Islam Meinungen?

...komplette Frage anzeigen

16 Antworten

Ich sage mal so: es ist nicht meine Religion, aber wenn ein Mensch dieser Religion (oder irgendeiner anderen, oder ein Atheist, oder wer auch immer...) sich freundlich und anständig verhält (nicht nur mir gegenüber, sondern auch anderen gegenüber), so habe ich kein Problem mit dieser Person. Ich habe den Koran nur sehr partiell gelesen. Das meiste kenne ich nicht.

Daher kann ich keine Beurteilung des Korans abgeben.

Ich kann nur sagen, dass ich bisher keine Probleme persönlicher Art mit irgendeinem Muslim hatte.

Ich finde es nur sehr schade, dass man in zahlreichen muslimischen Ländern die Religionsfreiheit nicht so achtet wie es hierzulande üblich ist. Und das ist eher ein politisches Problem, kein Vorwurf an einen individuellen Muslim.

Was Du hier von uns erwartest, lieber eminem88,

ist ein Ding der Unmöglichkeit: MEINUNGEN sind nämlich immer SUBJEKTIV!

Man kann also WEDER den KORAN, noch islamische Gesetze objektiv beurteilen.

Ich versuche es trotzdem:

Objektiv betrachtet ist der Koran ein weltweit stark verbreitetes religiöses Medium,
in dem eine Fülle unbeweisbarer Behauptungen, Anekdoten und Aufforderungen verzeichnet sind,
die viele Menschen für die Worte Gottes halten, was viele andere Menschen wiederum komplett bezweifeln.
Was nun zutrifft, kann man lediglich GLAUBEN; beweisen kann man diesbezüglich nichts, obwohl dies immer wieder - erfolglos - versucht wird.

So: Schon jetzt werden viele muslimische Brüder und Schwestern argumentieren: "Das ist HETZE und das ist BELEIDIUNG", denn:
Der Koran ist das Wort Gottes und das ist  BEWIESEN (in Saudi-Arabien und Pakistan würde mir meine "objektive Meinung" wahrscheinlich ein Todesurteil eintragen)

Ähnliches gilt m.E. für die islamischen Gesetze - nur dass diese weitest gehend nicht als das Wort Gottes, sondern nur aus diesem abgeleitet werden.

Also: War nun meine Meinung objektiv oder hetzende Beleidigung oder beleidigende Hetzte oder alles zusammen???

Ganz objektiv gründet der Islam auf dem Koran, einem Lügenmärchen des Kalifen Uthman ibn Affan.

Es ist eine sehr gewalttätige Religion die, mehr noch als andere Religionen, ihren Anhängern lehrt zwischen Ethnien, Religionen und Lebensstilen zu differenzieren und alles aufs schärfste zu verurteilen was nicht in ihr eigenes Bild passt.

Muslime zeigen sich (zumeist) intolerant, gewalttätig und selten anpassungsfähig. Sie unterstützen die IS und ähnliche Organisationen direkt und indirekt und verlangen nicht selten eine Islamisierung des Landes in das sie eingewandert sind.

Hierbei ist jedoch zu sagen dass es auch Muslime gibt, die sehr anpassungsfähig sind, einfach nur friedlich leben wollen und andere sehr wohl respektieren. Im Allgmeinen ist diesen Muslimen ihre Religion jedoch nicht so wichtig wie oben genannten Gruppen.

Wie ich immer sage: Jede Religion ist das, was ihre Anhänger daraus machen.

Wenn sich diese Gläubigen an unsere Regeln halten und unsere Gesetze achten, gibt es kein Problem. Nur sollten sie uns auch die Freiheit lassen, dass wir auch unseren Glauben haben. Und nicht wie in ihren Augen "Ungläubige" sind.

Khayr 16.02.2017, 17:09

Ihr seid für uns Muslime keine Ungläubigen. Das Wort Kafir wird immer falsch übersetzt. Richtiger ist die Übersetzung Nichtmuslim. Das vor allem ja deshalb, weil du vielleicht Jude oder Christ bist.

