Ist Alkoholismus wirklich eine Krankheit?

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18 Antworten

Die Gesellschaft braucht alkoholkranke Menschen. Je unselbständiger und kränker und deshalb manipulierbarer ein Mensch ist, desto mehr Nutzen bringt er der Gesellschaft. Denn nur ein manipulierbarer Mensch stellt sein persönliches Glück hinten an, zu Gunsten eines seit seiner Kindheit anerzogenen Massendenkens. Ziel sollte es sein, von einer Nummer wieder zu einem Menschen zu werden, die eigene Kraft wiederzufinden um der Menschheit aus einer eigenverantwortlichen Position heraus zu dienen und Freude zu bringen.

Interessant ist, dass ihr offensichtlich denkt, durch reine Willenskraft könne man Knochen nicht heilen oder Krebs nicht besiegen... Ich bin genau vom Gegenteil überzeugt... aber ich habe im Leben meine eigenen Erfahrungen gemacht und höre nicht auf Wissenschaftler, Experten, Ärzte, Politiker etc.

Wer hat euch denn eure "Krankheit" auf`s Auge gedrückt? Doch sicher diejenigen, die am meisten Profit davon haben. Z.B. Ärzte. Was glaubt ihr, wie viel diese Leute an euch verdienen, wenn ihr krank bleibt. Entziehungskur, dann wieder Klinikaufenthalt. Zahlt ja alles die Kasse. Wenn ihr dort davonlauft, wartet schon die Werbeindustrie mit neuen Bierflaschen auf euch und treibt euch zurück zu den Ärzten. Hauptsache, ihr bleibt abhängig und findet nicht zu eurer eigenen Kraft zurück. Und immer im Hinterkopf behalten: "Ihr bleibt euer Leben lang abhängig von uns (den Ärzten), denn ohne unseren guten Ratschläge und Medikamente werdet ihr eh rückfällig... Wenn ihr es nicht glauben wollt, schaut euch doch unsere Statistiken an..."

Scheinbar hat man euch auch beigebracht nicht "weiter zu denken", wie du es sagst. Denn dann würde der ganze Schwindel der Manipulatoren auffliegen und ihr würdet euch denken: "Wir machen wieder unser eigenes Ding und pfeifen auf die neunmalklugen Prognosen der bebrillten Akademiker in ihren weißen Kitteln."

Ich wünsch dir alles Gute. An deinen Worten (vor allem weil du in der ich-Form und nicht in der wir-Form sprichst) erkenne ich, dass du zu deiner Kraft zurückfinden kannst, sonst hätte ich mir auch nicht die Mühe gemacht, diesen Sums zu schreiben. Aber die meisten (anderen) Menschen lieben ihr Nummerndasein so sehr, dass sie gar nicht den Wunsch haben, wieder Individuen zu werden. Wenn man abhängig ist, kümmert sich wenigstens jemand anderes um einen, was man leider selber verlernt hat.

So einfach ist das nicht. Von Verwaltungsgerichten z. B. ist das nicht so richtig anerkannt. Nur das Bundessozialgericht hat es anerkannt. Du kannst ja vor das Bundesverfassungsgericht ziehen und dafür sorgen, das alle Alkoholiker aus den Kliniken geschmissen werden und alle therapeutischen Stätten geschlossen werden. Sollen sie doch ohne Hilfe verrecken und ihr Blut auf die Strasse brechen. Zumindest die Gefängnisse und die Friedhöfe würden dann endlich mal wieder voller werden.

Weisst du eigentlich was du da von dir gibst?

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Ein Stern für den merk-befreiten Kommentar..... Meine FRE,,, !!!

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Dass Alkoholismus eine Krankheit ist ist von den Anonymen Alkoholikern erstritten worden vor dem Bundesverfassungsgericht. Ich hole jetzt nicht das AZ aus der Versenkung. War in den 1960-iger Jahren ein harter Kampf drum.

Nein, es ist eben nicht reine Willenskraft trocken zu werden, abstinent, clean. Da schreibe ich aus langjähriger Erfahrung. Dir mag das jetzt so vorkommen.

Bitte verstehe es nicht als Hochmut meinerseits wenn ich Dir mit meinen 25 Jahren Trockenheit eindeutig versichere Du wirst es noch merken dass es eine Krankheit ist und sie eben nicht durch reinen Willen zum Stillstand gebracht werden kann. Vorausgesetzt, Du bist tatsächlich süchtig.

