menschen in Rassen macht alleine schon keinen Sinn. Deswegen ist "Antirassismus" auch kein Argument um Rechtsextremismus zu rechtfertigen. Diskriminierung Weißer ist vor allem in einigen afrikanischen  Ex-Kolonien ein Problem. Der Kolonialismus hat Hass geschürt, so dass sich dort Schwarze zusammenschlossen, um den Besitz und das Leben der Weißen zu zerstören. Der Kolonialismus ist vorbei, die Probleme setzen sich bis heute fort, zum Beispiel in Simbabwe.

"Antirassismus"  richtet sich gegen die Diskriminierung eines Menschen, die sich wiederum in seiner ethnischen Gegebenheit begründet.

Das Rassismus nur von Weißen ausgehen könne, ist eine strikte Fehlannahme deinerseits, die deine ganze Theorie über den Haufen wirft: Diese Aussage akzeptiere ich nicht, sie ist faktisch falsch und begründet sich allenfalls in deiner subjektiven Wahrnehmung, welche für eine objektive Darstellung der Dinge gänzlich irrelevant ist.

Wenn ein Schwarzer einen Deutschen mit den Worten "Du sc Deutscher, ich lege dich um" angreift, ist das ebenso rassistisch wie ein Deutscher, der einem Schwarzen sagt, er würde "...den N-Wort umlegen".

Ich verstehe beim besten Willen nicht, wie man auf die schwachsinnige und abstruse Idee kommen kann, dass Rassismus nur dann Rassismus sei, wenn der Rassist ein Weißer sei.

Dein Beispiel mit Amerika ist vollkommen unangebracht: Es ist faktisch nachweisbar, dass seit Jahrhunderten eine Repression gegenüber Afro-Amerikanern herrscht, diese ist bis heute noch in starken Maßen vorhanden:

Polizeigewalt gegenüber Schwarzen - gerade aufgrund solcher Gegebenheiten - ist kein Phänomen, sondern traurige Realität. Schau dir alleine mal das Profiling in Amerika an, es ist unglaublich: Und selbstverständlich gibt es Afro-Amerikaner, die einfach kriminell sind und deshalb mit der Polizei in Konflikt geraten, aber das relativiert nicht die Anzahl unschuldiger Schwarzer, die zu Unrecht drangsaliert werden: Martin L. King, Malcolm X, Muhammad Ali: Das sind keine unbedeutenden Namen, sie spiegeln die Hoffnung, die Erlebnisse, aber auch die Wut und den Hass wieder, der in diesen Menschen über die Jahrzehnte wuchs. Gerade die Black-Panther oder die Black liberation army sind ein Spiegelbild amerikanischer Repression gewesen.

Würde es nicht so viele Fälle geben, in denen Schwarze von "...weißen Polizisten" vollkommen unverhältnismäßig beschossen und getötet wurden, würde der Verdacht auch nicht im Raum stehen.

Das du die Annahme in den Raum wirfst, in Deutschland sei man weniger des Rassismus verdächtig, wenn man einen Deutschen umbringt, ist in erster Linie sowieso abwegig, da auf den Sachverhalt abgestellt werden muss: Und da sind nun einmal auch Hintergründe der Tat oder die Vergangenheit des Täters relevant und nicht das, was Boulevardzeitungen so vermuten.

Wenn wiederum Flüchtlingsheime in Brand gesetzt werden, ist der Verdacht, die Tat sei rassistisch motiviert nicht unbegründet. Wir haben nun einmal ein Problem mit rechtsradikalen Ausschreitungen, dass ist ein Fakt: Schau dir alleine die Ausschreitungen der letzten zwei Jahre an. Das ist nicht nur auf Deutschland bezogen, sondern ganz allgemein. Und natürlich gibt es auch rassistisch motivierte Gewalt gegenüber Deutschen, ich habe das selbst schon einmal beobachten können, nur ist die Zahl der Ausländer hierzulande geringer, sodass solche Taten auch nicht immer an die Öffentlichkeit geraten: Warum man wiederum in Deutschland lebt und Deutsche dann aufgrund ihrer Herkunft beleidigt, ist mir schleierhaft, aber das ist eine andere Geschichte. Gegenseitiger Respekt ist der einzige Weg, um Frieden zu erlangen. Alles andere sind leere Worte.

"Antirassismus" halte ich für gefährlich, wenn man es übertreibt: Alles hat ein gesundes Maß, in jeder Aussage Rassismus zu vermuten, halte ich auch für fragwürdig. 

