IPHONE DIEBSTAHL - ZAHLT DIE HAFTPFLICHT DEN SCHADEN?

13 Antworten

Das kommt auf die Umstände und die Versicherung an:

Die private Haftpflicht zahlt in der Standard-Variante Schäden an geliehenen Sachen nicht. Es gibt jedoch erweiterte Schutzmöglichkeiten. Deine Freundin sollte nun schauen, ob dieser Fall versichert ist oder nicht.

Weiter ist deine Freundin nicht schadenersatzpflichtig, wenn sie die nötige Sorgfalt hat walten lassen. Ohne Schadenersatzpflicht ist jedoch auch eine evtl. Versicherung nicht zur Zahlung verpflichtet, da die Versicherungsleistung nur Schadenersatzpflichten aus dem Verschulden des Versicherten übernehmen muss. Bei grob fahrlässigem Verhalten deiner Freundin muss die Versicherung auch nicht zahlen.

Unterm Strich halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass die Fallkonstellation zu deinen Gunsten aussieht, da wahrscheinlich kein Versicherungsschutz besteht und auch der Tatbestand der einfachen Fahrlässigkeit nicht gegeben sein wird. Du kannst noch nicht einmal mit Sicherheit sagen, ob es nun verloren wurde, ob es geklaut wurde oder ob es gar deine Freundin unterschlagen hat.

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Weswegen das Gerät weg ist, ist vollkommen egal. Die Freundin ist verpflichtet, es wieder heraus zu geben. Eine Versicherungsfall ist das jedenfalls nicht.

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@DerHans

Was du schreibst ist nicht korrekt. Wenn das Handy der Freundin verliehen wurde und es ihr gestohlen wurde, ohne dass sie daran ein Verschulden trifft, besteht kein Anspruch auf Schadenersatz.

Durch einen Diebstahl wird die Rückgabe der geliehenen Sache unmöglich. Es geht daher um Schadenersatz. Dieser ist im BGB unter §280 geregelt.

http://dejure.org/gesetze/BGB/280.html

Hat sie es einfach verloren oder die Sorgfaltspflicht verletzt, muss sie jedoch für den Schaden einstehen.

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Der Schadenhergang sieht sehr konstruiert aus und ist daher unglaubwürdig. An welchen Indizien man das sieht, will ich hier nicht näher erläutern, um keine Anregungen zum Versicherungsbetrug zu geben. Die bisherigen Antworten waren nur zum Teil richtig. Zwar ist Miete, Leihe, Pacht nicht versichert - das abhanden gekommene Gerät ist aber nicht verliehen, sondern in Obhut genommen worden. Desweiteren ist grobe Fahrlässigkeit in der Haftpflichtversicherung durchaus mitversichert. Das Fazit war aber richtig - der geschilderte Sachverhalt ist nicht versichert.

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um keine Anregungen zum Versicherungsbetrug zu geben. das abhanden gekommene Gerät ist aber nicht verliehen, sondern in Obhut genommen worden

Ach, so kann man einen Leistungsfall also herbeiführen?

Betrüger danken dir für diesen Tipp, wie sie ihre Hardware auf Kosten der Versichertengemeinschaft auf den neuesten Stand bringen können :-O

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Gefälligkeitsschäden sind auch kein Standardbestandteil einer PHV.

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ich komm ja aus dem staunen nicht heraus...

Auf der einen Seite möchtest Du keine Anregungen zum Versicherungsbetrug geben, aber was Du später zu Leihe und Obhut sagst... ? ;-)

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Geliehene Gegenstände sind iaR in der Haftpflichtversicherung ausgeschlossen; es sei denn es bestehen vertragliche Klauseln. Empfehle daher den Versicherungsschein sowie die dem Vertrag beiliegenden AHB zu lesen.

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hier wurde nichts verliehen. Es wurde nur ein Auftrag erteilt auf das Handy aufzupassen.

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