Und genau an diesem Punkt stimme ich Dir zu: Heute stellen sogenannte Fachärzte Diagnosen zu Suchterkrankungen die ihr Wissen Bulemielernen verdanken. Das hat aber mit Verständnis nicht das Mindeste zu tun.

Es gibt durchaus zahlreiche Menschen viele Jahrzehnte regelmäßig einen über den Durst trinken. Irgendwann gibt es einen äußeren oder inneren Anlass der es ratsam erscheinen lässt die Finger von dem Zeug zu lassen. Mit ihrer reinen Willenskraft können sie dann aufhören. Da sie aber nun mal ihren Körper an einen bestimmten Blutalkoholspiegel gewöhnt haben und das plötzliche drastische Absenken desselben durchaus dramatische Folgen haben kann ist es auch für diese Menschen sinnvoll wenn ihr Aufhören mit dieser für sie Unart medizinisch begleitet wird. Auch bei ihnen kann es durchaus zu psychischen zu begleitenden Folgen kommen. Danach aber ist gut. Ihr Wille reicht durchaus aus um noch einige Jahrzehnte ohne einen Tropfen Alkohol gut und friedlich zu leben.

Das ist - mit Verlaub - keine Suchterkrankung. Fachärzte nennen solche Menschen auch süchtig. Aus purer Unwissenheit heraus. Und aus dem puren Unwillen heraus das tatsächliche Ausmaß einer Suchterkrankung anzuerkennen. Was logisch ist. Würden sie eine Suchterkrankung in ihrem ganzen Ausmaß anerkennen müssten sie mit den betroffenen Patienten zusammen arbeiten. Womöglich von ihnen was lernen, womöglich aufhören sich zu willigen Sklaven der Pharmaindustrie zu machen und anständige Süchtige die friedlich ihre lebenslange chronische Sucherkrankung im Hier und Jetzt zum Stillstand bringen in Ruhe und Frieden auf Augenhöhe ernst nehmen.

DAS würde uns tatsächlich manche Milliarde Euro im Gesundheitswesen einsparen. Und nicht nur da. Da stimme ich Dir zu. Allerdings würden manche Krankheitsverwalter dann ohne Arbeit da stehen. Und da sei die Kassenärztliche Vereinigung mitsamt ihren Politikern vor.


Ich habe viel versucht um meine Suchterkrankung zum Stillstand zu bringen. Von wegen ist doch nur eine Sache vom Kopf, vom eigenen Willen. Kann doch nicht so schwer sein. Runterfahren kann ich den Konsum doch alleine.

Klotze ich eben ran dass ich mir eine Auszeit finanzieren kann wenn der Herr Psychiater, Analytiker und Gutachter erklärt ich könne keine Alkoholikerin sein obwohl er immer alle Fensterr aufreißen musste wenn ich in seine Praxis kam so stank ich nach dem Zeug aus allen Poren. Und dann hatte ich für mindestens ein halbes Jahr zu leben, konnte tatsächlich auf Null runter fahren und einige Monate ohne leben. - Bis zu dem Tag an dem sich eine faule Ausrede in meinen Kopf schlich. Ein Schluck. Mal probieren. Kann ich doch meinem Besuch nicht antun. - Eine Woche später sah ich mir zu wie ich regelmäßig den Stoff besorgte, mir wieder die Kanne gab.

Nun gut. Hatte ich vielleicht was falsch gemacht. Also noch mal von vorne und diesmal noch ein Korsett. Taxi fahren als moralische Unterstützung. - Nach einem halben Jahr machte ich mir in die Hose ungesteuert. Und hielt trotzdem vom Kopf her mit eisernem Willen noch eine Weile durch. - Eine Weile und dann lag die Frau zu Hause im Bett und wachte von ihrem eigenen Gestank auf.

Ich bin vor Verzweiflung vor meinem Analytiker auf die Knie gegangen. Habe mir eingebildet wenn ich äußerlich was ändere dann wird das. Eine Entzugsklinik wurde mir ebenso verweigert wie eine Therapie. Damals war die noch ein halbes Jahr lang.

