Sind Inzestkinder aus einer gesunden Familie gesund?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja, da hast du völlig recht.

Im Grund genommen haben Menschen jedes Gen zweimal (bis auf einige Ausnahmen) und bei den meisten Erbkrankheiten darf eines dieser Gene kaputt sein und das andere reicht völlig aus, damit die Person trotzdem gesund ist.

Eigendlich haben sehr sehr viele Menschen irgendwo ein kaputtes Gen, und wenn 2 Leute dasselbe Gen "versteckt" kaputt haben und dann beträgt das Risiko 25%, dass das Kind krank ist und 50%, dass das Kind ein kaputtes Gen hat, welches es weitervererben kann

Wenn nun Kinder innerhalb einer Familie Kinder bekommen, dann ist das Risiko erheblich höher, irgendwelche von diesen versteckten Erbschäden auf die Art zur Ausprägung kommen und vielleicht sogar Erbkrankheiten auftreten die noch gar nicht bekannt sind, weil das mutierte Gen, bisher nur in dieser Familie auftrat und noch niemals jemanden krank gemacht hat.

Aber wenn die beiden Eltern des Inzestkindes frei von solchen Erbschäden sind, dann ist das Kind natürlich 100%ig gesund, (wenn man zufällig entstehende Behinderungen wie das Down Syndrom mal nicht betrachtet), kann ja gar nicht anders sein.

Daraus solltest du jetzt aber nicht ableiten, dass Inzest Zeugungen ok wären, wenn vorher ein Gentest gemacht wurde, denn wie gesagt, ed könnte sich ja um noch unbekannte Erbkrankheiten handeln.

Also ist es schon sinnvoll das Inzest verboten ist

PS: Anders sieht es natürlich bei homosexueller Inzest aus, die sollen ruhig machen, da kann ja überhaupt nichts bei passieren.

Nur die Vater-Sohn, Mutter-Tochter Kombination ist da schlimm.

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@Darkmalvet

Nur die Vater-Sohn, Mutter-Tochter Kombination ist da schlimm.

Wenn alle zustimmungsfähig sind; warum? Kann doch eine feine Sache sein, nicht mein Ding, aber wer's mag ...

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Danke für deine Bemühigung

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rein theoretisch sind Kinder aus inzestuösen Verbindungen bei 100 %ig genetisch "gesunden" Eltern mit hoher Wahrscheinlichkeit auch gesund (da es immer zu spontanen Mutationen der Keimzellen kommen kann, kann aber auch da nicht 100 %ig davon ausgegangen  werden, dass der Nachwuchs gesund ist)

praktisch hingegen ist es ohne umfassende Genanalyse nicht möglich, Defizite im Erbgut zu erkennen, und dafür sind einerseits die Kosten und andererseits auch der Aufwand immens...

bei nicht miteinander Verwandten Eltern ist das Erbgut so unterschiedlich, dass genetische Krankheitsmerkmale des einen Elternteils nicht ins Gewicht fallen, wenn der andere Elternteil gesunde Gene hat...

sind die Eltern jedoch verwandt, können sie die selben "versteckten" (im Fachjargon: rezessiven) krankmachenden Erbinformationen in sich tragen, dabei vollkommen gesund sein, aber dennoch Nachwuchs haben, bei dem diese Krankheit vorhanden ist (weil sie beide die krankmachenden Informationen weitergegeben haben)... die Wahrscheinlichkeit für diesen Fall liegt übrigens bei 25 % ;-)

In Deutschland erlaubt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) Ehen zwischen
Cousins und Cousinen aller Verwandtschaftsgrade. Verboten sind nur Ehen
zwischen Blutsverwandten gerader Linie (Elternteil/Kind,
Großelternteil/Enkelkind) und zwischen Geschwistern.

Die meisten Erbkrankheiten werden nicht dominat vererbt und können nur dann ausbrechen, wenn beide Elternteile dieselbe genetische Information für „krank“ in sich tragen und beide diese identische Information an dasselbe Kind weitergeben.

Das Risiko für die Vererbung einer vorhandenen Erbkrankheit beträgt 3% für nicht blutsverwandte Partner. Bei Partnern, die Cousin und Cousine 1. Grades sind, ist das Risiko doppelt so hoch, liegt also bei 6% und  mit einem blutsverwandten Vater–Tochter, Mutter–Sohn oder vollbürtige Bruder–Schwester bei 25%.

Alles Gute für dich!

Solange die Eltern diese Erbschäden nicht haben, beträgt das Risiko ganze 0%, dass das Kind krank ist.

Und solange die Beziehung nicht innerhalb einer gerade Linie stattfindet und homosexuell ist, kann da überhaupt nicht passieren, sollen sie doch meinetwegen auch heiraten (das könnte sie dann z.b. auch in manchen US Bundesstaaten machen, da gibt es kein BGB)

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