Inwiefern sind Pflanzen auf Salz angewiesen?

3 Antworten

Paar Antworten hast du ja schon. Ich ergänze noch:

Zu hohe Salzkonzentrationen im Boden (z.B. bei Überdüngung) können auch zu Wassermangel in der Pflanze führen, da das Bodenwasser dann bezüglich der Wurzeln hypertonisch wird und den osmotischen Entzug von Wasser aus der Wurzel begünstigt. Natürlich hat das allerlei negative Folgen. Ein Beispiel:

Die Stabilität von Krautpflanzen und unverholzten Pflanzenteilen basiert auf dem Turgor, der die Spannung der Zellwände aufrecht erhält. Bei Wassermangel lässt dieser nach, weil die Vakuolen in den Zellen Wasser verlieren, so dass bei Überdüngung das Gewebe erschlafft und die Pflanzen welken.

LG, TheGuyOfReason

Die Pflanzen brauchen auch Nährstoffe, die im Ackerboden vorhanden sind, das sind:

Nitrat, Ammonium, Kalium-Salze, Magnesium-Salze, Phosphat, und noch etwas Spurenelemente wie Kupfer und Zink (Salze).

Das Kochsalz ist in dieser Auflistung nicht enthalten, es ist in größerer Menge für die meisten Pflanzen schädlich.

Salz ist nicht gleich Salz.

Pflanzen sind zum einen sehr auf stickstoffhaltige Salze angewiesen, da sich Stickstoff zwar in der Luft befindet, aber von Pflanzen schwer bis gar nicht in dieser Form aufgenommen werden kann.

Desweiteren sind verschiedene Ionen für Stoffwechselvorgänge unabdingbar.

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