Und dann bin ich innerlich auf die Knie gegangen. Ich habe begriffen dass ich eine Art Allergie habe die nun mal zuerst ncihtstofflich ist, in meinem Gefühlsleben beginnt. Dass ich diese Droge Alkohol einsetze um meine Gefühle, die auszuhalten mir unmöglich war, zu manipulieren. Ich hörte meinen Anatomie- und Physiologie-Lehrer von dem ich doch gelernt hatte dass genau das der Punkt ist an dem es anzusetzen gilt. Vor meinen Gefühlen kapitulieren, sie annehmen. Und diesmal folgte ein ganz anderer Entzug. Der ging seine zwei Jahre. In dessen Verlauf wurde aus einer Langschläferin eine Frühaufsteherin. Und einige andere Dinge änderten sich in meinem Verhalten.

DANKE !!!!    Heinz DOS 180671 

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Wer hat Alkoholismus eigentlich zur Krankheit erklärt? Auch stellt sich mir in diesem Zusammenhang die Frage, wer an der Einstufung zur Krankheit gutes Geld verdient.Ich darf da gar nicht weiter denken. Willst Du jetzt ernsthaft eine Antwort auf diese Frage????? Du kannst froh sein,das Du den Sprung in ein normales Leben zurück geschafft hast. Was Du Geld versoffen hast,hättest lieber an die Krebsforschung spenden sollen und Dich jetzt nicht fragen "Wer gutes Geld verdient?" Hast Du überhaupt eine Ahnung was das Umfeld von einen ALKOHOLIKER mit macht????Da werd ich echt bitter böse,wenn ich sowas lese.Die Sucht wo den Menschen zu einen unerträglichen,hemmungslosen,gewissenlosen,resepktlosen,jämmerlichen usw. macht. Kein soziales Denken mehr, keinen Alltag meistern können nur weil ihr besoffen seit.Der Körper wird krank, verstehst das?Schwach weil nur Gift aufgenommen wird,Gewicht und Muskeln bauen sich ab und da passiert wohl noch viel mehr,aber das musst Du ja alles wissen.Der Wille kommt doch viel zu spät,da ist das Umfeld schon geprägt...aber wenn er kommt,dann nur weil der Körper nicht mehr kann und entweder will man Leben oder man will nicht mehr.Solange der Körper vor sich hin vegetiert und noch Kraft da ist auf zu stehen,führt der Weg zum Alkohol holen und nicht zum Arzt....Stolz bin ich auf keinen trockenen Alkoholiker,warum auch? Was hat er denn gemacht,ach ja er hat mit seiner Willenskraft die Alkohol-Sucht besiegt!!!Prima,aber warum dann überhaupt Alkoholiker geworden???Jemanden für seine frühere selbstgewählte Lebensweise zu loben,halt ich defenetiv nicht für richtig,für das asoziale Verhalten solltet ihr kein Respekt kriegen. In soziales Leben wieder aufgenommen werden,kein Problem. Kein Grund der Welt entschuldigt dieses Verhalten

Sag das mal lieber Deinen Schützlingen,was sie alles falsch gemacht haben und nie mehr gut machen können... Ach stop,sie brauchen ja jetzt Motivation durchzuhalten,ein Teufelskreis...

Jeder ist verantwortlich für sein Leben und wer das einfach versäuft und es nicht zu schätzen weiss,ist selber Schuld. Andere Menschen leiden aus Gesundheitlichen Gründen,ohne das Sie was dafür können....

Sorry nur die ersten Sätze sind das Zitat,mein Fehler

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Hallo,

danke erst mal, dass Du dir die Zeit für eine Antwort auf meine Frage genommen hast.

Deine Meinung akzeptiere ich natürlich. Auch wenn die Antwort ziemlich oberflächlich gehalten ist. Auch zeugt sie nicht davon, dass Du dich wirklich interessiert und vor allem Objektiv mit dem Thema beschäftigt hast.

Vielleicht siehst Du ja nur die " Säufer " auf der Parkbank oder die Stadtstreicher, die Dich abstossen. Kann aber auch gut sein, dass Du in diesem Zusammenhang schlechte Erfahrungen in Deiner Familie gemacht hast.

Du fragst, ob ich weiß, was ich meinem Umfeld mit meiner Krankheit, und dem damit einhergehenden Verhalten, angetan habe.

Ich weiß es und es wurde mir während meiner viermonatigen Entzugstherapie sehr bewusst gemacht.

