IS Präsentation Gliederung hilfe?

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2 Antworten

Das kann man aber wunderbar über google hinbekommen.

http://daserste.ndr.de/beckmann/sendungen/Die-Entstehung-des-Islamischen-Staates,is134.html

Mehr als ein Jahrzehnt lang galt das globale
Terror-Netzwerk Al-Kaida als Inbegriff des Dschihadismus, des
kriegerischen Islamismus. Mit der Entstehung des "Islamischen Staates"
(IS) hat sich das Gesicht des Terrorismus jedoch gewandelt: Der IS
versucht einen dauerhaften Staat aufzubauen. Wo aber liegen die
Ursprünge dieser Bewegung, die heute die territoriale Ordnung des Nahen
Ostens zu sprengen droht?

Wurzeln im Irak

Symbol für das Ende eines Regime: Rest einer Saddam-Hussein-Statue in Bagdad

Die Entstehung des heutigen "Islamischen Staates"
ist eng mit den inneren Konflikten im Irak verbunden. Nach dem zweiten
Irakkrieg im Frühjahr 2003 und dem Sturz des Diktators Saddam Hussein
stand das Land an Euphrat und Tigris viele Jahre am Rande eines
Bürgerkriegs. Der Regime-Wechsel in Bagdad vertiefte die
ethnisch-religiösen Gräben innerhalb des Landes. Der Entmachtung der
alten sunnitischen Eliten folgte 2006 die Bildung einer schiitisch
geprägten Regierung in Bagdad, die zunächst stark von der amerikanischen
Zivilverwaltung abhängig blieb. Der politische Machtkampf wurde auch
mit Bombenanschlägen, umherziehenden Todesschwadronen und Attentaten
geführt. An den zahllosen Gewaltakten im Irak beteiligten sich ab 2003
auch verschiedene, von außen kommende dschihadistische Gruppen. Eine von
ihnen war die drei Jahre zuvor von Abu Musab az-Zarqawi in Afghanistan
gegründete Gruppe "Tauhid". Ihre Mitglieder flohen nach dem Sturz der
Taliban in Kabul 2001 in den Nordirak und verübten nach 2003 eine Serie
von Bombenanschlägen vor allem gegen irakische Schiiten.

Verbindung mit Al-Kaida

Diese Eskalation der Gewalt lag auch im Interesse
des globalen Terror-Netzwerks Al-Kaida, welches nach dem Sturz der
Taliban in Afghanistan nun im Irak Fuß fassen wollte und für die weitere
Destabilisierung des Landes neue verbündete Kämpfer suchte. Ende 2003
wurde Zarqawis Gruppe offiziell als "Al-Kaida im Irak" (AQI) eine
Filiale der Terrororganisation Osama bin Ladens. Zarqawi selbst wurde
zwar 2006 durch einen Luftschlag der USA getötet, die Organisation AQI
bestand jedoch weiter. Kurz nach Zarqawis Tod rief die neue Führung AQIs
einen "Islamischen Staat im Irak" (ISI) aus.

Kampf in Syrien und der Bruch mit Al-Kaida

Der Anführer des "Islamischen Staates": Abu Bakr al-Baghdadi

Der syrische Bürgerkrieg
schuf ab 2011 ein neues Betätigungsfeld für militante Dschihadisten.
Auch AQI/ISI, seit 2010 unter der Führung von Abu Bakr al-Baghdadi, ging
mit seinen Kämpfern nach Syrien und gründete dort als neuen
Al-Kaida-Ableger die al-Nusra-Front. Im April 2013 verkündete
al-Baghdadi den Zusammenschluss beider Gruppen zum "Islamischen Staat in
Irak und Syrien" (ISIS). Dies führte jedoch zum strategischen und
ideologischen Bruch mit der Führungsetage der Al-Kaida unter Ayman
al-Zawahiri, dem Nachfolger Osama bin Ladens. Infolge dieser Abspaltung
bekämpfte ISIS vorrangig konkurrierende Dschihadistengruppen in Syrien,
vermied aber direkte Kämpfe mit der Armee des syrischen Machthabers
Baschar al-Assad. Im Frühsommer 2013 eroberten ISIS-Kämpfer die syrische
Stadt Rakka und erklären sie zu ihrer Hauptstadt.

Nutznießer des Bürgerkriegs

Spätestens 2013/14 wurdeISIS zur größten Dschihadistengruppe
im syrisch-irakischen Grenzraum. Zahlreiche neue ausländische Kämpfer
füllten die Reihen des ISIS immer wieder auf, durch Erpressung,
Schmuggel, Ölhandel und Geldspenden aus den konservativen Golfmonarchien
wuchsen die finanziellen Möglichkeiten. Anfang Juni 2014 begann ISIS
eine Großoffensive zur Eroberung und Errichtung eines
grenzüberschreitenden Staatsgebildes. Innerhalb weniger Tage eroberte
ISIS mehrere irakische Städte, darunter Mossul, die zweitgrößte Stadt
des Irak. Bei der Einnahme Mossuls erbeutete ISIS große Mengen modernen
Kriegsgeräts und mehrere 100 Millionen US-Dollar aus der Zentralbank. Am
ersten Tag des Ramadan 2014, dem 29. Juni, verkündete ISIS der
Weltöffentlichkeit, dass die ISIS-Ratsversammlung ihren Anführer Abu
Bakr al-Baghdadi zum Kalifen bestimmt habe und sich selbst jetzt als
Staatsmacht sieht. ISIS nennt sich als Organisation nun selbst nur noch
"Islamischer Staat" (IS).

Großoffensive und Völkermord

Peschmergas sind auf dem Weg in die umkämpfte Stadt Kobane.

Anfang August 2014 startete der IS erneut eine
Offensive in den nördlichen Irak und die autonome Region Kurdistan. Es
kam zu schweren Gefechten mit kurdischen Peschmerga-Einheiten, während
Zehntausende Jesiden im Shingal-Gebirge eingekesselt wurden. Der IS rief
dazu auf, die Jesiden als religiöse Minderheit komplett zu vernichten,
gefangene Kinder und Frauen wurden zwangskonvertiert und verkauft. Diese
Entwicklung beschleunigte die Entscheidung, militärische Aktionen gegen
den IS durchzuführen. Die von den USA geführte Anti-IS-Koalition
begann im September IS-Stellungen aus der Luft anzugreifen und
irakische und kurdische Verbündete direkt mit Waffen zu beliefern. Ende
des Jahres 2014 wurde der Vormarsch des IS im Nordirak zunächst
gestoppt. Die Anti-IS-Koalition sieht zwar erste Erfolge, geht aber
weiter von einem langanhaltenden Kampf gegen die Terror-Miliz aus.

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Es gibt einges zu ergooglen, was du dann selbst in Punkte unterteilen kannst. Ich würde aber nicht zu viele Punkte nehmen. Das wird sonst schnell unübersichtlich.

Zu deinem Punkt "Zusammenhang IS und Islam" bist du hoffentlich gut informiert. Hier wird nämlich viel verharmlost und gelogen, vor allem seitens der meisten Moslems.

Der IS ist seht Koran-Treu und entspricht dem Ur-Islam Mohammeds am ehesten. Der "moderne" Islam (ich nenne ich Pseudo-Islam) klammert dagegen viele Inhalte des Koran aus und zerredet einiges. Sie fügen Schriften, Regeln und Lehren hinzu und behaupten, der Islam sei grundsätzlich friedlich und der IS würde die Religion nur missbrauchen. Das ist aber nicht korrekt.

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