Irgendwie bin ich fies zu meinen Eltern ;-;?

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7 Antworten

Pubertät ist nicht nur Haare am Sack kriegen, sondern letzendlich vor allem, dass man erkennt, inwiefern man von seinen Eltern abhängig ist.

Glaube mir, das ist auch nicht für Deine Eltern nur einfach. Aber deswegen musste echt keine Erschiessungs-Phantasien haben. Eltern wollen ihre Kinder nicht bekämpfen und haben auch keinen Spass daran, Dir etwas zu verbieten. Eltern finden es sehr anstrengend, ihrer pubertierenden Brut x-mal zu sagen, dass man im bauchfreien Fähnchen im Winter nicht zur Schule geht. Oder, Du bist wohl ein Junge, es oberschwul aussieht, wenn Deine dünnen, weissen, unbehaarten Bleistiftbeinchen aus irgendwelchen rausgeschnittenen Löchern gucken müssen.

:-D

Es ist sehr schwer, pubertierende Jugendliche am Haken zu haben, also in einem Zustand, wo man für voll genommen und ernsthaft und respektvoll gegenseitig sich behandelt.

Forder das doch mal ein! Wirst Du für voll genommen? Wenn Du DAS erreichst, dann wirst Du merken: Du hast die besten Eltern der Welt, auch wenn die manchmal nach Fisch müffeln und Falten haben.

Und mal ganz ehrlich: irgendwie ahnst Du das ja auch, da Du ja auch siehst, was alles gut bei Dir läuft.

Und wie kann ich für voll genommen werden? ;-;

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@xKokospfannex
  1. Haben Dich Deine Eltern lieb? Hören sie Dir zu? Schreien sie gleich rum oder haben sie einen Tonfall drauf nach dem Motto:“Komm doch mal auf meinen Schoss...“
  2. Überzeugst Du durch Leistung? Gehst Du regelmässug zur Schule, hast ordentliche Verhaltensbeurteilungen und machst keinen Ärger?
  3. Du kannst Dich anpassen, bist aber nicht angepasst, sondern überzeugst durch selbstbewussten Auftritt, ohne arrogant zu sein?

Das wären meine Punkte. Als Jugendlicher ist man nicht mehr Kind, aber auch noch nicht mit der Lebenserfahrung eines Erwachsenen. Dennoch triffst Du gerade jetzt viele wichtige Entscheidungen, die Dein späteres Leben sehr stark berinflussen werden. Es sind Fragen wie Berufswahl, welche Wirkung man auf Andere hat, welche Freunde man hat etc. pp.

Ich glaube, so viel brauche ich Dir gar nicht zu erklären; Du weisst sicherlich in Vielem, was ich meine. Auch ein Punkt, für wie voll Du genommen wirst!

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@Mcshrek

Vielen Dank für den Stern zu dieser für Dich so wichtigen Frage! Alles Gute vor allem Glück und Erfolg!

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Du hast ja schon bemerkt, dass Vieles von deiner Ablehnung ungerecht ist. Das ist in der Pubertät halt so. Der junge Mensch muss sich abnabeln und das geht eben manchmal auch mit Ekel, Angewidertsein, Hass, Gewaltphantasien usw. einher. Das ist für beide Seiten schwierig und schmerzhaft - aber es geht vorbei.

Versuch, immer im Kopf zu haben, dass Vieles, was du deinen Eltern "vorwirfst" eher deiner Phantasie als der Realität entspringt (Fischgeruch kann man durchaus aushalten - es sei denn, man mag die, die ihn verbreiten, gerade nicht).

Tröste dich, dies Nicht-Verstehen endet mit der Pubertät. Dann wirst du zwar nicht mehr so eng mit deinen Eltern sein, wie du es als Kind warst, aber du wirst auch nicht mehr so distanziert sein, wie du jetzt bist.

Leg Distanz zwischen dich und deine Eltern. Der Widerwille und die Agression motivieren dich, sie zu verlassen. Da wir dich nicht kennen, kann man schwer auseinanderdröseln, inwieweit du generell ein Problem mit Agressionen hast, inwieweit deine Eltern gravierende Fehler gemacht haben, als du klein warst und/oder in welchem Ausmaß das einfach normal ist. Dass man die Eltern anderer Kinder toll findet und diese beneidet, ist normal, man schaut sich in der Pubertät generell mehr von Gleichaltrigen und ihren Eltern ab, als von den eigenen. Es spricht nichts dagegen, jeden Tag Fisch zu essen, aber natürlich stellst du dir vor, wie es für andere wäre, wenn sie in eure Wohnung kommen und es da merkwürdig riecht.

Danke für die Antwort ^^ Das mit dem Fisch war ein Beispiel, aber nein, der Geruch stört mich halt nur weil ich das kaum riechen kann, hab dann zum Beispiel kein Appetit mehr

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@xKokospfannex

Viele Heranwachsende schämen sich für ihre Eltern. Wegen diesem oder jenem. Weil das 'unsoziale' Regungen sind, will man sie nicht wahrhaben bzw. übertüncht sie. Deswegen siehst du nicht, dass das bei vielen anderen ähnlich ist. Barack Obama sagte einmal bei der Geburtstagsfeier seiner Tochter, diese hätte ihm verbieten wollen, eine Ansprache zu halten. Er tue es aber trotzdem, weil es die Aufgabe eines Dads sei, peinlich zu sein (https://www.n-tv.de/panorama/Obama-blamiert-seine-aelteste-Tochter-article18120606.html).

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Das musst du selbst lernen. Du bist gerade in der Pubertät, deine Hormone stellen sich um, dadurch ist auch die Stressbewältigung schlechter. Jugendliche fahren aus der Haut wegen Kleinigkeiten, auch Stimmungsschwankungen kommen hinzu. Du merkst den Unterschied wenn die Pubertät vorbei ist, du wirst stressresistenter und Dinge die dich vorher maßlos aufgeregt haben, regen dich auf einmal nicht mehr auf.
Und wie deine Eltern aussehen soll nicht dein Problem sein. Du hast die Endlichkeit des Lebens noch nicht erkannt.

Auch nicht so ungewöhnlich. Wirst halt erwachsen. Versuch vielleicht mal, deine Eltern als ganz normale Menschen und evtl. als deine Freunde anzusehen, die selbst auch oft nicht wissen, was zum Geier sie hier gerade tun, und nicht nur als dieses vage Konstrukt "Eltern", die perfekt sein müssen.

Eltern sind Eltern und BLEIBEN Eltern. Und Freunde bleiben Freunde.

Und das ist auch gut so.

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Wie du dich besser kontrollieren kannst? Indem du dich mal vor einen Spiegel stellst du dich einen arroganten Idioten nennst. Leiste du erst mal das, was deine Eltern schon in ihrem Leben geleistet haben und dann reiße nochmal deine Klappe auf.

Woher willst du denn wissen was ich geleistet habe und was meine Eltern geleistet haben? Und in wie fern meinst du das mit 'Klappe aufreißen'? :)

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@xKokospfannex

Der ist klar und deutlich genug. Solltest du männlich sein, würde es aber einiges erklären.

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@Nashota

Nein, solltest du aber zu sehr von dir selbst überzeugt sein, würde es einiges erklären.

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Das ist normal in der Pubertät, aber das vergeht wieder.

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