0
YassineB87 16.02.2017, 18:26
@Khayr

bro kleine korrektur - kafir IST Ungläubiger und auch Nicht Muslime  (muslime musst du auch übersetzen = Gottergebener)

Christen und Juden sind gottergebene wie auch sabäer. diese Leute nennt allah im Koran Ahl al Kittab - also "leute der Schrift" und gelten nicht als ungläubige oder kafir.

also mit dem was du sagen wolltest hast du recht, nur wie du es formuliert hast is nicht ganz 100% ;) wenn du mir die kleine korrektur gestattest

kafir auf deutsch am einfachsten übersetzt mit atheist. mushrikeen mit götzendiener/ Polytheisten

Wa salam

0
Ewary 16.02.2017, 18:27

Sorry aber das finde ich am meisten von Ungläubigen behindert.Die Muslime sagen zu den nichtmuslime Ungläubige weil sie nicht an ihre wahre Relegion glauben.Da frage ich mich immer was dagen denn die Christen zu den Muslimen oder andere wie die Juden etwas Gläubige nein für sie sind wir die Ungläubige also was soll das den überhaupt dümmer geht es doch nicht!😕😡😧

0
YassineB87 16.02.2017, 18:29
@Ewary

da hast du was falsch verstanden. hier die koran stelle dazu - lies selbst:

Sure 2:62: 

Diejenigen, die glauben, und diejenigen, die dem Judentum angehören, und die Christen und die Säbier – wer immer an Gott und den Jüngsten Tag glaubt und rechtschaffen handelt, – die haben ihren Lohn bei ihrem Herrn, und keine Furcht soll sie überkommen, noch werden sie traurig sein. (Siehe auch: 5:69)

0

Meine Meinung: Der Islam ist eine der rückständigsten Religionen auf diesem Planeten (wenn nicht sogar die rückständigste), weil er alle Fehler wiederholt, welche die christlichen Religionen schon vor langer langer Zeit auch gemacht haben. 

Dass sich davon selbst im 21. Jahrhundert noch Leute einlullen lassen und den Absolutheitsanspruch unterstützen, finde ich furchtbar. 

Und nein, der Islam gehört NICHT zu Deutschland, warum auch? 

Khayr 16.02.2017, 17:07

Und doch, der Islam gehört zu Deutschland. Weil Allah für alle Menschen auf der Erde den Islam gebracht hat. Also auch für alle Deutschen und selbst für dich, egal woher du kommst oder in welchem Glauben deine Eltern dich erzogen haben..

1
ramay1418 16.02.2017, 18:32
@Khayr

Du hast es leider nicht verstanden. Hier wurde nach meiner Meinung gefragt, mehr nicht. 

"Weil Allah für alle Menschen auf der Erde den Islam gebracht hat." Wer sagt das? 

Sollte ich jemals einer Religion angehören wollen, würde es sicher eher der Zen-Buddhismus sein, obwohl der Zen eher eine Philosophie ist. 

3
Jessy74 16.02.2017, 19:42
@Khayr

Weil Allah für alle Menschen auf der Erde den Islam gebracht hat. Also auch für alle Deutschen und selbst für dich, egal woher du kommst oder in welchem Glauben deine Eltern dich erzogen haben..

Und genau da ist sie wieder, diese unfassbare Arroganz und diese Anmaßung.

Glaub an was auch immer Du willst aber hör auf die ganze Menschheit darein zu ziehen, nur damit Du Dich bestätigst fühlst in Deinem Glauben.

Wie würdest Du Dich fühlen wenn man Dir einfach etwas überstülpt?

LG

7
SarahSchweiz 17.02.2017, 15:05
@Khayr

@Khayr

Genau dieses absolutäre Gehabe und das gefühlte Allerweltswissen aufgrund einer religiösen Schrift ist ein grosses Problem für das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen und Glaubensgemeinschaften.

Die kommenden Sätze schreibe ich absolut bewusst in total provokativer Form, damit man dieses Hochspielen eines fiktiven Gedankenguts einfach auch mal ein wenig belächeln kann. Sie sollen nicht beleidigend wirken, sondern einfach diese extreme Haltung darstellen, die vielerorts zu ständigen Disputen führt:

Ich suche mir meine immaginären Freunde selbst aus. Und nur, weil ich unter LSD hin und wieder mit dem violetten Drachen vor meinem Kühlschrank spreche, muss er für dich noch lange nicht real sein.

Oder anders gesagt: Dein immaginärer Freund hat auf mich genauso wenig Einfluss, wie mein violetter LSD-Drache auf dich. Unsere "Buddies" werden uns gegenseitig weder bestrafen noch werden sie uns helfen, wenn wir eine Autopanne haben.

