"Islam gehört zu Deutschland"?

23 Antworten

Wenn viele Muslime (wie auch Christen oder Juden) ihren Glauben als integralen Bestandteil ihrer Identität verstehen, dann versuch mal, ihnen zu erklären, sie gehörten zu Deutschland, ihr Glaube (als Teil ihrer Identität) aber nicht....Und wenn du schreibst, "historisch gesehen" gehört der Islam nicht zu Deutschland, ab wann fängt für dich denn "historisch" an - wie lange leben denn schon Muslime in Deutschland? Und wie vereinbart sich deine Sichtweise mit dem Recht auf Religionsfreiheit?

Die Zeit in der Muslime in Deutschland leben ist ein Wimpernschlag in unserer Geschichte. 

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@HNWSL

O.k. schauen wir mal nach Europa: 800 Jahre islamische Hochkultur in Spanien (Stichwort: "Al Andaluz") - auch ein Wimpernschlag in der europäischen Geschichte ohne kulturellen Einfluss (s. u.a. maurische Architektur) ?!

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@Garnet72

Ich sagte "unsere Geschichte". Ich sprach nicht von europäischer Geschichte.

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@VeryBestAnswers

Ja diese 6.000 lebten vorallem in Slowenien und an der österreichisch-ungarischen Grenze. 1945 waren Teile Sloweniens und ganz Österreich noch Teil Deutschlands.

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@HNWSL

Oh, mein Fehler - ich dachte Deutschland sei Teil Europas und somit unsere Geschichte Teil der europäischen Geschichte...!

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@HNWSL

Danke für die Info. Auch 45 Jahre sind eine lange Zeit. Ich glaube, länger als ein Wimpernschlag.

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@HNWSL

"1945 waren Teile Sloweniens und ganz Österreich noch Teil Deutschlands". Somit gehörte der Islam also schon vor 1945 zu Deutschland...?!

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@Garnet72

Nicht zu Deutschland aber zur SS. Man wusste was der Islam über Juden denkt und hat sich vom verbündeten oder eroberten Balkan muslime geholt und diese in Sondereinsatzgruppen der SS getan. Diese muslimischen SS-Einsatzgruppen waren für ihre besonders extreme Grausamkeit gegen Juden bekannt. 

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@HNWSL

Tja, da hatten sie ja mit unseren deutschen SS-Truppen mehr gemeinsam, als manch einem Deutschen lieb sein dürfte...!

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@HNWSL

hnwsl,

du solltest dich mal mit der deutschen geschichte beschäftigen.

die reicht übrigens weiter zurück als bloß bis zum "gröfaz"!

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@Garnet72

Nein. Du willst wohl alles falsch verstehen oder bist du wirklich dermaßen beschränkt? Der Grund wieso muslimische SS-Einsatzgruppen gebildet wurden war der Antisemitismus. Der Islam war schon immer und ist es immernoch: die größte judenfeindliche Gruppierung weltweit.

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@HNWSL

Nein, ich habe dich sehr gut verstanden - aber du mich nicht (Ironie ist wohl nicht deine Stärke): denn wenn sich deutsche SS-Truppen und "muslimische" SS-Truppen in ihrem Hass auf Juden , d.h. in ihrem Antisemitismus in nichts nachstanden und zur "Ausrottung" des europäischen Judentums beitrugen, dann haben sie ja wohl etwas gemeinsam...

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@Garnet72

Gamet72: De facto konnten die Muslime die unter "Heinrich Himmler" in der Waffen SS gedient hatten, nicht mehr in ihre ursprüngliche Heimat zurück kehren und sind in Deutschland geblieben.

Diese Muslime gehörten in Folge auch zu Deutschlands.

In Berlin steht die älteste Moschee Deutschland.

Muslimisches Leben gab es bereits in Deutschland vor 1945 und nach 1945.

Was soll dann bitte die alberne Aussage von Politikern dass der Islam zu Deutschland gehöre.

Halten die Politiker ihr eigenes Volk für zu blöd um zu wissen dass in Deutschland schon lange Muslime gelebt haben.

Muslime die die spirituelle Form des Islam in D ausüben gehören zu Deutschland. Muslime die in Vornahme ihrer Religion einen Machtanspruch auf die Errichtung eines Gottesstaat erheben gehören nicht zu Deutschland.

Und da sollte man strikt trennen und nicht grundsätzlich alle Kritiker der islamischen Glaubensideologie als politisch rechts stehend diffamieren.

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@LancelotIV

Das ist mir ja klar (und ich gehe davon aus, das sich das aus meinen Kommentaren auch herauslesen lässt) - aber erklär das bitte mal HNWSL, auf den ich mich ja bezogen habe...

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@Garnet72

Garmet72: Sorry meine Antwort ist zu früh los gegangen und bezog sich auf atzef, konnte meinen Fehler nicht mehr korrigieren.