Ansonsten kann ich dir aus persönlicher Erfahrung nur folgendes sagen: Rassismus ist eine böse Sache. Rassismus resultiert aus Hass, Hass wiederum verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Bei dieser Sache gewinnt keine Seite, ein Rassist handelt in dem Gefühl, er müsse irgendeine Form von Überlegenheit demonstrieren, dabei veranlasst er sein Gegenüber nur zu der gleichen Denkweise. Rassismus ist ein Zeichen von Schwäche, nur jemand, der keine anderen Stärken hat, beruft sich einzig und allein auf seine Herkunft, um Überlegenheit zu verspüren, dabei lügt diese Person sich bloß selbst an und bemerkt nicht einmal, was für ein armseliges Dasein sie führt: Richtige Rassisten sind in meinen Augen ganz unten im Leben angelangt. 

Es geht auch nicht darum, ob man rassistisch handeln "darf": Dürfen resultiert aus einem Bedürfnis, warum hat man das Bedürfnis dazu, die Gegenseite derart anzugehen? Wer gibt einem anderen Menschen das Recht zu sowas? Wir werden in irgendeine Nation hineingeboren, aber im Endeffekt sind wir nur Menschen, die ein paar Jahrzehnte auf diesem Planeten verbringen und davonscheiden werden, wir hinterlassen rein gar nichts: Weder unsere Nationalität, noch unseren Stolz. Klar kann man stolz auf seine Herkunft sein, ich bin das gewissermaßen auch, aber trotzdem habe ich Respekt vor jeder Nationalität. 

Ich finde, dass man diese Zeit richtig nutzen und mit seinen Mitmenschen richtig umgehen sollte: Und wenn irgendwer dich angeht, weil du ein Deutscher bist, dann habe Mitleid anstatt negative Gefühle, diese Leute sind wirklich mitleiderregend. Genau so respektiere aber auch andere Nationalitäten, denn Respekt ist keine Selbstverständlichkeit, sondern resultiert aus gegenseitigem Verständnis. 

So, langer Text, ich weiß :) 

Beleidigungen anhand von ausgemachten Unterschieden werden durch Kontinuität und Renitenz zum Rassismus, Sexismus oder eine andere Art von stereotypebezogener Diskriminierung. Einfaches, individuelles Fehlverhalten insbesondere ohne die Absicht zu Beleidigen ist erst mal nur ärgerlich. Man tut gut daran dem entgegen zu treten. Die Absicht einer Tat oder Aussage ist entscheidend. Das wiederholen oder herausarbeiten von Stereotypen ist ein Hinweis dafür das hier die Absicht besteht zu diskriminieren. noch deutlicher wird das wenn die ausgrenzenden Aktivitäten besseren Wissens, aber auch besser Wissen können, betrieben werden. 

Das schreckhafte in die Ecke schieben von beleidigenden Menschen ist genauso sinnbefreit, wie Wegschauen und Nichtverhalten bei Diskriminierungen, den Uncouragierten zum Komplizen macht, insbesondere wenn es eine Chance gibt zu helfen.

Wenn man das beachtet, braucht man sich keine Gedanken machen das man sich falsch verhält, da man genügend Achtsamkeit an den Tag legt.

Es ist auch nicht akzeptabel allen sogenannten weißen Männern (was ja auch nicht genau definiert ist) pauschal Diskriminierungsvorwürfe zu machen. Die Menschenfreunde unter ihnen kennenzulernen sollte Freude machen. Ich kenne solche.

Zumindest in den Medien geht Rassismus immer nur von Weissen aus. Eine einseitige Berichterstattung ist das. 

Von daher könnte dein Eindruck richtig sein. Aber es gibt auch Schwarze, die Weisse diskriminieren.Da regt sich scheinbar niemand drüber auf. 

Antirassismus richtet sich immer gegen Weiße. Es ist egal, von wem der Antirassismus ausgeht, die Opfer sind immer Weiße. Schwarze können laut der Norm eines Antirassisten gar keine Rassisten sein, weil sie automatisch in der Opferrolle oder der Rolle des Hilfsbedürftigen stehen. Nichtweiße sind automatisch Antirassisten. Dort wo der Antirassismus herrscht, sind die sogenannten People of Colour immer im Vorteil. Ich gebe zwei Beispiele. In den USA, ist ein weißer Polizist, der einen Farbigen erschießt, automatisch des Rassismus verdächtig. Umgekehrt wäre das gar nicht zulässig, sondern würde an anderen Motiven festgemacht werden. In Deutschland können Ausländer mit einer anderen Hautfarbe einen Deutschen ermorden, ohne sich des Rassismus auch nur verdächtig zu machen, umgekehrt wäre der erste Verdacht, daß es sich bei einem deutschen Täter, der sich an einem Dunkelhäutigen vergeht, um einen Neonazi handeln muss. So kommen die
PoC-Menschen in den Vorteil, daß sie selbst rassistisch sein dürfen, ohne dabei falsch zu handeln. Warum?

