Inwiefern ist Deutschland ein christlich geprägter Staat?

18 Antworten

Einige positive Einflüsse der Religion und der Kirche hat Dir Riara ausführlich beschrieben. Das könnte, wie er selber sagt, fortgesetzt werden. Beachte aber auch: es gibt mindestens genau so viele Beispiele für Wissenschaft und Politik, wo Religion und Kirche voll gebremst haben (Stichwort "Paradigmenwechsel"), auch die Tendenz ist bemerkenswert. Der Vatikan ist auch ein sehr weltliches Finanzunternehmen (gewesen und weiter geworden), Kirchenfürsten bekommen in Deutschland aus Steuergeldern horrende Gehälter, die Trennung Kirche - Staat steht in Deutschland faktisch nur auf dem Papier. Wenn Du einige Einflüsse der Religion (hier präziser der Römisch-Katholischen, aber auch anderer Kirchen) in der Vergangenheit auf Politik und Wirtschaft beschaust (z. B. während des 2. Weltkrieges), dann ist das schon beeindruckend. Eine Tendenz ist aber auch, dass den Kirchen ihre "Fans" reihenweise davon laufen und dass Glaubensbekenntnisse massenweise zu puren Lippenbekenntnissen verkommen, Christen sich vermehrt aus Karriere- und Imagegründen zum Glauben bekennen, die Inaugurationsformeln von Ministern ("So wahr mir Gott helfe") reine Formalismen sind, in amerikanischen und anderen Gerichten zwar auf die Bibel geschworen, sie aber im weiteren Prozessverlauf nicht andeutungsweise mehr beachtet wird, deutsche Bundespräsidenten zur Wahrung "christlicher Werte" aufrufen und gleichzeitig den Waffengang der Bundeswehr nach Afghanistan absegnen usw. usf. Mach einfach die Augen auf, lies eine vernünftige Tageszeitung, dann kommst Du selbst auf ein paar Antworten.

Das sieht man doch an allen Ecken und Enden.

Dass du an Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Allerheiligen und am Sonntag nicht in die Arbeit gehen musst, das hast du der christlichen Prägung Deutschlands zu verdanken.

Das ist in der Tat offensichtlich, aber mich interessiert eher der Einfluss in der Politik, primär im Grundgesetz.

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Du sollst nicht töten, oder du sollst nicht stehlen

Oder gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist.

Ansonsten gäbe es noch alttestamentliche Gesetze, die es wert wären, übernommen zu werden:

Du sollst einem Armen, dem du Geld ausleihst, keine Zinsen verlangen. Jedes 7.Jahr soll alle Schuld erlassen werden. (In diesem Sinne ist der Staat zu wenig christlich geprägt. Es kommt halt immer auf die Auswahl an...)

... sind die Kinder Israels zur ewigen Opferrolle verdammt?

Nabend!

Ich bin wütend, wütend, weil ich das Leid des jüdischen Volkes förmlich spüre und dennoch bin ich der alltäglichen Feindschaft hinsichtlich dessen, konfrontiert.

Zunächst, bin ich gebürtige Jesiden, bekenne mich aber eher zum Christentum.

Ich weiß, dass überall auf der Welt Leid existiert und akzeptiere die Tatsache, dass mit unserer Existenz, Leid ein ewiges, gegenwärtiges Thema bleibt. Wir können also immer nur das Beste daraus machen.

Ich persönlich fühle mich von Israel, dem Judentum und den Hebräer generell angezogen.

Ich habe mich enorm mit den NS-Verbrechen auseinander gesetzt und bewundere Deutschland, als einziges Land dieser Welt, für die Verantwortung die sie dafür tragen und für die Bereitschaft, die Vergangenheit aufzuarbeiten. Man siehe nämlich in die USA (Indianer), Türkei (Armenier), China, Japan und sonst wohin, wo die Menschen lieber verdrängen, verleugnen.

