Islam vs Buddhismus

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12 Antworten

Hallo Divinidad2704

Die Veda, also die heiligen Schriften des Hinduismus, sind nach einer langen Zeit der mündlichen Überlieferungen vermutlich im vierten oder fünften Jahrhundert verschriftlicht geworden. Ihre eigentliche Entstehung liegt aber wesentlich früher, bereits Buddha hat sie um 500 v.C. abgelehnt, weshalb sie zu diesem Zeitpunkt bereits existieren mussten.

Die buddhistischen Schriften (z.B. Pali) wurden vermutlich etwas später verschriftlicht (etwa im sechsten Jahrhundert) Sie beruhen aber nicht auf einheitlichen Urtexten, sondern stellen eine Sammlung verschiedenster mündlicher Überlieferungen dar.

Der Koran entstand im siebten Jahrhundert und ist damit nicht älter als die Veda.

Die Glaubensinhalte des Buddhismus werden im Islam weitgehend abgelehnt, speziell diejenigen Strömungen des Buddhismus die die Existenz vieler Götter annehmen wird als schwere Sünde angesehen, die nicht verziehen werden kann.

LG Klaus

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Der Gründer des Buddhismus, Shakyamuni, lebte vor 2500 Jahren. Als er sich als junger Erwachsener des körperlichen und geistigen Leidens seiner Untertanen bewusst wurde, gab er sein Prinzenleben auf und zog sich zahlreiche Jahre in die Einsamkeit zurück. Meditierend suchte er nach einem Weg, um alle Wesen von ihren Schwierigkeiten zu befreien und ihr dauerhaftes Glück zu sichern. Als Ergebnis seines großen Mitgefühls und seiner tiefen Einsichten überwand er all seine Fehler, seine Begrenzungen und seine Probleme und verwirklichte all seine Potentiale; so wurde er zum Buddha. Ein Buddha ist kein allmächtiger Gott, sondern ein Mann oder eine Frau, der oder die, wörtlich gesagt, „vollkommen erwacht“ ist und sich dadurch in der bestmöglichen Lage befindet, um den anderen effektiv zu helfen. Den Rest seines Lebens verbrachte Buddha Shakyamuni dann damit, dass er andere Menschen die Techniken lehrte, durch die er selbst die Erleuchtung erlangt hatte, damit auch sie vollkommen erwachte Buddhas werden könnten.

Der im 20. Jahrhundert lebende Gelehrte Hamid Abdul Quadir postuliert in seinem Werk: „Der große Buddha: Sein Leben und seine Philosophie“ (Arabisch: „ Budha al-Akbar Hayatoh wa Falsaftoh “), dass der Prophet Dhu'l-Kifl sich auf Shakyamuni Buddha bezieht. Dhu'l-Kifl, dessen Name "Der aus Kifl" bedeutet, wird im Koran zweimal erwähnt (Al-Anbiya' 85 und Sad 48) und als als geduldig und gut bezeichnet. Obwohl die meisten Gelehrten Dhu'l-Kifl mit dem Propheten Ezekiel gleichsetzen, erklärt Quadir, dass „Kifl“ die arabisierte Form von Kapila sei, die Abkürzung für Kapilavastu. Er vermutet ferner, dass die Anspielung auf einen Feigenbaum im Koran (At-Tin 1-5) sich ebenfalls auf Buddha bezieht, da dieser am Fuß eines solchen Baumes die Erleuchtung erlangte. Einige Gelehrte akzeptieren diese Theorie und sehen ein weiteres Indiz für ihre Richtigkeit darin, dass der muslimische Historiker Indiens, al-Biruni, der im 11. Jahrhundert lebte, den Buddha als einen Propheten bezeichnete. Andere dagegen verwerfen dieses Argument und vermuten, dass al-Biruni durch diese Bezeichnung lediglich sagen wollte, dass die Inder Buddha als Propheten ansahen.

Einige Gelehrte assoziieren den vorhergesagten zukünftigen Buddha Maitreya, „den Liebenden“ oder „den Barmherzigen“, mit dem Propheten Mohammed, der als „der Diener des Barmherzigen“ bezeichnet wird. Obwohl es sich bei den Einsichten in die Realität der Dinge, die der Buddha unter dem Feigenbaum verwirklichte, nicht um Offenbarungen handelte, wurden späteren großen buddhistischen Meistern heilige Texte offenbart; dies geschah etwa Asanga, der im 4. Jahrhundert in Indien lebte und dem in Tushita, „dem Himmel voller Freude“, mehrere Texte direkt von Maitreya offenbart wurden.

http://www.berzinarchives.com/web/x/nav/n.html_120506196.html

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Kommentar von Divinidad2704
23.10.2012, 16:26

Danke für Deinen Beitrag. Interessant! Naote 1+ Danke

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Hallo, der Buddhismus ist um ca. 100 Jahre älter. Der Buddhismus ist eigentlich keine Religion, man kann sogar zu seiner Religion den Buddhismus dazu nehmen ohne irgend etwas dafür zu tun!

