Islam und Christentum werden wohl nie zueinander finden. Ist es vorstellbar dass sich eine Schnittmenge als neue Religion herausbilden könnte?

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15 Antworten

Besser wäre m. E., wenn beide Religionen massiv an Bedeutung verlören und sich stattdessen Vernunft und Menschlichkeit als gemeinsame Schnittmenge herausbildeten.

stimmt, dann müsste eine riesige Leere kompensiert werden und ob das dann eine bessere Alternative wäre ...

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@Fanta421

Wie kommst du hier denn auf "Leere"?

Herrschte denn eine geistige Leere auf der Welt, als es weder Christentum noch Islam gab?

Das wäre aber eine sehr steile These...

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@earnest

naja, dass du meine Aussage damit erneut bewusst missverstehen willst, weisst du ja selbst. Von vorher kann man nicht reden, das Christentum hat sich erst im Laufe der Jahre aufgebaut und wenn das wegfällt, ist da eine Leere, die Menschen füllen wollen.

Sowas findet sich in Religionen wieder aber genauso auch in der Politik, ein schönes Beispiel der Nahe Osten, wo Machtstrukturen aufgebrochen wurden und teils eine große politische Leere bilden, die viele Gruppierungen ausnutzen bzw. ausfüllen möchten.

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@pythonpups

solange du dich nicht von earnest & hung in die Irre führen lässt, ist das auch schwierig ;) Eine große Leere politischer oder anderer Natur kann in einer Zivilisation entstehen, wenn größere Dinge wegfallen und nicht durch anderes kompensiert werden. Ein stabiles Gleichgewicht sieht dann gänzlich anders aus.

Aber man kann solche Dinge auch ins Lächerliche ziehen, bringt nur niemandem etwas 

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Öffentliche Religionsausübung verbieten! Damit in den Fußgängerzonen das Verteilen aufhört und die Teppiche verschwinden.

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Sobald der Islam sich vollständig von seinen politischen Ambitionen und gesellschaftlichen Ansprüchen trennt, zu Reformen und einer säkularisierten Form der Religiosität bereit ist, würden sich viele Konflikte in Luft auflösen.

Die wirkliche Möglichkeit für eine friedliche Koexistenz sehe ich erst nach einer tiefgreifenden Demokratisierung und Säkularisierung des Islams.

Was konservative Muslime als gefährliche "Verwestlichung" ansehen, ist meiner Meinung nach die einzig echte Lösung, wenn man nicht in Parallelgesellschaften nebeneinander, sondern tatsächlich miteinander leben will.

Jeder Muslim der nicht dazu bereit ist, veraltete und diskriminierende Vorstellungen über Emanzipation, Sexualität und Homosexualität fallen zu lassen, muss sich nicht wundern, wenn er angefeindet wird - er verschuldet diese Ablehnung selbst.

Man braucht also keine "neue Religion", sondern lediglich einen modernen, weltoffenen Islam.

Danke! Zu deinen Absätzen:

1. Ganz genau aber imho absolut nicht vorstellbar, dass sowas passieren könnte.

2. Richtig, aber bezüglich der Umsetzung ein Widerspruch in sich

3. Stimmt, aber leider auch hier schwierig, da einerseits Verwestlichung abgelehnt wird und andererseits mit Nike-T-Shirt und Coke in der Hand die amerikanische Flagge verbrannt wird.

4. leider

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Wieso sollte man eine Jahrtausend  alte Religion Modernisieren??
Was  einmal verboten ist wird es auch die restliche Lebenszeit der Menschheit bleiben.
Alles umschreiben wie es gerade passt hat nichts mehr mit Gottes Wort Zutun.

Wenn die Demokraten und der Rechtsstaat so modern und toleran ist , sollte sie ihre Gesellschaft auch danach erziehen und nicht hetzen und auf die Kopftücher Jagd schicken.
Denn ein miteinander funktioniert nicht wenn man immerzu verlangt aber nichts selber dafür tun will.

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@Ottoman00

Wieso sollte man eine Jahrtausend  alte Religion Modernisieren??