Wenn du der Meinung bist, dass du mit deinem Glauben - und der soll dein wahrlich gutes Recht sein, versteh mich nicht falsch! - andere vereinnehmen kannst, welche scheinbar die "Wahrheit" nur noch nicht verstanden oder erkannt haben, dann wird im Gegenzug mein Drache dir ein wenig Feuer hinterm Allerwertesten machen. Das Feuer wirst du nie spüren... und zwar nicht, weil dein unsichtbarer Freund dich schützt, sondern, weil es weder meinen Drachen noch deinen Freund in dieser Form überhaupt gibt.

Alles, was da geschieht auf diesem Planeten, resuliert aus Handlungen von Menschen, welche eigene Entscheidungen treffen. Würde Gott oder Allah oder wer auch immer mein Leben lenken, könnte ich ja einfach in eine Ecke sitzen. Nicht beim Kühlschrank - da sitzt ja schon der Drache - aber im Grossen und Ganzen würde er meinen Weg bestimmen und ich bräuchte mich um nichts zu kümmern.

Damit beende ich meine provokative Ausführung und betone noch einmal, dass ich diesen Abschnitt bewusst völlig überspitzt  geschrieben habe. Ich weiss, dass es Quatsch ist. Aber die Kernaussage kommt hoffentlich rüber.

Jedem seinen Glauben und diesen auch von Herzen! Ich mag es nur nicht, wenn mir jemand sagen will, was ich glauben soll.

1
Nichtwichtiggg 17.02.2017, 12:04

Der Islam wiederholt Fehler? Die Welt wdh Fehler. Ich sage nur 2. Weltkrieg und Juden. Mehr muss ich nicht sagen oder?

0
Nunuhueper 17.02.2017, 13:05
@Nichtwichtiggg

Vergiss dabei nicht Fatah und Hamas zu erwähnen, aber sie sind für Dich nicht so wichtig!

2

Der Islam, so wie er im Koran steht, ist eine Form des religiösen Faschismus. Es gibt, wie hier ja auch schon gezeigt, Sure um Sure Aufrufe zu Hass und Gewalt, eine Abwertung Andersgläubiger, Benachteiligung der Frau usw.

Bitte jetzt kein, "die Bibel ist auch furchtbar". Ich finde die Aussagen dort ebenfalls ziemlich übel, nur behauptet die Bibel nicht von einem Engel diktiert worden zu sein. Das lässt die Auslegung so schön schwammig werden. Diesen Ausweg liefert der Koran leider nicht.

Für mich persönlich bräuchte ich kein Buch um mir sagen zu lassen was ich tun darf und was nicht - ich halte mich an mein Gewissen.

Der Koran hat eindeutig viele Stellen wo ich mich nicht mehr geborgen fühle. 

Ich möchte einfach kein Bild in meinem Kopf von einem aggressiven, narzisstischem Gott der es nicht erträgt wenn man ihn nicht anhimmelt und der mir ständig droht mich in die Hölle zu werfen.

Aber wenn Jemand daran glauben möchte dann finde ich dies völlig in Ordnung, jeder Mensch hat das Recht daran zu glauben was er mag und ich halte es für wichtig das man dies auch immer respektiert - solange man die Kinder/Jugendlichen damit nicht negativ infiziert und mit Regeln zuschüttet.

Denn auch sie haben ein Recht auf freien Willen. Religion sollte nicht vererbt werden. 

Mein Kind soll an das glauben was er mag - oder eben nicht glauben - es sollte deswegen kein Streitgespräch geben.

LG

Ich finde die Glaubensinhalte nicht überzeugend und halte es für ein Zeichen großer Schwäche dieser Religion, wenn sie im Wettbewerb der Ideen ihren Glaubensinhalt systematisch als Fakten an Kinder weitergibt, bevor diese in der Lage sind, diese Inhalte rational und evidenzbasiert zu bewerten.

Hinzu kommen widersprüchliche Aussagen im Koran, für die ich keine überzeugende Auflösung erkennen kann.

Die Anwendung einiger islamischer Gesetze halte ich für menschenrechtswidrig, soweit diese in die Meinungsfreiheit und die religiöse sowie sexuelle Selbstbestimmung eingreifen. Positive Aspekte für die Gesellschaft sehe ich in einer Abgabe, die den Armen zugute kommt und Gesetzen zum Zins- Alkohol- und Glücksspielverbot, sofern die Sanktionen nicht unangemessen sind.