Menschen die ihre Religion Lieben sollen bei ihrer Religion bleiben, ich selber auf dem Papier bin leider Moslem, nur auf dem Papier, selber fühle ich mich als Atheist.

Mir gefällt aber der Weg als Buddhist sehr gut! Wenn einer versucht den anderen seine Religion auf zu Tischen ist es schon eine Sünde sowas tut man nicht! Ich kenne sehr viele aus dem Islam, ich verstehe mich persönlich mit ihnen nicht, aus dem Grund weil sie jedes mal versuchen mich in ihre Religion zu ziehen und sagen das ihre Religion die wahre ist! Jedesmal wenn dies geschied könnte ich mich wirklich kaputt lachen, wer sagt das??? nur weil es in einem Buch steht??? Die gläubigen der Christen oder dem Islam machen Gott zu einem A... leider. Sie drehen ihre Gesetze genau so hin wie sie wollen/brauchen und versuchen jedesmal andere rein zu ziehen!!

Jede Religion ist für mich eine Sekte, die nur Anhänger brauchen das sie wachsen können da mache ich nicht mit!!! Auch wenn ich dafür sterben muss :-D

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  1. Nein! Viel jünger! 2. Ist umstritten! Es gibt viele Richtungen im Islam, die den Buddismus als "Buchreligion" anerkennen - oder sich wenigstens nicht viele Gedanken darum machen!! Aus Sicht der Wahabbiten ("Salafisten") sind Buddisten (und Hindus) aber "Götzendiener" - die gnadenlos auszurotten sind! Siehe die Zerstörung der Riesen-Budhas und sonstiger Kunstschätze in Afghanistan durch die Taliban-Terroristen!
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Die ältesten Teile der Veden stammen aus dem 12. VORchristlichen Jahrhundert. Die Veden gehören zum HINDUISMUS.

Der Buddha, auf dessen Lehre der Buddhismus beruht, lebte um 500 VOR Christus. Die Verschriftlichung seiner Lehre heißt Palikanon und die ältesten Teile davon stammen aus dem 4. VORchristlichen Jahrhundert.

Der Islam entstand aus der Verkündigung Mohammeds, der 632 NACH Christus starb. Der Koran stammt aus dem gleichen Jahrhundert, also dem 7. Jahrhundert NACH Christus.

Der Islam lehnt alle Religionen außer dem Islam ab. Gruß, q.

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ich würde sagen man kann nicht wirklich sagen was älter ist weil der buddhismus nicht auf einem Gott beruht ( wie im islam der erste moslem -> Ismael) und schon ewig ausgeübt wird,,, außerdem ist es eine sehr spirituelle religion und ich denke nicht das der islam und der buddhismus sehr viel miteinander zu tun haben, auch weil das in ganz verschiedenen regionen ausgeübt wird. außerdem kannst du das bestimmt googeln :)

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Kommentar von Strobery
23.10.2012, 22:10

Ne, der erste Moslem war Mohammed, der hat sich die Story doch ausgedacht. Der Buddhismus ist gute 1000 Jahre älter als der Islam, wenn wir mal realistisch bleiben.

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"Datierungsansätzen im 5. Jahrhundert (Buddhismus)" "der islam ist zwischen dem 8. und 13. Jahrhundert datiert" Sprich : Die vedischen Schriften sind älter

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Ist der Koran älter als die vedischen Schriften?

Nein. Das Gegenteil ist der Fall.

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Das kann dir niemand sagen, es werden wahrscheinlich nur Behauptungen hin und her geworfen. Oder kennst du da jemanden der zur damaligen Zeit gelebt hat? ;)

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Kommentar von Divinidad2704
23.10.2012, 14:02

Da müsste ich ins Totenreich um mal nachzufragen!

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Kommentar von PatrickLassan
23.10.2012, 14:03

Oder kennst du da jemanden der zur damaligen Zeit gelebt hat?

Mit dem Argument kann man alle geschichtlichen Datierungen in den Papierkorb werfen. Geschichtswissenschaft funktioniert anders.

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Der Islam ist gegen den Buddhimus.

Der Buddhismus ist älter als der Islam.

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Im Islam sind alle Buddhisten Sünder. Der Buddhismus ist älter als der Islam.

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Kommentar von Divinidad2704
23.10.2012, 14:04

thx hab ich es mir doch gedacht! Sünder? Warum sie haben keine Begierde! Sünden kann man doch nur wenn, man eine Sünde hat!

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Der Islam ist die Neueste Religion, die es gibt. Das selbe gilt für den Koran.

Islam basiert auf Christentum. Christentum basiert auf Judentum.

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