Aber hast DU dir mal die Frage gestellt, was einen " normalen " Menschen dazu bringt, plötzlich zur Flasche zu greifen? Was muß das UMFELD, wie Du es nennst, solch einem Menschen angetan haben, dass er diesen " Weg " beschreitet?

Ich habe es erlebt, und viele andere Menschen erleben es jeden Tag. Und alle vereint ein Gedanke und eine Frage: Wie komme ich aus diesem verfluchten Sumpf wieder raus.

Glaubst Du wirklich, dass diese Menschen aus purer Lust zum Alkohol greifen? Oder weil das Zeug so gut schmeckt? Warum flüchten diese Menschen, nichts anderes als eine Flucht ist es nämlich, in den Alkohol?

Du nennst es " Asoziales Verhalten ". Asozial heißt : Nicht Gemeinschaftsfähig. Das trifft es nun wirklich nicht.

Ich könnte Dir diese Frage sehr umfangreich Beantworten. Andererseits kannst Du die Antworten hier in der Community finden. Zum teil sehr traurige Schiksale, die zu dieser Krankheit geführt haben. Lies sie, und dann, davon bin ich überzeugt, wirst Du eine andere Sicht der Dinge haben.

Dieses Thema wurde hier schon sehr ausführlich behandelt und wird es immer wieder mal.

Und ja, ich Motiviere jetzt andere Menschen, ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen. Ohne Alkohol. Ich helfe ihnen bei den ersten schweren Schritten in ein "Normales " Leben. Dafür nehmen ich mir sehr viel Zeit und das alles Ehrenamtlich. Geld spielt hier keine Rolle. Hier gehtb es wirklich nur darum zu Helfen.

Im Zusammenhang mit dieser Krankheit, wird viel zu wenig Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit betrieben. Hinter vorgehaltener Hand wird davon gesprochen. Aber wie man einem Freund z.B., von dem man weiß, dass er ein Alkoholproblem hat, hilft, dass weiß keiner. Da ist es dann einfacher, sich nicht mehr mit ihm abzugeben.

Solltest Du wirklich interessiert daran sein, die Hintergründe dieser Krankheit zu erfahren, solltest Du mal eine Selbsthilfegruppe besuchen und einfach mal zuhören. Oder geh einfach mal auf T-Alk Chat ( Google ) ,dann wirst Du sehen was dahinter steckt.

Ich will Dich hier nicht belehren. Aber vielleicht Öffnet Dir meine Antwort die Augen für eine andere Ansichtsweise.

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Du sprichst hier immer noch von**** "WILLENSKRAFT"?****

Und Du leitest eine SHG??

Du hast noch nie was von der "Kapitulation" gehört, scheint mir- als erstem und wichtigstem Schritt, sich seiner Sucht zu stellen?

Es gibt Menschen, die es (i.d. Regel) über einen befristeten Zeitraum schaffen nicht zu trinken. Habe ich auch geschafft: 3 Monate, 6--- 12--24... um irgendwann zurückzufallen auf ...meine Sucht.

Das ist der Unterschied: Nur nicht zu trinken kann eine Zeitlang funktionieren. Aber das heißt auch: In permanenter Angst davor zu leben, diesen Willen nur für einen einzigen, winzigen Augenblick nicht aufrecht erhalten zu können...... so "vertrocknet" man innerlich. Diese Menschen kenne ich auch: Stock im A...

Meine Weiterentwicklung begann erst, als ich erkannte dass ich keine Macht über den Alkohol habe... schon gar nicht darin, ihn mir zu versagen. Das ist fast 20 Jahre her... aber mit Willen hat das nichts, gar nichts zu tun. Sich anzunehmen, sich verzeihen zu können- loslassen und sich seinen Ängsten stellen- Zuzulassen dass ich nicht über alles die absolute Kontrolle haben kann- sie gar nicht will

Kontrolle zu behalten über alles was kommt... ist nicht erstrebenswert- nicht lebenswert: Es bedeutete nämlich ein rücksichtsloser Egomane zu bleiben- misstrauisch bis in die Knochen--- Kontrollfreak!

By the way! Wenn Du tatsächlich eine SHG leitest dann verstößt Du gegen das erste und überall gültige Prinzip zur Führung einer SHG- egal ob bei den "Anonymen Alkoholikern", dem "Blaukreuz", der "Caritas", "Kreuzbund", "Freundeskreis" und wie sie alle heißen.