In der Praxis sehe ich bei vielen Staaten eine faschistische Auslegung des Islams an Werk, ebenso bei der Mehrzahl der Gläubigen, mit denen ich mich über darüber unterhalte (Was aber auch damit zu tun haben mag, daß die Fanatiker oft die sind, die am unermüdlichsten ihre Fascho-Version des Islams verkünden).

SarahSchweiz 17.02.2017, 14:38

Siehst du die geschilderten Problematiken "nur" beim Islam oder generell bei der Religionsfrage?

Ein Punkt sehe ich ähnlich: Länder, in welchen diese Art der Religion zur Staatsform wird, sind äusserst kritisch zu betrachten und ich halte sie (man beachte hier, dass ich subjektiv und nur für mich argumentiere) für rückständig und unzivilisiert, wenn ein Mensch aufgrund einer religiösen Schrift heute noch wegen beispielsweise eines Ehebruches gesteinigt werden kann. Solche Bevölkerungsgruppen (resp. die Unterstützer und Befürworter) haben von mir den Status "Mensch-sein" verwirkt.

1
HirnvomHimmel 18.02.2017, 00:56
@SarahSchweiz

Die Art der religiösen Kindererziehung, der Umgang mit Andersgläubigen, Einschränkung der sexuellen Selbstbestimmung: Das sind tief verwurzelte Problematiken in der DNA der abrahamitischen Religionen. Die Hindus haben dafür immer noch handfeste Ausläufer ihres Kastensystems an der Backe.

Ich gehe nicht soweit, den Menschen, die andere steinigen, etc. ihr Menschsein abzusprechen, weil das entmenschlichen eine Gegners - egal unter welchen Umständen - der sichere Weg in die Barbarei ist.

0

Ich lehne ihn voll und ganz ab.


Meiner Meinung nach ein politisches Mittel, um die Befehle eines Menschen zu befolgen, welcher diese als Befehle Gottes darstellen möchte.


der Koran ist ein Propagandawerk, bei dem Vergleiche mit "mein Kampf" nicht unangebracht sind.

Khayr 16.02.2017, 17:12

Würdest du deine wilden Behauptungen mal beweisen oder plapperst du einfach Aussagen von irgendwelche Islamhassern nach. Zeige mir mal, wo in mein Kampf das gleiche steht wie im Koran. Da bin ich ja mal gespannt.

0
AngelofAntioch 16.02.2017, 17:30
@Khayr

Beruhig dich, hier sind meine Belege anhand einiger Suren des Korans:

Legitimation zum Töten von Ungläubigen: 4, 89 8, 12 8, 55

Unterdrückung der Frauen: 4, 34

Mehr kommen gegebenenfalls später, wenn ich die Zeit finde sie rauszusuchen. 

Außerdem hat Mohammed als Mitte 50-jähriger mit einer 9-jährigen geschlafen.

4
Nunuhueper 17.02.2017, 13:25
@Khayr

In der Kairoer Erklärung steht die "wilde Behauptung":

Die Mitglieder der Organisation der Islamischen Konferenz betonen die kulturelle Rolle der islamischen Umma, die von Gott als beste Nation geschaffen wurde und die der Menschheit eine universale und wohlausgewogene Zivilisation gebracht hat.“

Klingt doch wie der Rassismus in "Mein Kampf"!

2

Salam alaykum :) ich freue mich das du dich dafür interessierst. Du musst dir den Islam neutral anschauen. Nicht das was in den Medien steht, sondern den Islam wie er ist. Es ist eine friedliche Religion, und will nur das beste für einen Menschen

Wiederholt empfehle ich hierzu die Menschenrechtskonvention der UN  von 1948 mit den Menschenrechten im Islam der Kairoer Erklärung von 1990 zu vergleichen.

 Unsere säkulare Trennung von Politik und Religion ist das Hauptargument gegen den politischen Islam. Weiter darf nicht die Scharia, die islamische Gesetzgebung, in einer Demokratie bestimmend werden.

 Die Deutung Islam heißt Frieden ist falsch, die Pflicht zur Unterwerfung unter dem Islam ist einfach nur menschenverachtend.

Was soll man für eine Meinung zu einer Religion haben? Es ist eine Glaubensrichtung. Punkt. Sie an sich kann weder gut noch schlecht noch irgendwie sonst sein.

eminem88 16.02.2017, 15:54

und wie kommst Du dazu das eine Glaubensrichtung nicht gut oder schlecht sein kann?

