Inwieweit wirkt sich buchhalterisch eine Aktivierung von einem immatriellen Vermögenswert (z.B. F & E Entwicklung) auf den EBITDA aus?

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1 Antwort

Immaterielle Vermögenswerte werden oft dann gerne aktiviert, wenn eine (schräge) Zielvorgabe z.B. Umsatz- und EBITDA-Ziele vorgibt (Soll ja in Konzernen und deren Töchtern durchaus mal vorkommen ...). 

In solchen Szenarien gibt's dann Budgettöpfe für OPEX (also operative Kosten) und CAPEX (also Investitionsgüter). Um nun die F&E-Entwicklung z.B. eines neuen Produktes aus dem OPEX-Budgettopf herauszubekommen, gehen manche Unternehmen her und aktivieren die F&E-Entwicklungskosten für das neue Produkt (das geht nicht bei Wartungsarbeiten oder kosmetischen Verbesserungen).

Warum macht man das nun? Der immaterielle Vermögenswert wird nach Aktivierung auf z.B. 5 Jahre abgeschrieben. Damit kommen pro Jahr buchhalterisch dann auf die nächsten 5 Jahre 1/5 der Kosten (bei linearer Abschreibung) als Kosten in das aktuelle Jahr.

Et voila ... EBITDA entlastet :)

Wenn Du mich nun fragst, was ich davon halte ... Das steht auf einem anderen Blatt.

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Kommentar von Sebastian0815
22.07.2016, 16:06

Danke Dir, Deine Ausführungen treffen insb. den Sachverhalt absolut und sind hilfreich!

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