Ionenladung bei Elektrolyse?

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3 Antworten

Das Na٠ muss, um zur energiearmen Ne-Schale zu kommen, 1 e⁻ abgeben wird selber aber dabei zum Na+. Alle Metalle geben (ausser in bes. begründeten Ausnahmefällen) Elektronen ab, alle Nichtmetalle nehmen Elektronen auf und werden Ion⁻ oder bilden (manchmal zusätzlich) kovalente Bindungen (zB mit der gleichen Spezies: Cl-Cl = Cl₂, O=O = O₂, N≡N =N₂ aber auch H-S-H = H₂S = Schwefelwasserstoff und H-S⁻ = Hydrogensuldid-Ion, kriegt ihr später.). [Elemente am Übergang Me/nMe oft komplizierter]

Bei Elementen wie Zn ist ebenfalls eine stabileElektronenschale das Ziel, die (empirische) Einstufung als Metall bedeutet, dass dazu e⁻ abgegeben werden, also Ion⁺ oder wie hier Zn⁺⁺ entstehen. Abweichungen muss man lernen, zB Cu (es gibt Cu⁺ und Cu⁺⁺), manches ist da manchmal nicht ganz einfach verstehbar.

Im elementaren Metall liegen die Atome ebenfalls als Ionen⁺ vor dazwischen schwirren die Elektronen als "Elektronengas" ziemlich frei rum (so die vereinfachte Vorstellung) und halten per elektrische Anziehungskraft die Atome zusammen, weshalb Metalle leiten.

Wenn ohne Erklärung nur schnell nach den Ionenladungen gefragt wird, dann kann man kurz sagen:

 Atome der 1. Hauptgruppen bilden einfach positiv geladene, die der 2. Hauptgruppe zweifach positiv geladene und die der 3. Hauptgruppe dreifach positiv geladene Ionen.

Bei Nebengruppenelementen muss Dir entweder der Lehrer die Oxidationszahl des gebundenen Metallions angeben, oder Du bekommst aus dem Namen die Ladung heraus (z.B. Kupfer(II)-chlorid, oder Eisen(III)-bromid).

Das von Dir erwähnte Zink ist in der Schulchemie in den Verbindungen immer doppelt positiv geladen.

Danke, hat mir sehr geholfen

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Wenn Atome Ionen bilden, streben sie immer einen stabilen Zustand an. Sehr stabil bezüglich der Elektronenkonfiguration ist der Edelgaszustand. In den Hauptgruppen musst du also nur schauen, was ein Element tun muss, um zum nächsten Edelgas zu gelangen.

Natrium steht in der ersten Hauptgruppe und hat 11 Elektronen, davon eins in der Valenzschale. Wenn du ein Elektron abziehst, landest du bei Neon, das zehn Elektronen hat, mit energetisch günstigen 8 Elektronen in der Valenzschale. So wird Natrium einfach positiv geladen.

Elemente aus der zweiten Hauptgruppe müssen zwei Elektronen abgeben, um zu dem Edelgasen zu gelangen. Sie sind zweifach positiv geladen.

Elemente, die beispielsweise in der siebten Hauptgruppe stehen, müssten theoretisch sieben Elektronen abgeben, um die Elektronenkonfiguration des vorhergehenden Edelgases zu erreichen. Das tun sie aber nicht, weil es viel günstiger ist, einfach noch ein Elektron aufzunehmen, um zum nachfolgenden Edelgas zu kommen. Sie sind somit einfach negativ geladen.

In den Nebengruppen musst du auch immer die Elektronenkonfiguration anschauen. Du kannst sie nicht so einfach ablesen wie in den Hauptgruppen, sondern musst sie dir selbst aus der Anzahl der Elektronen erschließen. Bei ihnen sind aber nicht acht Elektronen in der Außenschale am stabilsten, sondern 18 (weil noch die d-Orbitale hinzukommen). Oder du merkst dir einfach die Ionenladung der wichtigsten Nebengruppenelemente.

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