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Das es 4 Millionen (ungefähr) Muslime in Deutschland gibt, gehört der Islam mittlerweile auch zu Deutschland. Ob es einem gefällt oder nicht.Das heißt ja nicht, dass nun die Christen bekehrt werden sollen oder die Frauen mit Schleier rumlaufen müssen, aber er gehört mittlerweile halt auch zu Deutschland.

Ich  finde es auch albern, dann mit der Geschichte des Abendlandes zu argumentieren. Dass wir eine christliche Geschichte haben. Ja,  haben wir. Aber nichts ist in Stein gemeißelt.

Vor 100 Jahren hätte auch niemand gedacht, dass Deutschland mal so amerikanisiert sein würde.

Die Zeiten wandeln sich halt.

Nach meiner Ansicht gehört der Islam nicht zu Deutschland.

Ich halte es auch für äußerst bedenklich, wenn Menschen dem Islam Zugehörigkeit oder Rechte zusprechen (wollen), die sich dann über den Islam nicht ausreichend informiert haben.

Wir haben hier in Deutschland die Religionsfreiheit. Nur kann das "Deckmäntelchen" Religionsfreiheit keine Pauschalität besitzen.

Anthropophagie ist auch ein Religionsbestandteil, würde aber in unserer Gesellschaft nicht geduldet. Damit will ich dem Islam keinen Kanibalismus vorwerfen, sondern nur das extremste aller Beispiele für ein Verneinen einer Religion anführen.

Es geht mir bei meinem Beispiel zur Anthropophagie um etwas anderes. Eine Religion kann sich nur der Religionsfreiheit berühmen, wenn diese Religion geltende Gesetze beachtet.

Hierbei haben wir im Islam eine deutliche Schieflage.

  • Der Islam hat keine reine spirtuelle Ausrichtung, sondern gleichsam einen weltlichen Machtanspruch.
  • Der Islam bestrebt sich zum weltweiten Kalifat.
  • Gegenstand der islamischen Weltordnung ist die Scharia, die dann nichts mit einer humanistischen Gesetzgebung gemein hat.
  • Der Islam verneint sich der allgemeinen Menschenrechte, und formuliert alleinig Menschenrechte für Muslime.
  • Dementsprechend unterscheidet der Islam zwischen Muslimen und Andersgläubigen, wobei Andersgläubige im Islam als tributpflichtige gelten.
  • Gleichsam die Haltung zum weiblichen Geschlecht, was nichts mit der hier etablierten Gleichberechtigung zu tun hat.
  • Zusätzlich der Umgang mit gleichgeschlechtlichen Paaren, der im Islam bis hin zur Todesstrafe verfolgt wird.
  • Ähnlich der Abfall vom islamischen Glauben, was dann auch unter Todesstrafe steht.

Soetwas kann nicht zu Deutschland gehören, da es hier nicht mit deutschem Recht konform ist.

Was machbar ist, und was derzeit ja auch erfolgt, dass Muslime hier in Deutschland leben können, ihren Glauben behalten und im Rahmen unserer Gesetzgebung praktizieren dürfen.

Was zu verneinen ist, dass sind Bestrebungen, wie z.B. von Frau Özoguz (SPD), die unsere Gesetzgebung islamkonform aufweichen. Bestrebungen zur Grundgesetzveränderung, sowie Einforderungen von Zugeständnissen nach dem eingereichten Impulspapier, müssen kategorisch abgelehnt werden.

Die beste Antwort seit langem.  Ich wollte 10 x Danke anklicken, aber es geht ja nur einmal. 

Der Islam gehört nicht zu Deutschland, und mir ist es egal, ob man das in diesen politisch korrekten Kreisen sagen darf oder nicht. 

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@Schwervelke

Natürlich darfst du, dank des Rechst auf freie Meinungsäußerung, behaupten, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört - musst aber damit leben, dass du für deine Meinung kritisiert wirst, denn Kritik zu äußern, gehört ebenfalls zum Recht auf Meinungsfreiheit...

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Hervorragende Antwort. Allerdings kleine Korrektur. Im Islam gibt es keine "Andersgläubigen" wer an was anderes an den Islam glaubt ist "Ungläubiger". Das bedeutet der Islam erkennt nur sich als Religion an. In meinen Augen ist es 25% Religion, 75% politische Ideologie.

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@HNWSL

Das arabische Wort kâfir bedeutet wörtlich „Verberger, Leugner“, die übliche Übersetzung „Ungläubiger“ ist nicht korrekt, denn sie ist weder koranisch noch arabisch begründet, sondern vom deutschen Sprachgebrauch her inspiriert, dieser wiederum vom lateinischen in-fidelis und griechischen a-pistos – beides Begriffe für „ungläubig, nicht-gläubig“ im Neuen Testament.