Weil Werte vertreten werden, die mit dem aufgeklärten, modernen Menschenbild nicht vereinbar sind und die Scharia sogar grundgesetzwidrige Dinge fordert.

Während das biblische Gebot, unartige Kinder zu töten (5. Mose 21,18-21) glücklicherweise nicht mehr Anwendung findet, werden Mordaufrufe von konservativen Muslimen teilweise immer noch befolgt.

Wer angesichts von religiös gerechtfertigen Morden. keine Modernisierung dieser Ansichten akzeptiert, unterstützt Menschenverachtung im Namen des Islam

Was  einmal verboten ist wird es auch die restliche Lebenszeit der Menschheit bleiben.Alles umschreiben wie es gerade passt hat nichts mehr mit Gottes Wort Zutun.

Menschen können religiöse Schriften auch modern und zeitgemäß auslegen, anstatt konservativen Predigern zu folgen, von denen es aber offenbar noch viel zu viel gibt.

Außerdem werden zB Gebräuche wie das Kopftuch durch religiöse Argumentation legitimiert, obwohl eine solche Regel sogar unter Muslimen umstritten ist.

Wenn die Demokraten und der Rechtsstaat so modern und toleran ist , sollte sie ihre Gesellschaft auch danach erziehen

Das wird gemacht - und deshalb ist der Widerstand gegen menschenfeindliche religiöse Ansichten auch so stark: Weil man antidemokratische Elemente nicht dulden will.

und nicht hetzen und auf die Kopftücher Jagd schicken.

Islamkritik und Reformforderungen sind nicht mit Diskriminierung und gewalttätigen Übergriffen gleichzusetzen. Die lehne ich nämlich genau so ab, wie jeder vernünftig denkende Mensch

Denn ein miteinander funktioniert nicht wenn man immerzu verlangt aber nichts selber dafür tun will.

Das genau ist das Problem vieler Muslime - sie fordern ständig Extrawürste für sich, die keine andere Religionsgemeinschaft derart der Gesellschaft aufdrücken will.

Gebetsräume in Schulen, Ausnahmen vom Schwimmunterricht und womöglich auch noch die Forderung von "halal"-Speisen sind alles andere als integrationsfördernd.

Diese Muslime sind es, die nichts dafür tun, in einer modernen Gesellschaft zu leben - auch weil sie meinen, Gebräuche aus hinteranatolischen Dörfern unter dem Namen des Islam vertreten zu können.

Wer die elitäre Haltung und die gesellschaftlichen Ansprüche seiner Religion nicht der Realität der westlichen Welt anpasst muss mit Ablehnung rechnen und ist womöglich in einem islamisch geprägten Staat glücklicher.

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@Ottoman00

Welch ein bodenloser Unsinn, werter Ottoman:

  • "Warum...modernisieren?" - hat Enzylexikon u.v.a.m. hier ausführlich begründet: Weil der Islam in seiner ursprünglichen Version im wahrsten Wortsinne UN-MENSCHLICH ist!
  • Zu behaupten: "...einmal verboten - immer verboten!" ...ist Zeichen einer völlig vernagelten, betonköpfigen Denkweise: Die Menschheit, die Gesetze, die Kultur etc. ALLES entwickelt sich weiter - NUR der Islam nicht? - Das wäre wieder ein Beweis der UN-MENSCHLICHKEIT des Islam!
  • "...umschreiben wie es gerade passt?" - ist doch der Witz schlechthin: Mohammed hat sich den Koran diktieren lassen, wie ihm es damals gerade in den Kram passte! - Mohammeds Kram ist inzwischen aber obsolet geworden.
  • Ein Rechtsstaat muss WEHRHAFT sein gegenüber Menschen, die die Freiheiten missbrauchen wollen, eine islamistische Diktatur zu errichten (s. Erdowahn-Jünger & Wahabiten), wenn sie können: Er muss dafür sorgen, dass genau DAS nicht passiert, weil der Rechtsstaat aus der faschistischen Vergangenheit gelernt haben müsste!
  • Hast Du in letzter Zeit jemanden auf Kopftücherjagd gesehen? - Mich würde interessieren: WO

Deinen letzten Satz unterschreibe ich voll und ganz! - Doch da meinst Du Deine muslimischen Brüder - nicht wahr?

