Inwiefern sollten sich die Eltern beim Immobilienkauf der Kinder beteiligen, bzw. was dazu geben?

11 Antworten

Wenn du deiner Tochter ein Studium bezahlst, ist das schon sehr viel. Du bist nicht verpflichtet, ihr eine Immobilie zu kaufen. Ich kann zwar verstehen, dass du ihr als Vater helfen willst, sich eine Zukunft aufzubauen, aber es ist nicht notwendig. Gib ihr das Geld, das du dir leisten kannst, ohne selbst auf etwas verzichten zu müssen.

Kinder müssen lernen, dass sie selbst für ihren Lebensstandard arbeiten müssen. Wenn sie alles von den Eltern bezahlt bekommen, ist das pädagogisch falsch. Dann entwickeln sie ein Anspruchsdenken und glauben, dass sie selbst nichts zu tun brauchen. Das kann schlimmstenfalls dazu führen, dass sie unselbständig werden und ihr Leben gar nicht meistern können. Außerdem müssen sie lernen, mit Geld umzugehen und die Gaben von Mama und Papa wertzuschätzen.

Wenn du mal gestorben bist, muß deine Tochter auch ohne Papas Geld überlebensfähig sein. Es ist wichtig, dass du ihr das beibringst.

Du kannst sie unterstützen und mit Rat und Tat zur Seite stehen, aber du solltest es nicht übertreiben.

Kaufe ihr, wenn es schon sein muß, zunächst eine 1- oder 2-Zimmer-Eigentumswohnung für sie alleine. Wenn sie dann heiraten und eine Familie gründen will, dann müssen sie und ihr Ehemann selbst für sich sorgen. Halte dich im Hintergrund und greife nur mit Geld ein, wenn es wirklich unumgänglich ist.

So weit in die Zukunft zu planen, ist nicht gut. Warte erst einmal ab, was deine Tochter nach dem abgeschlossenen Studium machen will.

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Es bleibt mir ja nichts anderes übrig als abzuwarten, denn ich weis ja nicht wohin es sie verschlägt nach dem Studium. Es kann ja gut sein, daß sie ganz anderswo Arbeit bekommt. Dann wäre ja eine Wohnung in der Nähe unsinnig.

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@albatroz1101

Genau! Verwöhne sie nicht zu sehr. Du mußt ihr auch eine Chance geben, selbst etwas im Leben zu erreichen, damit sie Lebenserfahrungen sammelt und stolz auf sich sein kann. Papa immer nur dankbar zu sein/sein zu müssen oder sich dazu verpflichtet zu fühlen, kann auch zur Bürde werden und ist nicht für jeden Menschen erstrebenswert.

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Inwiefern sollten sich die Eltern beim Immobilienkauf der Kinder beteiligen, bzw. was dazu geben?

Sollen? Gar nicht.

Wenn sie es können oder wollen, dann so viel wie sie wollen.

Ist es ein Haus in dem auch die Eltern wohnen können, dann wäre das was anderes.

Wie viel Du geben willst ist Deine Sache, aber Deine Tochter soll sich den Großteil erarbeiten.

Ich würde ein Zweifamilienhaus kaufen, entweder kann man eine Wohnung vermieten oder Du und Deine Tochter wohnt dort zusammen.

Bei einem Zweifamilienhaus kann man einem Mieter erleichtert kündigen wenn der  Vermieter auch im Haus wohnt.



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Wir haben schon ein Zweifamilienhaus wo unsere 2 Töchter mit drin wohnen.

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@johnnymcmuff

Hatte ein Dreifamilienhaus ins Aussicht für 560.000€. Habe mich aber nicht getraut, auch wenn ich nur die Hälfte hätte finanzieren müssen. Irgendwie trauere ich dem jetzt hinterher, es ist mittlerweile verkauft worden.

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Mal ehrlich: Benötigst Ihr Euer angespartes Kapital noch in eurem Leben? Wenn ja, dann behalte das was du noch benötigst, plus einen Notgroschen für was auch immer und dann den Rest ab zur Tochter (ich denke, es ist euer einziger Nachwuchs). Denn früher oder später wir sie es doch erben, ggf. noch Erbschaftssteuer bezahlen und somit Euer hart erarbeitetes Kapital teilweise dem Staat vermachen. Schenk ihr, so viel wie du entbehren kannst, denn du kannst es nicht mitnehmen. Deiner Tochterallerdings, kannst du eine große Freude bereiten und ihr das Leben einfacher gestalten.