Da Nichtmuslime üblicherweise nicht an Muhammad als Gesandten Gottes glauben, werden sie als kâfir bezeichnet, da sie ja diese islamische Glaubenswahrheit nicht anerkennen und somit leugnen.  Dies heißt jedoch nicht, dass Nichtmuslimen gar kein Glaube zugestanden würde, denn Juden und Christen werden im Koran eindeutig als Anhänger früherer Propheten mit eigenen Heiligen Schriften, als „Schriftbesitzer“ bezeichnet.  Tatsächlich gibt es im heutigen Islam die Meinung, dass Anhänger anderer Religionen grundsätzlich nicht als „Ungläubige“ bezeichnet werden können.

Dass in der Rhetorik gewaltbereiter Islamisten der Begriff „Ungläubige“ zur Unterstreichung von Feindbildern gebraucht wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Nach dem Koran sollen Muslime Andersgläubigen mit Toleranz begegnen, da nur Gott die Menschen rechtleiten kann. Abgesehen davon haben auch Christen (früher) die Muslime als "Ungläubige" oder "Heiden" bezeichnet und beispielsweise während der Kreuzzuge bekämpft.

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@Garnet72

Gamet77: "Und beispielsweise während der Kreuzzüge bekämpft"

Die Orientkreuzzüge waren unter anderem eine politische Folge der islamischen Expansion.

 

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@Garnet72

Gamel72:Islamische Expansion kannst du googeln.

Am Rande sei bemerkt dass den Kreuzritter und Muslimen ihr gemeinsamer Hass auf die Juden zu eigen war.

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Eine verfassungswidrige und daher abzulehnende Antwort, die nur so vor totalitärem und antifreiheitlichem Gedankengut strotzt. Unsere Verfassung garantiert nicht nur Religions-, sondern allgemein Weltanschauungsfreiheit. 

Niemand, insbesondere nicht der Staat hat irgendeine Recht dazu, von Menschen die Annahme irgendeiner als positiv dargestellten Weltsicht zu verlangen.

Insofern bleibt es letztlich völlig egal, ob irgendein rechter Dampfplauderer entgegen jeder wissenschaftlicher Lehrmeinung den Islam nicht als Religion definiert.

Der Islam gehört zu Deutschland, weil er schlicht und ergreifend hier existiert. Alles andere sind alberne Delegitimationsversuche.

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@atzef

Der Islam gehört nicht zu Deutschland! Dafür kämpfe ich mit meinem Leben.

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@HNWSL

"Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen" (Voltaire) - gut, das ist jetzt genauso übertrieben, wie deine vollmündige Ankündigung, für deine Meinung mit deinem Leben einzustehen. Und ich hoffe sehr für dich, dass du deinen Worten nicht Taten folgen lässt bzw. folgen lassen musst. Einigen wir uns abschließend darauf, dass wir uns nicht einig sind... n´schönen Abend noch!

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@atzef

"Der (...)* gehört zu Deutschland, weil er schlicht und ergreifend hier existiert. Alles andere sind alberne Delegitimationsversuche."

* Satanismus
* Islamismus
* Krebs

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@atzef

atzef; Nicht der Islam gehört zu Deutschland, sondern die Muslime als Anhänger gehören zu Deutschland, weil eine Religion nicht ohne Anhänger existieren kann.

Der Islam ist nicht nur Religion, sondern reguliert dass Gefüge innerhalb einer Gesellschaft, deren Strukturen auf einer frühmittelalterlichen Gesellschaftsform wurzeln, weil im Koran Gottes unabänderliche Wort verankert ist, was Muhammed im 7.Jahrhundert durch Gott offenbart wurde, laut islamischen Glaubensverständnis.

Aus der Geschichte der islamischen Expansion geht hervor dass der Islam einen weltlichen Machtanspruch mit der Zielsetzung einen weltweiten Gottesstatt zu errichten, erhebt.

Gegenstand der Weltordnung ist die Sharia, wo die islamische Rechtsordnung zu Grunde gelegt wird und Kapitalvergehen, also die gegen Gott gerichtete Strafen, mit Steinigung, Auspeitschung, Hände abhacken, gesühnt werden.

Des weiteren behandelt die Sharia Familienrecht und Erbschaftsrecht, wo die Frau nicht gegenüber dem Mann gleichberechtigt ist.

Von daher ist der Islam nur in der Auslebung seiner spirituellen Form nach dem Grundgesetz und den geltenden Rechten in der BRD vereinbar.

Was hat dass jetzt schon wieder mit rechten Dampfplauderen zu tun?

Am Rande sei bemerkt dass "Heinrich Himmler" ein großer Bewunderer der islamischen Glaubensideologie war.

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@Garnet72

Garnet72, sei mir nicht böse, aber du lügst...

Ich kenne den Koran und wichtige Hadithen. Es gibt keine Toleranz im Islam. Der Islam bezeichnet Nichtmuslime als Feinde... selbst die eigenen Verwandten sind Feinde wenn sie sich vom Islam abwenden. Und wer den Islam verlässt muss getötet werden...

Der Islam bekämpft abweichendes Denken: kämpft solange bis es keine Verführung mehr gibt und die ganze Religion allah gehört etc

Frage: habe ich jetzt gehetzt oder der Islam ?

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Walah geile, tolle Antwort !

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