Irren Ärzte sich oft bei einer MS Diagnose?

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7 Antworten

Ich möchte es mal so formulieren "Ärzte sind nicht unfehlbar". Wenn diese Diagnose bislang nur von einer Neurologin gestellt wurde, würde ich mir an Deiner Stelle bei Verdacht auf MS noch mindestens zwei Meinungen von anderen Neurologen einholen. Alles Gute. lg Lilo

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Ja. Sie irren sich häufiger.

Früher, bevor es Beta-, bzw. Interferone gab, wurde abgewartet, wie sich die Krankheit entwickelt. Kam ein Schub, gab man Kortison. Heute, damit die Pharmaindustrie nicht umsonst geforscht hat, wird sofort nach Diagnose-Stellung mit der Basistherapie gewunken. Ich hatte oft den Eindruck, dass Diagnosen heute wesentlich schneller gestellt werden als noch vor 20 Jahren.

MS-Patienten sind die Lieblinge der Ärzte. Viele teure Untersuchungen, teure Medikamente und jede Menge Nebenwirkungen, wegen der du dann andere Medizin benötigst. Du bist dann sozusagen ein Dauergarant für gutes Einkommen. 3:)

Ich hatte, als ich meine Diagnose bekam, dass große Glück, auf ein Buch von Rüdiger Dahlke zu stoßen, in dem von seelischen Ursachen für Krankheiten die Rede war. Inzwischen habe ich dazu noch mehr gefunden, zum Beispiel von Louise Hay (Heile deinen Körper) und Klaus Koeppe (Die mentale Hausapotheke). Nach meiner Erfahrung hat jede Krankheit sehr viel mit unserem "Innenleben" zu tun. 

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Angeblich sollen Light-Getränke ähnliche Symptome wie MS verursachen können....

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Kommentar von Juhlesfin
02.12.2015, 09:47

Ich trinke eigentlich keine light Getränke. (:

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MS ist eine Ausschlussdiagnose. Da wäre ich auch etwas skeptisch. Verlass dich nicht auf eine Meinung.

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Ich würde mich bei Ärzten - wie meine Vorredner schon sagten - nicht nur auf 1 Meinung verlassen.

Jedenfalls habe ich oft die Erfahrung gemacht das Ärzte - leider - auch nur Menschen sind und dementsprechend auch Fehler machen.

Beispiel: Ich habe eine Art "Tumor" unter der Achsel. Die Hautärztin war sich nach kurzem Abtatsten und Betrachten sofort sicher: Abszess und verschrieb mir starkes Antibiotikum und Salbe.

Als es nicht besser wurde (lt. ihrer Aussage jedoch "oh der ist ja schon viel kleiner geworden prima"... Naja) bin ich dann letztendlich zu einem Chirurgen der ganz eindeutig den Abszess ausschloß. Toll dachte ich mir. Naja jedenfalls habe ich bis jetzt noch keine Diagnose erhalten und das ganze zieht sich schon über 5 Jahre.

Deshalb: Gib nicht auf und suche weiter nach Meinungen und lass dich nicht mit 1 Diagnose abspeißen!

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eine MS sicher zu diagnostizieren ist schwer bis unmöglich. Eigentlich läuft das komplett im Ausschlussverfahren. Letztendlich ist es also so dass es MS ist, wenn es nichts anderes ist. 

Auf keinen Fall würde ich mich da auf eine einzelne Meinung verlassen sondern mir mehrere Meinungen einholen. Vielleicht u.a. von einem auf MS spezialisierten Arzt oder einer entsprechenden Klinik.

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Ein EEG bringt bei MS gar nichts. Die Diagnose wird anhand von Kriterien gestellt, die in Leitlinien festgelegt sind.

Ist bei Dir eine Lumbalpunktion gemacht und Liquor untersucht worden? Waren darin die oligoklonalen Banden nachweisbar?

Nach den geltenden Leitlinien kann eine Basistherapie zur Vermeidung weiterer Schübe schon nach dem ersten klinischen ereignis begonnen werden (Interferone oder Copaxone).


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Kommentar von Juhlesfin
02.12.2015, 12:43

Naja also ich spreche eigentlich von diesen evozierten Potentialen. Das Gehört doch zum EEG ?

Wie schon oben geschrieben waren alle damaligen Untersuchungen im Krankenhaus unauffällig. Da wurde auch eine LP gemacht.

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