Ich glaub wir müssen hier auf gf mal einen Alkohol-Test einführen. Vorm Stellen einer Frage wird erst mal geblasen. Dann könnte uns hier einiges erspart bleiben.

Da ist sicher etwas dran.

Ich bin auch überzeugt davon, dass so gut wie alle Menschen ein Feindbild brauchen. Ob das nun Rassismus ist, Antirassismus, Populismus, Standesdünkel,was auch immer, es gibt immer etwas, das einen scheinbar berechtigt einen anderen abzuwerten, zum Schweigen zu bringen oder noch Schlimmeres (so man gegenwärtig die Macht und Mittel dazu hat).

Das ist, glaube ich, eines der Grundprobleme der Menschen. Und noch verstärkend dabei im negativen Sinn, dass sich häufig die Menschen, die gegenwärtig die "Meinungsmacht" haben, dessen gar nicht bewusst sind oder sein wollen.

Da kann man dann, im besten Fall, bis ins Unendliche diskutieren, es kommt i.d.R. nicht zur Einsicht!

Das war wohl schon immer so, ist so und wird wohl immer so bleiben. Da nützt alle Aufklärung nichts!


Du beschreibst richtig eine (!) gängige Definition von "Rassismus". Sie entspricht genau der Definition von "Sexismus" im "feminismus 1x1" (googlen). Danach ist der "Sexismus" und wohl ebenso der "Rassismus" nur dann so zu nennen, wenn er mit Macht über den anderen verbunden ist. Dabei wird grundsätzlich unterstellt, dass alle Männer Macht über alle Frauen und entsprechend wohl alle Weißen Macht über alle Farbigen haben.

Ja, wenn ich das nun bewerten soll: Es ist ziemlich gefährlich, weil so alle Männer bzw. alle Weißen von vorne herein in eine negative Ecke geworfen werden. Ob "genau so", sei jetzt mal dahin gestellt - wie will man das messen? Es gibt da kein gemeinsames Maß.

rassismus im eigentliche sinne geht auf die die behauptung zurueck, die weisse "rasse" sei anderen gegenueber ueberlegen.

heutzutage wird aber alles moegliche durcheinandergewuerfelt als rassismus bezeichnet, das eigentlich was anderes ist.

xenophobie z.b., angst vor fremden/fremdenfeindlichkeit, hat nichts mit rasse zu tun. feindseligkeit von deutschen gegenueber tuerken z.b. ist kein rassissmus, da wir ethnisch zur gleichen gruppe gehoeren. und die feindseligkeit gruendet nicht auf der annahme, dass deutsche ethnisch ueberlegen seien. das ist ein signifikanter unterschied.

in den USA ist die "white supremacy" bewegung das, was den eigentlichen rassismus ausmacht. in grossen teilen der us-amerikanischen bevoelkerung besteht immer noch tief verwurzelt die annahme, dass weisse schwarzen generell ueberlegen sind. dabei geht es nicht um persoenliche feindseligkeiten im kleinen kreis, sondern eine generalisierte einschaetzung der ethnie.

das ist rassismus. und das existiert soweit ich weiss nur in der einen richtung. eine umgekehrte bewegung, bei der schwarze die behauptung aufstellen, sie seien die ueberlegene rasse, existiert nach meiner kenntnis nicht, waere dann aber in der tat ebenfalls rassismus.

Antirassismus richtet sich nicht gegen Weiße, sondern gegen Rassismus. Die Diskriminierung von Weißen ist genauso Rassismus, wie die Diskriminierung von Schwarzen, Gelben, Braunen, Grünen oder Roten. 

Jedes Extrem ist an sich verkehrt. Extreme kennzeichnet sich durch unnachsichtigkeit, eingefahrenheit, kein Verständnis haben, nicht zu hinterfragen, einsietigkeit, gegen etwas aus. Egal was etwas ist. Es gibt nie nur gut und schlecht. Sicher gibt es tendenzen, aber nichts ist nur schlecht oder nur gut. Das übersehen extreme.