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@Ottoman00

Wieso sollte man eine Jahrtausend  alte Religion Modernisieren?? 
Was  einmal verboten ist wird es auch die restliche Lebenszeit der Menschheit bleiben.
Alles umschreiben wie es gerade passt hat nichts mehr mit Gottes Wort Zutun.

Du willst die Leute hier veräppeln, ja?

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Wenn man die ganze Geschichte etwas wohlwollend betrachtet, gibt es so eine Religion doch bereits - Die Bahai.

Es gibt dort zwar auch noch Schwächen, etwa das Verhältnis zur Homosexualität, aber insgesamt lehrt das Denkbild der Bahai, dass Gott eine einheitliche Gesinnung unter den Menschen erwartet.

Ich bin zwar nicht religiös, aber die Bahai scheinen mir in vielerlei Hinsicht sehr viel weiter und fortschrittlicher als das Christentum und erst recht als der Islam.

http://www.bahai-denkbeelden.nl/deutsch/denkbild001.html

Ich denke nicht, dass es eine neue gemeinsame Religion geben kann. Wobei man natürlich die Menschen nicht in ihrer Phantasie unterschätzen sollte.

Das einzige, was Christen und Muslime richtig trennt, ist der
Christliche Glaube über Jesus und den "heiligen Geist". Alles andere ist
kein so großes Problem.

Christen und Muslime haben sehr sehr viel gemeinsam. Bei einigen Antworten hier habe ich allerdings Zweifel, ob die Schreiber sich mit dem Islam je richtig auseinandergesetzt haben oder nur die Taten einiger weniger Muslime dazu benutzen den Islam schlecht zu machen. Es gibt etwa 1,75 Milliarden Muslime auf der Welt. Wenn die alle so wären wie es hier teilweise beschrieben wurde, dann sähe die Welt völlig anders aus. Damit sollen aber die Untaten mancher Muslime nicht schön geredet werden. Ein Mord ist ein Mord! Terror ist im Islam verboten! usw. usw.

Bevor überhaupt an eine Vereinigung zwischen Islam und Christentum zu denken ist, müssten die sich erstmal selber innerhalb ihrer Religion auf etwas einigen, wozu sie aber offensichtlich nicht in der Lage sind. 

dazu scheinen sie nicht in der Lage aber das ist nicht der Punkt.

Solche Situationen bringen oft neue Dinge hervor, die genau darauf aus sind bisherige Probleme aussen vor zu lassen. Bei Harmonie ist der Anreiz und Wunsch Dinge neu aufzurollen wesentlich geringer und man bleibt bei dem, was man kennt. Es ist somit weniger hinderlich, als du schreibst, eher würde es als Katalysator dienen

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Das braucht man gar nicht. Das Problem ist, dass der Islam im allgemeinen und viele Muslime im besonderen mit unseren Werten nicht umgehen können, sie ablehnen und so Parallelgesellschaften entwickeln. Gerichtsurteile z.B. zur Vergewaltigung von Mädchen (Stichwort Kinderehe) tun da noch ein übriges.

Erstmal ist also eine Reform des Islam notwendig: Trennung von Religion und Politik, volle Anerkennung der Deklaration der Menschenrechte, volle Anerkennung der demokratisch-freihetlichen Werte (auch in der Praxis) und auch die Erkenntnis, dass viele so hochgelobten Anführer im Islam schlicht und einfach Verbrecher waren.

Da der Islam dazu aber in den nächsten 200 Jahren sicherlich nicht bereit sein wird, gibt es nur eine Lösung: Alle Islamfaschisten auf eine unbewohnte Insel deportieren. Dort können sie sich dann gegenseitig abschlachten - was ja das Einzige ist, in dem der Islam Spitze ist.

viele Muslime im besonderen mit unseren Werten nicht umgehen können 


Das Problem liegt darin, dass von Muslimen erwartet wird, dass sie ''schlechte'' Muslime sein müssen, um ''gute'' Deutsche (Mitbürger?) zu sein. 

