Inwiefern kann ein übermässig Karriereorientierter Polizeichef den Ermittlungen im Wege stehen?

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3 Antworten

Dass sich ein Polizeichef gegen Ermittlungen stellt, kennt man nur aus Film und Fernsehen. In der Praxis wird das kaum einer machen. Kommt das raus, heißt es nämlich EdeKa - Ende der Karriere. Zumal nicht der Polizeichef, sondern der Staatsanwalt Herr des Verfahrens ist. 

Allerdings kann der Vorgesetzte eingreifen, wenn er feststellt, dass gegen den § 136a StPO - verbotene Vernehmungsmethoden - verstoßen wird. Bluffen kann als Täuschung i.S. des 136a angesehen werden und zum Verwertungsverbot der Aussage führen (folgenloses Bluffen kann auch nur im Film gemacht werden). Da ist der Chef verpflichtet einzugreifen, da ihm ansonsten ein Strafverfahren um die Ohren fliegt. 

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Warum sollte "Karriereorientierung" den Ermittlungen im Wege stehen?

"Bluffen" ist sowieso verboten. Kann es sein, dass du dein Wissen nur aus dem Fernsehen hast?

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Eine Ermittlung / ein Fall hat nichts mit der Karriere eines Polizisten zu tun. Da hast du wohl ein falsches Bild aus dem Fernsehen, ein Polizist ist kein Privatdedektiv der sich über seine gelösten Falls definiert.

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