Was ich einfach nicht verstehe, warum darf Israel sich nicht wehren? Warum heißt es ständig "die wurden massakriert und schaue, was sie tun"? Ja, was tun sie denn menschenverachtendes? Sich gegen sechs arabische Nachbarn wehren? Sich einer Organisation in den Weg stellen, die zur weltweiten Vernichtung aller Juden aufruft? Sich den ständigen rufen nach der Opferrolle nicht zu beugen? "Ihr wurdet doch massakriert?"!

Weiß hier eigentlich jemand, wie viel Arbeit in ihren Überlegungen steckt? Zu schützen aber dennoch die Demokratie zu wahren. Das soll ihnen erstmal die UN vormachen.

Ich meine, der damalige Großmufti Jerusalems (Al-Husseini) gründete mit Hitlers Hilfe eine muslimische SS-Division im damaligen Palästina, also die Juden die nach Palästina flohen, waren auch an diesem Ort Massakern ausgesetzt. Folglich, hieß es dennoch stets, die Juden nahmen den Palästinensern das Land, aber niemand spricht von Al-Husseini und seinen Taten, kaum wer kennt ihn. Alles wird ignoriert, selbst die Tatsache, dass Transjordanien (heute Jordanien) nach britischen Vorstellungen zwar gegründet wurde, die Palästinenser aber ihren Staat nicht wollten, weil "es ja auch Israel gegeben hätte".

Die radikalen Siedler oder die jüdische Verteidigungsliga, das kann doch nicht zum Anlass genommen werden zu pauschalisieren und berechtigt doch niemanden, alles in Israel zu verteufeln.

Von den Verschwörungstheorien, will ich gar nicht erst anfangen.

Also was kann ich gutes für Israel tun, beziehungsweise, inwiefern kann ich sie unterstützen?

Ich liebe die Kinder Israels, sie sind doch das auserwählte Volk Gottes.

Ja, liebe Atheisten, das ist mein Glaube! :-)

Liebe Grüße

xxPHILOSOPHINxx

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Was haben Weckmänner mit Sankt Martin zu tun?

Hey, wie du Überschrift sagt: Was haben die damit zu tun? Gibt es da geschichtliche, religiöse, kulturelle/traditionelle (letzteres garantiert) Hintergründe?

Warum werden Weckmänner an Sankt Martin verteilt? Ich mein, das teilen ist klar, Sankt Martin halt. Aber warum gerade Weckmänner? Das es was essbares ist, erscheint mir auch noch sinnvoll... aber Weckmänner...

Danke!

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Ist Deutschland ein christlicher Staat?

Es gibt eine christliche Kultur in Deutschland.

Aber wo ist sie geblieben? Wo war sie im 2.WK?

Was ist heute noch übrig?

Reicht das für eine "Leitkultur"?

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Sollten muslimische Lehrerinnen im Unterricht ein Kopftuch tragen dürfen?

Hallo liebe Community! :)

Ich habe dieses Thema in meiner Seminar Präsentation, deswegen wären andere und verschiedene Meinungen zu dieser Frage hilfreich.

Ich bedanke mich schonmal für die Teilnahme an der Umfrage. Wenn ihr es noch dazu begründen könntet, wieso ihr so denkt, wäre es natürlich super!

Liebe Grüße

Whaaateever

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Was unterscheidet den Okzident vom Orient, in Hinsicht auf die jeweils pauschale, tendezielle Grundmentalität?

Darüber hinaus sind mir die jeweiligen prinzipiellen Welt- und in Relation dazu eigenen Rollenverständnisse, als Mensch im Kosmos/ auf der Erde, und qualitative Unterschiede prinzipieller und philosophischer Herangehensweisen, von Interesse. Alles in Bezug auf die momentane Welt-Situation und vor dem Hintergrund der Menschheitsgeschichte, mit ihren wichtigen Fixpunkten/Meilensteinen, insbesondere ab dem Zeitpunkt wo Rom das Christentum verbreiten lies.