Du solltest so ehrlich sein, und Dich erstmal gemäß der Statuten der SHG unter deren Flagge Du segelst orientieren... und diesem Verbandsvorstand oder wie auch immer einmal genau diese Frage vorstellen: Du begehst Verrat an allen die Dich um Hilfe ansuchen!!! Denn Du erfüllst die Grundanforderungen nicht!

Du kommst mir vor wie ein Sektierer: Eine eigene Religion um eigene Bedürfnisse abzuarbeiten! Leute manipulieren um eigene selbstsüchtige Ziele zu erreichen!

Du bietest Deine SHG nicht für andere problembeladene Mitmenschen an,- Du arbeitest nicht für die, die Hilfe suchen.... Du arbeitest ausschließlich für Dich und Du brauchst Leute, die Deinen Raum füllen, damit Du in Deinem Selbstmitleid nicht alleine sitzt!!

Sei ehrlich und fair! Gib die Leitung Deiner SHG ab... und kümmere Dich erstmal um die eigenen Grundlagen!

Ach Norbert, Wie kann man sich denn nur so aufspulen? Ich habe hier lediglich eine These zur Disskusion gestellt, mehr nicht. Das ist doch kein Grund, mich und meine Arbeit oder mein ganzes bisheriges tun in Frage zu stellen. Alle die dieses Thema interessiert hat, haben dazu ihre Meinung geschrieben und ich habe jede einzelne gelesen und akzeptiert. Alle sind dabei fair und Objektiv geblieben.Nur Du fühlst Dich auf den Schlips getreten und statt einen Fairen Beitrag zu schreiben, wirst Du ausfällig. Das zeugt nicht gerade von Zufriedener abstinenz. Im übrigen ist meine These Diskussionsthema bei unserem nächsten Treffen. Geh in dich und vor allem, beruhige Dich wieder. Freundliche Grüße! Immer lächeln.

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@biege

Nur eine "These" zur Diskussion gestellt?

Wärest Du nur einer der hier eine Frage stellt... o.k., dann weisst Du es nicht besser, und ich kann damit umgehen

Aber Du schreibst, Du leitest eine SHG: Da sieht die Sache vollkommen anders aus: Denn Du stehst in der Verantwortung.

Und wie es immer ist, wenn einer in seiner Profession angerufen wird: --> Es gibt ein entsprechendes Anforderungsprofil dazu. Und dem entsprichst Du nicht!

Undschuldig? ... bist Du dabei kaum:

Ich sehe das so: Ein Lehrling kann innerhalb seiner Ausbildung jede nur erdenkliche Frage stellen.... von einem Meister erwarte ich dass er sein Metier beherrscht.

Deine Frage ist die eines Lehrlings! Außerhalb jeder Grundlage:

Außerdem: Unter welchem Logo segelst Du? Anonyme Alkoholiker? Freundeskreis? Blaues Kreuz? Caritas/Kreuzbund? Würd mich wirklich interessieren:--> Und wie gesagt: Stell Deinem Dachverband diese Frage. Die reagieren bestimmt auch- wahrscheinlich menschenfreundlicher als ich, verständnisvoller .... aber ich muss ja nicht "everybodys Darling" sein. :-)

Zumindest zu den letzteren ist zu sagen, dass Du eigentlich wenigstens einen "Suchthelfer-Lehrgang" besuchen solltest, bervor Du eine SHG anleitest. Bei den AA ist es auch so, dass die Freunde ein gewisses Profil von Dir erwarten und keine "Dampfplauderer"

Es geht letztlich um Deine Profession. Um das was Du anbietest... und da finde ich stellst Du Dich eher unprofessionell dar mit Deiner Frage: Und das bringt mich auf die Palme.

Das muss Dir nicht gefallen!

