Inwiefern war die Schweiz die "blutrünstigste Ecke des frühneuzeitlichen Europas"?

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2 Antworten

Einen kurzen, aber äusserst wichtigen Abschnitt in der Geschichte der schweizerischen Eidgenossenschaft bildet in der Frühen Neuzeit die kurze Zeitspanne von 1499 bis 1515.

Kaiser Maximilian wollte die Eidgenossen, welche die blutigen Burgunderkriege ohne seine Erlaubnis vom Zaun gerissen hatten, an die Kandare nehmen. (Man muss sich diese Schweizer als Taliban vorstellen.)

Die Eidgenossen weigerten sich, die auferlegte Reichssteuer zu entrichten, weil der Kaiser sie in den Burgunderkriegen im Stich gelassen habe.

Darauf forderte Maximilian das ganze Reich auf, gegen die Eidgenossen ins Feld zu ziehen. Es kam zu mehreren Treffen, so bei Schwaderloh im Thurgau, wo 1500 Eidgenossen 5000 Schwaben in die Flucht schlugen, und zuletzt bei Dornach. Dort besiegten die Eidgenossen ein Kaiserheer von 16000 Mann. Sie waren eine europäische Grossmacht geworden.

Maximilian gab seine Ansprüche auf das schweizerische Gebiet auf, und nun griffen die Eidgenossen in die Kämpfe in Norditalien ein – mit eigenen Truppen, aber auch bei allen Kriegsparteien als Söldner.

zumbrunn.com/Europas+Eidgenossen/Wurzeln+unserer+Staatsphilosophie/Los+vom+Reich,+die+Schweiz+wird+Grossmacht/

Die Redewendung lautet korrekt: einen Krieg vom Zaun brechen und nicht reißen. Und was soll die alberne Redewendung : Maximilian wollte sie "an die Kandare" nehmen. Über den Vergleich mit den Taliban werden sich die Schweizer besonders freuen, und dass die Eidgenossen um die Jahrhundertwende 1500 Großmacht geworden sind höre ich zum erstenmal.

 Ein schnoddriger Schreibstil macht dich vielleicht in den Augen Einiger interessant, für mich bist du aber unseriös.

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@Klekhipetra

Seit einigen Minuten im Forum angemeldet! Diese erste Antwort lässt manches befürchten.

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@Aischylos

Ach, Aischylos, ich bin nicht so bissig und schlimm wie's scheint. Ich reiche dir die Hand zum Frieden. Ich will mich bessern. Versprochen.

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