Inwiefern unterstützt der amerikanische Kapitalismus die Armen und Obdachlosen?

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3 Antworten

Liebe(r) Kesi99,

Sie haben sich in Ihrer Frage auf den „amerikanischen Kapitalismus“ bezogen. Ich glaube, es ist nicht zielführend für eine korrekte Antwort auf Ihre Frage einen „amerikanischen“ Kapitalismus ins Auge zu fassen. Denn Ihre Frage geht ja in Richtung, ob Arme und Obdachlose von einerWirtschaftsordnung profitieren? Aus eigenem Nachdenken und der historischenErfahrung(en) lässt sich sehr schnell erkennen, dass nur eine marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung Wohlstand, „Mehrwert“ und gute Lebensverhältnisse bringt. Aus dem durch marktwirtschaftlich erwirtschaftetemMehrwert kann ein Staat (oder selbstverständlich auch einzelne „Wirtschaftssubjekte“= Einzelne Menschen, Vereinigungen von Menschen und Unternehmen) dann wirtschaftlich Schwächeren ein besseres Lebenermöglichen. Ein Staat z.B. entnimmt aus dem geschaffenen Mehrwert dann Steuern und verteilt sie per Sozialleistungen an diejenigen, die diese benötigen. Das ist in den USA genauso wie dieses bei uns in Deutschland der Fall ist. In den USA ist zudem sehr ausgeprägt, dass die sog. Reichen sehr vieles ihrer Vermögen per Stiftungen oder Wohltätigkeitsorganisationen an sozial benachteiligte Menschen zurück transferieren.

Sie sprachen in Ihrer Frage auch die ur-alte falscheAnnahme, dass Produktion in sog. Billiglohnländern dort Arbeitsplätze wegnehme, an. Das Gegenteil ist richtig. Produktionen in sog. Niedriglohnländern fördern dort die Arbeitsplätze. Und führen dort nach und nach zur Entwicklung einesWohlstands. Denken Sie an China. Noch vor 30 Jahren waren die Menschen dort flächendeckend bettelarm. Heute, durch Verlagerung von Produktionsstätten westlicher Unternehmen, sind viele, viele Chinesen derart wohlhabend, dass diese schon wieder als Käufer westlicher Waren und Dienstleistungen eine sehrgroße Rolle spielen. Die Wohlstandsbildung in China bezieht sich dabei nicht nur auf wenig dortige „Super-Reiche“; sondern überzieht fast ganz China. Klar,auch dort gibt es weiterhin noch viele Arme. Aber generell war und ist „Kapitalismus“ für China der Weg zum Wohlstand.

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Wirtschaftssubjekte“ = Einzelne Menschen, Vereinigungen von Menschen und Unternehmen)

dann wirtschaftlich Schwächeren ein besseres Lebenermöglichen. Ein Staat z.B. entnimmt aus dem geschaffenen Mehrwert dann Steuernund verteilt sich per Sozialleistungen an diejenigen, die diese benötigen. Dasist in den USA genauso wie dieses bei uns in Deutschland der Fall ist. In denUSA ist zudem sehr ausgeprägt, dass die sog. Reichen sehr vieles ihrer Vermögenper Stiftungen oder Wohltätigkeitsorganisationen an sozial benachteiligteMenschen zurück transferieren.

Sie sprachen in Ihrer Frage auch die ur-alte falscheAnnahme, dass Produktion in sog. Billiglohnländern dort Arbeitsplätze wegnehme, an. Das Gegenteil ist richtig. Produktionen in sog. Niedriglohnländern fördern dort die Arbeitsplätze. Und führen dort nach und nach zur Entwicklung einesWohlstands. Denken Sie an China. Noch vor 30 Jahren waren die Menschen dortflächendeckend bettelarm. Heute, durch Verlagerung von Produktionsstättenwestlicher Unternehmen, sind viele, viele Chinesen derart wohlhabend, dassdiese schon wieder als Käufer westlicher Waren und Dienstleistungen eine sehrgroße Rolle spielen. Die Wohlstandsbildung in China bezieht sich dabei nicht nur auf wenig dortige „Super-Reiche“; sondern überzieht fast ganz China. Klar, auch dort gibt es weiterhin noch viele Arme. Aber generell war und ist „Kapitalismus“ für China der Weg zum Wohlstand.

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inwiefern? Ich würd sagen: sehr sehr fern. Es gibt in 5 Jahren Lebenszeit ne kleine Sozialhilfe. Danach wanderste mit deine zwei Walmart-Tüten durch New York, Chicago oder Detroit, mittags stellste dich bei der Heilsarmee oder ner kirchlichen Suppenküche hin, und abends suchste dir n vollurinierten Hauseingang in nem Abrissviertel, wo de im Sitzen, gegen die Mauer gelehnt, pennen kannst. Oder findest n grossen Kleiderkarton, da kannste dich im Winter reinsetzen, alles sowas eben.

Die Reichen in USA, die leben in nem Paralleluniversum, die sind nicht bloss asozial, die Amis, die sind, in sozialer Hinsicht, Autisten.

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