Nein deine Frage ist schlicht sachlich falsch, auch dunkelhäutige Menschen können Rassisten sein.

Antirassisten setzen sich für die Bekämpfung des Rassismus ein unabhängig von wem dieser ausgeht.

Memo2000plus 17.11.2016, 15:40

Gut - und richtig - beschrieben, Danke! Aber es wird trotz dieses inhaltlichen Fehlers schon klar was gemeint ist?!

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Es gibt zwei definitionen von Rassismus:

A) Institutionalisierten rassismus: Unterdrückung von Menschen durch Institutionen und die ganze Gesellschaft, das ist das was du meinst.
Das gibt es aber überall. Glaubst du in China gibt es keinen Rassismus gegenüber Schwarzen?
Glaubst es gibt in Afrika keinen Rassismus gegen Weiße? Ernsthaft? Wie viel kennst du von der Welt?

B) Rassismus an sich, also die Unterscheidung von Menschen aufgrund ihrer 'Rasse'

Nichtweise können damit sehr wohl rassistisch sein. Allerdings wird der Rassismus von den sogenannten Nicht-Weißen zu wenig beleuchtet denke ich. Es ist aber der Gleiche Rassimus wie überall

Wie zahlreich der Rassismus von Nicht-Weißen aber ist und wie er einzustufen ist, das kann ich dir beim Besten willen nicht sagen

Was für ein Schwachsinn!

Auch wenn Menschen mit dunkler Hautfarbe etwas gegen weiße haben, ist das Rassismus. Ebenso wenn Asiaten etwas gegen andere Ethnien haben. Usw.

Rassismus ist nicht nur, wenn hellhäutige Menschen gegen andere Ethnien etwas haben!

Und Antirassismus ist bestimmt nicht gefährlich! Jeder halbwegs vernünftige und gebildete Mensch sollte Antirassistisch eingestellt sein! (Es gibt keine intellektuellen Rassisten! Den allein die Tatsache, dass sie Rassisten sind, zeigt mehr als deutlich wie minderbemitelt diese Menschen sind!)

349764439 18.11.2016, 01:24

Es gibt keine intellektuellen Rassisten!

Was sagst du dann über Adolf Hitler? Geschätzter IQ: 140. hahaha 

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peace1187 18.11.2016, 09:58
@349764439

Im Leben nicht! Vermutlich schätzen Rassisten ihn so ein, weil Hitler ihr großes Vorbild ist... 

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Ne, ne, ne, ne, ne!

Wenn ein Schwarzer einen Weißen diskriminiert, ist das genauso falsch und rassistisch wie andersrum!

Zu deinen vermeintlichen Polizei Vorwürfen: Bei diesen Fällen, die in der Presse zu sehen waren, waren durch Ton und Video Aufnahmen zurecht Verdächtigungen hinsichtlich eines rassistischen Handels seitens der Polizei entstanden. Hierbei bist du nicht so genau, wie man bei so einer Frage zu sein hat.

Und das mit den Ausländern, die Deutsche ermorden, ist das gleiche, auch sie können aus rassistischen Gründen gehandelt haben. Ich glaube nur eher, dass du hier übertreibst oder, was aber ein schwerer Vorwurf wäre, du rassistische Handlungen von Weißen mit rassistischen Handlungen von Schwarzen zu entwerten. Aber das bezweifle ich.

LG

Rocker73 18.11.2016, 14:34

Ich lege dir das Buch "To kill a mockingbird" (Wer die Nachtigall stört) sehr ans Herz.

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Das ist doch gar nicht wahr. Auch Schwarze können Rassisten sein. Jeder kann ein Rassist sein.

Malavatica 17.11.2016, 15:37

Da wird aber nie drüber gesprochen, wie ein tabu Thema. 

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1. Schwarze müssen  ein schlechtes Selbstbewußtsein haben, da kein Weißer ist beleidigt wenn er als sch... Weißer bezeichnet wird. 

2. Bin kein Rassist und wünsche jedem auf dieser Welt alles Gute, bin aber für eine begrenzte Anzahl von "Fremden" bei uns, weil die meisten ihre Kultur "mitnehmen". Verstehe aber dass sie auch böse sind, weil in der Konolnialzeit viel zu viele Weiße sich bei ihnen niedergelassen haben. 


Es ist zwar so, wie du schreibst dennoch können auch Schwarze Rassisten sein. Im Film "Monsieur Claude und seine Töchter" ist das sehr lustig dargestellt.

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