Islam vor tausende vor Jahren toleranter als heute?

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10 Antworten

Nicht Tausende, nur ein paar Hundert.

Und ja, erheblich toleranter und liberaler, aus der Sicht derzeitigen Zustandes unendlich liberaler und freiheitlicher.

Und das war auch genau die Zeit, in welcher Menschen dort wissenschaftliche Entdeckungen gemacht haben, die die Anhänger des zu diesem Zeitpunkt geradezu vor altertümlichkeit ausflippenden Christentums so richtig alt aussehen ließen.

Und das sind auch genau die Leistungen, die sie heute gerne anführen, was die islamische Welt nicht so alles geleistet hätte.

Nur unterschlagen sie hierbei, dass das nur möglich war durch eine sehr liberale und tolerante Einstellung, bei welcher gar Veranstaltungen stattfanden, in welchen Dichter und Denker dazu eingeladen waren, Witze über die Religion zu machen.

Nach dem Ende dieser Zeit gabs keine Leistungen mehr und die Leistungen in unseren Bereich begannen erst mit der Aufklärung und dem Zurückdrängen religiotischer Eiferer.

Was uns zum Zusammenhang führt, je schwächer die Religion ausgeprägt ist, um so größer der Fortschritt.

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Den Islam empfinde ich nicht als tolerant...

Die Intoleranz liegt im Islam selbst begründet.

Daher ist es auch für viele Muslime unmöglich tolerant zu sein.

WARUM ?

WEIL --> diese grundsätzlich nicht nach eigenem Empfinden bzw. eigenen Gedanken handeln... sondern danach, was sie als "Allahs Willen" ansehen.

btw.:

Spiel/Unterhaltungsfilme darüber kann man nicht als Maßstab nehmen....

z.B. hat "bezaubernde Jeannie" wohl kaum was mit islamischen Vorstellungen von "Jinns" zu tun....

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Aleviten haben da oft eine tolerante Haltung, Bahai ebenfalls, von Sufis weiß ich zu wenig....

.. aber die werden von der Mehrzal der sunnitischen Mosleme nicht unbedingt als "Mosleme" anerkannt....

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Der Islam war in seiner Geschichte noch nie "toleranter" und auch noch nie wirklich tolerant! - Er hat sich seit Mohammed nur gewaltsam in dieser Welt verbreiten können, ganz im Gegensatz beispielsweise zum Christentum.

Toleranz bzw. Duldung kann man sich im Islam bestenfalls "erkaufen" oder freiwillig konvertieren, bzw. vor dieser mittelalterlichen Lehre fliehen.

Scheinbare Toleranz gegenüber Andersgläubigen gibt es im Islam nur, solange seine Anhänger in Unterzahl und schwacher Position sind. - Das gehört mit zur Strategie dieser nicht nur religiösen, sondern auch politisch-ideologischen Lehre. 

Befasse dich eingehender mit dieser in der Welt so einmalig widersprüchlichen Lehre und du wirst meine Aussagen alle bestätigt finden. Nichts hinzugefügt und nichts weggelassen! 

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Grüß Dich Apache2002!

Das kann man sagen, aber mit dem Einwand, dass niemand ihn kritisieren durfte. Wer den Mund hielt hatte nichts zu befürchten. Christentum und Islam konnten deshalb nebeneinander bestehen. Das hat sich nach den Kreuzzügen jedoch drastisch geändert und wirkt aus diesen Gründen bis heute.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Das es den Islam noch garnicht solange gibt wie du tust würde ja schön dargestellt. Aber reden wir über die letzten x-hundert Jahre, dann kann man schon sehen wie der Islam immer intoleranter (bzw. strenger, sexistischer etc.) wurde. Lange ist es her, da war die islamische Welt sogar Vorreiter in heute als unislamisch angesehenen Berreichen wie zB.: Wissenschaft, Philosophie, Kunst, und tatsächlich sogar Feminismus. Jap, erstaunlich, aber die ersten Botschafter die von Europa ausgeschickt wurden um im Nahen Osten Kontakte zu knüpfen, waren erstaunt was die den Frauen alles erlaubt haben.

