Inwiefern ist der Klimawandel ein politisches Problem?

9 Antworten

Dass der Mensch größtenteils für die gegenwärtige globale Erwärmung und den daraus folgenden zusätzlichen und beschleunigten Klimawandel verantwortlich ist, ist kein politisches Problem, sondern schlicht eine vielfach belegte und anerkannte Tatsache. https://www.klimafakten.de/meldung/was-wir-mit-hoher-sicherheit-ueber-den-klimawandel-wissen und https://www.gutefrage.net/frage/existiert-es-den-klimawandel-wirklich

Die Ablehnung des Standes der Forschung zum Klimawandel, der "Klimaskeptizismus" dagegen ist meistens politisch oder ideologisch motiviert. https://www.gutefrage.net/frage/gruende-fuer-klimaleugnen oder http://www.gutefrage.net/frage/ist-die-skepsis--das-leugnen-des-klimawandels-durch-die-afd-populismus
Deshalb wird auch meistens von deren Seite kein nachprüfbares Sachargument verwendet, sondern oft Verschwörungstheorien, logische Fehlschlüsse oder direkte Falschbehauptungen. 

Auch dass die zusätzlichen Treibhassgasemissionen des Menschen innerhalb weniger Jahrzehnte massiv reduziert und letztendlich auf Null gebracht werden müssen, um das Klima nicht über ein wahrscheinlich gefährliches Maß zu erwärmen, ist Stand der Wissenschaft.
Wie groß genau das noch zur Verfügung stehende Kohlenstoffbudget ist und wie schnell wie viel reduziert werden muss ist im Detail umstritten - die Grundlagen sind klar. http://www.klimaretter.info/forschung/hintergrund/22862-ein-gesetz-fuer-die-weltweite-energiewende

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Dagegen sind die Maßnahmen, die getroffen werden müssen, um die Emission von Treibhausgasen entsprechend zu senken natürlich ein politisches Problem.
Umwälzungen für Mobilität, Transport, Wärme- und Energieerzeugung, Bau und Infrastruktur sind unausweichlich - und deshalb natürlich von den verschiedenen Interessengruppen umkämpft.

Leider wird die Politik noch zu einem sehr großen Teil stark von Lobbygruppen der fossilen Energien, der Energieversorger und der Automobilhersteller beeinflusst. Diese verhindert und bremst den dringend notwendigen schnelleren Wandel in Industrie und Konsum. Das ist sehr deutlich in Deutschland zusehen, wo z.B. selbst großflächiger absichtlicher Betrug bei den Dieselmotoren zu keiner realen Sanktion durch die Politik geführt hat.
Wenig überraschend hinkt Deutschland Jahre hinter der Konkurrenz hinterher, und droht beim Thema Elektromobilität den Anschluss zu verlieren. Hier schlägt kurzfristiges Quartalsberichtsdenken Zukunftsfähigkeit und langfristiges Überleben.
Ähnliches bei der Stromerzeugung, wo die klimaschädliche Braunkohle weiterhin Landschaften zerstören und die Luft verschmutzen darf.

globale Temperaturen, CO2 und Sonneneinstrahlung 1950 bis 2016 - (Politik, Wirtschaft, Klimawandel) Rauchen und Klima... - (Politik, Wirtschaft, Klimawandel) Bitte an die Klimaskeptiker - (Politik, Wirtschaft, Klimawandel)

Der Klimawandel ist kein politisches Problem.
Das Problem dahinter ist, dass man eine Wirtschaft nicht dirigistisch nach belieben umstellen kann, nur weil man ein "prima Klima" für 'ne gute Idee hält.

Insoweit eine Wirtschaft auf fossilen Ressourcen aufsetzt, was auch sonst, kommt es bei der Umwandlung zu Abfallprodukten, wie u.a. Co2, NOx und weiß der Himmel was so alles anfällt.
Das lässt sich nicht holter-die-Polter ab- oder umstellen, dazu muss der Menschheit schon mehr einfallen.

Es reicht eben nicht 3x e-Auto auszurufen, wie die Politik, davon hat es noch keine und schon gar nicht eine andere Infrastruktur, oder überhaupt bezahlbare Produkte.
Die Begleiterscheinung dieser Öko Romantik ist, dass die Technologien so gar nicht zur Kaufkraft passen.

Oder dieses Beispiel mit der Bio-Energie (Gas), plötzlich stehen die Biogasanlagen in direkter Konkurrenz mit Lebensmitteln.
Wie das meist so ist, die Öko's haben nicht zu Ende gedacht, auf ihrem Weg in die Öko Diktatur.
Denn nach wie vor muss der Mensch etwas essen.

