Iod-stärke Reaktion mit iod-kaliumiodid-lösung

1 Antwort

Erst war es schwarz & später färbte es sich gelb.

Dann war wohl die Stärke verschwunden. Wohin? Schau Dir mal den Aufbau der Stärke an, wahrscheinlich habt Ihr dazu auch was im Unterricht gelernt. Durch saures Kochen wird die Stärke zerlegt.

P.S.: Du solltest versuchen, einen Versuch so zu beschreiben, dass der Leser nicht dabei raten muss, was Du gemacht hast - auch das ist Gegenstand des Chemieunterrichts. Die Zugabe von Iod fehlt völlig in der Beschreibung, und dass das, was sich "später gelb" färbte, nicht die zu Anfang entnommene Probe ist, sondern eine später entnommene, kann auch nur erahnen, wer den Versuch bereits kennt.

hier die Aufgabenstellung: Löse 0,5g Stärke in 50ml wasser durch aufkochen. Gib zu der abgekühlten Lösung in einem erlenmayerkolben 5 ml verdünnte salzsäure hinzu und erhitze zum sieden. entnimm alle 5 min. mit einer Pipette eine Probe und gib zu dieser nach dem Abkühlen einen Tropfen Iod-Kaliumiodid-Lösung hinzu. Wenn die Iod-Stärke-Reaktion negativ ausfällt(Gelbfärbung), neutralisiere die Reaktionslösung im Kolben mit festem Natriumhydrogencarbonat, bis es nicht mehr schäumt. Da sind ja 2 Vorgänge die ich chemisch garnicht verstehe..

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@Janno96

Danke, wäre aber nicht nötig gewesen. Ich hatte den Versuch schon verstanden, und Du hast durch das Abtippen der Aufgabe auch nicht geübt, wie man eine Versuchsbeschreibung verfasst.

Was verstehst Du denn nicht? Die Iod-Stärke-Reaktion dient dem Nachweis von Stärke, und wenn sie negativ ausfällt, kann man daraus schließen, dass keine Stärke da ist.

Natriumhydrogencarbonat reagiert mit Salzsäure zu Natriumchlorid (solltest Du bereits kennen) und Kohlensäure, letztere zerfällt fast vollständig zu Wasser und gasförmigem CO2, welches das Schäumen verursacht. Wenn alle Salzsäure aufgebraucht ist, führt weitere Zugabe von NaHCO3 zu keinem weiteren Schäumen mehr.

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Titration von Nitrit und Kaliumiodat?

Hallo, ich habe momentan quantitative Analytik und möchte mich auf mein Kollog. vorbereiten.

Wir haben unter anderem die Titration von Natriumnitrit mit einer Cer-Lösung und Ferroin (über eine inverse Titration). Ich verstehe allerdings nicht, wieso ich Ferroin erst am Ende der Titration dazu geben soll, was würde es denn für einen Unterschied machen, wenn ich das schon am Anfang dazu gebe?

Ich habe schon ein bisschen gegoogelt, aber so richtig zufrieden mit den Antworten bin ich nicht... Ich habe gelesen, dass Cer(III) das Eisen(III) zu Eisen(II) reduzieren würde, und dadurch selbst wieder zu Cer(IV) oxidiert werden würde. Das müsste dann ja wieder von Nitrit reduziert werden und ich hätte einen zu hohen Verbrauch an Nitrit. Aber wenn das so ist, dann passiert das doch auch wenn ich das Ferroin erst zum Schluss dazu gebe oder nicht? Außerdem ist mir nicht ganz klar, ob ich Ferroin oder Ferriin dazu gebe. Als ich den Indikator hergestellt habe, habe ich Eisen(II)-sulfat verwendet, und der Eisen(II)-Komplex ist doch Ferriin oder nicht? Wenn ich Eisen(II) löse, wird es ja von der Luft oxidiert, liegt deswegen immer nur Ferroin vor und ich kann Ferriin so zu sagen herstellen oder ist das Eisen(II) in dem Komplex quasi vor der Oxidation an der Luft geschützt? Außerdem verstehe ich nicht, wenn der Grund für die späte Zugabe von Ferroin die Reduktion ist, wieso Nitrit dann das Eisen(III) nicht selbst reduziert und so der Mehrverbrauch entsteht, wäre das nicht einfacher als wenn man den Umweg über Cer(III) geht...?

Ich hoffe ich habe hier jetzt nicht totalen Quatsch geschrieben, und ihr versteht was ich meine...

Bei der Kaliumiodat-Titration stellt sich für mich die selbe Frage wie bei Nitrit auch... Wieso gebe ich die Stärke-Lösung nicht von Anfang an dazu, sonder titriere erst mit Thiosulfat bis meine Lösung hellgelb ist und gebe sie dann dazu? Wir haben bei diesem Versuch Kaliumiodat mit Kaliumiodid gemischt um so Iod zu bilden und dieses mit Thiosulfat rücktitriert. Hier findet ja nicht mal eine eine Oxidation oder Reduktion mit dem Komplex selbst statt. Das Thiosulfat oxidiert das Iod ja so oder so zu Iodid damit hat die Stärke ja nichts zu tun. Wäre es nicht viel einfacher von Anfang an die blau gefärbte Lösung zu habe, dann kann man doch den Endpunkt besser erkennen und nicht übertitrieren, weil man sich nicht sicher ist ob das schon "hellgelb genug" ist oder es noch hellgelber werden muss...?

Ich wäre wirklich sehr erleichtert wenn jemand eine logische Erklärung für die beiden Versuche hätte!!! Schon jetzt einmal vielen Dank für eure Mühe!

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