0
ArjunasPfeil 16.02.2017, 16:01
@eminem88

Weil es ein Glaube ist. Wenn jemand etwas glaubt ist es weder gut noch schlecht. Entscheidend bleibt immer noch was der Mensch macht. Eine Pistole ist auch weder schlecht noch gut. Sie schiesst auch nicht von allein.

3

diese religio0n gibt ihren gläubigen daseinskräfte

nowka20 17.02.2017, 14:22
@Nunuhueper

@Nunu!

so ist es bei jueder religion,

denke aber nur nicht immer an kapf, sondermn auch mal

AN HARMONIEBESTREBUNGEN DER SEELE!

denn da wird auch aus jeder religion lebenskraft für die einene seelenexistenz gezogen.

denn sonst würde man konvertieren.

0
Nunuhueper 17.02.2017, 14:38
@nowka20

Was für Harmoniebestrebungen der Seele? Etwa, wenn der Muslim dem Ungläubigen die Hölle androht?

1
nowka20 17.02.2017, 14:50
@Nunuhueper

du redest aus dem geist des streites, siehst eben nur die negativen seiten.

aber natürlich nicht die der christen


Was für Harmoniebestrebungen der Seele? Etwa, wenn der Muslim dem Ungläubigen die Hölle androht?

-------------------------------------------------------------------------------

5. Mose32,35
35 Die Rache ist mein, ich will vergelten zur Zeit, da ihr Fuß gleitet; denn die Zeit ihres Unglücks ist nahe,


und trotzdem gilt auch:

Joh 13,34
34 Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander liebhabt.

--------------------------------------------------------------------------------------

also benehme dich nicht wie ein sehr in polaritäten denkender schüler

0

Ich finde sie weniger schlimm als das Christentum, und es stört mich sehr, dass die Christen ihre eigene Geschichte gefliessentlich vergessen und so gerne mit dem Finger auf den Islam zeigen.

earnest 16.02.2017, 19:34

Tun DIE Christen das geflissentlich?

3
marylinjackson 17.02.2017, 12:37
@earnest

Umgekehrt, DIE Muslime zeigen geflissentlich mit dem Finger auf DIE Christen. Sonst wüssten die Christen nichts von ihren Kreuzzügen nach dem Arabischen Eroberungskrieg bis 732 u.Z. .

2
OlliBjoern 17.02.2017, 00:52

Was die Geschichte angeht: ok, da gab es sicherlich Phasen, in denen viel Unrecht geschah. Aber ich denke, dass man das "Vergessen" nicht wirklich verallgemeinern sollte. Vielen ist das durchaus bewusst.

Aber wenn wir uns die Gegenwart anschauen: darf man in Deutschland eine Moschee bauen? Ja, darf man.

Darf man in Saudi-Arabien eine christliche Kirche bauen?

Darüber würde ich mal nachdenken.

6
Accountowner08 18.02.2017, 19:07
@OlliBjoern

Darf man in Bosnien eine christliche Kirche bauen? Ja! In Syrien? Ja! Im Libanon? Ja! In Algerien? Ja! in Indonesien? ja. Im Iran? ja! Im Irak? Ja! In Ägypten? Ja. In Jordanien? Ja.

In den meisten mehrheitlich islamischen Ländern, und sogar in den meisten Ländern, die nach Sharia regiert werden, sind andere Religionen durchaus akzeptiert.

Saudi-Arabien ist da ein Ausnahmefall. Übrigens kein Land, das Trump auf seine Anti-Moslem-Liste genommen hat, weil er dort zu viele Geschäftsinteressen hat.

0

Solange die Religion nicht gleichzeitig als weltliche Staats/Rechtsform ausgelebt wird, sehe ich darin einfach eine Religion wie jede andere auch.

Nunuhueper 17.02.2017, 13:08

Das "Ausleben" ist aber das Programm dieser Religion Islam. Wie lange willst Du warten, bis das geschieht?

1
SarahSchweiz 17.02.2017, 14:34
@Nunuhueper

Das Ausleben ist das Programm jeder Religion und ist nicht im voraus bereits als schlecht anzusehen.

Solange das Ausleben dieser (oder irgendeiner) Religion nicht mit den weltlichen Gesetztgebungen kollidiert, sehe ich darin keine Gefahren.