Der Klimawandel wird hauptsächlich von Politikern zu einem Problem aufgebauscht: Da kann man Entschlossenheit und Tatkraft beweisen! 

Ob der "Kampf gegen den Klimawandel" in Jahrzehnten erfolgreich sein wird oder ob er überhaupt Folgen zeigen wird - das interessiert nicht weiter. Hauptsache man hat eine Handhabe, aus den Bürgern mehr Geld herauszupressen, sie im eigenen Sinne umzuerziehen und wird wiedergewählt, weil man ja so engagiert erscheint.

Dabei werden die offensichtlichen, realen Probleme ignoriert und geleugnet. Wer sie benennt, muss dagegen mit Verleumdung und Verfolgung rechnen.

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Abschaffung von AKW's und Kohlekraftwerken hirnlos?

Hallo! Ich habe mich in letzter Zeit häufiger mit dem Klimawandel befasst. Nun, Umweltorganisationen, z.B. der WWF, wollen ja, dass in Deutschland AKW's abgeschaltet und Kohlekraftwerke stillgelegt werden sollen. Als Ersatz sollen Windräder und Solarzellen und Wasserkraftwerke errichtet werden. Atomkraftwerke: Ich denke, spätestens nach Tschernobyl ist die Angst vor den Kernkraftwerken berechtigt, obwohl Tschernobyl menschliches Versagen war. Atomkraftwerke sind aber auch sauber, stellen mit wenig spaltbarem Material viel Energie her und man hat keinen Verbrauch von fossilen Brennstoffen. Und Atomstrom ist billig. Wieso sollte man dann sowas wundervolles abschalten? Welche Vollhirnis wollen sowas? Man kann solche Argumente wie Tschernobyl oder Fukushima nicht bringen. Tschernobyl war ewig her und heutzutage werden AKW's regelmäßig gewartet und sind relativ unfallfrei, auch wenn es ab und zu nicht erwähnenswerte Störungen gibt. Fukushima war Tsunami und Erdbeben der Stärke 7. Ich glaube kaum, dass in Deutschland ein Tsunami oder ein Erdbeben der Stärke 7 kommt. Außerdem sind in unseren Nachbarländern ebenfalls Atomkraftwerke, natürlich auch an der deutschen Grenze. Was macht es für einen Unterschied ob das AKW vor der Haustür oder 50 Km übern Berg hochgeht? Kommen wir zu den Kohlekraftwerken. Braun- und Steinkohlekraftwerke und der Abbau davon sind natürlich wirtschaftlich eine Bereicherung für den Staat und die Region. Ich muss trotz allem sagen, dass doch der CO2 - Ausstoß zu hoch ist. Und Braunkohletagebaue nehmen den Menschen Lebensraum weg, das heißt Dörfer werden umgesiedelt. Das ist zwar stressig aber die Menschen bekommen natürlich dann auch neue Häuser/Wohnungen. Und aus den Tagebauen entstehen Baggerseen, wo die Natur dann auch wieder ihren Freiraum hat. Fazit: Meiner Meinung nach, sollten viel mehr AKW's errichtet werden. Die Kohlekraftwerke sollten auf eine minimale Anzahl reduziert werden.

Deutschland sollte eher an Atomstrom festhalten und nicht die Landschaft mit Propellern und Solarplättchen verschandeln. Wäre es nicht besser wen alle 200 Km ein AKW irgendwo im Wald stände statt auf jedem Feld und jeder Wiese diese hässlichen Windräder. Und sollte man landwirtschaftlich nutzbare Flächen, die man auch der Natur schenken kann, mit Solarplatten vollstellen? Wohl eher nicht. Man könnte höchstens an sinnvollen Stauseen Kraftwerke errichten. Aber der Wirkungsgrad ist eher klein und der Strom (auch der Solar und Windstrom) sind teuer. Es bringt einfach nichts seine Kraftwerke abzustellen wenn die Nachbarländer nicht mitmachen. Es gibt da keine Vorbildfunktion. Am Ende gehts nur ums Geld.

Nun, das ist meine Meinung zu dem Thema. Nicht, dass ihr denkt ich bin so Einer der an den Klimawandel nicht glaubt. Es gibt ihn sehr wohl, aber man dämmt ihn nicht ein indem man AKW's abschaltet und 5-6 Kohlkraftwerke den Gar aus macht.

Wie ist eure Meinung zu dem Thema?

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