Ich bin der Meinung, man kann einen ''guten'' Muslim und gleichzeitig einen ''guten'' Mitbürger sein. Das sehen leider viele Deutsche anders... 

Für die ist eine Frau, die ein Kopftuch trägt, die fünfmal am Tag betet und fastet, eine solche Frau kann keine ''gute'' Deutsche sein. Und das finde ich schade! 

IHR (also, nicht alle natürlich) habt Probleme mit ihren Werten, nicht andersrum, ihr erwartet von denen, dass sie sich von ihren Ritualen zu verabschieden haben und dafür seid, alles zu verbieten, was euch ein Unbehagen bereitet...

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@Leminee

Dir ist aber hoffentlich klar, dass Osama bin Laden ein 'guter' Muslim war? Ich erwarte von niemandem, seinen Glauben zu verleugnen, aber wenn es gilt, sich zwischen islamistischen Gesetzen und dem bürgerlichen Gesetz zu entscheiden, dann gilt nun einmal das zweite, egal was Anhänger des Islamischen Staats von sich geben.

Das Problem ist ja gar nicht das Beten fünf Mal am Tag und auch nicht das Tragen eines Hijab, sondern die islamfaschistische Ideologie dahinter. Von mir aus kann sich jemand ein Nudelsieb aufsetzen, aber wenn ich die Ideologie vertrete, dass jede Frau, die kein Kopftuch trägt, unmoralisch ist, dann wird es problematisch. Und diese Ansicht vertreten nun einmal viele Muslime, Ob es nur DITIB & Co, passt oder nicht.

Ich habe keine Probleme mit islamischen Werten, nich verstehe sie sehr genau. So genau, dass ich sogar aus einer Koranschule hinausgeflogen bin. Im Nachhinein kann ich so richtig stolz darauf sein.

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Dafür müsste man erst eine neue Religion "gründen", zu der dann Muslime und Christen konvertieren.

Unabhängig davon, (ohne genauen Zahlen im Kopf) vermute ich, dass die Zahl der Christen zurückgehen wird.

die schnitt menge ist schon längst da

denn  zuerst warden die juden dann die christen dann der islam aus einem gott enstanden?

aber es gibt bei alle religionen 10000%ige die menschliche macht ausübern wollen?

dabei wird gotteswille ganz auseracht gelassen? denn alle aussagen darüber kommen nur von menschliche möchtegerne?

denn gott der allmächtig ist braucht keine menschliche hilfskärfte?

richtig, für einen Glauben braucht es weder eine Kirche noch Prediger, die ihre Gläubigen an die Leine nehmen, wie die Kirche es bei all ihren menschlichen Verbrechen getan hat.

Aber so sind Menschen nunmal und Gläubige einer Religion akzeptieren diese dunkle Geschichte der Kirche sicherlich nicht, ist aber nunmal leider so

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@Fanta421

wo wer hat denn keinen vorbeter? sind doch alle? und alle legen ihre schriftstücke immer wieder anders aus?

frage einfach deinen gott und der wird dir sagen wo es lang geht? ohne menschen zu fragen?

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Es geht im Grunde gar nicht um Politik und Humanismus. Sicherlich ist es dennoch positiv, wenn man beides versucht zum Wohle des Menschen im Allgemeinen gut umzusetzen. Frieden zu halten (auch wenn man verschiedene Standpunkte hat in Glaubensdingen) ist besser als sich zu bekriegen. Aber leider ist das in der Praxis mitunter auch nur ein "frommer Wunsch". Sich darum dennoch zu bemühen (ohne faule Kompromisse einzugehen) sollten sich alle auf ihre Fahnen schreiben.