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Habe zwei Kinder. Es reicht auch für beide. Danke für Dein Rat.

Werde jedem Kind zum 18. Geburtstag 100.000€ übertragen. Wenn sie noch mehr benötigen, zum Beispiel für Immobilienkäufe kann ich ja noch was dazulegen.

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@albatroz1101

Ich finde es übrigens toll, dass du dir über die finanziellen Dinge jetzt schon Gedanken machst. So wirklich alt bist du ja sicherlich noch nicht und wirst dein Kapital ja noch selber gut "verbraten" können. Ich kenne die Thematik der Hinterlassenschaften nur so, dass entweder ein Geheimnis daraus gemacht wird: "Wir haben alles geregelt" und dann stellt sich heraus, dass so gut wie nichts geregelt ist, sogar noch nicht einmal ein Testament und wenn, dann ein recht unbrauchbares, vorhanden ist. Und wen man gar nicht oder erst recht spät sein Vermögen an die Nachkommen verteilt, dann gibt es, wie von mir erwähnt, ja das leidige Thema mit der Erbschaftssteuer. Das scheint ja bei dir zuzutreffen. Ich würde mal an deiner Stelle mit deinem Steuerberater/In darüber sprechen, der hat sicherlich noch ein paar andere Lösungen auf Lager. Je früher du dich um die Angelegenheit kümmerst, desto besser für alle. Und: Schenken macht Freude.

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@HotteLu

Bin erst 51 Jahre und das Geld das ich meinen Töchtern jetzt schon übertrage brauche ich nicht heute und auch nicht morgen. Ich brauche keinen Steuerberater. Habe zwei Kinder und wenn ich früh genug anfange das Geld an meine Kinder zu übertragen, werde ich auch keine Erbschaftssteuer bezahlen müssen. Ein Steuerberater kann mir da auch nicht weiter helfen oder was meinst du weshalb ich den aufsuchen sollte?

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@albatroz1101

Ich denke, du wirst selber wissen, was gut für dich und deine Kinder ist und du benötigst nicht wirklich Tipps von mir oder Anderen. Und deshalb nur ganz zart und vorsichtig folgendes...….: Wenn du deinen Töchtern jetzt das Geld überschreiben möchtest, wäre es nicht sinnvoller, dieses Geld in eine Wohnung zu investieren, die dann auf den Namen deiner beiden Töchter geschrieben wird und die diese dann, falls sie das Geld benötigten, wertsteigernd in 5 Jahren oder später verkaufen können? So liegt es ggf. jeweils auf dem Konto der Töchter und bringt so gut wie keine Zinsen. Für 200.000,- Gibt es sicherlich schon nette Eigentumswohnungen. Und bei so einer Transaktion könnte ggf. eine Beratung nicht schlecht sein. Dies habe ich gemeint. Wie es auch sei, dein Ding und du wirst die richtige Entscheidung treffen, so wie ich dich einschätze. Viel Erfolg

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Was hättet ihr getan wen sich eure Tochter die Haare abgeschnitten hätte?

Hallöchen

Es ist zwar schon ein paar Jahre her aber als meine Tochter 6 wahr ist sie mit ihrer Freundin ins Zimmer gegangen und sie haben sich gegenseitig den Zopf abgeschnitten

Ich weiß noch genau als ich ins Zimmer reingekommen bin lagen auf dem Tisch der Blonde Zopf meiner Tochter Anna-Lena und daneben lag der braune Zopf von der Freundin meiner Tochter (beide hatten vorher einen Po langen Zopf)und jeweils neben den Zöpfen lag ein großer Berg an Haaren meine Tochter sah furchtbar aus völlig zerzaust und sie sah aus als hatte sie 3 Jahre keine Haare gewaschen und in der Zeit im Walt gelebt. Die Freundin meiner Tochter sah noch ok aus (im Nachhinein hab ich erfahren das sie sich gegenseitig die Haare abgeschnitten hatten und das meine Tochter das offensichtlich einigermaßen konnte)

Aber als Bestrafung wurde beiden die gleiche Frisur gemacht, komplett ab

Was hättet ihr gemacht und ist euch so etwas als Mutter oder als Kind auch passiert

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