Inwiefern ist die Förderung erneuerbarer Energien ein Beitrag für eine nachhaltige Energieerzeugung?

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6 Antworten

klassischer fall von gut gemeint würde ich sagen, angesichts der Tatsache, dass 2 große Elektrokonzerne, die erfolgreich in Russland und China Anlagen für die so genannte Hochleistungs-Gleichstrom-Übertragung (Kurz HGÜ) betrieben, vor relativ kurzem von der Regierung eine nicht unerhebliche Summe zur Erforschung dieser Technologie erhalten haben...

lg, Anna

Ich nehme an, dass das im Zusammenhang mit dem Erneuerbaren.Energien-Gesetz steht.

Naja, wie bei jeder Subvention erhofft man dadurch einen schnelleren technologischen Fortschritt und eine größere Akzeptanz auf dem Markt. Hier wurde allerdings zuerst eine Branche aus dem Boden gestampft, die langfristig das Niveau nicht halten kann. Auch hilft es dem Staat nicht weiter, wenn der Großteil der Anlagen aus dem Fernen Osten importiert werden. Zudem sind natürlich die Kosten diese Förderung enorm, allerdings nicht für stromintensive Unternehmen. "Um den Wettbewerb mit dem Ausland nicht negativ zu beeinflussen"...jaja schon klar. Verstehe ich auch vollkommen, dass zum Beispiel Unternehmen wie die Deutsche Bahn einen extrem Druck außerhalb der deutschen Grenzen haben. Die Kosten hätte man anders umlegen müssen, selbst wenn es für die Bahn bedeutet, dass sie höhere Netzentgelte nehmen muss und somit Fahrkarten teurer werden könnten.

Sowieso hätte man die Produktion fördern müssen und nicht die Energieerzeugung. Was bringt uns das, wenn zwar viele Anlagen gebaut werden, aber ein Großteil davon im Ausland produziert wird? DAS hat negativen Einfluss auf den Wettbewerb mit ausländischen Unternehmen. Ein Teil des Geldes werfen wir also ins Ausland (bzw. haben wir geworfen - speziell in die Photovoltaikbranche).

Würde man die Produktion subventionieren, wären die Anlagen günstiger und vor allem aus eigener Fertigung. Ich hätte Arbeit im Inland (und nicht in China). Dafür gibt es dann halt keine Vergütung je kWh (sondern nur die "Ersparnisse aus dem vermiedenen Stromverbrauch"). Das wäre zudem auch wesentlich schneller zu steuern. Wenn das im jetzigem Schema aus dem Ruder läuft, dann läuft es 20 Jahre lang falsch (da der Vergütungsanspruch 20 Jahre lang festgeschrieben wird). Ich habe also überhaupt nicht auf Marktveränderungen reagieren.

Der Kerngedanke war ja richtig: Ich mache Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen, attraktiv und daher steigt natürlich die Chance, dass ein Bürger (oder Investoren) sich eine solche Anlage anschaffen und betreiben. Logisch, dass daraus der Anteil der erneuerbaren Energien steigt. Die Umsetzung ist allerdings sehr schwach. Manchmal denke ich, dass die Jungs, die sowas für Zeiträume von über 20 Jahren beschließen, nicht 2 Jahre weit denken.

Ganz einfach erneuerbare Energien haben keinen C02 Ausstoß und sind unendlich. Du sorgst damit also dafür das Erdöl in der Erde bleibt. Allerdings sind nicht alle erneuerbaren Energien gut für die Umwelt z.B ein Wasserkraftwerk ist sehr schlecht. Würde man z.B. an den Nil ein Wasserkraftwerk bauen, dann wäre die eine Seite überflutet und die andere würde austrocknen. das wäre der Tot von tausenden Pflanzen und Tieren, die alle verdursten/vertrocknen. Eine gute erneuerbare Energie ist die Solarzelle. Diese verbraucht keinen zusätzlichen Platz, weil man sie ja auch auf ein dach bauen kann. Die Windkraftanlage/Windmühle ist auch gut, weil diese meistens auf Feldern von Landwirten errichtet werden.

is das net aus der omv werbung? ich nehme an, dass es wie beim recyclen is. es is besser, etwas herzustellen, das die ressourcen nicht verringert bzw. ganz vernichtet. zb. das öl ist ein energielieferant. wir können es nur so lange schöpfen, bis es aufgebraucht ist. aber zb sonnenenergie haben wir genug, da uns die sonne die nächsten zigtausendjahre wohl eher nicht ausgehen wird. daher wäre es nachhaltigere energie.

natürlich kann man an nachhaltiger energie nicht so viel kohle verdienen, da wind und sonne und wasser theoretisch jedem zur verfügung stehen. aber die mittel, diese zu nutzen, stehen noch nicht jedem zur verfügung, bzw. sind wir noch nicht in der lage, so viel energie daraus herzustellen, um unseren energieverbrauch damit zu decken und das sollte man halt fördern.

my 2 cents.

zurzeit herrscht allgemeine verunsicherung auf dem gebiet und solche phrasen sollte man nicht ernst nehmen, es steckt (noch nichts) dahinter

Ausser - dass sie viel Geld verschlingt - habe ich keine Antwort - tut mir leid!

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