Das Problem steckt aber tiefer. Wenn es Gott gibt - und davon gehen ja alle aus die sich Gläubige nennen -  dann widerspricht sich dieser Gott nicht (egal was andere auch behaupten). Da Koran und Bibel sich in ihren existentiellen Glaubensgrundlagen total widersprechen und sich gegenseitig die inhaltliche Anerkennung verweigern (außer man heuchelt), ist es klar, daß das Verständnis-Problem hausgemacht ist, und mit Gottes souveräner Autorität und Wahrheit nichts zu tun hat. Ein existierender Gott macht sich nicht von Religionen, Menschen und ihren Auslegungen abhängig.

Gott redet aber durch Menschen - aber sicherlich nicht durch solche, die sich selbst für klug und gerecht halten. Den Demütigen schenkt Gott Gnade und den Hochmütigen widersteht er. Jemand, der seine vermeintlichen Ansprüche mit Schwert und Gewalt, Manipulation und Unterdrückung meint durchsetzen zu müssen, hat sich in jeder Weise selbst disqualifiziert. Das eigentliche und tief sitzende Problem von uns Menschen ist unsere innere Schlechtigkeit, also unsere Sünde und Unfähigkeit vor Gott gerecht und heilig zu sein.

Und hier gibt es eben nur zwei mögliche Lösungen: Entweder Gott selbst löst das Problem auf seine Weise und schafft Gerechtigkeit und Befreiung oder Gott verurteilt und bestraft jeden einzelnen Menschen nach dem, wie er gelebt hat. Da alle Menschen vor Gott auf verlorenem Posten stehen (keiner ist gerecht und kann durch fleischliche Werke einen heiligen Gott versöhnlich stimmen), hängt letztlich alles von Gott selbst ab.

Wie aber schafft ein gerechter und heiliger Gott, der die Sünde verurteilen muss (!) eine Lösung, ohne es nur zu vergessen und so zu tun, als ob das Böse einfach nicht existiert? Das wäre ja nur eine Verdrängung aber keine ewige Lösung. Also hat Gott es so getan, daß ER selbst sich zur personifizierten Sünde gemacht hat indem ER Mensch wurde in Jesus Christus und durch seinen Tod am Kreuz die Welt mit sich selbst versöhnte und die Sünden so vergeben konnte (Johannes 3,16). Voraussetzung? Bekenntnis und Glaube an Jesus Christus, den einzigen Weg zu Gott (Johannes 14,6).

Der Koran leugnet das alles, auch wenn Jesus in deren Schrift eine Rolle spielt. Aber eben nicht als Sohn Gottes und als den Gekreuzigten. Aber ein  Jesus außerhalb dessen wie ihn die Bibel offenbart, ist ein falscher Jesus - und entsprechend ein falscher Gott. Jeder der aufrichtig nach Gott fragt, kann sich selbstständig Gedanken machen und abwägen, welche Lösung er für richtig und lohnend und wahr hält.

DH für deine beiden ersten Absätze.

(Das wäre dann so etwas wie Deine und meine Schnittmenge, joerg.)

Einen guten Morgen dir und einen schönen Tag.

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@earnest

Ich bitte, gewisse Inkonsequenzen bei "Dein" und "dir" zu entschuldigen.

;-)

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@earnest

Danke - dir ebenfalls einen gesegneten Tag! Die ersten beiden Absätze bereiten nur die eigentliche Lösung vor. Und am Ende ist es eben so wie ich versucht habe darzulegen: "Jeder der aufrichtig nach Gott fragt, kann sich selbstständig Gedanken machen und abwägen, welche Lösung er für richtig und lohnend und wahr hält".

Und ich betone (!), daß dies mein persönlicher Glaube ist. Mit einer liberalen Einstellung fällt man sowohl von rechts als auch von links vom Pferd - wenn es Gott gibt und die Bibel sein inspiriertes Wort ist (wovon ich eben ausgehe wie du weisst). Gruß!

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@joergbauer

Mit diesem Gruß reite ich gleich beschwingt in den Morgen. In Richtung Fitness-Studio.

