Is es fair Geld von mir zu verlangen?

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15 Antworten

Hi! Naja, immerhin stellt er Dir seine Zeit und sein "KnowHow" zur Verfügung - unabhängig davon, ob das sein Hobby ist oder nicht. Aber "Halbe-Halbe" halte ich da auch nicht für gerechtfertigt. Trotzdem solltest Du Dir VORHER mal einen Überblick verschaffen, was das Ding tatsächlich Wert ist - nur so kann man hier vernünftig miteinander agieren.

Wenn Du eine genaue Bezeichnung des Modells hast kannst Du das mal z.B. in ebay suchen und schauen, ob es überhaupt einen Markt dafür gibt. Was nutzt Dir der Preis, wenn es keiner haben will? Oder eventuell gibt es einen Eisenbahnladen in Deiner Nähe, wo Du mal nach einem Preis fragen könntest.

Erst dann würde ich einen Deal aushandeln. Wenn der gute Mann nur für Dich sich z.B. irgendwo hin stellt musst Du ihm mindestens die Unkosten wie z.B. Standmiete erstatten - unabhängig davon, ob es am Ende verkauft wird oder nicht. Zusätzlich dazu z.B. 10% des Verkaufspreises oder einen Festbetrag zwischen 50 und 100 Euro würde ich da auch für angemessen halten anbieten. Aber wie gesagt, ohne selbst eine Idee zu haben, was das einbringen könnte, würde ich nicht anfangen. Außerdem musst Du ja auch festlegen, zu welchem Mindestpreis er verkaufen darf ....

Ich an Deiner Stelle würde mich selbst informieren und schauen, ob ich es nicht bei einem Eisenbahnladen loswerden könnte. Gruß Don

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Auch der Vater des Freundes muss den Verkauf natürlich nicht für lau machen.

Allerdings ist eine Gewinnbeteiligung (oder wohl eher Verkaufsprovision) von 50 Prozent deutlich überzogen.

Meiner Vorstellung nach wären da vielleicht 10 Prozent angebracht. Wenn er sich viel Mühe macht auch 20, maximal 30 Prozent.

Für 30 bis 50 Prozent kannst du das Teil auch an einen professionellen Händler verkaufen.

Außerdem solltest du bedenken, dass Eisenbahnen nicht unbedingt der Renner sind und ich fürchte, eure Preisvorstellung ist etwas zu hoch.

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Also ich hätte da eine Frage undzwar hat der Vater meines Freundes
vorgeschlagen eine Antike Eisenbahn auf dem Flohmarkt zu verkaufen.
Sie sollte zwischen 500-1000€ wert sein und ich würde ihm den verkauf
überlassen da ich mich nicht auskenne und der Verkauf und Handel
sozusagen sein Hobby ist.

Der Vorschlag eine Antike Eisenbahn im Wert von 500-1000€ auf den FLOHMARKT zu verkaufen zeigt eine kaum zu überbietende Unkenntnis in Verkaufsfragen. Auf den Folohmarkt lassen sich mit so etwas höchsten Preise von bis zu 50€ erzielen.

Sofern die Bahn wirklich in dem Wertbereich liegt, empfielt sich der Verkauf über ein entsprechendes Auktionshaus ( und damit meine ich nicht ebay.).  Und abgeben brauchen sie natürlich nur die Gebühren für das Auktionhaus.

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Ich verstehe nicht, warum du hier so ein Drama rum machst. Bei Ebay reinstellen, Angebot und Nachfrage regulieren den Preis, fertig.

500 Euro Provision, der Typ hat einen Schatten. Entweder machst du einen festen Prozentsatz (z.B. 10%, mehr nicht) aus oder einen festen Preis (50 EUR, wenn das der ganze Gewinn ist, hast du Pech gehabt).

Wie gesagt, ich würde es bei Ebay reinsetzen. 