Und mir gefällt es nicht! Von wegen "Lockerheit"

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Alkoholismus ist keine Krankheit. Es ist eine Sucht, und Sucht ist eine Verhaltensstörung. Es gibt ausreichendes wissenschaftliches Material welches zeigt das es keine Krankheit ist. Die Amerikaner waren die ersten die es geschafft haben es in ihrem Gesundheitssystem als Kranlheit einzustufen (grosse Lobbyarbeit der AA ((Machtlosigkeit=Glaube an Gott)), sowie von verschiedenen Gesundheitskassen, damit die Versicherungen etc. die Kosten für die Behandlung übernehmen.) In Amerika ist die Diskussion auf einem völlig anderen Stand als in Deutschland. Hier sagen die meisten noch dass es eine Krankheit ist. Es gibt dennoch unzählige wissenschaftliche Bücher (hauptsächlich im Englichsprachigem) die den Mythos der Sucht =Krankheit wiederlegen. Z.B."Addiction: A Disorder of Choice"

Ich war selber Heroinsüchtig, Spielsüchtig, Alkoholsüchtig, Fernsehsüchtig, Faul, Aggresionssüchtig Zukkersüchtig, Pornographiesüchtig u.s.w.. Ich bin zwar in vielerlei Hinsichten Machtlos (ToT, Wetter etc.), aber NICHT WAS MEIN EIGENES VERHALTEN BETRIFFT: Nehmt Verantwortung, lernt mit Emotionen wie Scham, Angst, schlechtes Gewissen, Traurigkeit anders Umzugehen als den schnelle Weg(unhealty habbit versus healthy habbit). Es geht darum zu lernen wie mann ungesunde Gewohnheiten loswird, und gesunde Gewohnheiten zum Fokus des eigenen Glücks, der eigenen Harmonie und der eigenen Balance in den Vordergrund stellt. (entschuldigt mir mein Deutsch, aber es ist nicht meine Muttersprache) Ich kann nur wiederholen an alle die eine Sucht haben, und sich nicht wohlfühlen. Geht raus, macht Sport, trefft Leute in gesunden Umgebungen, habbt gesunde hobbys, werdet Kreativ, und nehmt Verantwortung für das eigene Leben. Entwickelt einen (englisch: internal vs. external locus of control), übernehmt Verantwortung, und spürt dabei wie euer Selbstbewusstsein steigt. Mit besten Grüsse Michael

Alkoholabhängigkeit ist nur eine Variante von Sucht. Damit diese vom deutschen Gesundheitssystem im geordneten finanziellen Budget, zur Behandlung zugelassen wird, braucht es den Titel Krankheit.

Der Grossteil der Gesellschaft pflegt irgendeine Abhängigkeit, da gibt es stoffgebundene, legale oder illegale Stoffe und handlungsgebundene, auch legal und illegale.

Die Selbständigkeit, Unabhängigkeit und wirklich freies Denken, wird jedem Menschen schon von Klein auf, als nicht erwünscht weitergegeben. Zum Teil erschreckende und brutale Erziehungmethoden werden von Angehörigen wie von Institutionen eingesetzt, um die normale Entwicklung zu verbiegen. Schliesslich soll der kleine Mensch in der Schule und im Leben schön angepasst, als stiller Konsument, sein Dasein führen.

Damit läuft zurzeit unser ganzes Wirtschaftssystem. Es gibt die Arbeitssüchtigen, die Imagesüchtigen, die Sexsüchtigen, die Mcsüchtigen, die Autosüchtigen, die Markensüchtigen, die Internetsüchtigen, die Machtsüchtigen, die Modesüchtigen,die Werbesüchtigen .....und .... und ....und.

...eine Perspektive: "wer ganz ohne Abhängigkeiten ist, werfe den ersten Stein"

Jeder weiß, daß nur durch reine Willenskraft ein Knochen nicht wieder zusammen wächst.Krebs ist nicht heilbar nur durch reine Willenskraft.So könnte man dies mit jeder anderen Krankheit fortsetzen

Ist sehr wohl möglich! Öffne mal etwas die Augen dann wirst du einiges Entdecken.

Ich denke das Ganze ist etwas eine Ansichtssache, für mich ist Alkholismus - die Sucht davon, durchaus eine Krankheit. Weil es einfach dem eigenen Körper und Geist nicht gut tut.

BTW: Super was du geschafft hast, da können einige zu dir hochschauen!

Alkoholismus ist genau wie die Drogensucht eine Krankheit. Und genau wie es beim Armbruch und beim Krebs nicht die Willenskraft ist, verhält es sich bei den beiden erwähnten Krankheiten.

Im Gehirn spielen sich Dinge ab, die wissenschaftlich belegbar sind. Hat mit Hormon-Ausschüttung zu tun. Dopamine oder so was.

