Ist "aber" nicht sone Art ausrede?

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3 Antworten

Aber macht eine Einschränkung, durch die man etwas gern mal verhindert oder zu bedenken gibt. "Ich hab Lust, zum Baden zu fahren. Aber es ist weit." Der nächste Gedanke ist: "zu weit". So kann man gut etwas verhindern, auch sich selbst. Das Aber macht viele Aussagen negativ. So kann man sich und andere wunderbar runterziehen bis zum Untätigsein.

Oft lässt sich das Aber durch UND ersetzen. Dann ist alles viel positiver: "Ich hab Lust, zum Baden zu fahren. Und es ist weit." Da ist keine negative Einschränkung, keine Ausrede. Da denkt man eher weiter: "Weit, das ist uns klar, machen wir trotzdem".

Natürlich ist es nicht als solche gedacht, allerdings wird es leider oft so genutzt. Ich mag es nicht, wenn Jemand das Wort als Ausrede benutzt, da es dann immer so klingt, als würde man seine Aussage sofort weder zurücknehmen, das zeugt für mich von geistiger Schwäche. Ansonsten kann man es meiner Ansicht nach natürlich verwenden (Wobei ich das Wort sehr unschön finde und meistens versuche, Alternativen zu finden).

Nein. 

Das ist nur eine Infragestellung der eigenen Antwort. 

Ausrede ist was anderes. 

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