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Kommentar von Apache2002
05.02.2017, 23:34

Dann ein paar hunderte Jahre

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Kommentar von groooveman1
06.02.2017, 17:58

Jap, wie geschrieben, gilt definitiv für die letzten paar hundert Jahre. Wobei man natürlich sagen muss, hardcoredeppen gab es immer schon, und sie fanden sich auch immer schon zusammen, wird es immer geben und zwar in allen Religionen, aber so im großen und ganzen ist die Antwort ganz klar: ja.

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Hallo Apache, 

es ist ein Disney-Film.. oder auch eine Sendung.. aber das hat rein gar nichts mit der Realität zu tun!

Es sind nicht irgendwelche Religionen die intolerant sind.. es sind die Menschen, die intolerant oder tolerant verhalten. 

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Kommentar von hummel3
05.02.2017, 17:11

Es sind nicht irgendwelche Religionen die intolerant sind..

In diesem Fall irrst du dich aber gewaltig. Es sind nicht die Menschen, welche auch intolerant sein können. Im Falle des Islam ist es bereits die Lehre. - Das streitet zwar jeder Moslem ab, ist aber einfach nachzulesen, wenn man sich mit wachem Geist dem Koran widmet. 

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Film ist nicht Geschichte.

Davon unabhängig: Der Islam ist vom Koran und von Mohammed her intolerant. Mohammeds letzter Wille vor seinem Tod ist nach islamischer Überlieferung: Arabien muss juden- und christenfrei sein. Der Koran stellt auch den Mann über die Frau und gibt dem Mann das Recht, ungehorsame Frauen zu schlagen. Das war also schon immer so. 

Zwischen 900 und 100 gab es einige islamische Herrscher, die etwas milder mit den "Ungläubigen" umgingen und die Wissenschaftler etwas weniger kontrollierten. Aber dann setzten sich die islamischen Hardliner durch, es kam zur "Versteinerung" des Islams, an der er bis heute leidet. 

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Kommentar von hutten52
07.02.2017, 05:49

Korrektur: zwischen 900 und 1100 ...

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Wow, jetzt werden schon Disneyfilme zur historisch-gesellschaftlichen Bewertung und Einordnung herangezogen...

Vor "tausende"n (das impliziert mehr als 2000) Jahren hat es den Islam übrigens noch gar nicht gegeben.

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Kommentar von Apache2002
05.02.2017, 16:53

Dann sind es halt 1000 Jahren 

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eroberungen mit feuer und schwert waren sein motto

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Nein, der Islam war immer eine Religion des Friedens und der Toleranz.

Allah hat uns Menschen immer die gleiche Botschaft geschickt. Den Islam. Egal ob an Adam, Moses, Abraham, David, Jesus oder an Muhammad. Es ging ihm immer darum, den Menschen zu erklären, wie sie zu leben haben.

Dabei geht es um den Frieden mit Allah und um den Frieden mit den Menschen. Der Islam hat sich nie verändert.

Deine Frage hätte lauten müssen: waren die Muslime früher toleranter als heute? Der Islam hat sich ja nicht verändert. Und dass Menschen, oder auch Muslime toleranter oder nicht so tolerant sind liegt sicher auch an den persönlichen Einstellungen und den Lebenserfahrungen, die sie gemacht haben.  

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Kommentar von Rroollff
06.02.2017, 12:16

Hier ein paar edle Beispiele aus dem Koran, der Schrift der Religion des Friedens und der Toleranz:

Sure 8,12
Pa: Haut (ihnen [ den Ungläubigen ] mit dem Schwert) auf den Nacken und schlagt zu auf jeden Finger von ihnen!

Sure 8,39 [textgleich mit Sure 2,193]
Pa: Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird!

Sure 9,5
Pa: Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf.

Sure 9,36
Pa: Und kämpft allesamt gegen die Heiden, so wie sie allesamt gegen euch kämpfen.

Sure 9,111
Pa: Nun müssen sie (die Gläubigen) um Allahs willen kämpfen und dabei töten oder den Tod erleiden.

Sure 9,123
Pa: Ihr Gläubigen! Kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die euch nahe sind! Sie sollen merken, dass ihr hart sein könnt.

Sure 47,35
Pa: Lasst nun (in eurem Kampfeswillen) nicht nach und ruft (die Gegner) nicht (vorzeitig) zum Frieden, wo ihr doch (letzten Endes) die Oberhand haben werdet!

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Kommentar von earnest
06.02.2017, 23:32

Der erste Satz ist leider angesichts der Geschichte (islamische Expansion) Realsatire pur, Khayr.

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