Dass es immer wieder mit der weltlichen Gesetztesgebung beispielsweise in Deutschland, der Schweiz oder in Frankreich Konflikte gibt, weil es Anhänger vorziehen, die religiösen Ausführungen über die staatliche Norm zu stellen, ist mir auch bewusst.

Nur habe ich ja geschrieben, dass ich die Religion nur dann akzeptiere, wenn sie eben in den hiesigen Ländern, in welcher sie nicht Bestandteil der eigentlich vorherrschenden Kultur ist, eben nicht als Staatsform ausgelebt wird.

Über allem stehen die Regelungen des Staates, in welchem man wohnt und diese Regelungen gilt es - noch vor jeglicher Art von Religionsausübung - zu akzeptieren und einzuhalten.

Somit mein subjektives Fazit: Solange das Ausleben der islamischen Religion nicht mit den Vorstellungen des Staates kollidiert, sehe ich kein Problem, wenn ein Moslem seinen Gebetsteppich nach Mekka ausrichtet und betet.

Ich weiss schon, auf was du hinaus willst... nur ist nunmal nicht jeder Moslem ein Befürworter des Kopftuches, nicht jeder ein "12-fach-am-Tag"-Beter, nicht jeder ein krass konservativer Peiniger und Steiniger, welcher sich an die Scharia halten möchte.

Jede Art von Religion bietet in Form von extremen Auslebungen Gefahren. Das tut die christliche, jüdische oder andere aber auch... In den streng konservativen Bereichen unserer Länder findest du auch hier Menschen, die in der eigenen Familie die Bibel ein wenig zu wörtlich nehmen oder sie gar heftig und zu - nennen wir es mal - Ungunsten der Mitmenschen interpretieren. In Anbetracht dessen ist der Islam genau wie jede andere Religion einfach das, was es nunmal ist: Ein Glaubensbekenntnis, das bei falscher Interpretation überborden kann und Schaden anrichtet oder bei "richtiger" Nutzung millionen von Menchen, die daran glauben, Hoffnung schenkt.

Ich selbst glaube nicht. Mögen aber alle ihre Hoffnung und ihren Sinn darin finden, die es eben tun. Was sollte ich dagegen haben?

0
marylinjackson 17.02.2017, 18:09
@SarahSchweiz

Das "Ausleben" der Religion beinhaltet die Einhaltung vieler religiöser Vorschriften, die Bekleidungsvorschriften sind dabei nur ein Bruchteil. Eine deutliche Kollision mit den westlichen Wertevorstellungen gibt es bereits im Islam.

Unsere Gesetze werden unterlaufen, weil  die Scharia aus dem Herkunftsland die Muslime kulturell prägte und die Gerichte das längst berücksichtigen.

So wird die Polygamie (Scheidungen, Erbschaften, Unterhalt und Versorgung der Kinder) längst stillschweigend akzeptiert, Familien-Zusammenführung von Kindern der Zweit-, Dritt- und Viertfrauen, von Kinderehen, wenn sie im Ausland geschlossen wurden. 

Mit dem Christentum ist der Islam heute wirklich nicht zu vergleichen.

1

Ganz subjektiv kann ich dir sagen sagen, und zwar keine gute (ganz und garnicht). Eine Religion, die den Frauen vorschreibt, ein Kopftuch zu tragen und harte barbarische Strafen fordert hat nicht meine Sympathie.

Mister9xKlug 16.02.2017, 15:43

hast du mal ein paar Suren aus dem Koran aus denen man das entnehmen kann :) ?

Gefährliches Halbwissen .

Frauen müssen kein Kopftuch tragen , aber wenn sie sich einmal entschieden haben sollten sie es anlassen .

Das ist alles :)

0
hutten52 16.02.2017, 15:49
@Mister9xKlug

Sure 4,34: Frauen schlagen: 

"Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah sie (von Natur vor diesen) ausgezeichnet hat und wegen der Ausgaben, die sie von ihrem Vermögen (als Morgengabe für die Frauen) gemacht haben. Und die rechtschaffenen Frauen sind (Allah) demütig ergeben und geben acht mit Allahs Hilfe auf das, was (den Außenstehenden) verborgen ist. Und wenn ihr fürchtet, daß (irgendwelche) Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!"

3
DreiBesen 16.02.2017, 16:01
@Mister9xKlug

"Frauen müssen kein Kopftuch tragen , aber wenn sie sich einmal entschieden haben sollten sie es anlassen ."

Sagt wer?

1

Was möchtest Du wissen?