;-)

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Glaube persönlich nein.... eine neue Religion ist nicht einfach mal da... ob das gut oder schlecht ist ist fraglich

natürlich nicht von heute auf gestern, so etwas entwickelt sich, genauso wie verschiedene Ansichten beim Christentum

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Religion ist keine Mathematik, wo man beliebig Schnittmengen bilden kann. Es geht auch gar nicht darum zueinander zu finden, sondern um die Möglichkeit der Koexistenz. Würden die Moslems sich weniger mit Terror beschäftigen und darauf verzichten zur "Tötung von Ungläubigen" aufzurufen, wäre das auch kein Problem.

Religion ist keine Mathematik, wo man beliebig Schnittmengen bilden kann.

Abstrakte Betrachtungen scheinen dir völlig fremd, andernfalls würdest du sowas kaum schreiben.

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@Fanta421

Nein, sicher nicht, nur ist Religion nichts, was sich mal eben so neu bildet. Es gibt einen unüberwindbaren Gegensatz von Christentum und Islam. Daraus läßt sich nun einmal keine neue Religion konstruieren ohne das die eine dabei in der anderen aufginge.

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@tryanswer

ja, das ist richtig und es wurde ja auch nicht gesagt, dass die eine nicht in der anderen aufgehen könnte. Es sind halt Glaubensbekenntnisse, die sich im Miteinander neu ausrichten können. Die Religionen, wie wir sie heute kennen haben sich ja auch teilweise entwickelt 

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@Fanta421

Du sprichst in deiner Ausgangsfrage schon explizit von Schnittmenge und genau von dieser Vorstellung des Miteinander müssen wir uns in der Diskussion lösen. Es wird nie einen Komprimiß zwischen Islam und Christentum geben. Die einzige Möglichkeit wäre ein Nebeneinander. Und daher besteht aus theologischer Perspektive auch kein Grund sich aneinander auszurichten.

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Du irrst, weil du die Schrift nicht kennst (Mt.22,29).

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) und Erfinder von "Religionen" und "dem Gegenteil" (Ps.53,2) wird in Bälde verhaftet (Offb.20,2) und wird die Menschheit 1000 Jahre nicht mehr verführen (Offb.17,1-14).

Dann wird jedem Menschen klar: Unser ewige Schöpfer ist die "Wahrheit" Joh.4,6; Offb.19,13)

Du irrst, weil du nicht kennst, was ich kenne.

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Dann wäre es ja auch vorstellbar, dass sich das Schlimmste aus beiden Religionen zusammenfindet...

Nein, lieber nicht, finde ich.

Gruß, earnest


Dann wäre es ja auch vorstellbar, dass sich das Schlimmste aus beiden Religionen zusammenfindet...

Das Leben ist kein Ponyhof und wenn man damals gewußt hätte wohin sich das Christentum entwickelt, hätten damals viele lieber den Fisch zurück ins Wasser getan und sich wieder Osiris zugewandt



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Die drei Religionen Christentum, Judentum und Islam haben die selben Wurzeln. Generell ist es  bei Religionen eher so, dass sie sich spalten und es dann eher dazu kommt, dass  einige Religionen aussterben und andere sich weiterentwickeln und eventuell weiter spalten.

richtig, die Wurzeln sind dieselben, dennoch die Überlegung, ob eine neue Vorstellung bzw. Interpretation der Begebenheiten eine neue Dynamik ergeben könnte. Aber vermutlich sind die Gräben mittlerweile so unendlich tief ...

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@Fanta421

Konkret beim Islam und beim Christentum sind die Grundlagen der beiden Religionen durch Jahrtausende alte Bücher manifestiert und können sich nicht mehr ändern. Zum Beispiel müssten Christen anfangen zu glauben, dass Mohammed der Prophet Gottes war und Muslime müssten glauben, dass Jesus der Sohn Gottes war. Da hätte man aber eine neue Religion, die sich dann aber nicht mehr als Islam oder Christentum bezeichnen könnte.

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Wozu?

Die aktuelleste neue Religion ist Aufklärung...

Aufklärung ist keine Religion, Aufklärung basiert auf Wissen nicht Wissen verdrängen 

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