Inwiefern kann man Hobbys, Fähigkeiten und den späteren Beruf des Kindes bestimmen/beeinflussen?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein, nicht so gradlinig.

Als Eltern hat man zwar einen ersten direkten Einfluss auf die Interessensentwicklung und die Neugier des Nachwuchses... Aber selbst wenn man ganz gezielt "darauf hin arbeitet" heißt es nicht das der Nachwuchs später tatsächlich Schriftsteller, berühmter Musiker, Olympiagewinner, was weiß ich noch, wird.

Denn, irgendwann (im Laufe des Heranwachsens, im Laufe der Reifung der eigenen Persönlichkeit) wird dieser Nachwuchs eigene Interessen entwickeln bzw. selbst anfangen zu entscheiden ob dieser Weg der richtige/ der gewollte ist. Egal wieviel Jahre zuvor schon darauf hingearbeitet wurde, egal wie lange man schon im Verein ist oder Musikstunden bekam oder ähnliches.

Nein. Schlicht und ergreifend. 

Denn Was Du beschreibst ist Dressur. Der stehen einige unserer GrundPFLICHTEN als Eltern entgegen. Und Grundpflichten fragen einfach nicht danach, ob sie zur Kenntnis genommen werden oder nicht. Ihre Missachtung hat auch bei Kenntnisverweigerung entsprechende Folgen. 

Tatsächlich fördert die frühe Leseförderung nicht nur die sprachliche Kompetenz. Sie regt vor allen Dingen die natürliche Phantasieentwicklung an. In der Regel fördert sie also die Lust an kreativen Berufen. Was absolut nicht falsch ist. 

Fast das Gleiche gilt für Musik. 

Einem Kind körperliche Bewegung vorzuenthalten würde ich als Menschenrechtsverletzung definieren. Ob es nun Fußball ist oder ein anderer Sport. .

Zur menschlichen Entwicklung findest Du online sehr viele kostenlose Informationen. Offline reicht die Nutzung eines Ausweises der örtlichen Bibliothek in der Regel voll aus um an entsprechende Informationen zu gelangen. Die dort arbeitenden Fachkräfte beraten hier gerne. 

Das denke ich nicht. Man kann einem Kind möglichst viele Vorschläge machen und Anregungen geben, das halte ich für wichtig um die eigenen Interessen des Kindes herauszufinden. Aber du kannst ihm nicht 'einreden' wofür es sich später zu interessieren hat. Mir wurde sehr viel vorgelesen früher, es ist auch nicht so, dass ich Bücher lesen komplett ablehne - Aber ein richtiger Bücherwurm werde ich nie sein.

Was möchtest Du wissen?