Wenn es so wäre, wie Du es siehst, dann wäre die psychische Erkrankung (Depressionen und so) ja auch keine Krankheit. Alles nur Willenssache. Und das stimmt wohl wirklich nicht.

Aber wie auch immer: schön, dass Du es geschafft hast. Glückwunsch.

Wenn jemand völlig gefangen ist in seinem Suchtverhalten (Nass) dann ist es völlig sinnlos ihn auf seinen Willen hinzuweisen, und das er jetzt mal nur 4 Bier trinken soll und sich mal zusammenreissen usw. Es bedeutet unmögliches von demjenigen zu verlangen. Klar ist das krank.

Willenskraft ??? Lange nicht mehr solch einen Unfug gelesen!!!  Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat schon vor vielen Jahren Alkoholismus als Krankheit festgestellt, so daß die Kassen Entziehungskuren zahlen MÜSSEN und Arbeitnehmer erst dann gefeuert werden können, wenn sie sich einer Therape verschließen.  --- Das Rezept für dauerhafte Nüchternheit ist SURRENDER, bedingungslose Kapitulation, und ein NEUES Leben zu wagen, das ERSTE Glas stehenzulassen und mit Menschen ähnlicher Lebensgeschichten zu REIFEN. BEREITSCHAFT ist angesagt, nicht Karragdäää odter Wülly....

Ich denke, dass "krank" in dem Zusammenhang bedeuten kann, dass es "krankhaft" ist. So in dem Sinne. Also zu viel.

Aber trotz allem ist es eine Krankheit. Eine psychische, denke ich. Es ist keine körperliche Krankheit wie Grippe, etc (die schließlich nicht nur (!) durch reine Willenskraft bekämpft werden kann). Bei psychischen "Krankheiten" braucht man immer Willenskraft, um gegen eine solche "Störung" anzugehen.

Man spricht heute im Zusammenhang mit psychischen Störungen nicht mehr von Krankheiten. Sondern -eben- von Störungen

Mit der Einstufung einer Drogenabhängigkeit als Krankheit verdient wahrscheinlich keiner wirklich Geld.

Die einzigen, die davon profitieren, sind die Abhängigen selbst. Wegen einer Krankheit darf ihnen kein Arbeitgeber kündigen, z.B. Wenn sie jedoch willentlich dauernd besoffen (und damit nicht leistungsfähig) zur Arbeit kommen, fliegen sie.

Das Verrückteste jedoch ist:

Ich darf einem, der einen gebrochenen Arm hat, sagen, daß er einen gebrochenen Arm hat.

Ich darf einem, der hinkt, sagen, daß er hinkt.

Ich darf aber einem Alkohlabhängigen nicht sagen, daß er alkoholabhängig ist. Das ist dann eine Beleidigung.

Anerkannt als junkie bist du dann zumindest..... Aber ich finde es ist eine Kopfsache wie bei allem anderen auch

ist eine krankheit.

das psychologische spielt hierbei eine größere rolle als zb bei knochenbrüchen.

Hallo biege,

diese Frage interessiert mich wirklich sehr. Man kann sie auch nicht in allen Teilen so ganz eindeutig beantworten. Ich habe sie deinen Artikel heute Abend im Chat von T-Alk e.V. zur Diskussion gestellt. (http://t-alk.mainchat.de/) Hättest du Lust, zu diesem Thema am 28.7. um 20 Uhr in unserem Chat mit mir zusammen einen Diskussionsabend zu machen?

Das ist völlig anonym im Chat. Wir haben viele Chatter, die sich bestimmt für das Thema interessieren würden.

Schreib mir doch mal zurück.

Liebe Grüße

Susanne von T-Alk

susanne@t-alk.net

CinCin Alkoholismus ist eine Sucht und somit eine Krankheit. Alkohol ist genau wie Nikotin, Koffein, Koks, Ecstasy und der andere Schrott eine DROGE. Problem bei Alkoholsucht: sie kann nicht geheilt werden. Wenn man nur ein Glas oder ein Schluck wieder trinkt, hängt man wieder drin. Sucht=Krankheit. Außerdem schwächt Alkohol den Körper fast wie Aids.

Alkoholismus ist eine Suchtkrankheit und Sucht ist nicht mit normalen Massstäben zu messen

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