Inwiefern was das Attentat auf Karsten Rohwedder typisch für die RAF?

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2 Antworten

Rohwedder wurde mittels eines Sturmgewehres in seinem Haus ermordet, ein Gewehr dieser Art wurde beispielsweise auch schon bei dem Attentat auf Bubak verwendet. In früheren Jahren absolvierten Mitglieder der RAF "militärische" Ausbildungen, u.a. in Jordanien. Somit konnte davon ausgegangen werden, dass die Terroristen zumindest teilweise im Umgang mit Sturmgewehren geschult waren.

Nach den Attentaten gab es Bekennerbriefe der RAF.

Weitere Spuren führten angeblich zur DNA einiger Mitglieder der RAF.

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Eigentlich war das vorgehen unüblich. Bei den vorherigen Aktionen sind die Mörder immer nahe am Opfer gewesen. In diesem Fall wurde aus großer Entfernung, bei schlechten Lichtverhältnissen, mit einem Schuß präzise getötet. Das setzt nicht nur ein Scharfschützengewehr vorraus, sondern auch eine Ausbildung und jahrelange Erfahrung als Scharfschütze vorraus. Daher wird angenommen, das es eben nicht die eigentlichen RAF Täter waren, sondern die Stasi.

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