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Kommentar von alhe12
14.02.2016, 08:28

Antike sachen sollte man nicht auf Ebay verkaufen und da das Erbstück viel wert ist mache ich mir sehr wohl gedanken darum da es kein 50c spielzeug ist

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Also ich rat Dir, die Aufteilung AUF JEDEN FALL vorher offen anzusprechen und zu klären.
Keinesfalls die Eisenbahn rausrücken ohne das Finanzielle geklärt zu haben.

50% halte ich definitiv für NICHT angemessen. Der Kram gehört schliesslich Dir.

Eigentlich müsste von dem Vater Deines Freundes die Initiative ausgehen.
Wenn er sagen würde, "ladet mich dafür mal zum Essen ein" oder sowas fände ich das OK.
Ansonsten kommts natürlich auch darauf an, wie viel Arbeit er investiert.
Mehr als 10% vom Verkaufspreis sollte es aber nicht sein.




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Du solltest ihm schon etwas abgeben. Er hat ja auch Mühe damit. Er schleppt sie zum Flohmarkt, baut sie auf und verhandelt mit den Leuten. Aber ich würde sagen 20% sind genug. Bei 1.000 € wären das ja immerhin € 200,00.

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Kommentar von FranziiCookiie
14.02.2016, 08:36

Ich finde 20% ja auch schon Wucher.

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Ich würde es erstmal bei ebay versuchen. Dort hast du einen sehr viel größeren Käuferkreis. Außerdem kannst du dich da mal informieren, was die Ware überhaupt so wert ist. Was überhaupt realistisch ist.

Auf einem normalen Flohmarkt wirst du keine 500€ dafür bekommen, 1. der der Markt nicht auf solche Artikel ausgerichtet und 2. hat wahrscheinlich keiner so viel Geld dabei.

Wir hatten auch eine Eisenbahn aus den 30er Jahren, die brachte nicht so viel Geld. 

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Ich würde mich nicht darauf  einlassen. 50% ist eine enorme Gewinnspanne. Mit der richtigen Beschreibung kannst du die gesamten 1000 Euro auch bei Ebay Kleinanzeige  selbst verdienen.  Bei diesem Preis lohnt sich der Aufwand.  

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Ich würde sagen: Ja Du solltest ihm etwas geben und zwar eine Provision von 20-25% wäre angemessen. Dass er die Arbeit hat und Du die Gesamtsumme abkassierst ist doch auch nicht fair.

Nachdem Du scheinbar nicht in der Lage bist, sie verkaufen, bleibt Dir nichts anderes übrig; ansonsten der nächsten Generation weitervererben.

Was ist eine antike Eisenbahn? Wie alt genau? Ist sie von Märklin?

Fraglich ob sie wirklich auf einem Flohmarkt 500-1000 € einbringt. Auf ebay werden sie massenhaft angeboten.

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10% vom Erlös sind legitim, mehr würde ich nicht machen. Das handelt man vorher aus.

Wenn es ein Gegenstand ist der von Generation zu Generation weiter gegeben wird, würde ich mit dem brauch nicht brechen.

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Zuerst müsstest du mal rausfinden, was das Teil überhaupt etwa bringen kann. Wenn das einigermassen klar ist, kann man sich immer noch über die die Verteilung unterhalten, falls das dann noch jemanden interessiert.

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15% als Gewinnbeteiligung würde ich geben ... macht bei 1000 € dann 150 € für den Vater deines Freundes

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Das Beste wäre, Sie würden diese Finanzgeier ganz sdchnell vergessen!

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So viel würde ich niemals geben, denn wie du schon gesagt hast, macht er es freiwillig.
Also ich würde vllt. 50€ geben aber nicht mehr.

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Ich würde das Erbstück wahrscheinlich erst gar nicht verkaufen, aber macht halt am Besten einen Prozentsatz aus, den der Vater kriegt und einen Mindestpreis, für den er verkaufen muss (damit du überhaupt was davon hast).

Aber wirklich niemals 500 Euro von 1000 Euro, die spinnt doch.

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