Inwieweit dürfen Eltern entscheiden wann und bis wann sie ihren Kindern Unterhalt bezahlen?

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14 Antworten

Wenn sie nicht in Ausbildung ist, hat sie keinen Anspruch auf Unterhalt. Für Reisen gibt es keinen Unterhaltsanspruch. Wenn die Eltern ihr das freiwillig geben, ist das ihre Sache. Es gibt auch kein Kindergeld ohne Ausbildung. Erst wenn sie zurück ist und ihre Ausbildung oder Studium anfängt, hat sie wieder einen Unterhaltsanspruch und Anspruch auf Kindergeld.

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Also, wenn sie in keiner Ausbildung ist, hat sie auch keinen Anspruch auf Unterhalt.

Ich würde der Tochter ja was erzählen.

Im Übrigen muss Unterhalt gezahlt werden bis zum Ende der 1. Ausbildung.

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Eltern können ihren Kindern auch bis sie 100 sind Unterhalt zahlen. Müssen tun sie es bis zum Ende der 1. Ausbildung. Wobei sie ihrem Kind nicht einen längeren Auslandsaufenthalt finanzieren müssen, sie können durchaus verlangen, dass sich das Kind um Ausbildung, Schule, Studium kümmert.

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volljährige Kinder haben nur Anspruch auf Unterhalt während der ersten Berufsausbildung (bzw. Studium) oder auf der zielstrebigen Suche nach einem Ausbildungsplatz. Also dürfen im genannten Fall die Eltern entscheiden ob und in welcher Höhe Unterhalt gezahlt wird. 

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Versteh ich die Frage richtig, Du willst wissen ob und wieviel Eltern an ihre Kinder Unterhalt zahlen dürfen, auch wenn sie dazu nicht verpflichtet wären? Da gibt es keine Grenze nach oben.

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Wenn die Eltern es unterstützen hat sich der Staat nicht einzumischen. Punkt. 

Der Staat mischt sich erst ein, wenn es verschiedene Auffassungen gibt. Dafür hat er Gesetze. Die Gesetze und richterlichen Entscheidungen formulieren den Mindeststandard. 

Bei den richterlichen Entscheidungen ist zu unterscheiden:

In der Regel handelt es sich um eine Einzelfallentscheidung. Ausnahme ist gegeben, wenn im Urteil ausdrücklich Grundsatzurteil steht. 

Aber auch dann ist zu unterscheiden:

Ein Grundsatzurteil kann sich nur auf einen Teilaspekt der Klageschrift beziehen.Oder auf den gesamten Klagegrund.

Das Grundsatzurteil eines Bundeslandgerichts gilt nur für das entsprechende Bundesland. Und zwar genau so lange, bis es von einem höherstehenden Gericht durch andere Rechtsauffassung gekippt wird.

Das Grundsatzurteil eines Bundesgerichts gilt für den ganzen Rechtsstaat. 

Tatsächlich wüsste ich persönlich keinen Grund, es dem Kind verbieten zu wollen. Entsprechende Mittel, wie von Dir ja als vorhanden beschrieben, vorausgesetzt. 

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Du hast gar keinen Anspruch auf Unterhalt. Erst wenn du wieder eine Ausbildung machst, dann steht dir Unterhalt zu. Dieser muss aber auch nicht in bar erfolgen. Kindergeld wird in dem Auslandsjahr auch nicht gezahlt. 

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Könnten sie ihren Kindern im Prinzip Unterhalt zahlen bis sie 30 sind?

Freiwillige Unterhaltszahlungen sind beliebig möglich. Eine Unterhaltsverpflichtung besteht aber nur für die Ausbildung zu einen Berufe. Ob das Finanzamt Unterhaltsleistungen anerkennt ist noch mal eine andere Frage.

Und egal was sie machen?

Wie gesagt nur während der Ausbildung für einen Beruf gibt es einen Unterhaltsanspruch.

Aber inwieweit dürfen Eltern darüber entscheiden?

Die Eltern können insoweit entscheiden, da es ihnen Freisteht während des Herumreisens freiwillig Unterhalt zu zahlen oder auch nicht.





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Kommentar von Adlerblick
13.09.2016, 23:43

Die Ausbildung darf aber nicht länger dauern als bis zum
27. Lebensjahr. Danach besteht keine Unterhaltspflicht mehr.

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So lange sie nicht in Ausbildung ist, steht ihr kein Unterhalt zu. Aber natürlich dürfen Eltern trotzdem Unterhalt leisten, so lange sie das wollen, auch bis 30.

Beginnt das Kind nach dem Auslandsaufenthalt eine Ausbildung, sind die Eltern dann auch wieder zum Unterhalt verpflichtet. 

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Gesetzlich werden Unterhaltszahlungen bis zum Ende von Studium oder Ausbildung geleistet, eigentlich auch mit Pausen. Wenn das Kind selbst in der Lage ist, den Unterhalt zu bestreiten, sind die Eltern meines wissens nicht dazu verpflichtet überhaupt Unterhalt zu leisten, nur dann wenn das Kind noch jünger als 18 Jahre ist. Zum Unterhalt zählt angemessene Unterkunft und halt die Kosten der Ausbildung und des täglichen Bedarfs. Also zweifelsohne mehr als 600 Euro. Das ist glaube ich allerdings zweckgebunden bzw. sachgebunden was zumindest die Kosten der Unterkunft betrifft. Das gilt aber im Falle der Ausbildung nicht, wenn das Ausbildungsentgelt nicht zum Leben reicht, was häufig der Fall ist, und eine zweite Arbeit ist in der Regel nicht zumutbar. Streng genommen müsste man einen Unterhalt nicht bezahlen, wenn er durch andere Mittel sichergestellt werden kann. Das gilt auch für Ersparnisse oder Einkommen abseits der Ausbildung. In den allermeisten Fällen ist das aber nicht der Fall, weil Jugendliche oder junge Erwachsene nicht in der Lage sind sich selbst zu finanzieren.

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Kommentar von Adlerblick
13.09.2016, 23:39

Der Unterhalt wird bis Ende der ersten Ausbildung (Studium) bezahlt,
längstens jedoch bis zum 27. Lebensjahr.

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Man kann Unterhalt zahlen, so lange man Lust dazu hat, wer sollte das verbieten?

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Na, wenn sie unbedingt was löhnen wollen ?

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Klar darfst du immer etwas zahlen, ist ja dann wie wenn du ihr etwas schenkst. 

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Meinst du das so genannte Kindergeld ? Das bist du bis zum Abschluss der Ausbildung zu zahlen verpflichtet !

pk

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