Inwieweit hat das Parteiensystem der Weinarer Republik zum Scheitern beigetragen?

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4 Antworten

Die Parteien waren nicht am Scheitern der Demokratie schuld. Stattdessen waren es die Schlägertrupps der Nazis, der Kommunisten und ähnliche Konsorten. Jeder hat zu dieser Zeit versucht seine Ansichten auf der Straße mit Gewalt durchzusetzen. Niemand hat mit dem politischen Gegner geredet, denn es hätte ja doch niemand zugehört. Geredet wurde nur innerhalb der eigenen Partei. Da setzten sich dann Leute wie Thälmann und Hitler durch, weil sie extreme Ansichten und einfache Lösungen zur Hand hatten. Dass viele dieser einfachen Lösungen einfach nur Blödsinn waren, hat damals kaum jemand durchschaut. Die Bürger sind den Demagogen auf den Leim gegangen. Darin lag das Versagen dieser Zeit. Die Bürger selbst haben sich nach einem starken Mann gesehnt, weil sie gehofft haben dass dann endlich die Krawalle auf der Straße aufhören. Deshalb haben sie Hitler an die Macht gebracht. Dass er zum großen Teil an den Krawallen mit schuld war und immer wieder seine Schlägertrupps los schickte um die Lage weiter zu destabilisieren, haben sie nicht durchschaut. Hitler saß sogar wegen einem Putschversuch im Gefängnis. Heute wäre es undenkbar, dass jemand wie er auch nur bei einer Wahl antreten könnte. Damals war es kein Ding. Die Leute haben dem rechtskräftig verurteilten Verbrecher einfach geglaubt, was er in seinen Reden von sich gab. Die Beweise lagen auch damals schon für jeden offen auf dem Tisch und trotzdem haben sie ihn gewählt. Wie verzweifelt müssen die gewesen sein?

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Verstehe nicht weshalb die Partein eine so große Rolle spielen

Die Parteien der Weimarer Republik stellten sich dem Volk zur Wahl. Je nach erreichtem Stimmenanteil bei der Wahl entsandten die Parteien eine entsprechende Anzahl an Abgeordneten in den Reichstag. 

So ist es auch heute noch in der Bundesrepublik Deutschland.

Inwieweit hat das Parteiensystem der Weinarer (!) Republik zum Scheitern beigetragen?

Das "Parteiensystem" hat deswegen die Weimarer Demokratie zum Scheitern gebracht, weil letzlich antidemokratische, radikale Parteien nach den Wahlen zu den stärksten Parteien im Reichstag gehörten.

MfG

Arnold

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Nun, da gab es einen Dauerstreit zwischen SPD und KPD. 1932 wollte die KPD zusammen mit der SPD den Faschismus stoppen, doch Letztere verweigerte die Aktionseinheit.


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Weil es in weinar keinen gejuckt hat

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