  1. Was waren die Konsequenzen dieser Indoktrinierung? Spez. auf welche wichtigen zentralen Kulturgüter bzw. Traditionen, Begräuche und Riten musste fortan verzichtet werden und was sind die "Folgeschäden"?
  2. Inwiefern ermöglichte der Zwang in den Monotheismus ein integeres Sicheinlassen auf das Christentum, bzw. hat als Gewaltakt "Narben" hinterlassen die bis heute bestand haben?
  3. Inwiefern unterschied/unterscheidet sich das orientalisch geprägte urtümliche Christentum von dem europäischen oder besser gesagt römisch-/keltisch geprägten?
  4. Welche Verhaltensmuster/ idelle- und charakterliche Eigenheiten und Rudimente haben die heutigen, häufig atheistischen Abkömmlinge keltisch-christlicher Vorfahren sich bewahrt, freiwillig oder zwangsläufig?


Und im Gegensatz dazu:

Was haben heutige Hindus, Moslems, Juden, Buddhisten, Taoisten, Sufis, etc. aus dem "Orient" als Völker-Seelen-/Gedanken-Gut bzw. Mentalität, sprich Denk- und Handlungsmuster, gemein (sofern sich da überhaupt tendenziell etwas zusammenfassendes sagen lässt) von ihren Vorfahren geerbt - und wie lebendig ist dieses Erbe?

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Kennt jemand einen Frauenarzt in Minden und Umgebung der eine Hymenrekonstruktion durchführt, bitte liest den Text unten gut durch vor eurer Antwort lg Semra ?

Hallo liebe Community,

Ich weiß eigentlich sollte man im Jahr 2017 nicht mehr darüber diskutieren. Doch ich muss es, für mich gibt es zurzeit keine andere Lösung. Ich bin nun 25 Jahre alt. Ich komme aus einer recht, naja "traditionell, Gläubigen " Türkischen Familie. Mit 21 Jahren hatte ich mein erstes Mal, mit einem Jungen den ich sehr geliebt habe, er war deutscher. Mit Ihm habe ich 2 mal geschlafen und das war es auch. wir haben uns getrennt weil, er zugegeben hat das er nur sex mit mir wollte und mir erst sowieso nicht geglaubt hat das ich überhaupt Jungfrau war.( ich meine mit 21 , wer glaubt das auch) er war auch sehr überrascht als, er das ganze Blut auf dem Bettlacken gesehen hat, sodass er mich geschockt auf der Stirn geküsst hatte. Nach unserem zweiten mal kam dann das Geständnis das er mich nicht liebt und eben nur sex wollte. Das heißt er hat mir alles genommen. Mein Vertrauen, Mein Wohlbefinden, Meine Freude und meine Jungfräulichkeit die ich lange aufgehoben habe. Ich war bereit gegen meine Familie mit diesem Menschen zu leben. Nach unserer Trennung habe ich zu allah gefunden und tawba (Reue, Bei Gott um Vergebung gebeten ) gemacht, ich bereue es wirklich sehr. Diesen Fehler habe ich dann auch nicht mehr begangen es ist bei den zwei malen geblieben. Dieser Fehler hat mich zu einer Religiösen Frau gemacht und alhamdulilah fühle ich mich seit der Tawba viel besser. Das einzige problem ist, seit einigen Monaten kenne ich einen Jungen Mann, der sich viel mehr mit mir vorstellt (EHE), seine vorraussetzung ist klar und deutlich gewesen (Ich müsse Jungfrau sein), doch ich bin es nicht mehr. Ich liebe Ihn und unsere Familien lernen sich langsam kennen. Ich suche deshalb im Raum Minden und Umgebung eine/n Gynäkologen der/die eine hymenrekonstruktion durchführt. Ich will das machen, um den schmerz meiner Vergangenheit vergessen zu können und mit diesem Mann einen neu Anfang starten kann als wenn ich noch Jungfrau wäre. Ich will es also nicht nur für Ihn machen sondern auch für MICH. Den was mein EX mir angetan hat ist nicht tragbar für eine Frau wie ich. Bitte helft mir oder gibt mir eure Meinungen zu diesem Thema.

LG Semra

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